Joe Bidens Sohn ist in zwielichtige Geschäfte vor allem mit chinesischen Konzernen verwickelt - bisher leugnete der US-Präsident davon gewusst zu haben. Neu aufgetauchte Dateien zeigen aber, wie Biden seinem Sohn gar Unterstützung anbot. Korruptionsvorwürfe werden laut.
IMAGO / UPI Photo
Ein Ex-Secret Service IT-Spezialist konnte mehr als 168.000 gelöschte Dateien auf dem inzwischen berüchtigten „Laptop aus der Hölle“ von Hunter Biden wiederherstellen. Darunter sind insbesondere viele Textnachrichten des heutigen Präsidentensohnes, die einen Einblick in manche seiner Skandale und die Beziehung zu seinem Vater geben.
Unter all den Daten findet sich auch ein Austausch mit Hunters Vater, Joe Biden. Joe Biden schickte Hunter u.a. eine nicht-wiederherstellbare Datei mit dem Kommentar: „Was soll ich tun?“ worauf Hunter mit einer langen Textnachricht antwortete, in der er sich über einen Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Geschäftspartner, Eric Schwerin, beschwert. „Kann ich bei Eric helfen? Ich habe absolut keine Bedenken. Lass mich helfen, wenn du denkst, dass ich es kann“, antwortet Joe darauf. Hunter rät aber ab: „Ich kümmere mich um Eric“ schreibt er in Reaktion. Präsident Biden behauptet nach wie vor er hätte „nie“ mit seinem Sohn über dessen Auslands-Geschäfte gesprochen. Eric Schwerin war Präsident von Rosemont Seneca Partners, ein Unternehmen in das Hunter Biden tief involviert war und das u.a. Deals mit chinesischen Konzernen gemacht hat.
Hunter Bidens Anwalt warnte ihn zu der Zeit per SMS, dass bald ein New-York-Times-Artikel über seine Geschäfte mit dem aufgelösten chinesischen Energiekonzern CEFC erscheinen werde. „Kein Hinweis auf Joe Biden speziell in Bezug auf die Bemühungen von CEFC“, beruhigte der Anwalt Hunter Biden damals allerdings.




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