Italiens Meloni nutzt das Ceuta-Desaster und stärkt die nationalkonservative Front innerhalb der EU. Rückführungen, ein hartes Grenzregime und das Ende sozialistischer Dominanz stehen im Raum. Rom erhält dabei ausgerechnet Rückendeckung vom sozialdemokratisch regierten Dänemark.
IMAGO / Avalon.red
Elf Jahre sind vergangen, seit Angela Merkel die Migrationspforten zum Chaos öffnete. Die Europäische Union, schon zuvor fest im Klammergriff von Etatisten und zahlreichen linken Strömungen, ist seither nicht mehr wiederzuerkennen. Die fortschreitende Islamisierung und die Auflösung gewachsener urbaner Milieus, Traditionen und Kulturen schreiten voran und leisten einer Desintegration der Gesellschaften Vorschub.
Was besonders ins Auge fällt: das Heraufkommen einer Art islamo-marxistischer Bewegung, eine Fusion aus radikalsozialistischen Gesellschaftsidealen mit einer scharia-getragenen Umdeutung der Gesellschaft – Hauptsache, es richtet sich gegen den bürgerlichen Westen und die zivilisatorischen Errungenschaften des alten Europas. Migration aus Nordafrika und dem Nahen Osten ist das Sturmgeschütz der vereinten Linken gegen die Reste der bürgerlichen europäischen Gesellschaften.
In eine zunehmend gereizte Gemengelage fiel die Krise von Ceuta: die von der spanischen Regierung als Lapalie hingenommene Invasion von über siebzigtausend zumeist jungen Männern – von den Mainstream-Medien zunächst krampfhaft als eine Art Partysturm, später als Armutsmigrationswelle, dann doch kleinmütig als politisch organisierter, aggressiver Akt dargestellt. Am Ende bleibt ein nüchterner Befund: Die Europäische Union besitzt keinerlei Grenzschutz. Ihre Organisation Frontex ist ein Heftpflaster, flüchtig geklebt auf die klaffende Wunde der Migrationspolitik, die in Wahrheit im linken Konsens die Massenmigration zum Ziel hat.
Immerhin haben wir nun Klarheit: Die Ceuta-Krise lässt den Graben zwischen den Sozialisten in der EU und der sich langsam, aber sicher formierenden nationalkonservativen Front sichtbar werden.
Was war geschehen? In der Nacht auf den 31. Juli überquerten rund 72.000 Menschen, die meisten davon junge Männer, von Marokko aus die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta. Rund 70.000 von ihnen verließen das Gebiet nach spanischen Angaben binnen weniger Tage wieder – offiziell „freiwillig“. Madrid sprach von einer kontrollierten Lage, in Wahrheit war es eine Kapitulation vor der schieren Zahl.
Eine Reaktion aus Madrid ließ nicht lange auf sich warten. Eine Woche später, am 9. August, drehte Spanien den Spieß um und kontrolliert seither Einreisende aus Italien an Binnengrenzen, Häfen und Flughäfen – offiziell ist diese Maßnahme bis zum 7. September befristet. Die Begründung ist zynisch, wenn nicht komisch, da sie ausgerechnet aus dem Migrationschaosland Spanien stammt: Anhaltender Druck durch irreguläre Migration aus Italien habe zu der Reaktion geführt, so ließ die Regierung in Madrid wissen.
Damit zeichnen die beiden Politikerinnen möglicherweise die eine tragfähige Option zur Zukunft der Europäischen Union: Ein gemeinsam finanzierter und hochprofessionell aufgestellter Schutz der EU-Außengrenze wäre eine der tragenden Säulen neben einem deregulierten Binnenmarkt – äußere Sicherheit und freier Wettbewerb im Inneren. Die EU könnte auf ein neues Fundament gestellt werden, würde sie sich auf Kernaufgaben konzentrieren und den moralisierenden Pfad eines wachsenden Bürokratismus verlassen. Noch aber steht nationales Recht dem entgegen.
Der Sozialist Sánchez wird alles dafür tun, ähnlich wie die deutsche Bundesregierung, den Migrationsstrom nicht abreißen zu lassen. Zu viel steht auf dem Spiel: neue Wählerpotenziale und die Überzeugung der vereinten Linken, in einer globalistischen Welt keine nationalen Kulturnester mehr zu dulden. Es ist das Herzensanliegen aller Linken, denen bezeichnenderweise Angela Merkel – sozialisiert in der DDR – Stimme und politischen Ausdruck verlieh.
Der Krach um Ceuta beschreibt die Grenzlinie zwischen den sozialistischen Kräften der EU und den heraufkommenden Nationalkonservativen, deren informelle Sprecherin Italiens Ministerpräsidentin zu sein scheint. Sicherlich ist mit der Wahlniederlage von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán den Anhängern der Politik der offenen Grenzen, der Massenmigration und des Globalismus ein wichtiger Etappensieg gelungen. Sein Nachfolger Péter Magyar arbeitet seither unter Hochdruck daran, die Festung Ungarn zu schleifen und das Land in den Migrationsstrom zurückzuholen.
Dies ändert jedoch nichts daran, dass sich beinahe in allen Ländern der Europäischen Union nationalkonservative Stimmen Gehör verschaffen, die die Rückkehr zur Vernunft, zur europäischen Wertepolitik und vor allem einem Grenzregime fordern, das bekanntlich überhaupt erst Staatlichkeit begründet: Ein Staat ohne Grenzen ist kein Staat, sondern eine Besiedlungszone, ein Chaosprodukt – ein volatiles Gebilde, das schneller in den Wogen von Armut und Kriminalität versinkt, als selbst die Linken sich das vorstellen können.





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Eigentlich liefert der Artikel ein Paradebeispiel für die spiegelverkehrte Symmetrie in unserer Medienlandschaft. Beide Seiten bedienen sich nämlich exakt derselben rhetorischen Tricks: Die MSM in der Berichterstattung über rechte und bürgerlich-konservative Akteure, und dieser Text hier eben über das linke Lager. Das Ganze ist nicht neu, sondern wurde schon im letzten Jahrhundert in der klassischen Propagandaforschung (wie von Harold Lasswell oder dem Institute for Propaganda Analysis) als wissenschaftliche Erkenntnis aufgedröselt. Auf beiden Seiten läuft das gleiche Schema ab: Erstens das klassische ‚Name-Calling‘ und ‚Labeling‘ (also Beschimpfung und Etikettierung). Statt sachlich zu argumentieren, klatscht man dem Gegner wertende Dauer-Stempel wie „rechtsextrem“… Mehr
> Damit zeichnen die beiden Politikerinnen möglicherweise die eine tragfähige Option zur Zukunft der Europäischen Union: Ein gemeinsam finanzierter und hochprofessionell aufgestellter Schutz der EU-Außengrenze wäre eine der tragenden Säulen neben einem deregulierten Binnenmarkt – äußere Sicherheit und freier Wettbewerb im Inneren. Grenzschutz alleine bringt wenig, solange es starke Pull-Faktoren wie grenzenlose Alimentierung für Jedermann gibt. Immer wieder finden sich Wege, Grenzen zu überwinden – wie ich hier gelesen habe, sogar Meloni holt massenweise Leute. Beim letzten Rom-Urlaub vor einem Jahr musste ich feststellen, dass man dort häufiger und aggressiver von „afrikanisch gelesenen“ In-Spe-Doktoren angesprochen wird als je zuvor. Es… Mehr
Nachdem die EUdssr weiter die Ukraine unterstützt – also Frieden ist nicht, das neueste Verpackungsbürokratiemonster auf den Weg gebracht hat (Lex Amazon) und auch sonst für uns Bürger nur Verachtung übrig hat: Auflösen oder raus und zwar sofort.
sorry,ich glaube der Meloni gar nichts…sie reitet auf der konservativen Welle und betreibt doch „Merkel“-Politik
icht umsonst hat Sie ihre grösste Konkurrenz,Herrn Salvini,mattgesetzt
Grenzen dicht und dann eine millionenfache Remigration – allein aus Deutschland gehören 10-12 Millionen Gefährder und Schmarotzer rausgeworfen!
Alles andere bedeutet eine Vernichtung der europäischen Zivilisation.
Da die EU eine widernatürliche sozialistische Konstruktion ist, kann die Antwort auf diese rhetorische Frage nur lauten: Die Zukunft der EU hat nur zwei Alternativen: Ihr Untergang in einer gewaltigen Detonation oder ihrem schleichenden Niedergang.
Augenscheinlich will jede Generation ihre Erfahrungen mit dem Sozialismus machen.
„Zurück auf den Pfad der Vernunft“??? Geht nicht, da es den Pfad der Vernunft noch nie gab.
Eine Linke die für offene Grenzen steht verrät damit alle sozialen Errungenschaften, von Kranken- und Arbeitslosenversicherung bis zum Wohlstand der arbeitenden Bevölkerung (der der Linken aber schon immer ein Dorn im Auge war, Privilegien soll da nur eine elitäre politische Kaste haben).
Frage: kann es denn sein, dass das organisierte Verbrechen und das internationale Großbonzentum die Politik der EU und der BRD seit langem bereits kontrolliert was glaubt ihr wie das enden wird ? Sind Merz, Klingbeil, VdL und Co nur Marionetten ? Wer hat wirklich die Macht ? Der Wähler ist es wohl sonnenklar nicht …
Die,die etwas zu sagen haben,werden nie gewählt,und die,die gewählt werden,haben nichts zu sagen….googlen Sie mal,wer das Richtige gesagt hat
Ich will die EU nicht. Ich wollte sie nie.
Ich will keinen Euro. Ich wollte ihn nie.
Ich will keine Migranten, egal wo her. Ich wollte sie nie.
ALLES, was „unsere“ Politiker wollen, will ich NICHT!
Die aktuelle Politkaste ist mein persönlicher Feind – diese Bande von Abgreifern, Nichtskönnern, Besserwissern. Ich zwischenzeitlich der Ansicht, daß wir gar keine Berufspolitiker brauchen. Für NICHTS.