Sánchez führt Merkels Werk fort: Die EU wird von innen heraus zum Erobern und Plündern freigegeben

In der Geschichte gibt es viele Beispiele von Festungen die durch Verrat fielen. In der EU ist das nicht anders. Grenzschutz, selbst, wenn es ihn gäbe, ist sinnlos, wenn er von Innen konterkariert wird. Sánchez setzt Merkels Kurs fort. Migration erleichtern, Tatsachen schaffen, Folgekosten den Bürgern überlassen.

Staatlich finanzierte NGOs sprechen gerne von der angeblichen Festung Europa, meinen aber natürlich, wie alle, die von Europa sprechen, ausschließlich die EU. Sie malen ein Schreckensbild an die Wand von mit Stacheldraht bewehrten, meterhohen, mit modernster Überwachungstechnik ausgestatteten Grenzzäunen, von Schnellbooten, Hubschraubern, Drohnen und Kriegsschiffen.

Die EU, so ihre Panikerzählung, würde ihre Außengrenzen über ihre Grenzschutzagentur Frontex mit unzähligen und menschenverachtenden Maßnahmen gegen Flüchtlinge abschotten. Es käme, so die Horrorschilderungen, dabei auch schon Militär zum Einsatz.

Da die CDU/ CSU vor Wahlen gerne versucht sich ein konservatives Mäntelchen umzuhängen, fordert nun auch der  EVP-Fraktionschef Weber das, was seine Fraktion über Jahre verhindert hat, nämlich die rasche Einrichtung von Abschiebezentren in Afrika und eine Stärkung der EU-Grenzschutzbehörde Frontex. Ausgerechnet der EU-Behörde Frontex, die bisher den Eindruck erweckte, Grenzsicherungsmaßnahmen eher zu behindern.

Warum diese NGOs, die meist von staatlichen Transfers leben, immer mehr nicht arbeitende Transferempfänger in die EU locken wollen, die über kurz oder lang mit ihnen um die Transfertöpfe konkurrieren werden, ist eines der vielen nicht zu durchschauenden Paradoxa der linken irrationalen Geisteswelt, die immer damit beschäftigt ist, das nächste Paradies zu schaffen, tatsächlich aber immer nur das Gegenteil erreicht.

Über die schrecklichen und menschenverachtenden Folgen der illegalen Zuwanderung für diejenigen, die die Migrations-NGOs durch ihre Steuern bezahlen, sprechen diese Organisationen und ihre Vertreter merkwürdigerweise nie.

Bleibt man bei dem schiefen Festungsbild der linken Weltverbesserer, lohnt ein Blick auf die Geschichte, in der als uneinnehmbar geltende Festungen in der Regel durch Verrat gefallen sind.

Die Akropolis von Sardes in Lydien galt wegen ihrer natürlichen und künstlichen Wehrbauten als völlig uneinnehmbar. Sie wurde zweimal, 546 und 213 vor Christus, belagert und fiel zweimal wegen Verrats. Mont Orgueil Castle auf der Insel Jersey wurde 1461 während des Hundertjährigen Krieges belagert und verraten. In Deutschland fiel die Burg Wildenstein 1500, weil angeblich ein bestechlicher Torwärter den Weg freigab.

Nun ist die EU weder eine Festung, noch ist sie uneinnehmbar, sondern im Gegenteil ein Schwamm, der alles aufsaugt, was leistungslos versorgt werden will, nachdem es das Zauberwort Asyl ausgesprochen hat.

Aber selbst wenn die EU eine Festung wäre, würde das nichts nutzen, denn sie muss noch nicht einmal belagert werden. Es gibt eine unüberschaubare Anzahl von NGOs, die dafür sorgen, dass jeder, der in die EU kommen will, dort auch ankommt.

Bevorzugt dort, wo es am meisten gibt, und das ist in der Regel Deutschland. In Spanien, das von einer extrem linken Partei und einem Zusammenschluss von kommunistischen Parteien regiert wird, ohne dass diese Koalition über eine Mehrheit verfügen würde, wird das sogar durch eine quasi staatliche Organisation betrieben, die Accem.

Sánchez, dessen frühere Ministerin Irene Montero offen von Bevölkerungsaustausch spricht, macht heute weiter, wo Merkel und de Maizière begonnen hatten, als sie 2015 die Grenze öffneten, um, so sagte Merkel später, hässliche Bilder zu vermeiden.

Hässliche Bilder könnte es jetzt zuhauf von Ermordeten, Vergewaltigten und anderen Opfern von Gewalttaten geben. Da sie von den staatlichen und staatsnahen Medien aber weder gemacht noch verbreitet werden, sind die dafür Verantwortlichen fein raus.

Merkel und de Maizière waren sich damals aber offensichtlich bewusst, was sie da taten. Die Bundesregierung antwortete nämlich im Februar 2018 auf eine Anfrage der AfD, wie denn die Grenzöffnung angeordnet worden sei: „Eine schriftliche Anordnung des Bundesministeriums des Innern an das Bundespolizeipräsidium oder andere mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörden gibt es nicht.“

Weitere Frage der AfD: „Wurde von dem oder den ‚Zuständigen‘ im Sinne der Bundestagsdrucksache 18/7510 in anderer Weise als per schriftlicher Anweisung von der Möglichkeit nach besagtem § 18 Absatz 4 Nummer 2 AsylG Gebrauch gemacht und die Anordnung erlassen, von einer Einreiseverweigerung oder Zurückschiebung abzusehen, und, falls ja, in welcher Weise wurde diese Anordnung übermittelt – etwa telefonisch, per E-Mail oder durch persönliche mündliche Anordnung?“

Bundesregierung: „Die Entscheidung wurde im Rahmen der bestehenden Zuständigkeiten innerhalb der Bundesregierung getroffen. Bundesminister Dr. Thomas de Maizière hat am 13. September 2015 den Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums über die Entscheidung der Bundesregierung mündlich informiert.“

Die EU-Kommission, demokratisch zweifelhaft legitimiert, unternimmt nichts Ernsthaftes gegen diese Perversion der Barmherzigkeit, die den Migranten mit Milde und Nachsicht, den steuerzahlenden Bürgern mit übergroßer Härte begegnet. Sie ging bzw. geht immer noch gegen diejenigen Länder vor, die sich bemüht haben bzw. immer noch bemühen, der dadurch entstandenen Rechtlosigkeit Einhalt zu gebieten.

Der jetzigen spanischen Regierung ohne parlamentarische Mehrheit, die gerade in beispielloser Korruption versinkt und EU-Mittel, vermutlich vertragswidrig, zum Stopfen von Haushaltslöchern benutzt, wird hingegen die EU-Solidarität versichert.

Die Kosten für diese Migration werden, wie der spanische Journalist David Lacalle sagt, einfach den Steuerzahlern der EU aufgebürdet. Das gilt für die NGOs, die die Migration unterstützen, und für die entstehenden Folgekosten.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 16 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

16 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
NullKommaNix
10 Minuten her

Folgende Stichworte ploppen bei diesem Thema auf:
Kalergi-Plan …. Morgentau-Plan… UN- Migrationspakt, Agenda 2030, Great Reset.
Wo ansetzen ist die Frage!? Wo ansetzen, wenn jede Rettung über die Politik nicht mehr möglich ist, weil der Rechtsstaat durch global-operierende Kriminelle ausgehöhlt wurde (jüngstes Beispiel: Die Opposition wird nicht mehr zur Wahl zugelassen).

Haba Orwell
26 Minuten her

> Sie malen ein Schreckensbild an die Wand von mit Stacheldraht bewehrten, meterhohen, mit modernster Überwachungstechnik ausgestatteten Grenzzäunen, von Schnellbooten, Hubschraubern, Drohnen und Kriegsschiffen.

Es würde völlig ausreichen, den Illegalen genau 0,00 zu zahlen. Höchstens die Sachleistung der Rückkehr in die Heimat.

Lizzard04
12 Minuten her

„Sie malen ein Schreckensbild an die Wand von mit Stacheldraht bewehrten, meterhohen, mit modernster Überwachungstechnik ausgestatteten Grenzzäunen, von Schnellbooten, Hubschraubern, Drohnen und Kriegsschiffen.“
Und schon würde ich mich sicherer fühlen! Aber das politische Berlin unternimmt genau wie dieser Urlaubsfahrer Sanchez rein gar nichts, um die nächste Invasion in die Sozialsysteme und Plätze dieses Landes zu unterbinden! Wer so (nicht) handelt gehört für den immensen Schaden, den er so anrichtet, zur Verantwortung gezogen!

EinBuerger
14 Minuten her

Mein oberflächlicher Eindruck von außen: Es sind spanische Linke. Die hassen alle spanischen Rechten und auch deren Wähler. Weil das alles Anhänger von Franco seien. Und Migranten aus bestimmten Ländern sind Wähler, um die Rechten zu besiegen. (Ich glaube auch bei deutschen Linken spielt dieses Motiv eine Rolle.)
In Frankreich steht vor allem Melenchon für diesen Islamo-gauchisme, das Bündnis aus Links und Islam. Aber im Grunde ist dieses Bündnis in allen Staaten des Westens aktuell.

Haba Orwell
23 Minuten her

> Nun ist die EU weder eine Festung, noch ist sie uneinnehmbar, sondern im Gegenteil ein Schwamm, der alles aufsaugt, was leistungslos versorgt werden will, nachdem es das Zauberwort Asyl ausgesprochen hat.

Dennoch will der Erhabene Westler noch nicht mal von nichtwestlichen Ländern hören, die es komplett anders handhaben. Meist folgen sie strenger Einwanderungspolitik.

Endlich Frei
28 Minuten her

Hauptschuld ist und bleibt die deutsche Regierung, die den Zustand beibehält, dass jeder Wohlstandssuchende aus Afrika, Nahost oder vom Hindukush, dem es gelingt seine kleine Zehe oder Spross über die Grenze zur EU zu schieben, anschließend seine lebenslange Alimentation, Vollversorgung und Ferienwohnung vom deutschen Steuerzahler einzufordern. Die deutschen Selbsthass-Parteien verhindern, dass dieser Zustand schon morgen durch eine Zweidrittel-Mehrheit abgestellt sein könnte. Weltweit gibt es kein zweites Beispiel von vergleichbar gewollter Selbstzerstörung und politisch vorangetriebenen Niedergang. Die EU macht mit, weil die meisten Mitglieder genau wissen, dass der Magnet in Berlin sitzt und die Sintflut an ihnen vorübergeht.

Last edited 27 Minuten her by Endlich Frei
Haba Orwell
29 Minuten her

> Sánchez führt Merkels Werk fort

Man sollte gleich über Globalisten vorwiegend aus dem Finanzsektor reden, den beide Herrschaften (und viele andere) dienten und weiter dienen. Soros-Vorgabe: Mindestens eine Million jährlich holen und pro Fachkraft 15 Tsd. EUR jährlich leihen.

Mankovsky
37 Minuten her

Die Linke strebt seit jeher die Beseitigung des demokratischen, freiheitlich- marktwirtschaftlichen Systems.
Und die Masseneinwanderung Ungebildeter und kulturell völlig anders Geratener ist derzeit die erfolgversprechendste Methode dazu, neben den Wirtschaft zerstörenden Umweltauflagen und ,,diversen“ Schwachsinnigkeiten.
Ihre nützlichen Idioten und Idiotinnen bzw. feige,opportune Masse: staatlich subventiontionierte Journalisten, ,,Zivilgesellschaften“, NGOs und leider auch nicht unerhebliche Teile der Justiz.
Es werden also keine ,,Fehler“ gemacht, die fanatischen, ideologiegetriebenen wahren Einflussreichen wollen es so.

imapact
45 Minuten her

Das NGO- Krebsgeschwür wird wahrscheinlich weniger mit dem Invasoren im staatliche Zuwendungen konkurrieren als vielmehr miider breiten Bevölkerung. Dieser wird immer mehr ausgepresst bei immer weniger staatlicher Gegenleistung. Schaut man sich in den Linksgazetten die Diskussion um die angeblichen Minderjährigen in Ceuta an, die dort „festsitzen“, merkt man, daß sich seit 2015 nichts geändert hat. Spanien duldet es, daś weiterhin ein paar Tausend Invasoren dort herumlungern. Für die Folgen, die daß für die Bewohner von Ceuta hat, interessiert sich keiner. Wirksamer Grenzschutz funktioniert nicht mit Wattebäuschchenwerfern und Stuhlkreisen. Am Gelände von Bundeswehreinrichtungen befanden sich xx zumindest früher, Schilder mit der… Mehr

rainer erich
45 Minuten her

Nun könnten Mio von Zahlern dem potentiell tödlichen Spuk ziemlich rasch ein unrümliches Ende bereiten, wenn sie denn wollten und könnten….Wenn sich nicht in ihnen die nahezu pathologische Vorstellungen obsessiv festgesetzt hätte, über Schuld, Erlösung und über die Motive der Machthaber sowie die Idee, man könne alle Probleme friedlich lösen, egal mit wem man es zu tun hat. Z.B. mit einem völlig entgrenzten inneren Feind.

johnsmith
46 Minuten her

Frontex darf niemanden zurückweisen. Jeder der Asyl sagt wird hereingelassen. Auch der neue EU-Asylkompromiss ändert daran nichts – jeder wird erst einmal hereingelassen, es wird nur bei bestimmten Leuten etwas schneller das Asylgesuch geprüft und theoretisch sollen dann auch falls das Asylgesuch abgelehnt wurde, einige wieder zurückgebracht werden. Aber das wird voraussichtlich scheitern wenn die sich einfach eine neue Identität ausgedacht haben, denn welcher Staat nimmt schon Leute zurück die sich nur ausgedacht haben aus z.B. Syrien zu sein. Erst wenn Frontex tatsächlich Push-Backs durchführen und Leute nicht hereinlassen würde könnte man von Grenzschutz sprechen. Das verbieten aber bisher EGMR… Mehr

Danny Sofer
52 Minuten her

Wenn es in Deutschland und der EU doch nur unabhängige Gerichte gäbe, dann könnte man die Verantwortlichen wenigstens nachträglich zur Rechenschaft ziehen. Aber EUGH und Bundesverfassungsgericht? Wir Steuerzahler haben keine Chance auf Gerechtigkeit und keine Möglichkeit unser bis dato sicheres und auskömmliches Leben zurückzubekommen.

NullKommaNix
8 Minuten her
Antworten an  Danny Sofer

Tja.. da der Rechtssstaat nun aber mal Geschichte ist, werden wir uns nach anderen (klassischen) Problemlösungen zuwenden MÜSSEN (sofern wir überleben wollen).