Die US-Marine begleitet und schützt seit Mai kommerzielle Tanker auf der Oman-Route der Hormuz-Straße und setzt zugleich eine Blockade gegen iranische Häfen durch. Über 1.300 Schiffe und mehr als 660 Millionen Barrel Öl konnten die Straße auf diese Weise passieren.
IMAGO / APL
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz ist in zwei Wochen um fast 400 Prozent gestiegen – von ca. 40 auf knapp 200 Schiffe pro Woche. Das sind nur 20 Prozent des Vorkriegsniveaus. Aber es zeigt den Trend.
Geduld ist in der Gemengelage am Golf das einzige Erfolgsrezept. Geduld ist zugleich genau das, was Medien, „Experten“ und Politiker nicht haben (wollen). Bei Unternehmern untertscheidet sich daran Erfolg und Misserfolg.
Die meisten Schiffe nutzen den US-gestützten südlichen Korridor entlang Omans Grenze. Die US-Marine begleitet und schützt seit Mai kommerzielle Tanker (über 1.300 Schiffe, mehr als 660 Millionen Barrel Öl) auf dieser Route und setzt zugleich eine Blockade gegen iranische Häfen durch.
Der iranische Rial ist auf dem freien Markt auf rund 2.000.000 Rial pro US-Dollar (ca. 200.000 Toman) gefallen – ein historisches Tief. Irans Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Die IRGC-Hardliner bedrohen Nachbarn, während das eigene Volk zusehen muss, wie die Währung stirbt.
Den Iran so zu schwächen, damit die arabischen Nachbarn die regionale Sicherheit selbst schultern können, gehörte von Beginn an zur US-Strategie, weil die USA nicht auf Dauer der Ordnungshüter im Nahen Osten sein wollen. Die USA zogen Medien-lautlos mitten in der Iran-Operation Streitlkräfte aus Syrien zurück, im Irak steht das bevor. Die US-Operation hat der Islamischen Republik zwei Fronten aufgezwungen: eine nach außen zum Schutz der Stellvertreterfinanzierung von Hamas, Hizbollah und Houthse, der Raketenbedrohungen und dem unerbittlichen Atomprogramm – eine nach innen gerichtete Front zur Kontrolle einer Bevölkerung, die wiederholt und unter Einsatz ihres eigenen Lebens gezeigt hat, dass sie nicht alles hinnimmt.
Das IRGC-Regime setzt auf die Macht von Westmedien, Trump vor den Midterms zum Abbruch der Golf-Operation zu zwingen. Bis jetzt sieht es ganz danach aus, als ginge die Spekulation nicht auf. Vielleicht haben sie in Teheran einfach unterschätzt, wie sehr ein Trump überhaupt nicht ins Strickmuster von US-Präsidenten passt und welche Rolle es spielt, wenn man keine weitere Amtszeit vor sich hat.
Umgekehrt sehen Trump und seine Leute genau, was in Teheran los ist. Am 21./22. August 2026 sagte Trump in einer Rede: „I don’t know who the hell I’m negotiating with in Iran / who the hell to deal with in Iran. It’s actually one of my biggest problems. […] Nobody wants to be president [in Iran]. They say, ‘Who wants to be president?’ ‘No, no, I don’t want to.’” – „Ich weiß verdammt noch mal nicht, mit wem ich verhandeln soll … niemand will dort Präsident sein.“


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Woanders sieht man nicht ganz den Epsteinokratie-Endsieg: >>>Sind US Sanktionsdrohungen gegen Irans Handelspartner Zeichen der Schwäche?<<< > „… Wer Geld für das iranische Regime „wäsche“, so Bessent, werde „aus dem US-Dollar-System entfernt“. Gedacht als Vernichtungsdrohung, ist das in Wahrheit ein Eingeständnis: Die gesamte Architektur der Sanktionen setzt voraus, dass Iran und seine Handelspartner den Dollar überhaupt noch brauchen. Zunehmend tun sie das nicht mehr. Und gerade wegen dieser Drohung werden nun noch mehr Staaten versuchen ohne den Dollar Handel zu treiben. …“ Dann eben die Welt ohne das Dollarsystem – die meiste Zeit der Weltgeschichte ging ohne. Im Artikel erfahre… Mehr
Für mich immer wieder ein Wunder:
Der nahezu faktenfrei neurotische Anti-Amerkanismus der die hiesigen Kommentare beherscht!
„Herr, lass es Hirn regnen!“
Pues nada, na ja, sind wohl ewig Gestrige, die es nicht verwunden haben, dass die Amis den Deutschen ordentlich den Hintern versohlt haben im 30-Jährigen 2.0 von 1914 bis 45. Dabei sollten die nicht vergessen: Deutsche sind wichtigste ethnische Gruppe in USA – Zahl wächst – WELT
Ich sehe darüber keine Fakten, nur Beschimpfungen. Floskeln wie „Anti-Amerkanismus“ sind denkbar inhaltsleer – genauso könnten die Woken die AfD mit „neurotischem Anti-Wokismus“ beschimpfen und so weiter. Mainstream-Medien scheinen abzufärben.
Die USA, unterstützt von den Golfanrainern, führen einen Krieg für Iran, indem sie gegen die Mullahs kämpfen. Der schlimmste Feind der iranischen Bevölkerung, insbesondere der Frauen und Mädchen dort sind die Mullahs, niemand sonst.
Tatsächlich finden das wenigstens zweie gut, Respekt.
Die US-zionistischen Angriffskriege gegen Iran, 2025 und 2026, haben im nahen/mittleren Osten vieles strukturell und nachhaltig in Bewegung gebracht. Allerdings nicht mal im Ansatz dergestalt wie sich das die kurz vor der Staatspleite stehenden USA unter Trump ausgemalt hatten. Vordergründig und kurzfristig profitiert Israel. Keine Frage. Es nutzt die Gunst der Stunde mit seiner fulminanten militärischen Überlegenheit gegen massiv unterlegene Terrorregime. Hunderttausende tote, verletzte, vermisste, vertriebene arabische Zivilisten – so what says dead Zac. Neue (tief gegen Israel gerichtete) Bündnisse der großen lokalen islamischen Staaten entstehen. Türkei – Saudi-Arabien – Pakistan. Folgt Ägypten? Die ehemals durch die USA gegeneinander gehetzten… Mehr
Ex-CIA Larry Johnson sieht die Region post-amerikanisch: >>>Keine islamische NATO: Das Mekka-Abkommen errichtet die post-amerikanische Sicherheitsarchitektur — und Iran steht kurz vor dem Beitritt – uncut-news.ch<<< > „… Es ist der erste tragende Balken der post-amerikanischen Sicherheitsarchitektur, für die Rußland und China plädiert haben — und Teheran steht kurz davor, durch die Tür zu treten. … Hier ist, was die öffentliche Analyse noch nicht eingeholt hat, und was ich aus Quellen aus erster Hand berichten kann. Am Montagmorgen ist Feldmarschall Asim Munir — Pakistans Generalstabschef und der eigentliche Architekt von Islamabads Regionalstrategie — in Iran. Das Thema seiner Gespräche ist… Mehr
Wenn die perversen Mullahs weg sind, dann kann Frieden in der Region eintreten, die USA könnten sich zurückziehen. Mal sehen, ob die Golfer dort das hinkriegen. Ähnlich ist es mit Russland, das eh schon mitten in der NATO sitzt mit seiner Oblast Kaliningrad – da können sie gleich beitreten. Aber vorher muss das perverse Militär dort weg, die kriminellen Geheimdienste und die Kleptokraten, die das russische Volk ausplündern. Muss alles weg, damit ein anständiges Russland beitreten kann. Präsident Putin hat schon Vorarbeit geleistet, indem er die NATO um Schweden und Finnland erweitert hat – durch entsprechendes Benehmen. Das ist Absicht,… Mehr
Welchem Hirni passt denn das nicht?
Man kann direkt bei der Quelle der Macht in der US-Außenpolitik (genauso Reps wie die Dems) lesen: >>>Jetzt räumt es selbst das einflussreiche CFR-Magazin „Foreign Affairs“ ein: Amerika verliert im Nahen Osten an Macht – uncut-news.ch<<< > „… Wenn ein geopolitischer Blog den Niedergang der amerikanischen Vorherrschaft im Nahen Osten verkündet, lässt sich das leicht als Wunschdenken abtun. Wenn jedoch Foreign Affairs, das traditionsreiche Magazin des einflussreichen Council on Foreign Relations (CFR), einen Beitrag unter dem Titel „The End of the American Middle East“ veröffentlicht, sollte man genauer hinsehen. Das Magazin gehört seit mehr als einem Jahrhundert zu den wichtigsten… Mehr
Wenn die Golfanrainer merken, was für sie auf dem Spiel steht, dann unterstützen sie die USA – ansonsten warten schon die Kamele geduldig auf ihre Treiber. Dann ist es aus mit dem schönen Glanz des Westens, dann guckt der Mullah nur noch finster. Sie haben die Wahl. Die iranische Bevölkerung will lieber heute als morgen die Finsterlinge los werden, vor allem die Frauen dort. Das gilt für islamische Länder insgesamt, Ayaan Hirsi Ali: „Die westliche Kultur mit ihrer Entdeckung der Freiheit ist allen anderen Kulturen überlegen, in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart. Sie hat es zustande gebracht, die… Mehr
Freue mich über die eine Zustimmung.
Ich sehe, hier sind mal wieder ziemlich viel Linke am Abstimmen!! Z. B.: Wenn ich auf „+“ klicke, kommt keine zusätzliche Stimme im Zähler, sondern sogar weniger!!! TE sollte doch die Plus-Stimmen und die Negativ-Stimmen separat zählen und ausweisen, wäre entschieden interessanter!
Sehe ich ganz genauso.
Warum linke Journalisten so verliebt in religiöse Fanatiker sind kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich kann mutmaßlich nicht so intellektbefreit denken, wie es die ideologischen Nachfahren von Heidelberg tagtäglich tun ..
Wenn die von den woken Globalisten kontrollierten Mainstream-Schund-Medien Schnappatmung bis hin Schaum vorm Kauwerkzeug haben, dann hat Trump fast alles richtig gemacht. Wurde der Iran unterschätzt? Vielleicht. Zumindest wird die Finanzierung des Mullah-Regims so stark beeinträchtigt, daß die Terrorgruppierungen und die Islamisierung beeinträchtigt werden. Schaun merr mal.
Gerade bei „heute“ im ZDF: Dunja Hayali warnt vor dem „gefährlichen“ Trump – und erwähnt nicht, dass die einzig Gefährlichen dort in der Region die Mullahs sind. So pervers geht es hierzulande zu, obwohl die Golfanrainer längst begriffen haben, dass sie besser auf der Seite der USA stehen, sonst ist es bald aus mit dem schönen Glanz des Westens, den sie doch so sehr schätzen. Verkehrte Fernsehwelt.
Mal eine Frage… Was exakt geht uns der Iran und die Iraner an? Was? Im Iran sind’s die Perser, in Israel die Araber. Iran böse, Araber in Gaza schlecht, Araber in SAUDI ARABIEN (!!!) gut? Saudi-Arabien… die köpfen Leute, töten Journalistin in Botschaften und schlagen Frauen mit Knüppeln, weil sie zuviel Knöchel zeigen. Aber die Mullahs sind böse und müssen weg? Aber die Saudis müssen nicht weg? 9.11, wenn man das offizielle Märchen glaubt, waren Araber, keine Iraner/Perser. Für welchen Terror ist denn das „Terror“-Regime im Iran verantwortlich? Für die Finanzierung von Huthis und Hamas? Ist ja gar nichts im… Mehr