450 Jahre Haft für eine Antifa-Terroristen in Texas. US-Gerichte sprechen von Terrorismus. Während Linksextremisten in Deutschland oft milde davonkommen, setzt die amerikanischen Justiz deutliche Zeichen.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Tony Gutierrez
In den USA wird die Antifa als das behandelt, was sie ist: eine terroristische Vereinigung, die das Ziel verfolgt, den Rechtsstaat und die Demokratie gewaltsam abzuschaffen. Während in Europa häufig darüber gestritten wird, ob die Antifa überhaupt existiert oder lediglich eine lose Weltanschauung darstellt, haben amerikanische Gerichte nun ein unmissverständliches Urteil gefällt. Acht Personen mit nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft Verbindungen zur Antifa wurden nach einem Angriff auf ein Abschiebegefängnis im Bundesstaat Texas zu insgesamt 450 Jahren Haft verurteilt.
Während in Deutschland Terroristen, die mit Hämmern auf die Köpfe und Extremitäten von Menschen einschlagen (die Wahrscheinlichkeit, dass der so Angegriffene dabei zu Tode kommt beziehungsweise schwerste und lebenslange Verletzungen davonträgt, kann, so Waffenexperten, sogar höher als bei einem Angriff von einem nicht ausreichend Trainiertem mit Schusswaffen ausfallen), die es wagen, anders als sie zu denken, mildeste Strafen bekommen, hat die amerikanische Justiz jetzt ein klares Zeichen gesetzt. Die Strafen sind drastisch, genauso drastisch wie die Terrortaten der jetzt Verurteilten.
In einer Pressemitteilung gab das US-Justizministerium bekannt, dass acht Mitglieder einer Antifa-Zelle aus Nordtexas wegen ihrer Beteiligung an einem bewaffneten Angriff auf das Prairieland Detention Center in Alvarado verurteilt worden sind. Die Strafen summieren sich auf insgesamt 450 Jahre Haft. Allein Benjamin Hanil Song, der wegen versuchten Mordes an einem Polizeibeamten schuldig gesprochen wurde, erhielt 100 Jahre Gefängnis.
Der Angriff ereignete sich am 4. Juli 2025. Nach den im Verfahren vorgelegten Beweisen erschienen die Beteiligten in sogenannter „Black Bloc“-Kleidung, die eine Identifizierung erschweren soll, bewaffnet mit elf Schusswaffen, Schutzwesten und militärischen Erste-Hilfe-Sets. Die bandenmäßig vorgehenden Angeklagten hatten ihre Mobiltelefone während der Terrorattacke abgeschaltet beziehungsweise in Faraday-Taschen transportiert, um eine Ortung zu verhindern.
Die Geschworenen hörten in einem zwölf Tage dauernden Verfahren die Aussagen von 46 Zeugen und prüften mehr als 210 Beweisstücke. Angeklagt waren insgesamt neun Personen. Acht von ihnen wurden bereits verurteilt, die Strafmaßverkündung für Ines Soto steht noch aus.
Besonders schwer wiegt der Vorwurf des versuchten Mordes an einem Polizeibeamten. Nach den Aussagen im Verfahren soll Benjamin Song während des Einsatzes „Zu den Gewehren!“ gerufen und anschließend das Feuer eröffnet haben. Ein Beamter aus Alvarado wurde dabei in den Hals geschossen.
Die Staatsanwaltschaft zeichnete das Bild einer bandenmäßig organisierten militanten Struktur. Nach den Aussagen von Zeugen und den vorgelegten Chat-Protokollen verfügte die Gruppe über verschlüsselte Kommunikationskanäle, nutzte Decknamen, führte Aufklärungsmaßnahmen durch und plante ihre Aktionen im Voraus. Die Beweise sollen außerdem gezeigt haben, dass die Zelle vor dem Angriff mehr als 50 Schusswaffen im Raum Dallas/Fort Worth beschafft hatte.
Bemerkenswert ist dabei ein Detail, das in der Berichterstattung häufig unerwähnt bleibt. Einige der später Verurteilten hatten am selben Tag zunächst an einer friedlichen Demonstration vor der Einrichtung teilgenommen. Nach Darstellung der Anklage dienten die dort gewonnenen Informationen später der Vorbereitung des nächtlichen Angriffs.
Die Bundesbehörden sprechen inzwischen offen von einer Antifa-Zelle. Nach Angaben der Anklage gehörte diese zu einem größeren Netzwerk militanter Gruppen, die eine Ideologie vertreten, welche den Sturz der US-Regierung, der Strafverfolgungsbehörden und des bestehenden Rechtssystems fordert.
Der Fall markiert zugleich einen politischen Wendepunkt. Es handelt sich nach Angaben des Justizministeriums um die erste Verurteilung von Angeklagten mit Antifa-Bezug, nachdem Präsident Donald Trump die Antifa im September 2025 per Executive Order als inländische Terrororganisation eingestuft hatte.
Die Reaktionen der Behörden fielen entsprechend deutlich aus. Das Justizministerium sprach von „Antifa-Terroristen“. FBI-Direktor Kash Patel kündigte an, Antifa-Strukturen und deren Finanzierungsnetzwerke weiter zu identifizieren und zu zerschlagen. Auch die Staatsanwaltschaft stellte klar, dass die Taten nichts mit friedlichem Protest oder der Ausübung der Meinungsfreiheit zu tun hätten.
Der Fall wirft damit eine Frage auf, die weit über Texas hinausreicht. Wenn eine Gruppe bewaffnet auftritt, Spreng- und Brandmittel einsetzt, Sicherheitskräfte angreift, Schusswaffen mitführt, verdeckte Kommunikationsstrukturen nutzt und laut Anklage politische Gewalt zur Durchsetzung ideologischer Ziele vorbereitet – welche Bezeichnung wäre dafür angemessener als diejenige, die die amerikanischen Behörden nun verwenden?
Die Geschworenen haben darauf ihre Antwort gegeben. Die Richter ebenso. Das Strafmaß von insgesamt 450 Jahren Haft spricht eine Sprache, die selbst in den Vereinigten Staaten selten geworden ist.

Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
In Europa läuft das aber ganz anders: deutsches Hammerbande Mitglied Maja, die ein Mann ist, wurde in Budapest zu lächerlichen 8 Jahren verurteilt, was Bundestagsabgeordnete Grüne, Linke, SPD-ler zum Anlass nahmen, den Gewalttäter im Gefängnis zu besuchen !!
Ein guter Ansatz wie die Amis damit umgehen wenn ich auch nicht so weit gehen würde aber Resozialisierung ist ja auch nicht das Ziel des US Strafvollzugs sondern Übeltäter möglichst lange aus dem Verkehr zu ziehen,
Bei uns hat man, es geht auf die Wahlen im Osten zu, auf einmal einen angeblichen Hitlergruß bei der AFD entdeckt, bin mal gespannt was noch so alles kommt. Vielleicht hat ja ein AFD Abgeordneter zur Fussball WM 1990 eine Deutschlandflagge am Auto gehabt oder sowas in der Art.
Die Antifa und ihre Unterstützer haben in Deutschland leider einen Freifahrtschein, obwohl sie sich in ihrem politischen Extremismus und in ihrer Gewaltbereitschaft Ultrarechtsradikalen die Hand reichen könnten. Ich unterscheide zwischen den beiden Gruppen erst gar nicht.
Wenn dies eine „Zelle“ im Sinne einer Metastase war, so mögen sich die US-Beamten auf die Suche nach dem Primärtumor machen.
Womöglich werden sie in Europa fündig ….
Berlin ?
> Die Strafen sind drastisch, genauso drastisch wie die Terrortaten der jetzt Verurteilten. Erfreulich – mittlerweile werden auch die Dratzieher der Woken Umtriebe belangt: >>>Bill Gates vor Epstein-Ausschuss<<< Jenseits der Justiz: >>>Musk bläst zum Angriff auf Soros<<< > „… Eine Analyse zur Open Society Foundations, die mittlerweile vom Soros-Sohn Alexander geleitet wird, ging durch einen Post von Elon Musk viral. Der Beitrag sieht die Stiftung als philosophische Umkehrung von Karl Poppers Idee der „offenen Gesellschaft“ – durch Masseneinwanderung, Multikulturalismus als Staatsdoktrin und Identitätspolitik, die soziales Vertrauen und rationale Kritik untergraben sollen. …“ Ähnliches sagte Orban bereits vor Jahren – die… Mehr
Leider 20 Jahre zu spät. Antifa ist genauso irreführend wie verharmlosend. Ähnlich den „Autonomen“, die nichts anderes als Terroristen sind und so behandelt gehören.
Die Antwort auf unser zu nachsichtiges, zuweilen zu mildes und auf Resozialisierung ausgerichtetes Strafsystem kann beim besten Willen nicht die absurde, monströse und mit privatwirtschaftlichen Interessen verwobene Gefängnisrealität der Vereinigten Staaten sein. Dafür sprechen weder die Kriminalitätszahlen in den USA, noch die Vernunft.
Bei uns steht Scharia ante portas.
https://goldseiten-forum.com/wcf/attachment/152566-scharia-f%C3%BCr-nicht-muslime-pdf/
Fast überall im Westen…
Früher oder eben halt auch später.
Ein Zurückdrängen der Gotteskrieger ist so gut wie nirgends zu erkennen.
Das ist auch keine Antwort sondern der Umgang der USA mit Kriminellen, dort geht es darum, gefährliche Menschen aus dem Verkehr zu ziehen. Kann man finden wie man will aber ändern kann es als Deutscher zum Glück nicht.
Wenn Dummheit ein Inhaftierungsgrund wäre, was glauben sie wie groß die Gefängnisse sein müssten?
Hier in Deutschland mit seiner weisungsgebundenen Justiz, gewinnt eher Annalena Baerbock einen Literaturnobelpreis, bevor die Vorfeldorganisation ALLER Linken (und damit meine ich ausdrücklich auch die CDU) irgend eine deftige Strafe erhält oder gar als terroristische Vereinigung eingestuft wird. Man braucht diese Leute, um die eigene Macht zu sichern und die AfD von der Macht fernzuhalten. Wenn man dann mal einen der Antifanten zu fassen bekommt, bekommt der ein Wattebäuschchen-Urteil und wenn ein wenig Gras über die Sache gewachsen ist, ist er wieder auf freiem Fuß. Wenn die Justiz was wäre, würde sie bei Linken, SPD und Grünen eine gewaltige Ausbeute… Mehr
Dumm nur wenn ein Staatsanwalt quer schießt, sonst wäre Maja T. schon längst wieder im Bürgergeld Bezug und auf konspirativen Treffen unterwegs.