Kaum ist das Nein des EU-Parlaments zur anlasslosen Chatkontrolle gefallen, soll am Donnerstag, 26. März, schon wieder abgestimmt werden. Kritiker sprechen von einem dreisten Manöver, um Massenüberwachung aller Menschen unter dem Deckmantel "Kinderschutz" doch noch durchzudrücken. Die EU will die Zensur. Unbedingt und gegen alle Widerstände.
Doch keine KI-generierten Fälschungen, keine anonymen Plattformen, keine Gesetzeslücken in Itzehoe? Ein Narrativ bricht Stück für Stück zusammen, auf dem ein ganzer Gesetzentwurf ruht. Was bleibt, ist die Blaupause einer Kampagne, in der NGO, Ministerium und Leitmedium so reibungslos ineinandergreifen, dass man von Zufall nicht mehr sprechen kann. Von Silvia Venturini
Mette Frederiksen ist nach der Dänemark-Wahl zurückgetreten. Zwar blieb sie mit den Sozialdemokraten stärkste Kraft, doch die Mehrheit ist weg. Für Brüssel ist das heikel: Von der Leyen verliert eine ihrer wichtigen Verbündeten etwa beim beharrlichen Vorantreiben der Chatkontrolle.
In den Wirren des Irankriegs ist es der EU nach acht Jahren gelungen, sich mit Australien auf ein Handelsabkommen zu einigen. Zahlreiche Zölle sollen abgebaut werden, die Industrie erhält einen vorsichtigen Exportschub. Das Wichtigste allerdings: Die EU scheint endlich die Bedeutung der Versorgungssicherheit mit wichtigen Rohstoffen erkannt zu haben.
Junge Frauen stellen sich immer kompromissloser in den Dienst der Einheitsideologie – sind für Trans-Rechte, offene Grenzen, Pro Palestine. Der Fall Fernandes ist nur ein Anlass, um Männer erneut an den Pranger zu stellen und neue Gesetze zu fordern, während echte Gewalt – auch gegen Frauen – ignoriert wird.
Eine 16-jährige Kurdin wurde in einem Neuköllner Jugendzentrum vergewaltigt, später erneut immer wieder bedrängt und mit Videos erpresst. Doch statt das Mädchen zu schützen, schonten die Verantwortlichen offenbar das Umfeld der migrantischen Verdächtigen. Nicht das Opfer zählte, sondern das Täter-Milieu.
Die Trump-Regierung hat offiziell einen 15-Punkte-Plan zur sofortigen Beendigung des Krieges vorgelegt. Das Weiße Haus wartet auf die Bestätigung für ein hochrangiges Treffen in Islamabad, bei dem für sie Vice-Vance teilnähme.
Deutschlands Politik vermodert in einer Zeitschleife. Immer dieselben Leute mit immer denselben Sprechblasen in immer denselben Ritualen: Da kann nichts vorangehen. Das Parteiensystem wird unser Land nicht retten. Im Gegenteil.
Das traditionsreiche Volkswagen-Werk in Osnabrück steht vor dem Aus – und vor einer neuen Perspektive für die Mitarbeiter. Der Autokonzern führt Gespräche mit dem israelischen Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems, so sollen Komponenten für das Luftabwehrsystem „Iron Dome“ von VW gefertigt werden.
„Wer schweigt, stimmt zu“ – dann gilt das auch für Fernandes, Hubig, HateAid und Co. Wer zu realer Gewalt gegen Mädchen und Frauen in diesem Land schweigt, sie relativiert oder wegmoderiert, verrät diese Mädchen und Frauen. Deren Schicksale sind denen egal. An jedem Tag. Der Fall Fernandes zeigt diese moralische Verkommenheit auf ihrem Höhepunkt und in aller Härte.
Die neue Ifo-Studie behauptet, dass eine möglichst frühe Einbürgerung die Jugendkriminalität von Ausländern senke. Abseits der dünnen Datenbasis, die sich die Forscher hier zurechtgedeutet haben, wird der deutsche Pass so zum Rohstoff einer funktionierenden Einwanderungsgesellschaft herabgewürdigt.
Die Wende der Energiewende in den USA nimmt sichtbar Gestalt an. In Tennessee entsteht ein gigantisches Atomkraftprojekt als amerikanisch-japanisches Gemeinschaftswerk.
Es sollen Analysen sein bei Maischberger, aber es ist nur eine Mischung aus Phrasen, Widersprüchen und Selbstdarstellung. Dazwischen liegt ein Abend, der vor allem eines zeigt: wie sehr politische Debatten inzwischen zwischen Realitätsverweigerung, Inszenierung und billigen Sprüchen pendeln.
Wirtschaftsministerin Reiche warnt davor, energieintensive Industrien durch zu ambitionierte Vorgaben zu gefährden. Wenn Klimaziele zentrale Faktoren wie bezahlbare Energie und Versorgungssicherheit ausblendeten, müsse der Kurs angepasst werden.
Deutschlands Bundespräsident hintertreibt die Außenpolitik von Friedrich Merz und greift die USA öffentlich massiv an. In einem Akt der Selbstermächtigung überschreitet Frank-Walter Steinmeier alle Grenzen seines Amtes.
Nach Karl Lauterbach und Tim Klüssendorf schickt die SPD mit Katarina Barley den nächsten Totalausfall. Sie stottert und stammelt derart hilflos herum, dass man fast Mitleid haben könnte. Immermittendrin-Journalist Robin Alexander versucht sich derweil als Wahlkampfstratege für die darbenden Sozialdemokraten. Von Brunhilde Plog
Reiche selbst warnte, doch konkrete Maßnahmen bleiben bislang vage. Zwar plant die Regierung ein sogenanntes „Spritpreispaket“, das Preissteigerungen an Tankstellen auf einmal täglich begrenzen soll. Kritiker halten dies jedoch für Symbolpolitik.
Die Zeichen stehen überall auf Zeitenwende, auf Wenden der falschen Habeck-Energiewende, der verheerenden Merkel-Asyleinwanderungswende und all der anderen woken Wenden des Sozialismus 4.0. Die Panikreaktion der Politklasse verhindert das nicht, sondern bestätigt es.
Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens: Was ist los mit dem Goldpreis? Viele Anleger reiben sich noch immer verwundert die Augen. Der Kurs nämlich war am Dienstag auf 4300 US-Dollar die Unze gefallen. Müsste der Goldpreis im Kriegsfall nicht eigentlich nach oben schießen?
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.





















