Keine Island-EU-Gespräche – schwere Schlappe für Ursula von der Leyen

Für die Brüsseler Bürokratie und Ursula von der Leyen persönlich wurde Image-Schaden, was das Image aufpäppeln sollte.

IMAGO / Le Pictorium

Gestern Abend ließ sich Ursula von der Leyen nicht sehen – Worte hätten beredter nicht sein können. Mit Islands sozialdemokratischer Ministerpräsidentin Kristrún Frostadóttir zusammen war sie sich sicher, endlich wieder einen Staat mehr unter die Fuchtel der EU holen zu können – was sie als ihren persönlichen EU-Sieg und einen über den US-Gottseibeiuns Donald Trump gefeiert hätte.

Doch in Island gab es nur in der – wie in allen Hauptstädten des ganzen Westens –  grün karierten Haupstadt Reykjavik (140.000 Einwohner von nicht ganz 400.000 in Island insgesamt) eine Mehrheit pro EU. Das Land war überwiegend dagegen, die Jüngeren und Älteren überall noch deutlicher, Bauern und Fischer wollten schon gar nicht unter Bürokraten-Brüssel. Mein alter Freund, weit genug entfernt von Reykjavik, sagt: Wenn wir eine Schutzmacht wollen, nehmen wir Amerika gegen China – und nicht die größenwahnsinnige und ewig zerstrittene EU ohne Divisionen.

Für die Brüsseler Bürokratie und UvdL persönlich wurde Image-Schaden, was das Image aufpäppeln sollte.

Quidquid agis, prudenter agas et respice finem. – „Was auch immer du tust, tue es klug und bedenke das Ende.“

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Kommentare ( 6 )

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askja
53 Minuten her

Ich habe meinem isländischen Busfahrer, der uns heuer behutsam auf abenteuerlichen Pisten durch das Hochland gefahren hat, gratuliert.
Die Isländer haben Jahrhunderte für ihre Unabhängigkeit gefeilscht. Sie wären ganz schön blod gewesen sich der EUdSSR zu unterwerfen.

Alf
1 Stunde her

die größenwahnsinnige und ewig zerstrittene EU ohne Divisionen
dieser Text beschreibt zutreffend die aktuelle EU, die nur ein Vertragskonstrukt ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist

Noelender Noergler
1 Stunde her

Nun ja, da die Isländer dank so einiger Assoziierungsabkommen eigentlich schon alles haben was die EU noch positives bietet, stellte sich von vornherein die Frage, weshalb sie für null Plus noch weitere Bürokratie, Abgabe der Hoheit über Fischereivorkommen, weitere undemokratische und wirtschaftszerstörende Regulierungen etc. als potentieller Nettozahler einkaufen sollten, bzw. wer bei den (T)Eurokraten meinte dass das attraktiv sei und die Isländer das tun würden!?! Island ist halt nicht Balkan Kaukasus etc. wo man mit deutschen Steuergeldern noch Einfluss bekommen kann. Das zu verkennen hebt Brüssel und seine (T)Eurokraten auf denselben Irrlicht-Level wie Bürlün bzw. Potjomkin Merzel.

Last edited 1 Stunde her by Noelender Noergler
MarcusPorciusCato
1 Stunde her

Mit ihrem BDM-Gehabe würde sie sogar eine Abstimmung in der UA verhageln!

Juergen Kempf
1 Stunde her

Das haben die Isländer sauber hin bekommen.Gute Wahl,ISLAND!

Bernd Bueter
1 Stunde her

Wo kein Image da kein Schaden.
Wobei der ungewählte Großschaden aus dem Hause Stasi-CDU mit dem sauerländer Pinoccio-Gütesiegel der Schadens-Gau schlechthin ist.