Blackbox KW 30 – Er kann es nicht!

Erst hatte er kein Glück, dann kam auch noch Spahn dazu – so wird es alsbald im Nachgang zur Kanzlerschaft von Friedrich Merz heißen...

Hatte Dr. Angela Merkel über Merz als Kanzler wirklich gesagt, er kann es nicht? Sinngemäß vielleicht, aber die Quellen finden keinen Beleg für das griffige Zitat. Weitere Nachforschungen erübrigen sich inzwischen, denn Friedrich Merz hat in den letzten Tagen selbst den endgültigen Beweis der These erbracht.

♦ Nachdem Jens Spahn über seine Hybris stolperte, wollte Merz sein Kabinett umbauen und den ein oder anderen Minister austauschen. 
Thorsten Frei wird der neue Spahn, Warken die neue Frei. Das Gesundheitsministerium war damit vakant, außerdem entließ Fritz seinen Verkehrsminister. So wie Merz überzeugt ist, dem Land ginge es nie besser als unter ihm (nur dass die Leute das noch nicht begriffen haben), so glaubte er wohl auch, seine CDU verfüge über ein endloses Reservoir talentierter Politiker, aus denen er nur auswählen müsse. Seine erste Wahl fiel auf einen gewissen Güntzler. Der sollte Verkehrsminister werden und konnte sich mit dem Gedanken auch durchaus anfreunden. Aber nach Rücksprache mit seiner Frau (?) sagte Güntzler per SMS „vom Campingplatz aus“ ab: So wie ein Torwart „nicht Linksaußen spielen“ sollte, sah sich Güntzler, immerhin Kapitän des FC Bundestag, fachlich außerstande, das Amt anzutreten.

♦ So kamen zur allgemeinen Erheiterung schnell die altbekannten Nasen Amthor und Linnemann aufs Tapet. Partei-Generalsekretär Linnemann galt bis dato als letzte ehrliche Haut der CDU. Ein Ministeramt hatte er 2025 abgelehnt mit den Worten: „Wenn Sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister? Was hat der damit zu tun?“ Nun aber wurde er doch noch in den Strudel der Inkompetenz gezogen und wird neuer Gesundheitsminister. Der fröhliche Jungspund Amthor, berühmt geworden als leicht überdrehter Klatschhase, wird Staatsminister im Bundeskanzleramt. Der geschasste Verkehrsminister bleibt mangels Ersatz im Amt.

♦ Mindestens so unglücklich wie die Personalentscheidungen sind auch die Begründungen. Über Freis Qualifikation als Fraktionsvorsitzender hieß es, er habe einen „guten Draht zur SPD“. Was lustig ist, denn nicht mal Bas und Klingbeil haben einen guten Draht zu ihrer Chaos-Partei. 
Die Grünen haben jedenfalls schon gratuliert.

♦ Wer sagt „30“? INSA hat die AfD immerhin auf 29,5 Prozent
 hochgehievt und die Union auf 20,5 heruntergestuft. Na gut, es dient eh nur der Unterhaltung. Denn ein Volk, das einen Pistorius, SPD, und einen Özdemir, Grüne, zu seinen beliebtesten Politikern erklärt, hat die Kontrolle über sein politisches Leben abgegeben.

♦ Die sozialistische Inquisition, Sektion Wahlausschuss Niedersachsen, hat den AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert exkommuniziert, so dass er nicht als Landrat für den Kreis Friesland kandidieren darf. Sichert ist zwar seit 15 Jahren unbeanstandet Angestellter im öffentlichen Dienst und glaubt, er sei „folglich verfassungstreu“, aber wer verfassungstreu ist, entscheidet in Niedersachsen immer noch das SPD-Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung.
 
Nun gut, wer nicht hören will, muss fühlen. In Sachsen-Anhalt steht die SPD mit 5 Prozent kurz vor dem Exitus, im Bund geht’s Richtung einstellig.

♦ Personalwechsel auch in Kiew. 
Verteidigungsminister entlassen, Armeechef entlassen. Und das, wo es gerade so prima läuft. Aber vielleicht will Selenskyj noch möglichst viele von der Bank einwechseln, damit jeder vor dem Endsieg nochmal auf dem Rasen stand. Putin-Propagandisten behaupten zwar, die Personalwechsel hätten mit Korruptionsvorwürfen zu tun, beziehungsweise damit, dass der beliebte entlassene Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow zu effizient in der Bekämpfung derselben gewesen sei, aber das ist nur Propaganda.

♦ Das Landgericht Dresden zeigt überdeutlich, warum sich an hiesigen Zuständen – inzwischen zieht sich eine Blutspur durch Deutschland
 
– so schnell nichts ändern wird. Der vorsitzende Richter, ein gewisser Andreas Z., verurteilte den Syrer, der im vergangenen Jahr einem Amerikaner in Dresden mit einem Teppichmesser das Gesicht zerschnitt, zu gerade mal drei Jahren Jugendstrafe. Z. konnte beim 21-jährigen Haupttäter Ismail Alhaj H. „keine Tötungsabsicht erkennen“, außerdem sprachen die „teilweise geständigen Angaben, seine Einsicht und die Erwartung, dass er künftig straffrei bleiben werde“ 
für das milde Urteil. Ismail und der tatbeteiligte Syrer Majd A. geben zu dieser frommen Hoffnung allerdings keinerlei Anlass. Beide sind für Angriffe auf Polizeibeamte, Drogenhandel, einen Überfall mit einem Springmesser, einen Schlag mit einer Bierflasche, Diebstahl und eine Attacke auf einen Ordnungsamtsmitarbeiter polizeibekannt. Milde Urteile, dazu laufende Überstellungen muslimischer Messerstecher in die Psychiatrien durch andere Gerichte komplettieren das Bild. Abschiebungen sind offenbar nicht mehr vorgesehen.

♦ Innenminister Dobrindt hat inzwischen wohl was gemerkt. Nach täglichen Berichten über Mordanschläge durch „zumindest vermindert schuldfähige“ Migranten, schwant ihm, dass das kein Zufall sein kann, und er lässt sich zur Aussage hinreißen: „Wir sind hier nicht die Region der Welt, die für alle psychisch Kranken zuständig ist.“ 
Sieht aber so aus, Herr Dobrindt, sieht aber so aus.

♦ Und noch eine Statistik, die wenig sagt: Der Anteil ausländischer Gefängnisinsassen liegt bei mittlerweile 44,8 Prozent. 

Da Knackis mit doppelter Staatsbürgerschaft als Deutsche gezählt werden, liegt die Aussagekraft bei null. Der Bund der Strafvollzugsbediensteten klagt, die Schließer könnten kaum noch „resozialisieren“, außerdem nehme das Aggressionspotenzial infolge der Verständigungsprobleme weiter zu. Gibt’s auch einen Verband der Psychiatriebediensteten? Und hat der ähnliche Erkenntnisse?

♦ Zur Sorge um Leib und Leben beim „täglichen Aushandeln des Zusammenlebens“ (SPD-Empfehlung) kommen dann noch höhere Steuern und Abgaben. Kein Wunder, dass immer mehr junge Leute mit Potential das Land verlassen in der Hoffnung, woanders ein besseres Leben zu finden. „Auf diese Leute können wir verzichten, falls es sie überhaupt gibt“, 

spottete da SPD-„Virologe“ Karl Lauterbach. Seine Partei lebt schließlich ausschließlich von älteren Boomern, die in der Schule nicht gut aufgepasst haben und ihr Kreuzchen bis zum Tode bei der SPD machen. Halt, halt, halt, rief Lauterbach, nachdem ein Shitstorm über ihm hereinbrach: „Ich wurde missverstanden. Als Gastprofessor der Harvard Universität weiß ich natürlich, dass auch junge Leute mit sehr guter Qualifikation Deutschland verlassen oder nicht zurückkommen.“ Als Harvard-Gastprofessor wusste er aber offensichtlich nicht, dass er seinen Blödsinn unlöschbar ins Netz gestellt hatte und daran definitiv nichts misszuverstehen war. Jetzt will Karl sogar nach San Francisco reisen, um „deutsche und amerikanische Top-Talente zu uns zu holen“. Aber sonst geht’s gut, Karl?

♦ Ach so, bevor wir‘s vergessen: Die Bundeswehr unter SPD-Pistorius bittet Putin, mit seinem Angriff auf Europa noch etwas zu warten, weil sie erst ab 2029 bewaffnete Kampfdrohnen einsatzbereit hat.
 Leider hat sich das Verteidigungsministerium bei dem Drohnenprojekt ein wenig festgefahren.

Schönen Sonntag!


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Kommentare ( 3 )

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Bernd Geiss
1 Stunde her

Gibt es eigentlich schon die Diagnose psychisch krank für den Amokfahrer in Berlin?
An der Stelle stelle ich mir mal wieder die Frage, sind unsere „Eliten“ auch befallen? Scheinbar gibt es bei Dobrint noch ein bisschen Restverstand aber sonst habe ich da keine Hoffnung mehr.

RandolfderZweite
1 Stunde her

Deutschland ist zu einer politischen „Whitebox“ mutiert, man weiß mittlerweile vorher, was nachher herauskommt!
Danke für diesen Rückblick der Woche!

alter weisser Mann
1 Stunde her

„Jetzt will Karl sogar nach San Francisco reisen, um „deutsche und amerikanische Top-Talente zu uns zu holen“.“
Mit der irrwitzigen Begründung kann er sich bestimmt irgendwo eine Kostenerstattung für die Reise holen. Dann vor Ort noch irgendwo eine Alibirede mit Buffetanschluß halten und alles ist fein für ihn.