Die große Abwendung – Deutschland zieht aus

Deutschland erlebt eine massive Kündigungswelle: Die Jüngeren wenden sich von diesem Land ab – die Leistungsträger sowieso. Auswanderung wird zum Massenphänomen. Unternehmen verlagern Fabriken, Sparer ihr Kapital. Es ist die Antwort auf das groteske Versagen der Parteien und parteipolitisierten Eliten. 

IMAGO

Gut jeder Vierte (26 Prozent) sagt, er überlege ernsthaft, aus Deutschland auszuwandern, ermittelte das Meinungsforschungsinstitut INSA in diesen Tagen. Nein, die auswandern wollen, werden nicht alle schon morgen die Koffer packen. Aber es ist der Ausdruck tiefster Unzufriedenheit; es ist eine Abkehr von diesem Land. Man möchte weg. Nur weg. Eine Besserung wird nicht mehr erwartet.

Abwanderung der Leistungsträger

Besonders schlimm: Es sind die unter 40-Jährigen. 37 Prozent wollen auswandern. Es ist die Generation derjenigen, die das Land wieder in Schwung bringen und am Laufen halten sollen – ihm aber am allerliebsten den Rücken kehren wollen. Sie geben auf. Dieses Aufgeben wird sich auch in ihrem Verhalten, ihrem Leben außerhalb von Beruf und Familie niederschlagen. Sie werden kein Haus mehr bauen, sich nicht mehr groß in der Gemeinde oder der Politik engagieren.

Je jünger die Befragten sind, desto häufiger machen sie sich tendenziell Sorgen um ihre persönliche Zukunft, das sind 58 Prozent bei den unter 30-Jährigen. Das soziale Leben trocknet aus. Selbst bei den über 70-Jährigen sind es noch 11 Prozent, die fort wollen – eher ungewöhnlich. Ältere sind häufig weniger flexibel und dafür ängstlicher, sorgen sich um ihre Gesundheit, haben sich ihr Leben meist ganz gut eingerichtet. Man will noch in Frieden leben – aber nicht einmal diese passive Lebenseinstellung trägt noch. Der Druck auf die Bürger, auf die, die schon länger hier leben, diese permanente und die sich ständig verschärfende Bedrohung des Lebensstils und der Lebensmöglichkeit durch Staat und Neubürger wird einfach zu groß.

Die Wähler der FDP sind mit acht Prozent Auswanderungswilligen die kleinste Gruppe, die der AfD stellen mit 40 Prozent die größte Gruppe; hier paart sich Unzufriedenheit mit dem Gefühl, diskriminiert und ausgegrenzt zu werden. Das Lager der etablierten Parteien darf sich darüber nicht freuen. Zu groß ist die Gruppe derjenigen, die über wechselnde Koalitionen des Immergleichen verbittert sind. Leistungsträger, berufliches Engagement und Sympathie für die AfD überlagern sich. Und eine Wende ist nicht in Sicht. Selbst Wirtschaftsministerin Katherina Reiche spricht davon, dass sich das Zeitfenster für Reformen schließe.

Wut und Resignation beginnen sich gegen das gesamte politische Establishment zu richten, und dafür gibt es plakative Gründe. Jeden Tag kommen neue hinzu.

Ein Bundeskanzler bricht nacheinander jedes seiner Wahlversprechen. Seine Verschuldungspolitik setzte er mit dem abgewählten, noch linken Bundestag durch, während die Konstituierung des neu gewählten Bundestags bis zum letztmöglichen Tag hinausgezögert worden war. So entwertet man die Glaubwürdigkeit von Wahlen und zertrümmert das Porzellan der Demokratie mit einem Schlag.

Der nicht-regierende Regierende Bürgermeister

Ein Regierender Bürgermeister bettelt nach einer Unzahl von Knochenbrüchen und Verletzungen bis hin zu einer Querschnittslähmung wegen vereister Gehsteige bei dem Koalitionspartner SPD für den Einsatz von Streusalz, das natürlich genauso wenig sofort verfügbar ist wie entsprechende Streugeräte. „Eine Stadt bricht ihren Bürgern die Knochen“, schreibt die lokale Berliner Zeitung. Will und kann man in einer Stadt noch leben, die schon bei null Grad die Maske der Zivilisation abwirft? Berlin ist längst das Symbol des Totalausfalls der politischen Eliten – andere „Eliten“ gibt es in der intellektuell und wirtschaftlich ausgebrannten Stadt regierender Parteifunktionäre ohnehin nicht mehr.

100.000 Haushalte bleiben nach einem linksextremen Terroranschlag tagelang ohne Strom. Der Regierende Bürgermeister spielt Tennis, aber behauptet, er habe im Homeoffice regiert. Die Lüge wird zum Prinzip – gleichzeitig wird die Verfolgung der terroristischen Straftaten mit ausgesuchter Laxheit betrieben. Während jede Fernsehgebühr mit Zwangsmaßnahmen eingetrieben wird und freche Sprüche mit Hausdurchsuchung, Beschlagnahmung und Geldstrafen verfolgt werden, bleiben diejenigen unerkannt, die die Infrastruktur zerstören – und das seit einem dutzend Jahren und vielen Anschlägen. Dafür soll ein neues Gesetz zur Sicherung kritischer Infrastruktur Abhilfe bringen, während zeitgleich weitere Sabotageakte auf das Bahn-Netz erfolgen – und die Täter weiter unerkannt bleiben.

Ein anderer Ministerpräsident bleibt im Amt, obwohl ihm skandalöse Plagiate nachgewiesen werden, seine Doktorarbeit eine einzige Klaustelle ist.

Ein Kulturstaatsminister bestiehlt Autoren und klaut deren Identität, verhökert sein Amt für private Kontaktaufnahmen – und bleibt im Amt.

Geradezu perplex steht man vor einem weiteren Ministerpräsidenten. Der will Medien zensieren, dann wiederum bestreitet er die eigene Aussage, um sie einen Tag später wieder zu bestätigen. Schließlich sei er nur als Privatperson in der Talkshow gesessen, obwohl er nachhörbar sagte: „Ich als Ministerpräsident …“ 

Eine Ministerin wirft Kritikern „Zersetzung“ vor und finanziert mit immer noch mehr Millionen linksradikale Zersetzungs-NGOs, die Bürger denunzieren und verleumden.

Das Bundeskriminalamt, früher zuständig für die Verfolgung von Terrorismus und Organisierter Kriminalität, darf neuerdings seine Kräfte bündeln, um Social-Media-Texter zu verfolgen, die angeblich die neuen Majestäten beleidigen. Für die Verfolgung von Stromattentätern bleibt da kein Mann, keine Frau verfügbar?

Die Bundesnetzagentur, zuständig für Post, Telekommunikation und Verkehrsnetze, wird zur obersten Zensurbehörde mit Befugnis zur Hausdurchsuchung umgebaut.

In Rheinland-Pfalz dürfen Sozi-Beamte viel Geld in halbstaatlichen Unternehmen verdienen, sie zu Grunde richten und gleichzeitig Pensionsansprüche wachsen lassen.

Der Bundeskanzler sorgt sich um das Geschehen und einen Todesfall auf den Straßen des fernen Minneapolis. Dass in Deutschland Mädchen von über Bundesprogramme zugewanderten, staatlich ausgehaltenen und beförderten Kriminellen vor Züge gestoßen werden – das ist ihm kein Wort wert.

Es ist ein erschreckendes Versagen der Politik, ihrer ausgehaltenen Begleitmedien und der von den Parteien durchgesetzten „Eliten“ in allen Bereichen, in denen Abkassieren möglich ist. Sie machen es, weil sie es können. Opposition wird ausgeschaltet, und Koalitionen werden zu einer Veranstaltung, bei der eine Partei sich mal kurz auf der Reservebank erholt, ehe sie wieder in die Ämter wechselt. Der staatliche Allmachtanspruch rollt das Versagen in alle Lebensbereiche aus.

Alimentierte Unverantwortlichkeit führt vom Staatsversagen zu Gesellschaftszerstörung. Kritik wird als Majestätsbeleidigung verfolgt. Wer irgendetwas sagt, gilt als „rechts“ und wird den Nazis gleichgestellt. Was diese Verharmlosung einerseits bedeutet, und dass andererseits links und grün als Symbol einer daher schleichenden Diktatur der Versager wahrgenommen wird, scheint nicht in ihre Köpfe Einzug zu finden.

Die neue Verteilungsfrage

Die Verteilungsfrage wird neu gestellt – aber nicht als Klassenfrage. Die Regierenden wollen die ausnehmen, die noch arbeiten. Sie verbrauchen unfassbar hohe Steuern dafür, um sich, ihren Verwaltungsapparat und Migranten über die einzige (Asyl-)Industrie, die in Deutschland noch funktioniert, zu finanzieren, auf deren Wählerstimmen man für eine bequeme Mehrheitsbildung hofft, um die öffentlich verwaltete und organisierte Ausplünderung ungestört fortsetzen zu können.

Immer weiter steigende Belastung von Löhnen und Gehältern, mehr Steuern auf Erbschaften, Vermögen, Immobilien – wer arbeitet, soll noch weniger Netto vom Brutto behalten, wird durch Inflation weiter enteignet und soll im Alter länger arbeiten.

Die Antwort auf die Verteilungsfrage war bislang duldsames Schweigen und weiterhin gehorsames Ausfüllen der Steuererklärung; allenfalls Grummeln, wenn durch CO2-Abgaben Heizung und Mobilität wieder teurer werden; angeblich wegen Putin und Klima, wie man dann ständig hören und lesen muss in steter Wiederholung.

Aber zunehmend wird diese Verteilungsfrage von denen, die abgezockt werden, anders beantwortet: durch Kapitalflucht und Leistungsverweigerung derer, die noch da sind.

Es baut sich ein heimlicher Widerstand auf – ein Widerstand, weil sich das Gefühl verbreitet, dass sich Leistung nicht mehr lohnt und nur der Dumme arbeitet. Das Problem ist nicht mangelnde Leistungsbereitschaft derer, die noch arbeiten. Das Problem ist: Es lohnt sich nicht mehr. Krankheitstage sind die Rache des frustrierten Arbeitnehmers am Fließband, das ohnehin bald stillstehen wird. Verlagerung der Fabriken durch die global mobilen Konzerne ins Ausland sind Ausdruck der Landesflucht von BMW, Daimler, BASF und praktisch allen Dax-Konzernen. Die Jobs sind nicht weg, sie sind nur woanders.

Endlich schaffen die Automobilkonzerne, was lange unmöglich erschien: Fabriken in Deutschland werden zugemacht und entstehen neu in Ungarn, Polen, Rumänien oder den USA. Nicht mehr gierige Gewerkschaften sind die Gegenspieler – die haben sich längst selbst aufgegeben und finden es voll in Ordnung, wenn wegen Klima in Deutschland Jobs zu Zehntausenden abgebaut werden und woanders neue Chancen entstehen. Die Ex-SPD-Staatssekretärin Yasmin Fahimi steht an der Spitze des DGB; ihr Ehemann führt die Chemiegewerkschaft IGBCE. (Hinweis: Yasmin Fahimi führt derzeit ein Gerichtsverfahren, um Tichys Einblick zu untersagen, das Vorgehen des DGB gegen Journalisten und die Verbindung mit Gewalttaten zu berichten.)

Noch geht die Rechnung der mittlerweile sogar familiär verbundenen neuen Adelsschicht der Abkassierer auf. Noch reicht es in der Kasse der Konzerne für Abfindung und Frühverrentung, und der Finanzminister freut sich über die straffe Besteuerung der Abfindungen (die Ehefrau ist Geschäftsführerin einer staatlich finanzierten NGO). Aber lange wird das nicht mehr so weitergehen. Das industrielle Herz bricht, Beitrags- und Steuerzahler werden Leistungsempfänger. Das kalkulieren sie nicht ein. Sie sehen nur die volle Kasse, die bekanntlich immer gieriger macht.

Es folgt die Kapitalflucht 

Und daher ihr Blick auf eine anderes Phänomen – die Menschen sollen ihre Millionen nicht nach Dubai schleppen dürfen, fordert das Milchgesicht des Neo-Stalinismus, der Juso-Fürst Philipp Türmer. Erbschafts- und Vermögenssteuer werden kommen, die CDU wird sich nicht wehren, im Gegenteil, auch dafür stehen Karin Prien und Daniel Günther.

Es folgt eine stille Kapitalflucht der Sparer: Silber in Schweizer Depots, Gold im Safe, Diamanten als Fluchtwährung, oder ein Konto im Irgendwo sind leichter darstellbar, es ist gewissermaßen Flucht per IBAN. Die Wege sind vielfältig, manche ein kapitalvernichtender Irrweg, viele unrentabel. Hauptsache aber: weg. Das mittlere Bürgertum versucht, sein Vermögen zu retten. Immobilien, früher als Beton-Gold hoch geachtet, werden abgestoßen. Das enteignungsgleiche Heizungsgesetz, die gegen jedes Kanzlerversprechen steigende Grundsteuern und wachsende Angst vor Zwangsabgaben auf alles, was vor dem Raubzug des Staates nicht in Sicherheit gebracht werden kann, setzt Sparer unter Druck. Die kleinen Fische suchen verzweifelt, dem sich zuziehenden Netz von Vermögenssteuer, Erbschaftsteuer und Vermögenskataster zu entkommen.

Es ist die breite Abwendung von einem Staat, der sich dramatisch verändert hat. Die Regierung ist mit dem Volk unzufrieden, das sie vorgefunden hat. Es ist zu wenig vegan, zu wenig klimatisch, zu wenig zufrieden und fährt immer noch Auto. Es jubelt zu wenig, trotz der verschärften Ausbeutung und Unterdrückung. Daher wird es nicht mehr als Souverän wahrgenommen. Alle Macht geht schon deshalb nicht mehr vom Volk aus, weil schon der Begriff Volk kontaminiert ist. Man sucht sich wohl ein neues und hofft, dass die zuziehenden Bürgergeldempfänger sich mit ihrer Stimme an der Urne dankbar dafür zeigen, dass auch Friedrich Merz ihr arbeitsloses Einkommen gesichert hat.

Und übrigens: Unter denen, die Deutschland verlassen, sind viele Zuwanderer. Menschen mit Migrationshintergrund. Wer kann, investiert in der Türkei statt in Solingen oder Gießen, wo man von Messern und einer linken Stadtregierung verfolgt wird. Gerade frühere Gastarbeiter, bestens integriert, ausgebildet und erfolgreich, wenden sich von dem Land ab, das früher so vielversprechend, so erfolgreich war und Wohlstand wie Freiheit zu garantieren schien. Allerdings ihren Eltern.

Nein, das darf nicht Bevölkerungsaustausch genannt werden, auch dieses Wort ist tabuisiert und steht hier gar nicht, bitte lesen Sie einfach weiter. Denn solche Debatten sind gefährlich.

Die verlorene Kraft der Demokratie

Nun war Rede-, Meinungs- und Informationsfreiheit bislang die große Stärke der Demokratien. 1945 hat das Karl Popper in „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ formuliert. Diese Kraft, sie beruht auf der Einsicht, dass der Mensch fehlbar ist und Macht deshalb stets geteilt und kontrolliert werden muss. Wahrheit entsteht nicht durch Offenbarung oder historische Notwendigkeit, sondern im Streit der Argumente. Macht korrumpiert vor allem dort, wo sie sich im Besitz der Wahrheit behauptet. EU-Kommissions-Ursula von der Leyen will uns nun „impfen“, um uns gegen Zweifel und Zweifler „immun“ zu machen. Die Kommission und ihre Bürokratie soll über die allein erlaubte Wahrheit bestimmen. Sie gibt vor, im Besitz des unfehlbaren Wissens zu sein.

Es geht nicht nur darum, dass wir nicht mehr denken, sagen und schreiben dürfen, was ist. Es geht um alles Neue, um jede Kritik, um die Produktion von Wissen durch Zweifel am Allhergebrachten; gleich ob Wissenschaft, Publizistik oder Politik. Fortschritt in der Demokratie heißt nach Karl Popper nicht Verwirklichung eines Plans, sondern die Möglichkeit, Fehlentscheidungen ohne Blutvergießen zu revidieren. Aber in Deutschland werden keine Fehlentscheidungen mehr revidiert. Die Energiewende wird mit jedem Tag mit noch höheren Ausgaben exekutiert, und wenn die Wirtschaft darunter zur Hölle fährt. Für die da Oben reicht es schon noch, und wer meckert, wird ganz bald schon zum Verstummen gebracht.

Jetzt sollen wir weiter reduziert werden: vom Melk- und Zahlvieh zur Schafherde. Es ist diese gewollte Verdummung, die unser Land ruiniert. Kein Wunder, dass die Schafe nach Fluchtwegen suchen.

Bis die untreuen Hirten allein sind mit ihrer neuen Herde und ihren alten Hunden.

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Kommentare ( 371 )

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371 Comments
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Biskaborn
14 Tage her

Grandioser Artikel!
Mittlerweile gibt es wohl drei Marschrichtungen im Land: Die übergroße Gruppe marschiert einfach mit, „ es geht mir doch gut“, eine kleine Gruppe wandert aus. Eine weitere kleine Gruppe ballt die Faust , wählt in der Hoffnung es möge sich etwas ändern AfD, wird aber garantiert erneut enttäuscht! Denn die Mächtigen, gemeinsam mit der genannten großen Gruppe Mitmarschierer, werden das zu verhindern wissen!

OJ
14 Tage her
Antworten an  Biskaborn

Sie liegen ziemlich richtig❗

Bernhard H.
14 Tage her
Antworten an  Biskaborn

…….Die übergroße Gruppe marschiert einfach mit, „ es geht mir doch gut“
Genau dies ist der Knackpunkt. Auch deren Vermögen wird abschmelzen, bis sie wenig oder gar nichts mehr haben. Ich stelle mir immer wieder die Frage, wie die dann reagieren. Weiter so und der Suizid eines Volkes oder fängt dann ein verzweifelter Überlebenskampf an?

wegmitdenaltparteien
14 Tage her
Antworten an  Bernhard H.

Egal! Wenn es so weit ist, sehe ich mir das aus der Ferne an.

Logiker
14 Tage her
Antworten an  Bernhard H.

Diese Gruppe ist nicht homogen.
Den einen geht es tatsächlich gut und haben wohl auch als Letzte etwas zu befürchten – die Profiteure und Stützen des versagenden Systems.

Im Gegensatz dazu gibt es die Langzeitahnungslosen, die meinen es ginge ihnen gut und es könnte sich daran überhaupt nichts ändern.

Erstere müssen in ihrer Wirksamkeit auf verschiedene Arten eingeschränkt werden, Privilegien müssen verschwinden.

Zweitere sollte man in ihrer Dummheit und Naivität auflaufen lassen.

Last edited 14 Tage her by Logiker
Michael Theren
14 Tage her
Antworten an  Bernhard H.

es ist die Angst vor dem was kommt….der Putenmastbetrieb ist sicher, draußen ist es dunkel, es gibt kein Fressen, es ist kalt, naß….im Stall ist es warm, trocken, sicher, einige Spinner erzählen Verschwörungsquatsch von Schlachthöfen….aber der Bauer sagt die spinnen und sind krank…

Lotus
14 Tage her
Antworten an  Biskaborn

Vor fünft Tagen hatte ich eine Diskussion in einer 5-köpfigen Gruppe. Ich habe meine Skepsis bzgl. der dt. Zukunft geäußert. Es dauerte nicht lange, dann ging es los. Wir dürfen nicht alles schlechtredenWir jammern auf hohem NiveauUnd geht’s doch gutUnd es stimmt ja. Da, wo ich wohne, geht es der Mehrheit nicht gut, sondern sehr gut. Die Wirtschaft brummte über Jahrzehnte hinweg, da ist viel Substanz aufgebaut worden. Die Leute spüren alle, dass es schlecht läuft, aber viele können sich offenbar gar nicht vorstellen, dass es hier richtig bergab geht. Der Abstieg Deutschlands hat eine Farbe: grün. Solange alle „Demokraten“… Mehr

Last edited 14 Tage her by Lotus
Reinhard Schroeter
13 Tage her
Antworten an  Lotus

Was schlecht ist muss nicht schlecht geredet werden und „ uns geht es doch noch gut „ ist so dumm und dämlich heute wie vor 89 im Osten. Ein Spruch für Mitläufer, Denkfaule und Wohlstandsverblödete.
Im Osten, wo man sich den Wohlstand erst noch schaffen will, kotzen einen solche Phrasen, die vom Westen herüber schallen nur noch an. Behaltet sie für Euch , möchte man darauf erwidern. Allein , sie werden nicht einmal verstehen was a gemeint ist.

puke_on_IM-ERIKA
12 Tage her
Antworten an  Lotus

Vegebene Liebesmüh solche Diskussionen mit Verblendeten zu führen. Die Energie lieber fürs eigene Wohlergehen aufwenden.

Klaus D
14 Tage her
Antworten an  Biskaborn

eine kleine Gruppe wandert aus….als die reichen in die schweiz geflüchtet sind hätte man hellhörig werden müssen. Das „kapital“ haut immer zuerst aus einem land ab wenn es den bach runter geht – logisch. Man kassiert aber so lange noch ab bis gar nix mehr geht. Das kapital und die gewinne sind also futsch und das beschleunigt das ganze noch.

peer stevens
14 Tage her
Antworten an  Biskaborn

Das Problem sind Zwei Gruppen in der Gesellschaft: – diejenigen, die mehrheitlich ab 65 mit sich mit ihrem „es geht mir doch gut“.bei jeder Wahl „in die Tasche“ luegen Die glauben immer noch, dass sie in einem Deutschland leben, das ihre Eltern und Grosseltern für sie schön, sauber und durch „honorige“ Parteien geführt, hinterlassen haben. und – die aus der „Schneeflocken“-Generation. Fuer die das „Handy“ der Mittelpunkt des Lebens zu sein scheint und die auch offensichtlich nichts gegen die Landnahme durch Kultur fremde haben. Denn sie sind ja bereits -unter- denen aufgewachsen. Sie haben dabei gelernt, zu -kuschen-, um keine… Mehr

Chrisamar
13 Tage her
Antworten an  peer stevens

Typisch Deutsch ist, dass Deutsche sich für ihre Armut schämen. Die politisch ideologisierte Gesellschaft verschiebt die Verantwortung der Verelendung ganzer Schichten auf vermeintliches, individuelles Versagen. Z.B. so: „Du hättest ja auch Beamter werden können!“ Oder: „Neiddebatte“. „Uns geht es ja noch gut!“ Ist auch so eine Inhaltsleere Propaganda. Wir sitzen in den Ruinen der Wirtschaftswunderjahre. Akzeptieren, dass man Deutsche Mindestlöhner am desolatem Zustand ihres Gebisses erkennt. In den Innenstädten wuchern die „Ein Euro Shops“ und der Handel mit getragener Kleidung ist inzwischen kein Nischenmarkt mehr. Rentner sammeln Pfand und stehen über Stunden an den Tafeln an. In dauerhafte Obdachlosigkeit verbrachte… Mehr

Haba Orwell
14 Tage her
Antworten an  Biskaborn

> allenfalls Grummeln, wenn CO2-Abgaben Heizung und Mobilität wieder teurer werden; angeblich wegen Putin und Klima, wie man dann ständig hören und lesen muss in steter Wiederholung.

Wenn der Michel stur jeden Murks glaubt… Da ich zum Auswandern zu alt werde, könnte ich mich schon mit dem Konzept anfreunden, die Michels irgendwie auszutauschen – gegen wen am besten? Afghanistan 2.0 wäre eine Dysotopie, doch China 2.0 könnte durchaus florieren.

Gert Lange
13 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Sie werden bestenfalls Brasilien bekommen, oder?

EchoLog
14 Tage her
Antworten an  Biskaborn

Im Saarland will die Justizministerin Berg (SPD) den Majestätsbeleidigungsparagraphen §188 nun auch auf Journalisten ausdehnen.

https://medien.epd.de/article/4202

Simplex
13 Tage her
Antworten an  EchoLog

Gehört dieser Flecken zu Deutschland….,ah ja, dachte gerade an Bielefeld.

U.S.
13 Tage her
Antworten an  Biskaborn

Ich treffe immer mehr und immer öfter sehr gebildete und wohlhabende Ur- Deutsche im Ausland an, die aus Frust wegen SPD GRÜNE und CDU ausgewandert sind in andere Länder, Nicht- EU Länder .

Aber das macht nichts, pro 1 auswandernden deutschen Leistungsträger und Millionaer fluten monatlich zig 1.000de analphabetische Fachkräfte aus allen möglichen Armutsländern ein

Manfred_Hbg
13 Tage her
Antworten an  Biskaborn

Zitat: „wählt in der Hoffnung es möge sich etwas ändern AfD, wird aber garantiert erneut enttäuscht!“ > Die vielfachen Schäden an Land & Volk, die durch das inkompetente und ideologisierte Gemurkse während der vor allem letzten 10 und 20+ Jahre durch die letzten drei „Regierungen“ (inkl der heutigen) angerichtet wurden, die könnten selbst auch eine mit Mehrheit alleine regierende AfD nicht von heute auf morgen beseitigen. DENNOCH könnte und würde aber eine in der Regierung sitzende AfD – egal ob dann mit Mehrheit alleine regierend oder z.Bsp jetzt mit der CDU zusammen, dafür sorgen, dass dann durch eine in der… Mehr

Ralph Martin
10 Stunden her

Die Menschen stimmen mit den Füssen ab.
Wie damals in der DDR.
Wann kommt der antifaschistische Schutzwall?

WandererX
5 Tage her

Das alles kommt aus einer vor etwa 45 Jahren einsetzenden Verbiederung des bürgerlichen Lebens über Hyperbürgerlichkeit in Form aller möglich Sozial- und Weltretter und Frauenretter, Migrantenretter, Tier- und Klimaretter usw. Das alles kommt letztlich eher weniger aus der klassischen Marxlinken maskuliner Art, denn da war eher Diskussionshärte angesagt und Moralschwätzer wurden noch maßgeregelt (man musste noch was gelesen haben, etwas leisten, um dazu zu gehören – immerhin!), sondern aus der totalen Verweiblichung und puritanischen Moralisierung unserer Kultur seit den späten 1970er Jahren. Das Letztere wurde nie offen gesproche, weil jeder Angst vor seiner Frau oder Tochter hat, die sich heutzutage… Mehr

CanTrucker
5 Tage her
joly
8 Tage her

Wenn das alles so stimmt, sich so drastisch und dramatisch gibt und entwickelt, warum wählen nicht 50% plus die einzige Alternative? Wieso geben sich alle so gleichgültig? In den USA hat man bereits 2 mal aus weniger wichtigen Gründen versucht den Präsidenten zu töten. Bei uns jagt man statt dessen Rollatoren-Greise und lässt diese in jahrelanger U-Haft krepieren. Das ist für mich nicht mehr nachvollziehbar. Ich gerade in eine Situation in der ich mich frage ob die AFD nicht auch schon zu links ist.

Weltenwandler
9 Tage her

Ich sage immer meinen jungen, wohlausgebildeten Freunden hier in Tunesien, die auswandern wollen, daß woanders das Gras nicht grüner aber anders ist. Sie antworten, daß man woanders jedoch oft mehr Gras auf ein Stück Boden bekommt, wenn man es richtig macht und fleißig ist. Da ist was dran. Mein Mann und ich wandern seit unseren jungen Jahren immer der Sonne bzw. dem Regen hinterher. Warum sollten die jungen Leute von heute das anders machen wollen ? Es mag im Ausland vielleicht, höchstwahrscheinlich noch schwerer sein wie Zuhause, aber auch interessanter. Man nannte das früher mal „auf die Walz gehen“. Selbst… Mehr

Nibelung
10 Tage her

Soeben gelesen, Playmobil zieht seine Fertigungsstraße aus Deutschland ab, 350 Mitarbeiter hängen in den Seilen und die Gewerkschaft will es nicht zulassen und hängen mit solchen Ergebnissen selbst mitten drin, indem sie Teil des politischen Sozialistenmiefs in Bund und Ländern sind und eine direkte Schuld mit tragen. So verschwindet einer nach dem anderen, wer noch rechnen kann und das wird uns nicht begünstigen und wir erhalten allenfalls noch die Brosamen und wenn noch Große hereinkommen, dann ist es nur noch Geldwechsel über Subventionen und das übrig gebliebene wird uns nicht mehr retten können und sie merken es erst, wenn sie… Mehr

Radebeul
12 Tage her

Na ja, wie heißt es so schön „Reisende soll man nicht aufhalten.“
Aber abgesehen davon, dass viele dieser angeblich Ausreisewilligen nur Sprücheklopfer sind, würden sich viele dieser verwöhnten Bundesbürger vermutlich wundern, was in anderen Ländern für Anforderungen im täglichen Überlebenskampf gelten. Also, schöne Reise und macht’s mal gut. Und wenn’s nicht klappt, nimmt euch der deutsche Sozialstaat sicher wieder in seinem warmen Schoß auf……. 🤣🤣🤣

Ron
9 Tage her
Antworten an  Radebeul

Wünsche weiterhin viel Spaß im besten D aller Zeiten. Ich vermisse nichts. Im Gegenteil, ohne die Bekloppten geht es mir besser und das Sozialsystem hier ist ggf. gleichwertig.tlw. sogar besser. Beste Grüße aus einer nicht EU Insel im Atlantik.

DDRforever
12 Tage her

Ich habe sowohl beruflich als auch privat fast die ganze Welt gesehen. Ein unangenehmeres politisches System mit höchst infantilen Politikern und einer extrem unsympathischen Bevölkerung ist mir nicht untergekommen.

Caramba108
13 Tage her

„Gerade frühere Gastarbeiter, bestens integriert, ausgebildet und erfolgreich, wenden sich von dem Land ab, das früher so vielversprechend, so erfolgreich war und Wohlstand wie Freiheit zu garantieren schien. Allerdings ihren Eltern.“
Ich gehöre dazu, so wahr. Weder meine Eltern noch ich kamen her wegen Bürgergeld, das wäre eine Schande und Versagen gewesen. Ich könnte nur noch kotzen, wer jetzt alles eingeladen wird (Pullfaktoren ohne Ende) und zum Dank noch kriminell wird.

Klaus Weber
13 Tage her

Man kann sich des Eindrucks wirklich nicht mehr erwehren, daß Politiker in großer Zahl ausschließlich nach dem 11. Gebot handeln: Du sollst Dich nicht erwischen lassen! Allerdings sind sie selbst dafür zu doof, das beruhigt mich andererseits wieder etwas. Lügner, Blender und kleine Ganoven, das scheint das heutige politische Milieu zu sein. So sieht ein Land im Niedergang aus, anders ausgedrückt eine Bananenrepublik!