Sie knechten Frauen, massakrieren tausende Zivilisten – noch vor einiger Zeit musste Deutschland am Hindukusch gegen sie verteidigt werden: Nun sitzen die afghanischen Taliban in der EU-Zentrale, am Dienstag hörten EU-Vertreter die Bedingungen der Taliban-Delegierten für mehr Rückführungen afghanischer Staatsbürger.
IMAGO / Middle East Images
Das Treffen fand diskret und auf technischer Ebene statt – außerhalb der offiziellen Gebäude der Europäischen Kommission. Das Ziel der Gespräche: die Abschiebung afghanischer Migranten ohne Aufenthaltsrecht zu beschleunigen, insbesondere jener, die als Straftäter oder Sicherheitsrisiken gelten.
Schweden, das Land mit der höchsten afghanischen Bevölkerung pro Kopf in der EU, leitete die Gespräche. Der schwedische Migrationsminister Johan Forssell verteidigte diese Initiative gegenüber nationalen Medien: „Es ist unglaublich wichtig, dass diese Kriminellen abgeschoben werden. Das ist heute nicht möglich. Sie wollen nicht mitmachen.“ In Schweden warten nach seinen Angaben 200 afghanische Staatsangehörige auf ihre Rückführung, viele dieser Täter sind wegen schwerer Vergewaltigung oder wegen Drogenhandel verurteilt.
Die Europäische Kommission betonte, das Treffen sei rein technisch und bedeute keine Anerkennung des Taliban-Regimes, das von keinem EU-Staat offiziell anerkannt wird. Dennoch ist dieser Besuch aus Kabul politisch hochbrisant: Erstmals seit der Machtübernahme der Taliban empfängt die EU offiziell eine Delegation in Brüssel. Belgien hatte den afghanischen Delegierten fünf Ein-Tages-Visa ausgestellt, berichtet dazu reuters. Die Gruppe der Taliban, angeführt vom Sprecher des Außenministeriums Abdul Qahar Balkhi, sprach von einer „Vertrauensbildung“ und bestätigte die Wiederaufnahme konsularischer Dienste.
Die Zahlen zu den bisherigen Rückführungs-Bemühungen sind ernüchternd: Afghanen gehörten 2025 zu den Nationalitäten mit den meisten Rückkehrentscheidungen in der EU. Von 14.000 ausreisepflichtigen Afghanen in den ersten neun Monaten des Jahres wurden jedoch nur 340 tatsächlich zurückgeschickt – das ist eine Quote von lediglich zwei Prozent. Gleichzeitig halten die Migrationsströme an: In den ersten vier Monaten 2026 überquerten 3.300 Afghanen irregulär die EU-Außengrenzen, vor allem über die östliche Mittelmeerroute. 2025 stellten 63.000 Afghanen Asylanträge in EU-Nationen.
Gefahr der Legitimierung des Terrorregimes
Das Treffen könnte nun auch als Legitimierung der islamistischen Terrorgruppe verstanden werden: Abgeordnete und zivilgesellschaftliche Organisationen werfen der EU vor, mit einem autoritären Regime zu verhandeln, das systematisch Menschenrechte verletzt. Amnesty International und auch die Vereinten Nationen kritisieren vor allem die brutale Unterdrückung von Frauen und Mädchen: Das Regime hat Mädchen den Zugang zu Sekundarschulen und Universitäten verwehrt. Frauen dürfen in vielen Bereichen nicht mehr arbeiten, benötigen einen männlichen Vormund für Reisen und öffentliche Auftritte und werden durch strenge Kleidungsvorschriften und Geschlechterapartheid aus dem öffentlichen Leben verdrängt. Gewalt gegen Frauen wird teilweise institutionalisiert, während Kritiker verfolgt, verhaftet oder zum Schweigen gebracht werden.
Darüber hinaus werfen internationale Organisationen den Taliban schwere Verletzungen der Rechte von Minderheiten, willkürliche Verhaftungen, Folter und die Einschränkung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit vor. Ebenso wird der deobandisch-islamistischen Terrorgruppe vorgeworfen, mit Menschen- und Drogen-Handel gewaltige Summen einzunehmen.

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24 Jahre nach der Behauptung, Deutschland werde am Hindukusch verteidigt, und im elften Jahr der muslimischen Eroberung Deutschlands empfängt man Vertreter der Invasionsarmee zu Kapitulationsgesprächen in Brüssel.
Und das wird uns auch noch als Erfolg verkauft …
Die Afghanen haben jedes Recht mit welchem Regime auch immer zu leben. Sie können sich gegenseitig die Köpfe einsperren, ihre Frauen einsperren, die da sicher nichts dagegen haben, schließlich ziehen sie den Nachwuchs für die Taliban groß. Nur eines sollten sie nicht tun , nämlich die ganze Welt an ihrem selbst geschaffenen Affentheater Teil haben zu lassen und ihren Bevölkerungsüberschuss nach Europa zu exportieren. Es gibt wohl kaum noch ein Land, was seit einem halben Jahrhundert in den Schlagzeilen steht , nichts zu Wege bringt und nichts anderes kann, als sich das Leben dort selbst zur Hölle machen. Können sie… Mehr
Die Freiheit wird am Hindukusch verteidigt!? Nun kommt der Hindukusch nach Brüssel! Toll gemacht.
Kommt die „Freiheit vom Hindukusch“ u. a. deutsche Steuergelder abgreifen!
Die in Afghanistan geopferten, deutschen Soldaten würden, wenn sie könnten, sich im Grabe umdrehen!
Die Wirklichkeit ist bizarrer, als es ein Drehbuch jemals sein könnte. Zwanzig Jahre lang haben wir versucht jene Warlords, die wir jetzt in gediegenem Ambiente hofieren, aus den Herrscherhäusern zu vertreiben und eine Demokratie nach westlichen Vorstellungen zu installieren. 60 Bundeswehrsoldaten haben für dieses Abenteuer mit dem Leben bezahlt.
Diese Bild sollte man sich schon mal in weiser Voraussicht verinnerlichen, bevor sie bei uns stellvetretend für den Islam das Ruder übernehmen und dann tritt genau das ein, was hier auch bemängelt wird, denn mit diesen Typen ist nicht zu spassen, weil sie es ernst meinen und zwangsläufig der Auftrag im Koran dahinter steckt und wer fremde Länder und Gebräuche nicht kennt wird dem größten Irrtum seines Lebens verfallen, sollten sie bei uns die Macht über ihren geburtenreichen Überhang erzielen. Ihre politischen Handlanger haben sie doch schon lange in nahezu allen Institutionen implementiert und deshalb wäre auch die Übernahme kein… Mehr
Ob die der Ursula wohl die Hand geben oder mit Küsschen begrüßen werden. Glaube dass die nur eine Frage haben werden….“wo iss Scheck und wieviel“….
Mit Terroristen verhandelt man nicht!
Die Taliban sind deshalb in Afghanistan an der Macht, weil die da breiten Rückhalt in der Bevölkerung hatten. Nur so konnte es möglich sein, dass die quasi lücken- und reibungslos nach dem Abzug der USA das Land wieder übernommen haben. Wie die Afghanen regiert werden wollen müssen die unter sich klären. Man kann auch vermuten, dass die meisten Afghanen keine Lust haben sich von westlichen Moralpredigern erklären zu lassen was eine Frau ist. Übrigens kann sich in dem Land auch nichts ändern, wenn alle die unzufrieden sind einfach das Land verlassen. Deren Konflikte sollten in Afghanistan bleiben und nicht in… Mehr
Wenn ich nicht genau wüsste welchen Wert die derzeitigen Hasstiraden der EU gegen Moskau haben, nämlich das Ziel Angst zu verbreiten.
Dann käme ich nicht auf die Idee dahinter den Versuch Afghanistan gegen Russland zu installieren.
Trump hatte hinsichtlich der Kriegsbereitschaft dieser EU völlig Recht.
Die gegen unsere westlichen Interessen gerichteten Sprüche und Pläne sind völlig gegen unsere Interessen gedacht.