Bürgerkriegsähnliche Szenen auf den Champs-Élysées, dichte Rauchschwaden verdeckten den Eiffelturm – nach dem Champions-League-Finale kam es in Paris zu schweren Ausschreitungen, Polizisten wurden angegriffen, sogar Polizeipferde attackiert.
picture alliance / SIPA | Jeanne Accorsini
Während Paris Saint-Germain in der Budapester Puskás-Aréna gegen den FC Arsenal dramatisch im Elfmeterschießen den Titel in der Champions League erfolgreich verteidigte, explodierte in der französischen Hauptstadt die Gewalt: Hunderte vermummte Chaoten nutzten die Euphorie von Zehntausenden Fans, um zu plündern, zu brandschatzen und auch direkt die Polizei anzugreifen. Dichte Rauchschwaden verdunkelten den Eiffelturm, überall brannten Autos – ein schockierendes Bild der kompletten Entgleisung und des Kontrollverlusts der Exekutive.
Junge Männer, oft vermummt und mit Pyrotechnik bewaffnet, zogen randalierend durch die Straßen. Reihenweise gingen Autos in Flammen auf, Schaufenster von Luxusgeschäften wurden eingeschlagen, Bäckereien und Restaurants verwüstet. Eine Gruppe versuchte sogar, eine Polizeiwache zu stürmen. Videos in sozialen Netzwerken zeigen das ganze Ausmaß der Barbarei: Feuerwerkskörper flogen wie Granaten, Barrikaden aus Fahrrädern und Mülltonnen blockierten Straßen, Polizisten und sogar Polizeipferde wurden attackiert.
— ANAND RAJAN (@anandrajan706) May 31, 2026
8000 Polizisten in Paris im Einsatz
Die Bilanz: Das Innenministerium meldete bis Mitternacht über 230 Festnahmen allein in Paris, landesweit wurden Hunderte weitere abgeführt. 8.000 Polizisten waren in der Hauptstadt im Einsatz, bundesweit 22.000 – trotzdem reichte das nicht aus, um die Eskalation zu verhindern. Ein Polizeibeamter wurde verletzt, Tränengas und Wasserwerfer kamen zum Einsatz, um die Menge auf den Champs-Élysées und nahe dem Parc des Princes unter Kontrolle zu bringen. Die Ringautobahn wurde kurzzeitig blockiert, bevor die Einsatzkräfte sie dann räumen konnten.
Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt scharf als „inakzeptabel“. Oppositionspolitiker fordern härtere Maßnahmen: Mehr Videoüberwachung, schnellere Strafverfolgung und ein konsequentes Vorgehen gegen Wiederholungstäter. Kritiker werfen den Behörden vor, die Lage trotz massiver Präsenz unterschätzt zu haben. Und Marine Le Pen kommentiert auf X: „Das gibt es nur in Frankreich, wo der Sieg eines Fußballvereins Unruhen auslöst. Das gibt es nur in Frankreich, wo jeder sich verpflichtet fühlt, sich an einem Abend des Sieges zu Hause einzuschließen, um nicht mit Gewalt konfrontiert zu werden.“

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Da sind wir doch auf dem besten Wege dorthin.
Das beschleunigte anhaltende Flüchtlingsaufkommen und deren Vermehrung in Deutschland wird uns sehr bald auch diese Bilder bescheren ❗
Warum schießt man nicht auf die Randalierer? Ist am billigsten.
Für mich persönlich ähnelt die (übertriebene) Fußballbegeisterung der Kriegsbegeisterung vergangener Zeiten.
Hat sie nicht Recht, die Frau Le Pen. Auch in NL und Belgien wird marodiert. Und dass die Klientel nicht mal hiesigen Vereinen anhängt: geschenkt.
Immerhin scheinen sich die Horden in sich einig gewesen zu sein.
„Junge Männer“, aha.
„Junge Männer, oft vermummt und mit Pyrotechnik bewaffnet, zogen randalierend durch die Straßen.“
„Junge Männer“ Ernsthaft?
Ein Muslimmob zog durch die Straßen!
> Und Marine Le Pen kommentiert auf X: „Das gibt es nur in Frankreich, wo der Sieg eines Fußballvereins Unruhen auslöst. Das gibt es nur in Frankreich
Nicht nur – in buntschländischen Regionalzügen sind Fußballfans-Horden seit Jahren berüchtigt: https://www.berliner-kurier.de/berlin/bahn-mitarbeiterin-packt-aus-so-nervig-sind-fussballfans-im-zug-li.10015740 Vielleicht möchten es Manche nicht sehen, wie so oft.
Ist das die Vielfalt die sich die Woken so sehr wünschen?
Ist es das auf was sich die bestbezahlte ehemalige Küchenhilfe KGE so freute?
Wo ist das Problem, wo doch Wessis unbedingt Krieg wollen? https://tkp.at/2026/05/30/praesident-zu-drohnen-zwischenfall-in-rumaenien-kein-russischer-angriff-merz-eu-poltiker-eskalieren/ Anstelle des Weltkrieges gegen Russland erst mal Bürgerkrieg in Paris – ein Krieg der kurzen Wege spart CO2!
#Das gibt es nur in Frankreich, wo der Sieg eines Fußballvereins Unruhen auslöst.# Nein, das gibt es bald überall – den Triumphzug des Behemoth. Müßig nach den Ursachen zu fragen.