Hans Klok: „Kulturen, die Homosexualität verabscheuen“

Nach dem islamistischen Anschlag auf die Berliner Pride fürchtet Hans Klok auch um Amsterdam. Der homosexuelle TV-Magier spricht aus, was Politik, Medien und Regenbogenfunktionäre so gerne verdrängen: Mit der Masseneinwanderung wurde auch der Hass auf Homosexuelle importiert.

Screenprint: WNL.tv

Hans Klok lebt davon, sein Publikum über das zu täuschen, was unmittelbar vor dessen Augen geschieht. Im niederländischen Fernsehen verweigerte der Illusionist nun allerdings jenen politmedialen Zaubertrick, mit dem die negativen Folgen der Masseneinwanderung seit Jahren hinter Regenbogenfahnen und hohlen Vielfaltsparolen verschwinden sollen.

Nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin sprach Klok in der WNL-Sendung „Goedenavond Nederland“ über seine Sorge vor ähnlichen Gewalttaten in Amsterdam. Der selbst homosexuelle Künstler erklärte, er sei inzwischen jedes Jahr erleichtert, wenn die Pride vorüber sei. Eine solche Aussage aus dem Mund eines prominenten Schwulen müsste jeden verantwortlichen Politiker aufschrecken. Eigentlich. Aber die spüren sich alle schon länger nicht mehr, von daher wird auch diese Warnung im routinierten Beschwichtigungsbetrieb untergehen – und eben dafür sorgen, dass tatsächlich konservative und als rechts verfemte Parteien Aufwind erfahren.

„Wir stopfen hundert Nationalitäten in eine Stadt wie Amsterdam“, sagte Klok. Unter ihnen befänden sich aber auch viele Kulturen, die Homosexualität entschieden ablehnen und verabscheuten. Es seien Gesellschaften, in denen auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht anerkannt werde. Einige Extremisten genügten, um ihren Hass gegen die schwule Gemeinschaft zu richten und Menschen grundlos zusammenzuschlagen.

Klok beschreibt eine sehr reale Gefahr. Er habe sein eigenes Verhalten längst den veränderten Verhältnissen angepasst. Früher sei er nachts zu Fuß durch das Zentrum von Amsterdam gegangen. Heute nehme er ein Taxi, um bestimmte Straßen zu meiden. So sieht die viel gepriesene Freiheit der multikulturellen Metropole inzwischen aus: Der Staat hält seine Sonntagsreden über Toleranz, während ein homosexueller Künstler nachts Umwege nimmt, weil er sich in seiner eigenen Stadt nicht mehr sicher fühlt.

Die politische Verantwortung dafür wird hinter immer neuen Sicherheitskonzepten versteckt. Pride-Veranstaltungen benötigen ebenso wie andere heimische Volksfeste immer mehr Polizeischutz, Zufahrtssperren und bewaffnete Beamte, weil die Einwanderungspolitik massenhaft Menschen aus kulturfremden Gegengesellschaften aufgenommen hat, in denen Homosexualität als Sünde, Schande oder Verbrechen gilt. Dieselben Politiker, die diese Entwicklung ermöglicht haben und das weiterhin forcieren, stellen sich anschließend mit Regenbogenflaggen vor die Kameras und erklären sich zu Beschützern sexueller Minderheiten.

Der eklatante Widerspruch ist längst zur staatlichen Groteske geworden. Die Politik behauptet, Homosexuelle besonders schützen zu wollen, und vergrößert gleichzeitig jene Milieus, aus denen ihnen offene Verachtung und körperliche Gewalt entgegenschlagen. Für die verantwortlichen Funktionäre bleibt das bis dato folgenlos. Die Rechnung bezahlen Bürger Westeuropas, darunter Schwule und Lesben, die ebenso wie Frauen ihre Kleidung überdenken, bestimmte Viertel meiden und hoffen müssen, dass ihr nächstes Happening ohne Anschlag endet.

Hans Klok hat die Multikulti-Illusion mit einem einzigen Satz zerstört. Wer Kulturen importiert, die Homosexualität verabscheuen, importiert deren Menschenbild gleich mit. Keine Regenbogenbeleuchtung, keine staatliche Kampagne und kein moralischer Vortrag können diese Wirklichkeit wegzaubern. Und darin liegt das Problem der etablierten Parteien und ihrer Medien.

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Kommentare ( 72 )

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yeager
17 Tage her

Tja, wir haben stattdessen Hape Kerkeling.

Der blaue Klaus
17 Tage her
Antworten an  yeager

Aber der verteufelt die einzige Partei, die etwas gegen diese Zustände (importierte Gewalt) unternehmen will.

Kraichgau
17 Tage her
Antworten an  Der blaue Klaus

der lebt ja auch vom ÖR-Futtertrog,der kann gar nicht anders…..ausserdem isser familiär vorbelastet

Endlich Frei
17 Tage her
Antworten an  yeager

Ich fürchte, er hat einen verklärten Blick auf die richtigen Täterkreise – wo wir schon mal beim Thema Intersektionalismus sind. So einen Bundespräsidenten können wir bei dem Ernst der Lage ganz sicher nicht (wieder…) gebrauchen…..

Tom Engel
16 Tage her

Meine Meinung: Ich glaube NICHT, das „Kulturen“ Homosexualität verabscheuen. Warum auch ?

Eher schon der Anspruch auf Sonderrechte.

Das Grundgesetz beschreibt:
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtig. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Phil
16 Tage her
Antworten an  Tom Engel

Da würde sich ein kurzer Realitätscheck anbieten. Ich fordere jeden der dieser Meinung ist dazu auf, in einem islamischen Land seiner Wahl, in CSD-konformer Bekleidung, durch die Gassen der Hauptstadt zu wandeln und die Stoppuhr zu stellen, um den Zeitfaktor zu ermitteln bis der erste Übergriff stattfindet. Was im Grundgesetz geschrieben steht, interessiert den gläubigen Muslim noch nicht einmal in unseren Breitengraden. So lange die Gesellschaft noch mehrheitlich autochthon ist, kann das Gesetz noch mehrheitlich durchgesetzt werden, ist die Verteilung jedoch anders gilt die Sharia.

joly
14 Tage her
Antworten an  Tom Engel

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Genau deshalb haben wir Quoten um geistig, charakterlich, moralisch und psychisch Behinderte bis in die höchsten Ämter zu bringen.

Toby
16 Tage her

Dieselben Politiker, die diese Entwicklung ermöglicht haben und das weiterhin forcieren, stellen sich anschließend mit Regenbogenflaggen vor die Kameras und erklären sich zu Beschützern sexueller Minderheiten.

Nicht nur das.

Ebenje Politiker erklären sich auch zu Beschützern der von ihnen ins Land geholten Barbaren und versuchen im gleichen Atemzug die Schuld für das Ausrasten dieser Barbaren der AfD oder den Russen in die Schuhe zu schieben.

Dummheit und Widersprüchlichkeit haben noch keinen Politiker, insbesondere keinen der Blockparteien, davon abgehalten dummes Zeug zu reden.

Aber mach einem Bekloppten mal klar, dass er bekloppt ist…

Haba Orwell
17 Tage her

> Die Rechnung bezahlen Bürger Westeuropas, darunter Schwule und Lesben, die ebenso wie Frauen ihre Kleidung überdenken, bestimmte Viertel meiden und hoffen müssen, dass ihr nächstes Happening ohne Anschlag endet.

Aha. Warum eigentlich müssen Schwul:innen und Lesb:innen öffentliche Happenings veranstalten? Wenn keine Muslime im Spiel wären, wäre der liberal-konservative Michel dagegen. Wenn aber welche schief schauen, glüht der liberal-konservative Michel urplötzlich für genau die gleichen Happenings?

Apfelmann
16 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

„Warum eigentlich müssen Schwul:innen und Lesb:innen öffentliche Happenings veranstalten?“ Was für eine Frage. Warum müssen Hetero:innen öffentliche Happenings veranstalten? Was hat die sexuelle Idendität mit „Happenings“ zu tun? Wir sind hier in Deutschland, da hat das Geschlecht rein gar nichts damit zu tun wer sich an „öffentliche Happenings“ beteiligen darf.

Rainer Schweitzer
17 Tage her

„Mit der Masseneinwanderung wurde auch der Hass auf Homosexuelle importiert.“

Wollten die Homosexuellen denn nicht bunt, divers und weltoffen sein, ohne Rassismus und mit Courage? Haben sie die Regenbogenflagge nicht heftig genug geschwenkt?

Eddy08
16 Tage her
Antworten an  Sofia Taxidis

Es ist wie überall. In jeder „Gruppe“ gibt es welche, die sich in „Szene“ setzen müssen, die krakelen und nach Aufmerksamkeit gieren, die ihre Ziele und Wünsche über die der „Masse“ stellen. Selbst wenn 150000 zu solch einem Event wie den CSD gehen, so vertreten diese „Bürger“ nicht die Masse dieser Personengruppe. Im Grunde möchte die Masse nur ihre Ruhe haben und akzeptiert werden. Diesen Firlefanz mit Flagge und Parade lehnen die meisten in dieser Form ab

Rainer Schweitzer
16 Tage her
Antworten an  Sofia Taxidis

In der Tat, von der „Queeren Community“ kommen ganz neue Dinge. Ich meine damit nicht die Art Schwulen, Lesben und Transvestiten in meinem professionellen und privaten Umfeld. Das sind ganz normale Leute, die einfach nur in Ruhe und Frieden leben wollen. Nachteile im Job haben sie eh nicht, wenn man sich ihre Positionen anschaut. Die halte ich für die Mehrheit unter ihnen. Ich meine die lautstarken „Aktivisten“. Was sie Neues gebracht haben? Ein bis dahin unvorstellbares Maß an Unwissen und Schwachsinn: „Queers for Palestine“ Hamas und Hisbollah als natürliche „Verbündete“? Das ist, als hätte Malcolm X im Ku Klux Klan… Mehr

Michael W.
17 Tage her

Würden die Schwulen, Lesben und Frauen alle die AfD bzw. deren Pendant in den jeweiligen Ländern wählen, wäre der Spuk schnell vorbei!
Aber diese Leue wollen das genau so. Siehe und höre Hape Kerkeling und Hella von Sinnen!

Prodigy
17 Tage her

Das Problem liegt an den toxischen Wählern darunter auch viele queere!

Eddy08
16 Tage her
Antworten an  Prodigy

Nein nicht der Bürger ist toxisch sondern die „regierende“ Kaste die mit Lügen und Betrug an der Macht herrschen wie Feudalherren. Merz und co sind die besten Beispiele für diese verlogene Kaste zu der auch gestalten wie C.Roth, Greta, Louisa N, Rakete, K.G.Eckardt gehört. Auch CEOs von VW, Rossmann und Edeka usw gehören dazu, genau wie Stadträte, Bürgermeister, Verwaltungen

greenman
17 Tage her

Politiker wie wir sie in Deutschland haben nur Angst vor zwei Dingen:

  1. Die fatalen Folgen ihrer eigenen Fehlentscheidungen zuzugeben
  2. Den darauf folgenden Verlust der mit ihrem Amt verbundenen Macht-Privilegien und Einkommen

Ein weitere Ursachenforschung erübrigt sich…

Madame Blume
17 Tage her

Was mich an dieser ganzen Diskussion um „Schutz der queeren Gemeinschaft“ stört – wer schützt eigentlich generell die Gruppe der einheimischen Deutschen vor dem Gebahren der Massenzuwanderer? Wieso sollen nur einzelne Bevölkerungs-/Gesinnungsgruppen geschützt und der Rest der „bereits länger hier Lebenden“ vom Schutz offensichtlich ausgenommen werden…?

Lesterkwelle
16 Tage her
Antworten an  Madame Blume

Erinnert an den exklusiven Politiker-Schutz-Paragraphen 188 StGB.

Reinhard Peda
17 Tage her

Jeden Krimskrams gibt es in neuen Autos. Nur wenn Menschen überfahren werden, das wird von den Autos nicht erkannt. Sofort sollte dieses Auto nicht einen Schritt weiter bewegt werden können. Gurtstraffer in Aktion treten und das flüchten sollte starke eingeschränkt sein. Auch eine geheime Kamera welche ein Foto vom Fahrer aufnimmt wäre möglich.
Das hier sollte mindestens Standard bei allen Mietwagen sein:
Fußgängerschutz im Auto: So funktioniert die Erkennung | Allane
Ein Bremssystem sollte auch funktionieren wenn das Auto von der erkennbaren Straße abkommt.

HansKarl70
17 Tage her

Seit Jahren die gleichen Sprüche, die gleichen Beteuerungen und ändern tut sich nichts. Immer mehr Verbote und ändern tut sich nichts. Ist schon erstaunlich wie lange man eine Bevölkerung einfach hinhalten kann ohne die Ursachen zu bekämpfen.