Migration: Italien blockiert und Spanien wird zum Luxus-Ziel

Mit Jetskis kommen illegale Immigranten von Ceuta nach Spanien, eine neue Methode der Einwanderung nach Europa. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Spanier der neuen Regierung in Madrid bedeuten, dass sie das nicht wollen.

ALESSANDRO FUCARINI/AFP/Getty Images)
Italy's state police wait near Italy's Diciotti coast guard vessel carrying 67 asylum seekers berthed at Trapani port on July 12, 2018.

Mit Jetski gelangen illegale Immigranten von Ceuta nach Spanien, ist eine neue Methode der Einwanderung nach Europa. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Spanier der neuen Regierung in Madrid bedeuten, dass sie das nicht wollen.

Italien macht sich an die Mammutaufgabe, des „schrittweisen Entzugs der Nestwärme“… Die Gazetteo dello Mezzogiorno berichtet von einer Landung am Strand Lido Pozzo bei Salento, zweier offenbar in einem Segelschiff eingelaufenen Gruppen von „Flüchtlingen“ (südlich von Gallipoli): „… unter der ersten Gruppe von 47 Männern hätten sich 8 unbegleitete Minderjährige aus Pakistan befunden, eine weitere Gruppe von 28 bestünde aus Kurden und Irakern, die man am Morgen am Strand Lido Pozzo in unmittelbarer Nähe von Oasi delle Cesine, auf der Seite von San Cataldo zunächst vom Roten Kreuz habe versorgen lassen und dann in die Aufnahmeinrichtung in Don Tonino Bello di Otranto verlegt habe.“

AGI berichtet, „ …, dass 25 Flüchtlinge aus der Türkei angekommen und am Morgen gegen 5 Uhr in Syrakus am Badestrand von Fontane Bianche von Bord gegangen und alsbald vom Zoll und der Polizei festgenommen worden seien. Nach Behördenangaben habe es sich um Iraker gehandelt, die als Teil einer Gruppe von 53 Migranten um Mitternacht mit einem Segelboot angekommen seien, das vor 7 Tagen in der Türkei abgelegt habe.“

Und Il Giornale schreibt, „…, dass Innenminister Salvini nun mit einem gerade unterzeichneten Erlass die Zuwanderung beschneiden wolle, in dem er auf Sachleistungen umstelle. Matteo Salvini stecke nun die Nase in die Willkommensleistungen für Migranten mit dem Ziel, die Verschwendungen und Ausgaben des States für die Zuwanderung zu reduzieren. Und er wolle die Verfahren modifizieren, mit der Migranten Leistungen erhielten. Zum Einen wolle er die Aslyantragsteller von den Flüchtlingen unterscheiden, und zum Anderen die absoluten täglichen Kosten reduzieren, die der Einwanderer den Staat koste.“

So also solle die neue Zuwanderungsmodell in Italien funktionieren: „kaum habe ein Migrant den Fuss nach Italien gesetzt, oder sei er schon da, und verlange das Recht des Asyls, werde er in eine Aufnahmeeinrichtung gebracht. Aber er erhalte nur eine Erstaufnahme mit den minimalen Leistungen Nahrung und Unterkunft. Wenn er einmal diese Form des Schutzes genieße, könne er dann den Status Flüchtling oder internationalen Schutz erhalten, der dann den Zugang zu weitere Sozialleistungen nach sich ziehen könne.“ Ein wirkliche und echte Veränderung, wenn man bedenke, dass etwa 60 % der Asylanträge später abgelehnt würden. Um Kosten zu sparen, sehe der Erlass dann vor, die Leistungen anhand des Typs der Zuwanderung anzupassen.

Für kleinere Einzelunterkünfte oder mehrere in der Nachbarschaft gelegene könne zum Beispiel ein Dienstleistungsnetz geschaffen werden, um Vorteile durch Bündelung der Leistungen z.B. bei der Verwaltung und Kursen zu erhalten.
Der größte Einsparungsfaktor sei jedoch Dank der ANAC (Nationales Anti-Korruptions-Büro) erreicht worden, die gebeten worden sei, anhand eines Standardwarenkorbs neue Preise und Verfahren für die Zurverfügungstellung von Leistungen festzulegen … die dann nach Überlegungen (durch Vermeidung von Verschwendung) von Salvini dazu führten, dass die derzeitigen Kosten von etwa 35 Euro pro Migrant und Tag reduziert würden …“ Zu diesem Zweck sei im Innenministerium eine Übereinkunft mit der ANAC unterzeichnet worden. Die ANAC gebe nun zur Ausarbeitung dieser neuen Leitlinien für die Zuwanderung technisch-rechtliche Beiträge“. Dieser korrekter Einsatz der Mittel sei dem Präsidenten der ANAC nach nicht nur im Interesse des Steuerzahlers, sondern auch in dem der Migranten, die oft die ersten Opfer von mangelhafter Versorgung in den Zentren seien.“

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Kommentare ( 106 )

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Stell Dir vor, es kommen Millionen Migranten und es ist keiner mehr da, welche die Finanzierung derselben erarbeiten…

Ich habe es gelesen und es hat mich erschüttert, wie genau dieser Autor vor über 40 Jahren schon das Vokabular der Gutmenschfraktion verhergesehen hat!

Weit besser und weniger mystisch: Gunnar Heinsohn: „Söhne und Weltmacht: Terror …“, Orell-Füssli-Verlag 2005

In der Endphase der DDR hat man früher gewitzelt: Der Letzte macht das Licht aus. Wenn wir so weitermachen, können wir uns die Stromrechnung für Westeuropa bald sparen. – Wenn man in der zitierten Zeitung ‚Gazetta del Mezzogiorno‘ (so heisst es übrigens richtig) unter dem Stichwort „migranti“ nachschaut, sieht man, dass immer noch laufend hunderte anlegen. Es wird uns nichts anderes übrigbleiben als die australische Lösung. Geeignete (auch unbewohnte) Inseln im Mittelmeer gibt es genug, allein Griechenland hat über 40 unbewohnte. Die als Auffanglager auszustatten wäre teuer, aber immer noch viel billiger als die jetzige Praxis. Die Amerikaner hatten ja… Mehr

Womit hat wohl wer die „neue Regierung“ in Spanien bestochen? Wenn ich die Antwort wüsste, so würde sie hier stehen. Aber vielleicht sollen die Migranten nur die Arbeit/en machen, die die zahllosen Jugendlichen in Spanien partout nicht machen wollen? Dann wäre ja alles gut … . Es gab noch nie so viele Sklaven wie heute – und so billige (Benjamin Skinner, 2008). Und die muss man nicht wie früher aus dem Busch zerren, sondern die kommen auf eigene Kosten hierher – is‘ doch ideal, wa?

Wer und womit? Man munkelt, der Mann mit dem Palindrom hätte kürzlich in Spanien ein Geheimtreffen gehabt. Aber das ist natürlich geheim.

Die Antwort lautet: Bestochen mit dem wohlig warmen, ganz tief im Herzen empfundenen Gefühl ein guter Mensch zu sein … bzw die Anerkennung dafür aus Eliten, Medien,Stars und Sternchen dafür zu erfahren.

Mit der Reduzierung von Leistungen stoppt man die Ströme allerdings auch nicht, eher steigt dann die Beschaffungskriminalität.

Man könnte versuchen, dem mit der Gesetzgebung zu begegnen. Indem man solche Beschaffungskriminalität in Tateinheit mit illegaler Einreise sehr viel schwerer bestraft.

Was genau ist also Ihr Vorschlag zur Abwehr der Invasion aus Afrika?

LaLicorne,,,… 24Std., länger braucht es nicht, dann legt kein einziges „Flüchtlingsboot“ mehr von den Mittelmeer-Anrainerstaaten Richtung Europa ab.
Wo allerdings kein Wille, da kein Weg.

Totales Einreiseverbot für alle Angehörigen der jeweilen Länder, Abbrauch aller Wirtschaftsbeziehungen, Streichung aller Wirtschaftshilfen und Geldtransfers jeglicher Art. Keinerlei Urlaubsangebote in die betroffenen Länder, völlige Isolation von Europa. Keine Flugverbindungen mehr… absolut nichts.
Auch das Mittelmeer wird völlig dicht gemacht und jedes Schiff bereits an der 5 Meilen-Zone, noch vor Eintritt in internationale Gewässer, abgewiesen.

Da wollen wir mal sehen wie schnell die reagieren.

Sicherung der Grenzen!

Seltsam. Ich dachte immer, dass das gewaltige Durchbrechen vom Grenzzaun ein Straftat ist. Stattdessen wird es heute in Spa

MIr der Umstellung auf Sachleistungen würden doppelte Identitäten keinen Sinn machen. Wer isst schon das Doppelte oder Füfzehnfache? Und das zweite Bett kann man nicht sonach Hause schicken, wie man das Geld tranzferieren kann. Im Grunde können wir auch nicht mal die 2% echter Asylanten aufnehmen, denn von 7 Milliarden Menschen sind das immer noch 14 Millionen.

Vorsicht bei Ihrer Rechnung:
theoretisch kann jeder Moslem sagen er oder sie sei homosexuell und würde dafür verfolgt. Dann wären es 1,4 Mrd. mehr – und JEDER hätte das Recht Asyl zu bekommen.

Dann muss er aber die Taqiyya gut beherrschen !

https://www.welt.de/regionales/nrw/article180041706/Staedte-schreiben-Kanzlerin-Fluechtlinge-im-Mittelmeer-retten.html
Da ist eine Bürgermeisterin dabei, da steht seit Silvester 2015 mehr uniformierte Manpower auf der Domplatte als in Ceuta. Und ein Bürgermeister, in dessen „Hofgarten“ hinterm Rathaus der Umschlag von „Betäubungsmitteln“ zunimmt und in den sich des Nachts die Bürger nicht mehr trauen. Und wo zudem ein Palästinenser mit deutschem Pass sich am hellichten Tag traut, einem jüdischen Professor mit Kippa das Recht abzusprechen, anwesend zu sein.

Frau Reker wird in Köln den Frauen wohl Krakenarme in alle Richtungen zugestehen müssen, und den homosexuellen Männern ein Selbstverteidigungstraining, das selbst israelische Soldaten vor Neid erblassen lässt. Bonn-Bad Godesberg ist bereits aufgegeben, und in Düsseldorf traut sich eigentlich kaum jemand mehr zumindest in die ehemals friedlichen Gebiete hinter dem Bahnhof. Dort haben sich in Jahrzehnten Läden angesiedelt, die von (Ex-)Maghrebinern betrieben werden, und die sind genauso ’not amused‘ wie die ‚biodeutsche‘ Bevölkerung über diesen Irrsinnszuzug ihrer ehemaligen Landsleute. Warum hört eigentlich niemand auf diejenigen, die wirklich schon ‚länger hier leben‘? Das sind oft Menschen, die sich still und ruhig… Mehr

Kaum zu glauben, wie weit diese Dame und diese Herren weg sind von der Wirklichkeit. Bonn z.B., da gab es doch diesen schrecklichen Vergewaltigungsfall, es gab den Mordfall Niklas, aktuell eine böse Messerstecherei, es gibt dort bereits jetzt 350 Salafisten und 40 Gefährder, die König-Fahd-Schule mußte von den Behörden geschlossen werden und der OB scheint sich nach einer Vergrößerung der riesigen Probleme zu sehnen.

Europa wurde durch die Mauren von dieser Seite aus schon einmal fast vereinnahmt.

Es muss erst noch schlimmer kommen, bevor eine Mehrheit der Deutschen zu unkontrollierter Einwanderung NEIN sagen wird. Es wird noch kommen, das ist sicher und es wird sehr unangenehm werden. Wir schaffen ein multiethnisches Prekariat und das wird die Besserverdienenden grünen Stammwähler erst einmal nicht tangieren. Daher schätze ich minimum zwei Legislaturperioden, ca. acht oder zehn Jahre. Danach werden wir völlig anders über das Thema nachdenken.
Es gibt keine Alternative zur Festung Europa. Man kann sich das schon heute an den fünf Fingern abzählen.

Mir scheinen Ihre Annahmen zu optimistisch: Wie wollen Sie eine Festung halten, in deren Mauern sich bereits viele Millionen Eindringlinge aufhalten?

Eben ein selbstverschuldetes trojanische Pferd. Darueber hinaus werden sich viele rasant vermehren.

Europa, ganz besonders Deutschland, macht sich zur Beute.
Es wird böse enden.

Sorry, aber ich persönlich sehe nur, dass Deutschland Europa zur Beute macht.
Mit immer neuen „europäischen Lösungen“ redet eure Kanzlerin und ihre willfährigen Gehilfen Europa an den Abgrund und sicher auch den letzten Schritt weiter.

Ich war letztes Jahr in einem Dorf an der andalusisch-portugiesischen Grenze, Almonaster La Real. Das Ding hat eine kleine Mezquita, Überreste einer alten Moschee und das Dorf verbrachte ein Wochenende damit die Zeiten nachzustellen, in denen der der Ort muslimisch war. Mit Zelten und Halbmond-Laternen, Orientkitsch und allem.

Selten etwas Infantil-Dekadenteres gesehen und das mitten in den Hügeln. Also für mich ist Spanien jedenfalls kein Bollwerk gegen die Re-Reconquista. Die Leute sind auch weichgekocht.

Bei der bekannten, großen Mezquita in Córdoba wollte die Bürgermeisterin auch schon eine Zurückwidmung in eine Moschee durchsetzen. Klappte aber – noch – nicht.