Der Geduld-Wettkampf geht weiter. IRGC-Iran weigert sich, seine Uranvorräte abzugeben. Die Verhandlungen zwischen USA und Iran dauern an. Die Trump-Regierung setzt derzeit stärker auf wirtschaftlichen Druck statt auf Militär-Einsatz.
Screenshot X / WORLD AT AI
IRGC-Iran weigert sich, Uranvorräte abzugeben. Die Verhandlungen zwischen USA und Iran dauern an. Die Trump-Regierung setzt derzeit stärker auf wirtschaftlichen Druck statt auf Militär-Einsatz:
• Blockade iranischer Ölexporte und Häfen
• Verlängerung des Waffenstillstands
• Wiederöffnung der Straße von Hormus gegen Aufhebung der Blockade
• Spätere Verhandlungen über das Nuklearprogramm
Trump wiederholt, ohne Lösung beim Uran „kein Deal“ („no dust, no deal“ – kein Uranstaub, kein Abkommen). Gleichzeitig gibt es Berichte über einen vorläufigen Rahmen, in dem Iran „im Prinzip“ einer Entsorgung zugestimmt haben soll – was Teheran jedoch dementiert.
Ein ganzer Deal bis Ende Juni 2026 gilt als unwahrscheinlich. Die Verhandlungen drehen sich derzeit um eine vorläufige Verlängerung des Waffenstillstands und die Öffnung der Schifffahrtsroute. Die Kernfragen (Uranvorrat, Anreicherungsgrenzen, Sanktionserleichterungen) werden auf spätere Runden verschoben. Iran hofft auf Ermüdung der USA und wirtschaftliche Erleichterung, während Washington auf anhaltenden Druck setzt.
Nur massiver wirtschaftlicher Kollaps oder weitere militärische Schläge könnten das ändern – beides ist nicht absehbar. Die Lage bleibt fragil. Weitere Entwicklungen können schnell kommen, besonders bei neuen Vorfällen im Golf oder neuen Luftangriffen.
Chinesische Ausrüstung versagte erneut
Das neu gelieferte chinesische HQ-9-Luftabwehrsystem und das JY-27A-Radar bei der Goruk-Insel wurden zerstört. Das JY-27A ist ein bodengebundenes VHF-Radar, das speziell zur Ortung von Stealth-Flugzeugen entwickelt wurde – es hat die F-35 jedoch nicht erkannt.
Das US Central Command (CENTCOM) hat am Wochenende (30./31. Mai 2026) „Selbstverteidigungsangriffe“ auf iranische Radar- und Drohnen-Kontrollstellen in Goruk (Küstenbereich) und auf Qeshm-Insel im Golf von Hormus durchgeführt. Auslöser war der iranische Abschuss einer US-MQ-1-Drohne über internationalen Gewässern. US-Kampfflugzeuge (darunter F-35 in den Operationen) haben Luftabwehrstellungen, Bodenkontrollstationen und verwandte Ziele getroffen.
Soziale Medien und OSINT-Berichte sprechen von der Zerstörung neu gelieferter chinesischer Systeme (HQ-9 und JY-27A) in diesem Gebiet. Offizielle US-Aussagen nennen „iranische“ Radar- und Luftabwehrziele, ohne immer den Lieferanten zu nennen. Teheran verfügt jedoch über chinesische Systeme zur Ergänzung seiner Luftabwehr, ein chinesisches Langstrecken-Flugabwehrraketensystem, vergleichbar mit dem russischen S-300. Es ist mobil und eines der wichtigsten Exportprodukte Chinas.
Iran hat Varianten davon beschafft, um Lücken nach früheren Verlusten zu schließen. Das System hat in verschiedenen Konflikten (z. B. Pakistan, Venezuela, frühere Nahost-Einsätze) gemischte oder kritisch bewertete Leistungen gezeigt. JY-27A: Ein VHF-Band-„Anti-Stealth“-Radar aus China, das niedrig sichtbare Flugzeuge wie F-35/F-22 auf große Entfernungen orten soll. Es nutzt Meterwellen-Technik. Ähnliche chinesische Radare wurden an Iran geliefert oder angeboten. Die F-35 hat eine extrem geringe Radarsignatur, besonders aus bestimmten Winkeln. VHF-Radare wie das JY-27A haben theoretische Vorteile gegen Stealth, leiden aber unter geringerer Auflösung, Störanfälligkeit, Geländeeinflüssen und effektiver Störung durch US-EW-Systeme (z. B. EA-18G Growler oder die F-35 selbst).
Ähnliche chinesische „Anti-Stealth“-Radare haben in der US-Operation in Venezuela (Januar 2026) versagt. Integration, Bedienung, Wartung und SEAD-Taktiken (Unterdrückung feindlicher Luftabwehr) sind entscheidend. Moderne US-Angriffe zielen zuerst auf die Sensoren. Chinesische Export-Systeme zeigen in hochintensiven Szenarien bisher uneinheitliche Ergebnisse. Sie sind nicht nutzlos – sie erhöhen die Kosten für Angreifer in geschichteten Verteidigungen –, aber sie haben sich gegen überlegene westliche Fähigkeiten (Luftüberlegenheit, Standoff-Waffen, vernetzte EW) nicht als Game-Changer erwiesen.
Die Lage bleibt angespannt inmitten fragiler Waffenstillstands-Gespräche. Soziale-Medien-Behauptungen sind wie immer oft übertrieben, aber die Kernereignisse (US-Angriffe auf diese Ziele und chinesische Systeme im iranischen Bestand) werden durch mehrere Quellen gestützt.
Der Geduld-Wettkampf geht weiter.

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Warum sollte der Iran seine Uranvorräte abgeben? Nur weil die Atommächte USA und Israel das fordern? Niemand hat das Recht vom Iran, egal was, zu fordern. Dieses Uran ist für die friedliche Nutzung vorgesehen. Der Iran hat nachweislich nicht mal ein Atomprogramm und baut auch keine Atombombe. Netanjahu behauptet schon seit 30 Jahren die Lüge, der Iran stehe kurz vor der Fertigstellung der Atombombe. Und wenn der Iran irgendwann mal eine Atombombe besitzen will, steht ihm das als souveräner und friedliche Staat genauso zu wie allen anderen Staaten. Das haben die Aggressoren Israel und schon gar nicht die USA zu… Mehr
> IRGC-Iran will seine Uranvorräte behalten
Trump-USA wollen ja auch die Uranvorräte behalten und nicht an den Iran abgeben. Wieso sollte es in umgekehrte Richtung anders sein? Hier „Garten“, da „Dschungel“ – oder wie die Theorie der Oberen und Unteren Menschen aktuell heißt?