Der zuständige EU-Ministerrat – samt Weimer als deutschem Vertreter – hat den neuen Propaganda-Topf AgoraEU durchgewunken. Gesorgt sein soll so dafür, dass Kultur und Medien sich für die Werte dieser EU engagieren: also „Vielfalt“, Antirassismus und verschriebene Islamophilie.
picture alliance / NurPhoto | Daniel Gnap
Ganz still und leise ist diese EU nun endgültig verrückt geworden und outet sich jeden Tag mehr als gegenaufklärerisches Projekt. Die EU, ebendiese, nimmt weiter Riesenschritte in Richtung Agitprop-Finanzierung, und davon wissen leider noch zu wenige. Ein neuer 8,6-Milliarden-Euro-Fonds namens AgoraEU hat einen weiteren Schritt zu seiner Umsetzung genommen, auf die wir uns ab 2028 freuen können. Angesichts dessen, dass die EU sich eigentlich überhaupt nicht in diesem Bereich engagieren sollte, sind fast neun Milliarden deutlich zu viel Geld.
Am Dienstag hat der EU-Rat für Bildung, Jugend, Sport und Kultur den Entwurf für die neue Kultur- und Medienförderung in den Jahren von 2028 bis 2034 abgesegnet. Es ist schon seltsam, dass dieses gute griechische Wort Agorá wie „Marktplatz“ nun zum zweiten Mal mit kollektivistischen Phantasien beschmutzt wird. Erst weste da in deutschen Ministerien das NGO-Geflecht des grünen Graichen-Clans; nun nutzt man denselben Begriff für einen ganz sicher marktfernen Eingriff in eine dann nicht mehr freie Kultur- und Medienlandschaft in der EU.
In AgoraEU werden zwei ältere Fördertöpfe verschmolzen: zum einen der Kultur-und-Medien-Topf für die audiovisuelle Branche namens „Creative Europe“, zum anderen der Moral-und-Staatsbürgerkunde-Topf „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV, inzwischen auch CERV+).
Und in dieser Paarung liegt im Grunde schon das staatskriminelle Rezept: Finanziere die Kultur, in diesem Fall Fernsehen, Kino und Videospiele, damit diese sich dann als Demokratie-und-Werte-Lehrer aufspielt. Das bedeutet als Propagandisten derer, die so tun, als hätten sie ein Monopol auf dies, auf „Demokratie“ und „Werte“. Als ob wir nicht schon genügend „moralische“ Unterhaltungsprodukte hätten, etwa Fernsehfilme mit ebenso durchschaubarer wie hölzern umgesetzter „Botschaft“.
Schritt hin zur Knechtschaft für Medien und Kultur
Den Blick auf diese Entwicklung lenkt nun das Brüsseler Mathias-Corvinus-Collegium, das mit Viktor Orbáns Fidesz-Regierung einen wichtigen Untersützer verloren hat, aber immer noch eng mit der Fraktion „Patrioten für Europa“ (Fidesz, RN, FPÖ, Lega, PVV u. a. m.) zusammenarbeitet.
Das MCC nennt AgoraEU beim Namen, spricht von einer „Schmiergeldkasse für NGOs, Medienprojekte und ‚zivilgesellschaftliche‘ Gruppen, deren Aufgabe es sein wird, die ‚Werte‘ der EU auf dem gesamten Kontinent durchzusetzen“. In der Übertragung solcher Aufgaben auf formal nichtstaatliche Akteure bestehe die „wirkliche Machtstruktur in der EU“. Im Original: „This is the real structure of power in the EU.“
Diese Machttechnik besitzt ihre Grundlage darin, dass die EU im Grunde wenig Macht hat, selbst durch öffentliche Diskussion eine wirklich demokratische Mehrheit für ein Projekt zu finden. Stattdessen infiltriert sie seit Jahren die „Zivilgesellschaft“ der Mitgliedsländer, um ihren Politiken zumindest den Anschein einer Verwurzelung bei den Völkern Europas zu geben. Aber das sind eben nur Kunstrasenstücke, keine Graswurzeln. Sichtbar war diese Art Korruption zuletzt im EU-Klima-Komplex und darin verquickten „NGOs“ geworden.
Aber durch die Verschmelzung der alten NGO-Werte-Förderung mit den (audiovisuellen) Medien, mit der Kultur, dem Film versucht die EU nun, eine echte Propagandazentrale im europäischen Raum zu erschaffen. Die Kultur soll – wieder einmal – für politische Zwecke eingesetzt werden. Die Sphären werden vermischt. Journalismus, Film- und Videospielwirtschaft sollen „europäische“ Werte wie Gleichheit, Nichtdiskriminierung, Gleichstellung der Geschlechter, Verbreitung von Grund- und Bürgerrechten, LGBTQ-Förderung, Antirassismus, Antixenophobie, verschriebene Islamophilie vertreten, als ob sie einerseits dafür gemacht wären und andererseits auch staatlicherseits dazu angeleitet und finanziert werden dürften. Aber nichts davon ist eigentlich ordnungspolitisch erlaubt. Vielmehr wäre solch ein Programm ein Schritt in die Knechtschaft, der definitive Abschied von der Freiheit der Kunst, Kultur, von Medien und Journalismus.
Doch natürlich sind die europäischen Bürger noch immer viel zu fremden-, trans- und islamfeindlich. Da muss nun wirklich dringend etwas unternommen werden. Ursula von der Leyen, ihre Kommissars- und Ministerbatterie stehen bereit.
Frank Furedi: Fragile EU leiht sich woke Werte
Und als deutscher Vertreter hat in Brüssel natürlich Wolfram Weimer zugestimmt. Der eigentlich längst als korrupt desavouierte Staatsminister Weimer will dem Entwurfstext den Kampf gegen Antisemitismus als Auftrag hinzugefügt haben, lobt sich Weimer selbst. Das ist der letzte, unwirksame und wiederum in den Kontrollwahn gewendete Rest der schwarzroten Migrationswende.
Mit AgoraEU will Weimer „künftig breit angelegte pan-europäische Projekte entwickeln, die unser kulturelles Selbstverständnis widerspiegeln und ein Gegengewicht zur monopolartigen Dominanz großer Online-Plattformen bilden“. Das ist die Bestätigung unserer Erwartungen. Weimer ist nicht für die Unterstützung freier Rede bekannt, sondern nur der neueste Statthalter der Uni-Ideologie im Kanzleramt. Auch er will EU-spezifische Werte verbreiten, für die es weit und breit keine vernünftige Definition gibt – stattdessen gibt es DEI in der EU-Version, die Durchsetzung von „Vielfalt“ im EU-Territorium in Verbindung mit einer wildgewordenen Migrationspolitik.
Ebenso gehören Gendermainstreaming und so letztlich die Aushöhlung der europäischen Idee der Familie in diesen Kontext. Aber der wichtigste „EU-Wert“ dürfte noch stärker auf der Hand liegen; es ist die Vertiefung und Vereinheitlichung der „Union“ selbst. Und das ist vielleicht die einzige konsistente Idee, die der EU zugrundeliegt. Dafür fließen schon heute Milliarden und Abermilliarden an „NGOs“ und „Nonprofits“, die bereit sind, sich für derlei einzusetzen und ihren Kopf dafür hinzuhalten. Welch ein Zufall! Ein Staatenblock finanziert Gruppen, die die Idee verbreiten, dass dieser Block immer mehr Kompetenzen erhalten soll.
Frank Furedi, Direktor des MCC, glaubt ohnehin, dass all diese „europäischen Werte“ nur von einer woken Version Amerikas entliehen wurden. Das sei vor allem in Anbetracht der fragilen Selbstbeschreibung der Europäischen Union geschehen, die immer weniger einen eigenen Sinn hat, wie ihn vielleicht die Gründerväter noch gesehen und empfunden haben.


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Mehr Vielfalt heißt, es gibt noch zu viele Weiße, mehr Antirassismus heißt, die Weißen nehmen es noch nicht genug einfach so hin, dass sie selbst ausgelöscht werden. So und nicht anders.
Die importierten Barbarenhorden meint man im Zaum halten zu können, denn sie werden gebraucht. Warum gibt es zB so viele in Brüssel? Als Bollwerk.
Eine demokratisch nicht legitimierte EU-Kommission setzt demokratisch nicht legitimierte NGOs zu Propaganda- und Herrschaftszwecken ein. So etwas darf eigentlich kein Demokrat dulden, aber die meisten Bürger wissen gar nicht, was da abläuft. In Brüssel dominieren wie auch in Berlin und Paris transatlantisch orientierte und gesteuerte woke Eliten, welche die Bürger in ihrem Sinne und Interesse erziehen wollen. Schon heute ist die DEI-Propaganda in vielen Filmen penetrant vorhanden, die Verantwortlichen haben offenbar kein Problem damit, die soziale Wirklichkeit verzerrt darzustellen. Aber es geht ja auch um eine erwünschte Realität, um das, was sein soll. Das bleibt nicht verborgen und der Unmut… Mehr
Dass die EU die Xenophobie in Europa bekaempfen will , mag daran liegen , dass nichts Europa fremder ist , als die EU .
Die von der EU verwendete Hauptsprache ist Englisch. Was ist das für ein Konstrukt, welches noch nicht einmal die Sprache eines seiner Mitgliedsländer benutzt. Von mir aus estnisch.
Es wird ihnen nichts nutzen.
Prima, auf, das wir im westlchen EUropa dann zukünftig auf den Werbe-Tafeln, in den Werbe-Clips und in den „Familien-Serien“ noch mehr hellhäutige und blonde Frauen sehen die dann mit einen Schwarzen oder dunkelhäutigen Moslem -für was auch immer- Werbung treibend oder schauspielerisch am „herumturnen“ sind. Es ist doch schon bemerkenswert: die Leser- und Kundschaft der Relotius- und „Qualitätsmedien“ und die Zuschauerschaft vom ARD/ZDF-Staatsfunk (inkl Dritter) ist immer mehr am WEGlaufen und deren Zahlen immer mehr am sinken. Doch die staatlichen Zahlungen mit den vom Bürger erbuckelten und ihm immer schlimmer abgepresten Steuergelder werden immer höher und umfangreicher. Na ja, am… Mehr
In den Propagandafilmchen der Bundeswehr und der Berliner Polizei tauchen übrigens wenig Getönte und schon gar nicht Gardinenträgerinnen „die mit der Goldkante“ auf. Zum Verheizen sind die Blondynkas“ gut genug. Dasselbe in den Niederlanden: die Filme für das Militär zeigen nur Jans und Frau Antje. Das Stadtbild ist anders.
Bin mal gespannt wie die EU 2033 ausschaut, da wäre dann das 100 jährige Jubiläum.
Abwarten. wir nähern uns ja immer mehr den Verhältnissen von 1933 und dem System das danach folgte. Man hat ja auch eine Bevölkerungsgruppe die an allem schuld ist asuserkoren und die Kriegstreiberei und Aufrüstung wird immer mehr vorangetrieben
Wie kommentiert man „Islamophilie“, wenn Moslems „Kill all jews“ und „Heil H*tler“ skandierend durch die Straßen laufen?
Das nennt sich dann bunt, divers, teilhabe, ankommen, Ringelpietz mit anfassen, Freiluftpsychiatrie.
Aber das hat doch schon einen Namen, es heisst „UnsereDemokratie“!
Da ist es wieder, das Lieblingswort der der Werbebranche und links-grünpolitischer Traumtänzer. „Vielfalt“. So vielfältig wie das Angebotssortiment von REWE etwa.
Schon wenn ich das Wort in seiner ersten Silbe vernehme, weiß ich, dass ich heute nicht bei REWE einkaufen werde (…wie erbärmlich muss es sein, in der Werbung zu arbeiten). Und mit Sicherheit blitzschnell wegschalte, wenn mir das Autoradio plötzlich eine Rede von Ricarda Lang oder Claudia Roth oktroyiert.
Schwierig ist es, wenn man gerade auf Jobsuche ist. In jeder Firma muß man heutzutage im Bewerbungsgespräch zuerst den Geßlerhut grüßen und sagen, daß man die gelebte Vielfalt dieser Firma schätzt.
Und dann beständig mit Brechreiz schon morgens antreten? Irgendwo sind doch die auch Arbeitgeber, die anders wählen?
Aber nur wenn man in den Staatsdienst strebt.
Die 8,6 Milliarden Euro Steuergeld wären für den Kampf gegen den immer weiter ausufernden Linksextremismus besser angelegt.
Das passt aber nicht zur Agenda.
Hoffentlich ist die Wand bald erreicht – und vielleicht kommt dann doch noch ein turnaround. Trump scheint es nicht mit derart vielen Muslimen zu tun zu haben – aber mit anderen Berserkern schon? Hat jemand Informationen?
Liberal reporter: „Humanity has to decide whether it’s worth it to put hundreds of people in a cage so that millions of people can live peacefully. It’s quite a dilemma.” For normal people, this is not a dilemma. Lock them up, throw away the key. https://x.com/WallStreetMav/status/2055217120250630295
„EU schafft Milliarden-Fonds, um die Europäer über „Vielfalt“ und Antirassismus zu belehren“
Lassen Sie mich raten, und dahin sollen auch die Gelder, für die vom Staat geplante, private zusätzliche Altersvorsorge geleitet werden.