Von der Wiedervereinigung zur Wiederentfremdung

29 Jahre sind keine Zeit im Leben einer Nation. Dennoch reichen manchmal wenige Jahre, eine der Nation gegenüber grundsätzlich positive Grundstimmung der Menschen in einem Land zu kippen.

© GERARD MALIE/AFP/Getty Images
11. November 1989

Tag der Deutschen Einheit. Ein Oktobertag, so warm wie gefühlt seit Jahrzehnten nicht mehr. Aber das trügt, denn am 3. Oktober 1990 war es nicht so viel kälter als heute mit um die 20 Grad am Tage und einer empfindlicheren Abkühlung in der Nacht.

Parkspaziergang am Feiertag. Der etwa fünzigjährige Mann kann gut mit Schäferhunden. Man kennt sich. Die Hunde kommen gut miteinander zurecht. Kurzes Gespräch zum 3. Oktober. „Ossi oder Wessi?“ Aber eigentlich erübrigt sich ja die Frage, noch funktionieren die feinen Antennen und vermuten zu Recht den ehemaligen DDR-Bürger. Andersherum wird es ähnlich funktionieren. Beschreiben kann man das kaum, allenfalls vielleicht mit einer Nuance mehr an Bescheidenheit, die auch Zurückhaltung sein kann und mitunter wie ein mehr an Zufriedenheit aussieht in Nachbarschaft zu einer milden Form von Alltagsmelancholie. Also dann, wenn man den Blick des Westlers auf den Ostler beschreiben müsste.

„Wo warst Du damals?“ Der Gesprächspartner, ein schlanker sportlicher Typ, grinst ein bisschen. Und ab dem Moment wird es richtig interessant, denn der zufällige Spaziergänger war zur Wende Offiziersanwärter bei den Grenztruppen der DDR und im Einsatz in Berlin am Brandenburger Tor. Dreitausend Kameraden gab es damals, berichtet er, nur fünfhundert von ihnen sollten von Bundesgrenzschutz übernommen werden, am Ende waren es noch weniger.

Als die Mauer fiel, wäre das am Brandenburger Tor zunächst ein ziemlich einseitiges Ereignis gewesen. „Von DDR Seite kam da ja keiner dran. War ja alles dicht.“, erzählt er und erinnert sich weiter: „Wir machten gegenseitig Räuberleiter auf die Mauer, sprangen wieder runter, liefen um die Ecke und begannen von neuem.“ Die Idee so erzählt er weiter, sei gewesen, so die Chance zu erhöhen, ins Westfernsehen zu kommen, die da die ganze Zeit gefilmt hätten. „Und es hat gekappt!“, erzählt er lachend. Wehmut? Nein, kann man nicht heraushören.

Rolle missverstanden
Nationalfeiertag: Die Rede eines heimatlosen Präsidenten
Wir kommen auf seine damalige Arbeit zu sprechen. Er erzählt von der intensiven Ausbildung an vielen unterschiedlichen Waffen von der Kalschnikow bis hin zur Panzerfaust. Nicht ohne Stolz berichtet er davon, dass sie damals an amerikanischen Waffen möglicherweise noch besser ausgebildet gewesen waren als mancher US-Soldat, denn man hätte ja im Ernstfall Waffen des Gegners aufnehmen müssen, wenn die eigenen nicht mehr funktioniert hätten. Und seine Grenztruppen seien ja wenn, dann die ersten gewesen, die Feindberührung gehabt hätten. Also gehörten sie mit zu den am besten ausgebildeten Soldaten.

Einmal traf er einen ehemaligen Kameraden wieder. Der sei tatsächlich einer der wenigen gewesen aus seiner alten Truppe, die damals rund ums  Brandenburger Tor stand, die vom Grenzschutz übernommen worden wären. Später hätte der Kollege in Thailand die deutsche Botschaft bewacht, dort eine Frau kennen gelernt und nun würde er, bis auf wenige Urlaubstage in Deutschland, ganz in dem asiatischen Land leben. Einer seiner Freunde hat es also geschafft, so jedenfalls klingt es, wenn er von dieser aus seinem Blickwinkel echten Erfolgsgeschichte erzählt.

Der dritte Tag im Oktober ist Tag der Deutschen Einheit. Danach werden heute auch Migranten gefragt, welche die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt haben.

Frage #194 des Einbürgerungstestes lautet: „ Am 3. Oktober feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen … Einheit, Nation, Bundesländer, Städte. Immerhin 95 Prozent der Befragten kreuzen hier mit „Einheit“ die richtige Antwort an.

Frage #203 ist etwas kniffliger und konnte nur von 63 Prozent der Einbürgerungswilligen beantwortet werden. Hier will der Test wissen, wie das Wirtschaftssystem der DDR hieß. Die richtige Antwort lautet „Planwirtschaft“, die falschen Antworten sind Marktwirtschaft, Angebot und Nachfrage, Kapitalismus.

Aber testen Sie doch heute am Tag der deutschen Einheit einmal selbst, ob Sie diesen Einbürgerungstest https://www.einbuergerungstest-online.eu/ theoretisch bestehen würden und teilen Sie uns Ihr Ergebnis und vielleicht überraschende Schwierigkeiten in den Kommentaren mit.

„Tag der Nation“ wäre übrigens nicht die falscheste aller Antwort gewesen, denn der 3. Oktober ist heute offizieller und einziger deutscher Nationalfeiertag. Die Älteren unter Ihnen werden sich an die Fernsehbilder vor dem Reichstagsgebäude erinnern oder waren sogar selbst dabei, als in der Nacht vom zweiten auf den dritten Oktober Feuerwerk den Himmel über Berlin erleuchtete und die Einheit auch von den Kirchenglocken Berlins eingeläutet wurde.

Kein Feiertag
Nationalfeiertag - und das in einem moralinsauren Land?
Die Bürger der DDR hatten noch im März 1990 zum ersten Mal nach über vierzig Jahren frei und demokratisch gewählt und mehrheitlich einer CDU nahen „Allianz für Deutschland“ ihre Stimmen gegeben. Neuer und letzter Ministerpräsident der DDR  wurde Lothar de Maizière. Schon damals an seiner Seite die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ein Ministerpräsident und ein Kabinett mit letztlich nur einer Aufgabe: eine ordentliche Abwicklung der DDR-Geschäfte und eine rasche Wiedervereinigung unter dem Branding  „Bundesrepublik“ durchzusetzen, also faktisch den Anschluss der Ostzone an die Westzonen-Bundesrepublik zu vollziehen.

„Dies ist eine historische Stunde im Leben der deutschen Nation“, sagte Helmut Kohl als Kanzler der Bundesrepublik anlässlich der gemeinsam mit der DDR beschlossenen Wirtschafts- und Währungsunion im Mai 1990. Am Wochenende des 30. Juni rollten die neuen Waren aus dem Westen in die bisher staatlich geführten Kaufhallen der DDR, von nun an musste niemand mehr zum Einkaufen in den Westen fahren und die Karawane der Glücksritter aus fliegenden Westhändlern auf den Marktplätzen der DDR musste sich von nun an um neue Geschäftsideen bemühen.

Am 22. Juni 1990 wurde die Baracke am Checkpoint Charly von einem Kran in die Luft gehoben, so endete hier symbolisch der Kalte Krieg. Und dann kam eben der dritte Oktober, das Hissen der Fahne vor dem Reichstag, das schwarz-rot-goldene Fahnenmeer davor, die Prominenz auf der Empore und die Worte des damaligen Bundespräsidenten Weizäckers: „In freier Selbstbestimmung vollenden wir die Einheit und Freiheit Deutschlands. Wir wollen in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt dienen. Für unsere Aufgaben sind wir uns der Verantwortung vor Gott und den Menschen bewusst.“

Darf man heute noch Gänsehaut bekommen, wenn man sich die dazugehörigen Filme auf Youtube anschaut? Filme auf einem Portal in einem Internet, das 1990 für die Menschen noch Science-Fiction war? Wer damals und in den ersten Monaten nach dem Mauerfall Geschäfte mit dem Osten oder umgekehrt machte, der war oft noch auf komplizierte und kostenintensive mobile Kommunikationskanäle angewiesen.

2018 spricht man zwar von einer Überalterung der deutschen Gesellschaft, dennoch war ungefähr jeder vierte heute lebende Deutsche zum Zeitpunkt der Widervereinigung noch gar nicht geboren. Und wenn man sich die Prominenz vor dem Reichtag 1990 anschaut, dann sind die meisten der dort versammelten Politiker wie Helmut und Hannelore Kohl, Richard von Weizsäcker, Hans-Dietrich Genscher und Willy Brandt schon gestorben.

Lauter Déjà-vus für gelernte Ostdeutsche
Sie sind wieder da
Nein, 29 Jahre sind keine Zeit im Leben einer Nation. Dennoch reichen manchmal wenige Jahre, eine der Nation gegenüber grundsätzlich positive Grundstimmung der Menschen in einem Land zu kippen. Die Veränderungen insbesondere im digitalen Bereich und in der Kommunikation in den letzten dreißig Jahren begünstigten zwar zunächst das Zusammenwachsen. Hier musste nicht einer vom anderen lernen, man wuchs gemeinsames hinein ins digitale Zeitalter mit den gleichen Schwierigkeiten und Chancen.

Wer heute mit Deutschen in den sozialen Netzwerken kommuniziert, der muss schon nachfragen, wo einer herkommt, will er den Ossi noch vom Wessi trennen. Trotzdem: Trennendes verschwindet heute nicht mehr einfach immer nur weiter, neue Mauern sind gewachsen, dokumentiert beispielsweise durch ein Wahlverhalten in den neuen Bundesländern, das sich auffällig unterscheidet von jenem der Wahlberechtigten, die heute in den alten Bundesländern leben.

Deutschland am Scheideweg? Jedenfalls will am Nationalfeiertag der Deutschen keine Stimmung aufkommen. Fragt man ältere Deutsche, die den Krieg noch als Kinder miterlebt haben, die also noch ein Gespür für Entbehrungen haben, die noch in diesem geeinten Deutschland aufgewachsen sind, das ein ganz furchtbares Deutschland war, eine faschistische Diktatur bis zur völligen Zerstörung, dann können viele dieser Alten dem 3.Oktober wenig abgewinnen. Weniger aus Vergesslichkeit, denn aus echtem Desinteresse verwechselt in einer nicht repräsentativen TE-Umfrage eine über 80-Jährige am Telefon den Tag der Einheit mit dem Tag der Arbeit und erzählt dann vom Mauerfall und wo sie zu dem Zeitpunkt gerade unterwegs war, in  der Annahme, der Tag der deutschen Einheit würde an diesen Tag erinnern.

Schon alles vergessen?
Deutschland wanderte in die Bundesrepublik ein
Im weiteren Gespräch ist von Verwandten die Rede, die heute noch auf dem Gebiet der DDR leben würden, die ihr aber noch vor wenigen Jahren im Vertrauen gesagt hätten: „Manchmal wünschen wir uns die Mauer zurück.“ Denn trotz der schönen sanierten Häuser seien aus dem Westen ganz andere Probleme ins Land gekommen: Bis tief in die Dörfer hätten viele junge Leute heute massive Probleme mit Drogen, die Familien hätten sich entfremdet und da sei eine unüberwindbare Distanz zwischen den Generationen entstanden, die es so zuvor nicht gegeben hätte und dann käme immer noch die Arbeits- und Perspektivlosigkeit dazu.

Heute kommt die Alternative für Deutschland in den neuen Bundesländern auf Spitzenwerte. Es scheint fast so, als bekäme diese Partei das Potenzial, zu so etwas wie einem neuen trotzigen Identifikationsmerkmal der Bürger in den neuen Bundesländern zu werden. Und während nun also der Eindruck entsteht, es wäre zu so etwas wie einer Wiederentfremdung gekommen, wird aus dem Westen kommend neues Öl ins Feuer gegossen, wenn aktuell in den alten Bundesländern verankerte Migrantenverbände am 3. Oktober für ihre Klientel einen „Tag der deutschen Vielfalt“ fordern mit der Begründung, sie würden bei der Wiedervereinigung häufig vergessen. Die Migrantenverbände vergessen: Integration ist, wenn man die Geschichte des Landes zumindest akzeptiert. NichtIntegration ist es, nur das Geld und die Möglichkeiten zu konsumieren, aber die Ferne zu zementieren.

Die Verbände der Migranten wollen einen Gedenktag für sich, der die positiven Aspekte der Einwanderungsgesellschaft würdigt. Wörtlich heißt es dort: „Doch die deutsche Einheit werde üblicherweise „aus einer rein ‚weißen‘ Sicht betrachtet – deutschdeutsche Ostdeutsche wiedervereint mit deutschdeutschen Westdeutschen.“

Abschließend noch eine Frage #204 aus dem Einbürgerungstest: Wie wurden die Bundesrepublik Deutschland und die DDR zu einem Staat?

  1. Die Bundesrepublik Deutschland hat die DDR besetzt.
  2. Die heutigen fünf östlichen Bundesländer sind der Bundesrepublik Deutschland beigetreten.
  3. Die westlichen Bundesländer sind der DDR beigetreten.
  4. Die DDR hat die Bundesrepublik Deutschland besetzt.

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Kommentare ( 125 )

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Maria sem Veu, Ungarn wird nicht unterschreiben, vielleicht auch die anderen Visegradstaaten. Eventuell weigern sich auch noch die Briten und die Dänen, gar die Italiener.

Der Tag der deutschen Einheit fordert immer etwas, was es so nie geben wird, nämlich Einheitlichkeit. So wenig wie Berlin, München und Hamburg gleich sind, genauso wenig wird der Osten wie der Westen sein. Schlimm ist nur, dass der Osten immer abgewertet wird und man den Eindruck hat, dass der westliche Spießbürger den Osten braucht um sich mal so richtig zu gruseln. Mir wäre ein Nationalfeiertag am 9. November viel lieber. Das ist kein einfacher Tag, aber er spiegelt eben die deutsche Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen wieder. Der 3. Oktober ist so verkrampft wie die Wiedervereinigung und die… Mehr
Auch wenn ich nicht aus NRW komme. Dieser Einbürgerungstest ist nun wirklich keine große Hürde für Willige (4 falsch beantwortete Fragen, wobei ich idR da geschwankt habe). Wie viel Prozent müssen die Migranten eigentlich erreichen? Ich halte es für frech, unserer Nation, den Feiertag der Wiedervereinigung stehlen zu wollen. Stellen Sie sich mal vor, in den USA würden Migranten das mit dem 4. Juli tun wollen. Die Migrantenverbände sollten erst einmal an einer zu gelingenden Integration der vielen Migranten arbeiten, bevor man sich mit einem „Tag der deutschen Vielfalt“ belobigt. Bis dahin braucht spielt das Wort „deutsch“ vielleicht auch gar… Mehr

Toll das ich hier zensiert werde nur weil ich der berechtigten Meinung bin das die BRD von der DDR bzw. deren Ideologie und von den Politkadern besetzt wurde. Alleine der von A.M organsierte Linksruck aller Partein und der überproportionale Anteil von EX-DDR Bürgern im Parlament und in öffentlichen Ämtern bestätigt meine Wahrnehmung.

Ganz klar Punkt 4!!!!

Volltreffer: volle Punktzahl für Brandenburg. Ich gebe zu, ich musste auch mal raten 😉

Ich sehe dieses Problem nicht.

Was ich sehe ist, dass Ostdeutschland deutsch bleiben will, waehrend Westdeutschland abgerichtet wird, als Loesung fuer alle EU Probleme herzuhalten: Banken, Schulden, Migranten – egal.

Ich könnte mir nicht helfen und musste bei einigen Antwortmöglickeiten laut lachen. Der Test ist nichts für Zyniker.

„Hausaufgabe“ erfüllt:
Den Einbürgerungstest Bayern mit dem Modus „sehr schwer“ bestanden (32 von 33 Fragen richtig beantwortet). Bekomme ich jetzt ein Fleißbildchen? 🙂

Ich denke, daß die Wiedervereinigung im Empfinden der meisten Deutschen, eher Identität gekostet als gebracht hat, vornehmlich bei jenen, die die Zeit vor der Vereinigung noch bewußt erlebt haben. Dieser Identitätsverlust ist verstärkt und deutlich in den nachfolgenden Generationen spürbar, und hat sich im Rahmen der EU-Agenda bis an den Rand eines Totalverlustes gesteigert. Vor diesem Hintergrund finde ich es über alle Maßen unpassend und in keiner Weise witzig, mir ausgerechnet heute einen Einbürgerungstest unter die Nase zu halten. Auch die Thematisierung dieses Vielfaltblödsinns zeugt lediglich von einer albernen redaktionellen Verwurstung des Themas Deutsche Einheit durch den Autor. Und wenn… Mehr