Wenn Macht den Rechtsstaat frisst, sind Skandale nur noch Symptom, nicht Ausnahme: Was EU-Parlamentarier Martin Sonneborn enthüllt, zeigt, wie Recht und Maß längst über Bord geworfen wurden. Während Milliarden in dubiose Projekte fließen und parteinahe Eliten straflos durchregieren, werden politische Gegner mit Justiz und Medien systematisch ausgeschaltet – im Namen der Demokratie.
Gibt es so etwas wie eine Infektion mit Kriminalität über Landesgrenzen hinweg? Vielleicht. Aber neue Formen und Agenten können sich nicht ohne feste Brückenköpfe etablieren. Die Mafia sickert nicht aus den Niederlanden an den deutschen Rhein, sie ist schon längst da.
Ende Januar hob das OLG Köln die Verurteilung von Akif Pirinçci wegen Volksverhetzung auf. Das Landgericht Bonn hatte zuvor mehrdeutige Aussagen zum Anlass genommen, um ihn zu einer 9-monatigen Freiheitsstrafe zu verurteilen. Im Gespräch mit Daniela Seidel blickt der Bestsellerautor auf seine Erfahrungen zurück.
Die sonst ach so entspannte Wochenzeitung berichtet investigativ aus dem Bundestag. Dort leben Abgeordnete offenbar in Angst vor Spionage in ihren Büros – vor allem Roderich Kiesewetter. Sorge bereiten slawische Akzente und Weißrussinnen mit Vorliebe für bestimmte Parteien. Nun heißt es eben: Staub zu Staub.
Dass Trump seine Agenda konsequent durchziehen würde, war klar. Wie die Ungleichgewichte in der Handelsbilanz zu bekämpfen. Nicht absehbar waren Umfang seiner neuen Zollpolitik und Ausmaß der damit verbundenen Marktturbulenzen. Die abgelaufene Woche hat das Zeug, in die Börsengeschichte einzugehen.
Heizen und Autofahren werden noch teurer. Damit die Bürger endlich Sparsamkeit lernen. Sagt Friedrich Merz bei Caren Miosga. Dennoch sollen alle bitteschön zuversichtlich und fröhlich sein. Problem: Er selbst wirkt eher mutlos. Von Michael Plog
Gelingt Trump-Vance die Zerstörung des Alten, des Weltwokismus, folgt kein Besseres automatisch, macht aber den Weg frei für Neues.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
An der Fassade der Alten Oper in Frankfurt steht die Inschrift „Dem Wahren, Schönen, Guten“. Diese drei auf die klassische Antike zurückgehenden Wertebegriffe bildeten eine elementare Grundlage antiken Geisteslebens, verbunden mit der Vorstellung, dass sie einander bedingen: Wahrheit kann niemals schlecht, das Gute niemals hässlich, das Schöne niemals unwahr sein. Von Peter Stephan
Inzwischen genügt es, jedem beliebigen Wort das Suffix -forschung anzuhängen, und schon ist man ein Wissenschaftler, hat sogar eine neue Disziplin erfunden. Aus dem Narrativ ergibt sich die Narrativforschung, aus dem Diskurs die Diskursforschung und aus der Wissenschaft die Wissenschaftsforschung. Von Konrad Adam
Die Forderung nach einem Tempolimit durch selbsternannte Verkehrsexperten mit grün-rotem Anstrich ist ein immer wiederkehrendes Ritual. Doch welche Argumente gibt es jenseits von ideologischen Glaubensfragen? Von Wolfgang Stölzle und Ralf Leiter
Mit der Spargelzeit beginnt auch die Sauce-Hollandaise-Saison. Die Herstellung ist aufwendig, Fertigsaucen aus dem Supermarkt versprechen Abhilfe. Der Gewinner des Saucentests kommt aus einer unerwarteten Ecke. Von Aufgegessen.info
Zwei Männer gehen in der U-Bahn mit Messern aufeinander los. Der eine wird erstochen, der andere flieht und wird von der Polizei gestellt und erschossen. Das neue Deutschland, das wir uns so wünschen sollen, in Aktion.
Die EU hat sich, selbstverschuldet, in ein Dilemma manövriert. Das selbstherrliche und wenig überlegte Auftreten, zuerst gegenüber China, dann gegenüber den USA, hat den Handlungsspielraum der EU-Kommission deutlich eingeengt. Am Ende könnte Brüssel froh sein, wenn man noch frei wählen kann, wessen Vasall man sein will.
Friedrich Merz mit seiner Koalitions-Ministerriege wird auch in Bezug auf die Autoindustrie bei wesentlichen Punkten das Gegenteil von dem machen, was er vor der Wahl in Aussicht gestellt hat. Bundesregierung 21.0 bedeutet: alter Wein in neuen Schläuchen.
Salbungsvolle Absichtserklärungen und eine große Prise Selbstüberschätzung: Union und Sozialdemokraten schlagen im außenpolitischen Teil ihres Papiers einen irritierenden Ton an. Ein paar Sätze machen Hoffnung – viele andere nicht.
Wolfgang Herles blickt zurück auf eine Zeit, in der Journalisten den Staat kritisch begleiteten – nicht verteidigten. Doch der Größenwahn Berlins hat das Land erfasst und macht jeden Widerspruch, jeden Protest gegen die Regierung gefährlich.
Die Brandmauer wird zur Traummauer, zum Schutz der Illusionen des deutschen Bürgertums. Der Koalitionsvertrag belegt, dass die neue Regierung vor allem rot-grün-extrem mit dem verrosteten Aushängeschild der Union ist. Kern des Vertrags ist der Kampf gegen den inneren wie äußeren Feind.
Es gab mehr als ein Leck im Pentagon in diesen Wochen. Aber vielleicht war das auch so gemeint. Die nun geleakte Leitlinie enthüllt, dass die USA sich fast überall auf der Welt zurückziehen wollen, aber einen letzten strategischen Gegner im Blick behalten: China.
Zeit, Abschied zu nehmen: Deutschland wird radikal umgekrempelt. Die CDU steht nicht für Beständigkeit, Bewahrung und Reform, sondern für radikale Transformation, die sich SPD/Grüne so nicht trauten. Wohin treibt Deutschland unter Klingbeil? Zeit, die Krise für sich konstruktiv zu nutzen.






























