Ein dreijähriger Junge wurde von einem Mann in das Krokodilgehege des privaten Zoos „Johnson’s of Old Hurst“ bei Huntingdon geworfen, das Kind erlitt schwerste Verletzungen. Die Polizei hat den gefassten Täter binnen Stunden wieder enthaftet, da er nicht vernehmungsfähig gewesen sei.
picture alliance / PA Images | Joe Giddens
Die Attacke auf das Kind ereignete sich vor dem Wochenende: Mitarbeiter des privaten Zoos bei Huntingdon (126 Kilometer nördlich von London) retteten den von den Krokodilen attackierten Buben aus dem Gehege. Auch Tracey Johnson (55), die Ehefrau des Betreibers des Tierparks, sprang in die Krokodil-Anlage, um das Kind in Sicherheit zu bringen. Der dreijährige Junge erlitt schwere Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt, er befindet sich weiterhin im Addenbrooke’s Hospital in Cambridge in kritischem Zustand. Der Junge wurde nach Polizeiangaben von mindestens einem Krokodil angegriffen.
Noch am selben Tag nahmen Beamte der Cambridgeshire Police einen 30-jährigen Mann aus Norfolk fest, ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Die Ermittler sagten bisher, dass der Tatverdächtige den Jungen und dessen Familie nicht kannte, er befand sich offenbar auf einem Ausflug mit Betreuern.
Bereits am Freitag – also nur wenige Stunden nach der Tat – wurde dann der tatverdächtige Adanawa B. jedoch wieder auf Kaution freigelassen. Die Polizei erklärte, er sei „nicht vernehmungsfähig“ („not fit for interview“) gewesen. Die Einschätzung der Justiz habe ergeben, dass eine Befragung derzeit nicht möglich sei. Der Mann muss sich erst am 18. September erneut vor Gericht melden. Die Ermittlungen laufen jedoch weiter, Zeugen werden befragt. Speziell geschulte Beamte müssen aktuell die Familie des verletzten Kindes betreuen.
Viel Kritik auf X
Auch in Deutschland sorgt die rasche Enthaftung des Mordverdächtigen bereits für emotional geführte Debatten auf Social-Media-Plattformen wie X. So schrieb auch der bekannte Unternehmer und Buchautor Markus Krall auf X: „Eine D …. der Gattung ,Einmann‘ wirft ein Kind im Zoo in ein Krokodilgehege und wird trotz dieses Mordversuchs kurz danach freigelassen, weil er ,nicht fit für eine Vernehmung‘ ist. Was stimmt mit diesen Richtern nicht? Es geht anscheinend nicht ohne Tribunale, oder was?“
Kralls Posting sorgte für zahlreiche Reaktionen. So meinte etwa ein User dazu: „Solche Richter sollten nicht nur ihren Status verlieren, sondern ebenfalls ins Gefängnis wandern, denn durch die Freilassung von Straftätern provozieren sie die Begehung weiterer Verbrechen.“
Die britische Polizei veröffentlichte zu dem erschütternden Fall bisher nur die Information, dass der Tatverdächtige „eine Lernbehinderung“ hätte und mit zwei Betreuern im privaten Zoo unterwegs gewesen sein soll.

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Nicht, dass ich eine Vorahnung gehabt hätte, was den Täter angeht… Aber bitte diese Tat und den offenbar beschränkten Täter nicht instrumentalisieren, der rosa Elefant könnte sonst erschrecken…
Vielleicht sollte man Gehege nicht nur für Krokodile, sondern auch für andere Raubtiergattungen nutzen. Es kommt ja auch – noch – keiner auf den Gedanken, ein Krokodil durch zwei Betreuer leinenlos spazieren führen zu lassen.
Ich bin mir sicher: Wäre die Sachlage umgekehrt, der Täter ein weißer „Bio“-Brite und das Opfer ein Moslem, dann könnte der Brite noch so lernbehindert oder vernehmungsunfähig sein, er würde dennoch umgehend in Haft genommen und dort für lange Zeit bleiben.
„Two-Tier Justice / Policing“ from „Two-Tier Starmer“…
In einem Rechtsstaat würden Starmer et al. lebenslang in Haft sitzen.
Wohlgemerkt in einem Rechtsstaat.
Nun wenn man sie fragt, werden sie sagen, dass es Gründe gegeben hat. Wie auch immer – ohne dass einige Chefs auf dem Pranger stehen, wird sich nichts ändern. Einer von denen ist aber ja immer noch Ministerpräsident von GB und war der Chef der königlichen Staatsanwaltschaft als der Grooming Skandal gerade nicht mehr zu verstecken war.
Übrigens – wieso werden in Deutschland Filme verboten – die Zensur gibt es doch nicht laut GG und trotzdem hat man Citizen Vigilante verboten? Ich hätte es nicht sehen wollen, aber jetzt fahre ich vlt doch mit der Familie hinter die Grenze.
Entschuldigung, aber das Problem sind doch schon längs nicht mehr die Täter sondern die Justiz. Und DAS wird man leider mMn friedlich nicht mehr los. Ist leider so.
Der Meridian-IQ von „Einmann“-Entsendeländern verweilt nicht selten auf einem nachbarschaftlichen Niveau zur geistigen Behinderung. In diesem Dunstkreis sind theologische Überlegenheitsansprüche, wie politische Übernahme-, ebenso Vergewaltigungs- und Tötungsphantasien nun einmal präsent. Hätte man diese Verbrechen nicht im Land haben wollen, hätte man diese Menschen nicht eingelassen. Jede andere Interpretation müsste ansonsten zur sofortigen Entmachtung von Politik und Funktionseliten führen, da kein Recht des Staates auf (verbrecherisch dumme) Naivität existiert!
Man bekommt finstere Gedanken. Ich habe sie jedoch wieder verworfen. Man wirft auch keine Richter in ein Krokodilgehege.
Nicht mehr tragbar. Es wird Zeit, dass die Engländer für geordnete Verhältnisse in ihrem Land sorgen.
Ihr Namensgeber hat vorgemacht, wie man mit solchen Gestalten umzugehen hat…
Nur die?
Und weshalb werden die unachtsamen Betreuer des Muslimen nicht in Haftung genommen?
Weshalb brauchte der überhaupt „Betreuer“ – und weshalb konnten die „Betreuer“ nicht absehen, dass der Mann „auf einem Ausflug“ derart auffällig wird?
Solche gibt es inzwischen bei uns auch – wetten, dass?