Auf zwei Prozentpunkte ist Die Linke bereits an SPD und Grüne herangerückt. In dem Ausmaß, wie die Klima-Luft aus der Grünen Energiewenden-Ballon entweicht, gehen auch von dort viele zur SED-Die Linke. Sie ist auf dem Weg, die neue SPD zu werden.
picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
SPD, Grüne und Die Linke könnten 1946 wiederholen. Politisch-inhaltliche Unterschiede zwischen ihnen gibt’s ja längst keine mehr. Unangenehm wäre natürlich der Wegfall vieler schöner Posten auf der Steuerzahler Kosten. Aber auf diesem Feld sind Berufspolitiker ja tatsächlich kompetent, neue Posten schaffen und hoch dotieren gehört zum Kern des Könnens des Anlerberufes Politiker.
In der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) wurden KPD und SPD auf Druck der sowjetischen Besatzer gleichgeschaltet. Viele SPD-Mitglieder waren dagegen, aber Widerstand wurde unterdrückt (Verhaftungen, Drohungen, etc.). Am 21. April 1946 war der sogenannte Vereinigungsparteitag, am 22. April die offizielle Gründung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlans (SED), die 1949 Staatspartei der DDR (1949–1989/90) wurde.
Der Blick auf die Demoskopiekurven spricht für sich.

Länger sah es so aus, als wäre es aus mit der in Die Linke umbenannten SED. Doch die jüngste Nachwuchskohorte mit Heidi Reichinnek und Ines Schwerdtner hat nichts von dem SED-Geruch eines Gregor Gysi und Dietmar Bartsch. Gegen Reichinnek und Schwerdtner wirken Katharina Dröge und Britta Haßelmann, Franziska Brantner und Felix Banaszak von den Grünen angestaubt aus der Zeit gefallen. Bärbel Bas und Lars Klingbeil von der SPD verkörpern nicht die neue Zeit – weder die von Reichinnek gewollte noch die tatsächliche. Setzt sich der demoskopische Trend fort – Anzeichen für anderes gibt es keine – , ist es nur eine Frage kürzerer Zeit, bis Die Linke Platz drei nach Union und AfD im Bund einnimmt. Auf zwei Prozentpunkte ist Die Linke bereits an SPD und Grüne herangerückt. In dem Ausmaß, wie die Klima-Luft aus der Grünen Energiewenden-Ballon entweicht, gehen auch von dort viele zur SED-Die Linke. Die kommenden Umfragen werden es zeigen.

Ihre historische Rolle als Arbeiterpartei hat die SPD erst an die AfD verloren – wie in anderen westeuropäischen Ländern. Die klassischen Themen der Gewerkschaften, bevor sie nicht ebenso wie die SPD zur Funktionärherrschaft der Nachwuchssorte Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal verkamen, spricht Die Linke an. Wer von der Arbeiter- und Angestelltenwelt nicht AfD wählt, fühlt sich von der Partei Die Linke weit mehr angezogen, sofern sie nicht Union wählen. Die SPD trocknet sich selbst aus, neue Anhänger unter den Sozialtstaatseinwanderern zu finden, hat sich in vergleichbaren Ländern als Hoffnung nicht erfüllt.
Im Osten droht der SPD der Rausfall aus den Landtagen. In Sachsen-Anhalt kann Die Linke den Wählern von SPD und BSW und Grünen sagen, verschwendet eure Stimmen nicht, wählt uns, damit AfD und Union nicht allein bestimmen. Schaut auf die Zahlen, wenn genug von euch uns wählen, können wir diie CDU überrunden.

Der Abgesang der SPD läuft, was von den sich als links verstehenden bleibt, wird sich wohl bei der Partei Die Linke versammeln. Da schlösse sich der Kreis, die erste Partei, die nach 1945 in Ost und West wieder antrat, war die KPD.

Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein