Der Strom, die Preise und die Netze

Nach einer Studie des Institutes für Wettbewerbsökonomik der Universität Düsseldorf, wird die »Energiewende« bis zum Jahre 2025 die unvorstellbare Summe von 520 Milliarden kosten. Eine Familie wird dann in diesem Zeitraum 25.000 Euro bezahlt haben.

Es kann kaum anders sein: In der Bundesregierung scheinen Kräfte am Werk zu sein, die gleichzeitig der Stiftung Warentest zuarbeiten. Wie lange dauert es, bis eine gut funktionierende Stromversorgung eines Industrielandes zerlegt ist?

Rund 120 Jahre hat es gedauert, bis ein hervorragendes Stromsystem aufgebaut war. Die erste Überlandleitung für Strom wurde anläßlich der Internationalen Elektro-technischen Ausstellung 1891 in Frankfurt gelegt. Seitdem bauten Ingenieure ein Stromnetz auf, das in Sachen Zuverlässigkeit seinesgleichen suchte. So wenig Stromausfälle wie hierzulande gab es in nur wenigen anderen Ländern. Ebenso lieferte die Kraftwerksindustrie relativ preiswerte Elektroenergie. Voraussetzung für eine erfolgreiche Industrialisierung Deutschlands.

Jetzt also die Frage, wie schnell man das System wieder zerstören kann: Einmal, indem die Preise immer stärker steigen. In Deutschland sehen wir die »Erfolge« an ins wahnwitzige gesteigerten Strompreisen. Es sind die zweithöchsten in Europa. Rund 1.050 Euro kosten jene 3.500 kWh, die eine dreiköpfige Familie durchschnittlich im Jahr verbraucht.

Glaube und Wirklichkeit
Illusion "Energiewende"
Das bedeutet: Strom wird langsam zum Luxusgut. Das merkt jeder im trauten Heim: Eine Viertelstunde Haare föhnen kostet bereits 12 Cents. Der Sonntagsbraten wird ebenso teurer. Den größten Teil der Summe schluckt mit rund 265 Euro die sogenannte EEG-Umlage. Geld, das eine normale Familie für die sicheren Renditen von acht Prozent der Energiewenden-Gewinnler abdrückt. Die bekommen Geld sogar dann, wenn ihre Photovoltaik-oder Windanlagen keinen Strom produzieren, weil zu viel davon vorhanden ist.

Viele Ärmere können sich Strom kaum noch leisten. Zumal er im kommenden Jahr wieder teurer wird. Die EEG-Umlage steigt, wie wir gerade mitgeteilt bekamen. Nur der Bundestagswahl ist es sicherlich geschuldet, daß sie nicht in noch höhere Dimensionen steigt. Das könnte im darauffolgenden Jahr nachgeholt werden. Insgesamt, so erregte kürzlich eine Studie des Institutes für Wettbewerbsökonomik an der Universität Düsseldorf Aufsehen, werde die »Energiewende« bis zum Jahre 2025 die unvorstellbare Summe von 520 Milliarden kosten. Das ist deutlich mehr als der Bundeshaushalt ( ca. 300 Milliarden Euro) beträgt. Eine Familie wird dann in diesem Zeitraum 25.000 Euro bezahlt haben.

Die Belastung der durchschnittlichen Haushalte ist so dramatisch gestiegen, daß die Erinnerung an die Kosten jener berühmten Kugel Eis von Jürgen Trittin wie Hohn klingt. Es nützt nichts, wenn jetzt einzelne Forderungen erhoben werden, die Preise zu senken. Das bedeutet gleichzeitig: Abschied von der Energiewende. Denn die kann nur funktionieren, wenn die Betreiber der Anlagen mit Geld zugeschüttet werden. Auf einem freien Markt könnten sich diese Formen niemals behaupten.

Sonne und Wind sind nicht in der Lage, allein die Stromversorgung aufrecht zu erhalten. Dazu müssen konventionelle Großkraftwerke bereit stehen. Das bedeutet doppelte Kosten. Ökostrom ist nutzlos, liefert einen lächerlich geringen Anteil, obwohl die Landschaft bereits mit Windparks zugekleistert ist. Das zeigt ein Blick auf den Stromverbrauch an einem durchschnittlichen Tag:

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Die großen blauen Anteile sind die Einspeisungen von Kraftwerken. Gelb ist das, was Solaranlagen zeitweise liefern. Dieser Anteil wird sich jetzt im nebligen Herbst und Winter weiter verringern. Fast mit der Lupe suchen muß man den Anteil, der von den Windanlagen kommt. Erstaunlich, wie rund um den Erdball der Kampf gegen billige Energie geführt wird. Das scheint der neue Klassenkampf zu sein: Strom wird so verteuert, dass er zum Luxusgut mutiert.

Das gleiche Spiel sehen wir in der USA. »Die Ärmsten tragen die Kosten der grünen Energieträume.« Das sagt in den Vereinigten Staaten William F. Shughart II. Er ist Research Director und Senior Fellow am Independent Institute im kalifornischen Oakland. Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen verdienen so wenig, dass sie höhere Energiepreise nicht ausgleichen können. Sie werden am meisten belastet. Die Geringverdiener tragen also die Kosten der Spielereien der grünen Spitze. Die lässt sich‘s auf dem Rücken der Armen gut gehen.

In den USA hat die berüchtigte Environmental Protection Agency EPA, die amerikanische Umweltbehörde, den Clean Power Plan erlassen, ein »historischer und wichtiger Schritt«, eine Reaktion auf den Klimawandel, wie die EPA betont. Doch Shughart und Kollegen stellen fest: Der Clean Power Plan wirke sich praktisch nicht aus. Es würde nur eine Temperaturreduktion von lediglich 0,0015 bis zum Jahr 2100 erreicht. Eine ähnliche Studie der American Coalition für Clean Coal Electricity kommt zu dem Ergebnis, dass die Aktion gerade mal einen Effekt in der Größenordnung habe, wie »wenn sich der Meeresspiegel in der Stärke von ein bis zwei menschliche Haaren anhebe«.

Klassenkampf Energiepreise

Das einzige Ergebnis des Plans: Der Strom werde deutlich teurer als bisher sein, sagen die Forscher um William Shughart. Sie werten in erstaunlicher Direktheit die Aktionen der EPA als aggressive Angriffe auf billigen Strom. Dabei werden die Eigentümer von Kohlekraftwerken gezwungen, ihre Kraftwerke zu schließen. Denn die lohnen nicht mehr. Innerhalb eines Jahres nach der Umsetzung der Pläne würden Kraftwerkskapazitäten in der Größenordnung von 11 Gigawatt Kohleverstromung verschwinden. Das ist die Strommenge, die 2,5 Millionen Haushalte benötigen.

Dabei ist die EPA nicht die einzige staatliche Einrichtung in den USA, die preiswerte Stromquellen attackiert. Das Innenministerium will mit Hilfe einer Stream Protection Rule Kohlekraftwerken den Garaus machen. Die merkwürdige Begründung: Die Qualität und Quantität von Oberflächenwasser solle geschützt werden. Auch das Grundwasser solle für die – na was wohl – nächsten Generationen geschützt werden. Es werden wie immer hehre Ziele ins Feld geführt; gegen die soll man schwerlich etwas sagen können.

Betroffen von diesen Regulierungen werden vor allem die Menschen in den Appalachen sein. Sie leben in den Mittelgebirgen im Osten Nordamerikas hauptsächlich vom Steinkohlebergbau und bezahlen einen dementsprechend hohen Preis, nämlich mit Jobverlust. Das kennen wir – ähnlich wie hierzulande die Kohlearbeiter in den Braunkohlengebieten der Lausitz. Rund 100.000 bis 300.000 Arbeitsplätze im Bergbau könnten verlorengehen. Kohle im Wert bis zu 29 Milliarden Dollar bliebe ungenutzt in der Erde, weil Bürokraten beschlossen hätten, sie dürfe nicht abgebaut werden.

Shughart und Kollegen machen die Rechnung auf: Das entspricht einem Verlust von bis zu 6,4 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen. »Ein sauberer und grüner Planet sind würdige Ziele«, sagen sie. Das dürfe aber nicht blind für die Kosten machen. Umweltgesetzgebung sei Klassenkampf, da die Geringverdiener die Umweltziele der politischen Elite bezahlen müsse. »Wir müssen uns immer fragen, wen wir schaden, um unsere angeblichen »grünen« Träume zu erreichen.« Soweit kommt uns das in Deutschland ziemlich bekannt vor.

Die EPA ist jene amerikanische Umweltbehörde, die zur Zeit auch VW zerschießt und sich auf Kosten des deutschen Autoherstellers profilieren will. An der Spitze dieser Behörde sitzt die Regierungsbeamtin Gina McCarthy, eine studierte Anthropologin. Sie will als Hardcore Umweltkämpferin zu Ruhm und Ehre kommen. Doch geriet sie selbst unter Druck, weil sie 6.000 SMS auf ihrem Diensthandy gelöscht hatte, statt sie zu archivieren, wie es eigentlich Vorschrift ist.

Wohlstandsfeind Energiewende

Die Industrie wiederum wirft der Behörde vor, Arbeitsplätze zu vernichten. Sogenannte »Umweltschützer« prügeln von der anderen Seite auf sie ein, zu weich zu sein. Währenddessen sorgten Mitarbeiter der EPA selbst für einen deftigen Umweltskandal, als sie drei Millionen Liter kontaminiertes Wasser in einen Fluß laufen ließen. So kam ihr der VW Diesel Affäre gerade recht, um abzulenken.

Präsident Obama wollte sich einen grünen Anstrich verpassen und ließ in einer seiner letzten Amtsstreiche die USA auf den Klimawandel vorbereiten, den Kohlendioxid-Ausstoß in den USA drastisch verringern und eine Führungsrolle im Klimaschutz einnehmen. Er erklärte tatsächlich seinerzeit CO2 zum Feind. Obama wollte im Kampf gegen diesen Feind der »Wissenschaft ihren rechtmäßigen Platz zurückgeben« und hatte dazu mit John Holdren ausgerechnet einen der führenden Panikmacher zu seinem wissenschaftlichen Chefberater berufen. Holdren ist ein bizarrer Physiker, der alles tun will, damit »Treibhausgase« reduziert werden, der auch schon mal Zwangssterilisation von Frauen, die zu viele Kinder haben, befürwortet und vor einem überbevölkerten Planeten warnt, ohne aber selbst den Anfang machen zu wollen.

Das Ganze, daran muss immer wieder erinnert werden, weil ein paar Leute die Mär in die Welt gesetzt haben, das Wohl der Menschheit hänge künftig davon ab, CO2 zu verringern. Es ist immer das gleiche Spiel: die bösen Abgase, das böse CO2 der Popanz. »Der Mensch«, der alles versaut. Wären da nicht die »Guten«, die alles retten wollen und dafür Spendengelder brauchen sowie »Staatsknete« für Umweltprojekte.

Und nein, es sind nicht nur umweltbewegte Gruppen und NGOs, die durch ihre unseligen Aktivitäten die Automobilindustrie zerstören wollen. Die Autoindustrie zerstört sich selbst. So hatte bekanntlich VW eine Stiftung auf die Beine gestellt, mit 2,9 Milliarden an Kapital ausgestattet, um »Gutes« zu tun, zum Beispiel: »Wir stiften Wissen«. Diese Volkswagenstiftung finanzierte jenes Apokalypsenszenario »Grenzen des Wachstums«, das der Club of Rome 1972 vorstellte. Der Fortgang der Geschichte ist bekannt.

Heute finanzieren viele Industriestiftungen Projekte, nach den am grünen Wesen die Welt genesen soll. Die Folgen reichen mittlerweile bis in den Produktionssektor, als dort, wo noch das Geld verdient wird. Die deutsche Industrie leidet sehr unter den exorbitanten Stromkosten. Energiepreise sind ein wesentlicher Produktionsfaktor. Rainer Thiele, SPD-Abgeordneter im nordrhein-westfälischen Landtag, sieht diese Entwicklung mit erheblicher Sorge und weist auf eine Studie aus den USA (IHS) hin, die zu dem Ergebnis kommt, dass alleine von 2008 bis 2013 Deutschland bereits ca. 52 Milliarden Euro Nettoexportverluste hinnehmen musste wegen der im internationalen Vergleich stärker gestiegenen Industriestrompreise.

Thiele: »Mir bereitet die Energiewende, so wie sie gemacht wird, große Sorgen. Für unsere Metall- und Chemieindustrie ist neben bezahlbaren Strompreisen die Frage der Versorgungssicherheit mindestens genauso wichtig. Und die ist bei Wind- und Sonnenenergie noch lange nicht gegeben. Trotzdem wird ein gewaltiger Druck aufgebaut, Braunkohlekraftwerke möglichst schnell zu schließen.« Viele Unternehmen geraten in Schwierigkeiten, weil die Energiepreise die Gewinne auffressen. Für Investitionen bleibt häufig nichts mehr übrig.

Der Vorstand der BASF in Ludwigshafen hat bereits einen Vorstandsbeschluss gefasst, aufgrund der deutschen Energiekostenperspektive Zukunftsprojekte nicht mehr in Deutschland zu investieren. Der Direktor der Denkschule für deutsche Energiepolitik »Agora Energiewende«, Patrick Graichen wird in Die Zeit vom 4.12.2014 zur Energiewende wie folgt zitiert:

»Wir haben uns geirrt bei der Energiewende. Nicht nur bei ein paar Details, sondern in einem zentralen Punkt. Die vielen neuen Windräder und Solaranlagen, die Deutschland baut, leisten nicht, was wir uns von ihnen versprochen haben. Wir hatten gehofft, dass sie die schmutzigen Kohlekraftwerke ersetzen würden, die schlimmste Quelle von Treibhausgasen. Aber das tun sie nicht.«

Ein Irrtum, den die Stromverbraucher bisher mit 20 Milliarden an Mehrkosten bezahlt haben und weiter sehr teuer bezahlen werden. Der Vorschlag lag einmal auf dem Tisch, die Erzeuger von Sonnen- und Windstrom daraufhin zu verpflichten, dass sie nicht nur Zufallsstrom liefern können, wann es ihnen passt – unabhängig davon, ob die Ware Strom jemand braucht oder nicht. So, wie das auf einem Markt eigentlich normal wäre.

Sie müssten – wie jeder Lieferant – auch eine Lieferverpflichtung über Menge und Lieferzeit eingehen und dafür sorgen, dass Strom dann vorhanden ist, wenn er gebraucht wird. Also nicht nur sagen: Hier habt ihr Strom, nehmt ihn, in der nächsten Minute aber haben wir keinen. Schon sähe die Bilanz ganz anders aus. Doch dieser Vorschlag wurde sehr schnell hinweggefegt.

Bleibt jetzt nur die einzige Lösung: Die zerstörerische »Energiewende« muss weg. So schnell wie möglich. Der Haken: Es verdienen dabei mittlerweile zu viele »Kriegsgewinnler«. Die 520 Milliarden sind erst der Anfang.

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Kommentare

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  • klangschale

    Es ist hoffnungslos. Wenn ich, im privaten Rahmen, die Energiewende thematisiere und als Einstieg ganz simpel mein Gegenüber frage: „Wo kommt der Strom her, wenn es Nacht und windstill ist?“ bekomme ich als Antwort die Gegenfrage: „Bist du etwa für Atomkraft?“ – Ein Reflex, der zeigt, wie tief die „grüne Denkschule“ in die Bevölkerung eingedrungen und geradezu verinnerlicht wurde. Hand in Hand mit der absoluten Verweigerung, sich der Problematik diskursmäßig zu nähern. Auch die Energiewende, alternativlos. Es ist hoffnungslos.

  • dtesch

    „Der Haken: Es verdienen dabei mittlerweile zu viele »Kriegsgewinnler«. “

    Das ist genau der Punkt: Es steckt zu viel Geld im ‚Energiewende-System, um es einfach abzuschaffen.

  • MalinMetternich

    Das eigentliche Problem versteckt sich in diesen vier Zeilen im 20. Absatz – also fast ganz am Schluss des Artikels: „Heute finanzieren viele Industriestiftungen Projekte, nach den am grünen
    Wesen die Welt genesen soll. Die Folgen reichen mittlerweile bis in den
    Produktionssektor, also dort, wo noch das Geld verdient wird. Die
    deutsche Industrie leidet sehr unter den exorbitanten Stromkosten.
    Energiepreise sind ein wesentlicher Produktionsfaktor. (…) Die (Auto)industrie zerstört sich selbst.“

    So ist es – und noch viel schlimmer. Unsere Gauche Caviar-Unternehmer und Unternehmererben schicken irgendwelche Verbandsheinis nach Berlin, die aber letzten Endes auch nichts mehr retten können – und dann beklagen sie sich über die politischen Rahmenbedinungen, während sie aber nicht davon ablassen wollen, sich als linksliberale, moderate Gutmenschen darzustellen. Irgendwie hört man dann in Gesprächen heraus, dass sie „auf Vernunft der Politik hoffen, da es ja um Arbeitsplätze und den Industriestandort Deutschland geht“. Also nach dem Motto: wir können ungestraft grün und sogar links wählen und heuchlerisch auf Partys daher reden, denn es müssen eh alle Parteien machen, was wir wollen, da die Politik ja auf die Arbeitsplätze und Steuereinnahmen angewiesen sind.

    Das könnte sich allerdings schon ziemlich bald als folgenschwerer Irrtum erweisen, nämlich dann, wenn tatsächlich mal Ideologen an die Macht kommen, grüne Überzeugungstäter vom Schlage eines Bernd Ulrich (sein aktueller Text sollte Pflichtlektüre werden, damit später keiner mehr sagen kann, er hätte nichts gewusst), die ernsthaft der Überzeugung sind, dass wir 100 Prozent Erbschaftssteuer und all die anderen linksgrünen Umverteilungswohltaten benötigen.

    Dieses Verhalten der Industrie ist aber nicht nur heuchlerisch. Es ist auch zutiefst demoralisierend. Denn ich zumindest bin ich es leid, mich blöd anmachen zu lassen, wenn ich immer und immer wieder auf die Folgen linksgrüner Politik hinweise. Ich bin es leid, diese Menschen auf ihre kognitiven Dissonanzen hinzuweisen. Die Industriellen-Gattin, die in Berlin-Zehlendorf die Grünen wählt, gleichzeitig aber versucht, ihre Kinder mit Geld und Beziehungen auf einem begehrten englischsprachigen Gymnasien unterzubringen, und ganz überrascht aufschreckt, wenn man ihr nach der Wahl sagt, dass in Berlin nun ja Parteien an der Macht sind, die die Gymnasien endgültig abschaffen und flächendeckend eine Einheitsschule fordern, ist da nur das kleinste Bläschen auf einer dekadenten gesellschaftlichen Fettschicht.

  • T. Pohl

    „Seitdem bauten Ingenieure ein Stromnetz auf, das in Sachen Zuverlässigkeit seinesgleichen suchte.“

    Was interessiert es eine postfaktische Kanzlerin was der (ohnehin zwischenzeitlich abgeschaffe Diplomingenieur) in Deutschland geschaffen hat?

    Daß man eingentlich erst einmal eine Campagne zur Verhinderung von (oft staatlicher; siehe brennede Lampen nachts in öffentlichen Gebäuden) Stromvergeudung hätte ins Leben rufen können, bevor man wissentlich den Grünen ihr einziges Identifikationsmerkmal, die Forderung der AKW-Abschaffung enteignet hat ? Durch eine „Physikerin“, die sich wenige Jahre später auch als Sozialingenieurin und Zerstörerin der meisten gesellschaftlichen Strukturen (z.B. Stiftungen) die Deutschland von anderen Ländern der Welt abhoben geriert.

    Nachdem die Merkel-Politik nicht mehr die eigenen Wähler im Mittelpunkt hat, sondern wie @hasenfurz vor mir schrieb, eher eine Umsetzung der Agenda der NWO (wahlweise der EU mit ihren ungewählten Kommissaren) ist?

    Adieu soziale Marktwirtschaft, willkommen sozialistische Planwirtschaft, nicht weniger ist das was die FDJ-Propagandabeauftragte hier erfolgreich ins Werk gesetzt hat. Honneckers Rache ? Kein Witz ?

    Umso befremdlicher ist die Beobachtung, daß eine grosse Gruppe der Wähler der nunmehr sozialistischen CDU sich stur weigert, dies rational zu Kenntnis zu nehmen und sich dagegen zur Wehr zu setzen. Die Zahl der CDU-Zuwanderer in der AfD wächst ja, aber meiner Überzeugung nach nicht aufgrund der Einsicht, die Merkel-Politik sei falsch, sondern weil die eigenen Pfründe und Parteipöstchen verloren wurden.

    Gleichzeitig hat diese GaGaGroKo mit Inklusion und G8 durch ihre Ableger in den Bundesländern bereits eine Generation politischer Analphabeten hervorgebracht, denen diese Politik erfolgreich als das einzig Wahre und Gute eingeimpft wurde und die offensichtlich neben ihrem Handy-Spiel kein Konzept von der Abhängigkeit ihrer eigenen Zukunft und Wohlergehen von dieser katastrophalen Politik hat.

    Es wird Zeit daß ein Ruck durch Deutschland geht, aber anders als es sich die CDU- und SPD-Granden und die GrünInnen vorstellen.

    Bevor die gesamte energieintensive Industrie, deren Steuern diese ignorante Regierung antreiben, ihre Produktionsstätten rollierend ins Ausland verlagert hat, wo die Strompreise nicht prohibitiv hoch für diese Prozesse sind.

  • Veronika Deutsch

    Hallo Herr Douglas !
    Zu 100% stimme ich Ihnen zu die Energiewende muß weg,
    so kann man auch ein Industriestaat zu einem Agraland umstrucktuieren,wie
    es von den Siegermächten (4 an der Zahl ) mal vorgesehen war.
    Klasse Frau Merkel haben sie gut hin bekommen ( Sarkasmus )
    Leute macht Eure Geldbörse weit auf !!!
    Gruß Veronika

  • kostanix

    Das ist neben den Wirtschaftsflüchtlingen, die man ins Land ließ, ein weiteres Indiz dafür das nur noch Ideologie vorherrscht. Kein „Anbieter“ würde seinen Kunden so etwas vorsetzen, wie das EEG Gesetz. Der würde den Anbieter wechseln. Man hat hier mit absolutem Dilettantismus in der Politik zu tun und mit Lobbyisten die sich die Dummheit der Politiker zu Nutze machen. Der Staat und damit der Bürger wird zur Beute. Und diejenigen die es als Politiker zu verantworten haben, kassieren nachher gute Aufsichtratsposten.
    Es muss sich dringend etwas ändern. Nur der Wähler muss über seinen Schatten springen und sein Credo Hab-ich-doch-immer-gewählt über Bord werfen und eine Alternative suchen. Alle Parteien die zur Zeit in Berlin im Bundestagsitzen haben hieran schuld. Sei es durch Zustimmung oder durch mangelndes Aufbegehren.
    Aber nur weiter so. Nicht der neue ausgemachte Bösewicht und Politneuling der langsam aber sicher in die Landesparlamente einzieht ist der Demokratiefeind, nein es sind die etablierten Parteien wie CDU, SPD und Grüne. Diese sind eine Gefahr für die Demokratie.

  • Lars Werner

    Es ist ja kein Grund einen Fehler zu korrigieren, weil einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit verdienen. Wenn man sieht wer die Nutznießer dieses technischen Schwachsinns sind, kann man einige politische Wirrungen erklären. Die sogenannte „Energiewende“ ist aber nur ein Pfeiler dieses Landes an dem diese unsägliche Bundesregierung sägt.

  • hasenfurz

    Tja, das ist die Agenda 21 der NWO. Vasallenstaaten deindustrialisieren und marginalisieren, Schuldenherrschaft erhöhen, Marktmacht weiter monopolisieren, den neuen zentralistischen Weltstaat errichten, läuft doch alles Bestens! Wie sagte Kissinger, wer die Nahrungsmittel kontrolliert, kontrolliert Bevölkerungen, wer das Öl kontrolliert, kontrolliert Nationen. Und ohne bezahlbare Energie…? Ach ja, wir verbrauchen dann einfach Hypermoral, die gibt es überall in rauhen Mengen, na klaaar!

    Es ist ein groß angelegter Plan, Deutschland finanziell, bevölkerungstechnisch, industriell plattzumachen. Interessiert bloß keinen und will keiner glauben. Man erzählt uns ja auch, Brüssel wäre ein Gewinn für Alle und wir hätten eine Demokratie, und das wird ja auch andauernd von lauter Gesinnungsbesoffenen und Staatsumformern geplärrt, also muß es ja wohl stimmen… -.-