Ohne die Evangelien zu kennen, argumentiert eine Muslima, die sich nicht an die streng-muslimische Kleiderordnung hält, ganz im Sinne Jesu.
Eine westlich orientierte Muslima im jungen Erwachsenenalter zieht sich adrett an. Für Männer aus ihrem Kulturkreis scheint sie eine Zumutung zu sein. Ihr Schwager tadelt sie bei einer Familienfeier vor versammelter Verwandtschaft, sodass alle (Frauen) es hören können:
„Deine Hose ist haram (= unrein). Sie ist viel zu eng. Damit verführst du die Männer, auf deinen Po zu schauen. Das ist nicht muslimisch.“
Im Raum ist es mucksmäuschenstill geworden und alle schauen auf die Muslima. Diese überrascht alle mit folgendem Konter:
„Wäre meine Hose weiter, würdest du doch auch auf meinen Po schauen. Das Problem ist nicht meine Hose. Das Problem ist dein Kopf. Der scheint haram zu sein.“
Im Raum kommt das Gespräch nur langsam wieder mit neuen Themen in Gang. Zwischen den beiden Kontrahenten soll seitdem Funkstille herrschen.
Mich erinnert die Muslima an Worte von Jesus Christus, der ähnlich argumentiert. Bei Jesus ging es um bestimmte Essensvorschriften, die die Pharisäer vor dem Hintergrund der Mosebücher im Alten Testament vorgeschrieben hatten:
„Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
Da kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Weißt du, dass die Pharisäer, die dein Wort gehört haben, empört sind?
Jesus antwortete ihnen (…) ‚Lasst sie! Es sind blinde Blindenführer (…) Versteht ihr nicht, dass alles, was durch den Mund hineinkommt, in den Magen gelangt und wird dann ausgeschieden. Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugenaussagen, Gotteslästerungen und Neid. Das ist es, was den Menschen unrein macht‘“ (Matthäus 15,10-20).
Mit dem Erstarken des Islam in Europa durch eine irrational-grenzenlose Migrationspolitik bekommen manche Jesusworte ganz neues Gewicht. Die großen Lebensmittelketten fangen an, Verkaufsbereiche mit „Halal-Speisen“ einzurichten. Wer will es ihnen verwehren, wenn sie damit ihre Rendite steigern können?
Aber zumindest die Christen sollten die Worte von Jesus kennen und sich von einem muslimischen Rein-Unrein-Dualismus im Blick auf Kleidung und Ernährung nicht den vernünftigen Zugang zur Welt madig machen lassen.
Es geht im Glauben nicht um äußere Reinheitsvorschriften, sondern um die Verwandlung des menschlichen Herzens durch die Freundschaft zu Gott. Diese Herzenswandlung kann beim Essen und bei der Kleidung durchaus sichtbare Auswirkungen haben. Aber diese Auswirkungen sind bei Gläubigen individueller und vielfältiger, als es den religiösen Konformisten lieb ist.
PS. Christi Himmelfahrt gestalte ich um 10.00 Uhr in der Evangelischen Kirche von 17291 Klockow bei Prenzlau den Gottesdienst mit. Über eine persönliche Begegnung mit Ihnen dort würde ich mich freuen!


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Für die paar wenigen Frauen hier: Al-Ghazālī hat in seiner Schrift Das Buch der Ehe (moral-)theologische Grundlagen für die Systematik des schariatischen Geschlechterverhältnisses herausgearbeitet. Demnach sei die „Heirat eine Art Sklaverei“ und „die Frau die Sklavin des Mannes (…) Deshalb hat sie ihm unbedingt und unter allen Umständen zu gehorchen (…)“.[12] In diesem Zusammenhang zitiert er diverse Überlieferungen, denen zufolge der Prophet unter anderem gesagt haben soll, dass, sofern beim Tode ihres Ehemanns dieser mit seiner Gattin zufrieden war, ihr jenseitiges Seelenheil gesichert wäre.[13] Ferner soll Mohammed geäußert haben, dass „[w]enn ich jemandem befehlen würde, sich vor einem anderen niederzuwerfen, so würde ich der Frau befehlen,… Mehr
Wundervoll christliches lesen zu dürfen, hier. Die Menschen, auch viele jener, die Christen sein wollen, haben aus Gottes ‚Haus‘ eine Räuberhöhle gemacht und tun Anderes, als Jesus Worten zu folgen. Die Abkehr vom Vater ist allgegenwärtig. Und das bleibt so, und wird eher noch schlimmer, bis zur Widerkehr des Christus und das Jüngste Gericht. Es spielt keiner Rolle, ob wer daran glaubt oder nicht. Es wird so sein.
Also das Leben an sich ist eine Strafe. Christlich ausgedrückt ist das Leben in der Immanenz Sünde, weil fern von Gott. Perverser geht es kaum noch. Wie sehr müssen die Menschen verzweifeln an dieser merkwürdigen Veranstaltung namens „Leben“! Dass sie sich sogar sowas Verrücktes wie Religionen ausdenken. @Michael W.: Hat der Dalai Lama da was erkannt? Die Nutznießer dessen sind die Vertreter des ältesten Berufs der Welt, also die Schamanen, Druiden, Brahmanen, Priester, Rebbe etc. – die wissen, was auch der Dalai Lama weiß und machen sich mit ihrem Zeugs ein schlaues Leben, verbreiten Angst&Schrecken mit dem ewigen Sündengefasel. Bis hin zum… Mehr
Unsere Schlagfertige Oma meint: “ Die sind ja nicht ganz SAUBER mit ihrem Schmarrn.
Sie meint damit: Deren Gedanken sind nicht ganz Rein. Im Sinne von „nicht ganz sauber im Kopf“
Dalai Lama: „Ich denke an manchen Tagen, dass es besser wäre, wenn wir gar keine Religionen mehr hätten.“
Und wer jetzt eine blöde Bemerkung auf den Lippen hat: Buddhismus ist keine Religion, sondern ein Lebensweg. Dem Buddismus fehlt nämlich ein Gott. Es gibt auch keine Vorschriften, nur Hinweise auf die Lebensführung, um möglichst schnell das Nirvana zu erreichen. Deswegen ist Buddhismus auch sinnlos, wenn man nicht an die ewige Wiedergeburt als Strafe glaubt (das tun nur die Hindus!).
Religionen arten leicht in Besserwisserei aus und rufen damit Konflikte hervor. Das kann nie und nimmer der Sinn der Sache sein.
Soll Religion erklärt werden, geht es nach diesem Grundsatz:
Zu viel gelesen, zu wenig gesehen.
Zu viel geredet, zu wenig gezeigt.
Der Weg der Erkenntnis, die Wahrnehmung ohne Interpretation und Beurteilung (jeder ein Richter?), das Entwickeln der eigenen Verhaltensweisen hin zur Vermeidung und dem Auffangen von Konflikten, ist ohnehin die einzige Art, wie die Menschheit auskömmlich leben kann.
Über Religion sollte man eigentlich nicht viel reden. Wer tun kann, der tue in diesem Sinne das Richtige!
Nach meiner Einschätzung gibt es nicht die Moslems. Denn wer hat sich in der Anfangszeit mal den Sender Al Jazeera angehört? Von wegen Betonglauben! Das was wir in Deutschland und Europa zu sehen bekommen, ist gelenkter Glaube ähnlich dem von christlichen Fanatikern, die glauben alles wörtlich zu nehmen, was in der Bibel steht. In IHRER Bibel. Klimakleber arbeiten nach dem gleichen Prinzip, aber für ein anderes Ziel. Anstatt sich mal auf diskursiven Wege mit diesem Glauben auseinanderzusetzen, werden die radikalen Gefolgsleute der Wahhabiten noch obendrein von unserem Politikern gepämpert. Vielleicht haben die ja einen Beraterposten im Nahen Osten. Zurück. Je… Mehr
Das nützt ubs alles nichts, wenn die Betomogammedaner das Sagen haben werden.
Solange solche Politiker wie Wüst das Sagen haben und sich nachweislich mit problematischen „Akteuren“ anfreunden, werden Sie recht behalten.
Auszug KI
„Zusammenfassend verfolgt Hendrik Wüst in seiner Rolle als Regierungschef eine kritische Linie gegenüber dem politischen Islam und islamistischen Bestrebungen, steht jedoch vereinzelt in der Kritik, dass unter seiner Aufsicht Fördermittel an problematische Akteure flossen.“
Meine Meinung ist, wer auch immer das zusammengefasst hat, wird für diese Fehleinschätzung bezahlt. Denn die Mittel fließen weiter! Steuergelder, also Geld was dem Wüst nicht gehört!
Den „guten, alten“ Laschet habe ich vergessen, noch schlimmer als Wüst!
Wenn Jesus 600 Jahre später nochmal gekommen wäre und hätte gesehen, was daraus geworden ist, was hätte er dann gesagt?
Und wenn er heute nochmal kommen würde, was würde er dann erst sagen? Keine deutlicheren, schärferen Regeln, nachdem es laufend den Bach runter ging?
Wir wissen doch alle nicht wirklich, was in Gottes großem Buch steht. Gefällt ihm das real gelebte „Christentum“ mit den seichten Predigten?
Wir erleben gerade größere Veränderungen. Wäre es nicht Gottes köstlicher Humor, in seine Schöpfung mit eingebaut zu haben, dass sich die Unaufrichtigen selber aufs Kreuz legen?
Unreine Kleidung kömmt in die Waschmaschine, Inshallah.
Thema für nächste Woche? https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101237608/aserbaidschan-zerstoert-armenische-kirchen-in-bergkarabach.html
Ist Asarbaidschan nicht in letzter Zeit prowestlich geworden? Damit würde man mit Kirchenzerstörung die „westlichen Werte“ beweisen – Syrien und das wichtigste westliche Bollwerk in Nahost wüten ganz ähnlich.
Sie sind wirklich nicht bei Sinnen. Fazit: Verlogenheit auf Schritt und Tritt. Nennt man wohl „Realpolitik“, Stichwort Uranvorkommen*. Bei dieser Kritik kann ich Ihnen beipflichten. Auch was manchmal die USA betrifft, aber die eben eher am wenigstens. Ich wiederhole meine #Lieblingshegemonenreihenfolge: USA, Russland, Muslim. Stark und schnell abfallend, falls Sie verstehen wollen, was ich meine. Schwarz-Weiß gibt es nicht, porca miseria. *Mali verfügt über Uranvorkommen, insbesondere im Südwesten nahe Falea, wo erhebliche Reserven (ca. 5.000 t U3O8) exploriert wurden. Das Projekt Falea, das auch Kupfer und Silber umfasst, wurde aufgrund niedriger Uranpreise und lokalem Widerstand zeitweise gestoppt. Die Militärregierung hat… Mehr
Die Historie zu weiter Kleidung ist nicht religiös motiviert, sondern hat praktische und bequeme Hintergründe. Im Laufe der menschlichen Evolution kam das Hübschmachen und Balzen hinzu. Dank an die Frauen!
Das alles hat die Natur zur Arterhaltung 👶 🍼 eingerichtet und das ist definitiv gut so 😉,