Der Westen hat den Abwehrwillen gegen den politischen Islam verlernt. Während Täter mit „Allahu Akbar“ unvermittelt Bürger angreifen, hofieren Politik und Justiz die Ideologie dahinter – und Merz erklärt schlechte Witze zur Vorstufe der Gewalt.
picture alliance / ABBfoto | BERLIN AKTUELL
Das christliche Abendland hat sich einst noch gewehrt gegen den Anspruch des Islam auf Weltherrschaft. Seit dem 7. Jahrhundert hatte der Islam große Teile der christlichen Welt erobert und war dabei nicht zimperlich gewesen: im Nahen Osten, in Nordafrika, in Teilen Spaniens. Jerusalem und viele heilige Stätten standen seit 638 unter muslimischer Herrschaft. Die Kreuzzüge waren ein Versuch der Rückeroberung.
Heute aber dominiert im Westen die Vorstellung, bei den Kreuzzügen habe es sich um aggressive, verbrecherische Religionskriege gehandelt. War es also nicht gerechtfertigt, sich gegen die islamische Dominanz zu wehren? Die Sache war weit komplexer.
Doch die Erzählung vom bösartigen Angriff auf den Islam hat sich verfestigt. Befreiung vom Islam gleich Aggression? Diese Sicht scheint so tief zu sitzen, dass man insbesondere in Deutschland eine seltsam verdruckste Politik des Beschweigens betreibt, wenn wieder einmal jemand mit „Allahu Akbar“ auf den Lippen das Messer schwingt oder ein Auto in eine Menschenmenge steuert. Und immer wieder wird der Bau einer weiteren Moschee begrüßt, die Essenspläne in Kindergärten und Schulen den islamischen Wünschen angepasst, zum Ramadam gratuliert, aber das Osterfest vergessen, die Gebetszeiten in der örtlichen Moschee unter die der beiden christlichen Kirchen gesetzt auf den Schildern vor dem Ortseingang – als Zeichen für Respekt und „interreligiösen Dialog“. Stets werden die Arme weit ausgebreitet und zur Eroberung des Landes und seiner Kultur geradezu eingeladen. Einige Einwohner im Bayerischen Penzberg haben es mit dem „interreligiösen Dialog“ allerdings nicht so und haben das Schild entsprechend korrigiert.
Das unterstützt auch der Bundeskanzler. „Meine Damen und Herren, nicht erst ein solcher Anschlag wie gestern Abend gefährdet unsere Freiheit. Intoleranz, Ausgrenzung, Diskriminierung, dumme Redensarten, schlechte Witze“ seien „Teil einer solchen Gewalt“, sagte Merz bei seiner mißglückten Trauerrede am Sonntagnachmittag. Verstehe: wenn mich alte weiße Frau noch mal einer „Nazi“ nennt, komme ich mit der Panzerfaust…Oder ich kultiviere schlechte Witze, mal schauen.
Es ist verblüffend, wie die politmediale Blase (und der eine oder andere Richter) Jahr um Jahr zeigt, wie wenig sie von den Herrschaftsabsichten des Islam versteht. Das ist doch nur eine Religion1 Und wir sind doch tolerant! Oh, die anderen sind das nicht? Ach was.
Auf solche Einschätzungen können sich alle verlassen, die das Kalifat mit Gewalt durchsetzen wollen. Islamismus ist keine Religion, sondern eine politische Extremismusideologie und als solches ein Feind der offenen Gesellschaft. Wer das ignoriert, betreibt politische Realitätsverweigerung und insofern, wie Constantin Schreiber sagt, „Idiotie“. Manche spekulieren gar, der Anschlag nütze der AfD, also…
Für brave Linke ist der Islam die Religion der unterdrückten Massen und das Christentum die Maske der herrschenden Klasse. Wer sich anschaut, wie verächtlich mittlerweile das Christentum behandelt wird und das öffentliche Gebet christlicher Fußballer als Skandal gilt, dürfte sich nicht wundern, wenn junge Menschen religiöse Stütze eher im Islam suchen. Da wird wenigstens vorgeschrieben, was man zu tun oder zu lassen hat.
Ach, übrigens: viele der Attentäter gelten ja als psychisch gestört und deshalb als irgendwie nicht verantwortlich für ihr Tun. Vielleicht heißt die Störung ja fundamentalistischer Islam?



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Liebe Frau Stephan, nehme Ihre Überlegungen immer ernst, gerade auch, wenn ich nicht unbedingt Ihrer Meinung bin. Obwohl, ja doch, ein Kreuzzug hilft überhaupt nicht. Aber die Muslime sind heuer nicht in Europa eingefallen, sie wurden eventuell eingeladen, bzw. nicht aufgehalten und das mit solch Argumenten wie „Keine Begrenzung, denn was macht man dann mit dem Einen, der danach kommt“? Das hantieren mit der Unendlichkeit ist nicht leicht auf begrenztem Boden und bei weitreichenden Problemen, würde ich meinen. Wie auch immer, Sie unterscheiden noch zwischen Islam und Islamismus? Dafür wäre ich Ihnen dankbar. Die Selbstbezüglichkeit von Religionen betrifft meines Erachtens… Mehr
Ich Handel tagtäglich, aber ich habe noch keinen einzigen „Geschäftspartner“ zu mir nach Hause eingeladen! Auch niemanden, der irgendwo meine Waren verpackt und versendet…!
“ fundamentalistischer Islam“.
Liebe Frau Stephan, damit fängt der Selbstbetrug doch ehrlicher Weise schon an.
Da es keinen aufgeklärten Islam gibt ist alles heutige fundamentalistisch.
Vermutlich haben die Richter Angst. Das ist bei Gutmenschen so. Bei Gegenwind lassen sie sich gerne davon überzeugen, dass gut abends anders aussieht, als das, was sie morgens verteidigt haben. Heute Umwelt, Morgen Klima. Heute Hü, Morgen Hott.
In der muslimischen Welt wird ja viel und lautstark gejammert über die bösen Kreuzzüge (die Bevölkerungsmehrheit war damals übrigens noch christlich in der Levante). Dabei gab es gut ein Jahrhundert später eine Reihe von Kriegen, die die muslimischen Kernregionen tatsächlich verheert und teilweise komplett entvölkert hatte – das ging allerdings von Timur Lenk aus, selbst ein Muslim, also irgendwie OK.
Vor WK I und II wäre es undenkbar gewesen das sich der Islam in Europa hätte festsetzen können. Offenbar gab es nach diesen Kriegen eine gesamtgesellschaftliche Ermüdung, abseits von technischem Fortschritt und Wohlstand. Auch ohne die Anwesenheit des Islam wäre unsere Zivilisation in der heutigen Zeit ziemlich gespalten. Ähnlich muss es wohl in Spanien vor Ankunft der Muslime gewesen sein „Vor der Ankunft der Muslime im Jahr 711 n. Chr. wurde die Iberische Halbinsel vom Westgotenreich beherrscht, das durch die Verschmelzung der germanischen Oberschicht mit der hispanisch-römischen Bevölkerung, die Einführung des katholischen Staatsglaubens und innere Machtkämpfe geprägt war“ „Innere Konflikte:… Mehr
Die beiden Weltkriege haben dazu geführt, daß der Westen plötzlich weitgehend ohne Männer dastand. Es ist vermutlich kein Zufall, daß der „Feminismus“ ab 1918 vom Rand- zum Massenphänomen wurde. Der auf die Wirtschaftskrise und die Untauglichkeit der „Weimarer Republik“ folgende, bis dahin unvorstellbare Zivilisationsbruch, der im 2. Weltkrieg kulminierte, führte weiterhin in Deutschland zum bis auf Weiteres endgültigen Verlust der positiven Identifikation mit dem Eigenen. Der Korea- und Vietnamkrieg lösten in der auch kulturell prägenden westlichen Hegemonialmacht eine ähnliche Entwicklung aus. Ohne Männer bedeutet: Ohne Bewahrer zivilisationsstiftender Werte, Eigenschaften und Fähigkeiten, ohne Verteidiger, vor allem jedoch: Ohne die Möglichkeit, Jungen… Mehr
Die beiden totalitär-kollektivistischen, menschen-, lebens-, freiheits-, zivilisations- und wirklichkeitsfeindlichen Zerstörungskulte Kommunismus und Islam betrachten einander als „nützliche“ Idioten und Mittel zum Zweck. Der Westen hat seinen Abwehrwillen nicht verlernt, sondern wird seit ca. 150 Jahren von innen dazu gehirngewaschen, seine eigene Vernichtung als notwendig und gerecht zu begrüßen. Medizinisch gesprochen, befindet sich der Westen im Endstadium einer Parasitose auf dem Boden einer Autoimmunstörung.
Ceterum censeo, daß der Westen nach 1400 Jahren ununterbrochenem islamischem Terror ein kollektives Stockholm-Syndrom entwickelt hat.
Ist es kein Wunder? – wenn primitive Volkschaften, die noch zur Mitte des letzten Jahrhunderts mit Armut, bis hin zum Hunger, zu kämpfen hatten, nun aber den gesamten traditionellen Westen nach eigenem Gusto selbstbewusst dominieren? Ist es kein Wunder?
…und da soll ein kleineres Wunder namens „Remigration“ nicht möglich sein?!
> Das christliche Abendland hat sich einst noch gewehrt gegen den Anspruch des Islam auf Weltherrschaft.
Hat dieses christliche Abendland damals nicht zufällig eigenen Anspruch auf eigene Weltherrschaft gehabt? Wie kann bloß wer anders wagen, es genauso wie die Westler zu tun.
Immer wieder erfrischend zu beobachten, wie großzügig die Leute sein können.
Sehen Sie, der Islam ist insgesamt ein Glaube, der erst viel später ‚dazu‘ kam. Die christlichen Regeln standen ergo schon lange vorher fest. Unerschütterlich und vor allem nicht austauschbar.
Genau wie das Grundgesetz: Dort gibt es auch Artikel für die Ewigkeit!
Sehen Sie: Man darf ja meinetwegen glauben, dass das alles religiöser Hokuspokus ist. Aber wenn man das tatsächlich so sieht, dann muss man auch den Mut haben, den Islam genau als das zu betiteln.
> Sehen Sie, der Islam ist insgesamt ein Glaube, der erst viel später ‚dazu‘ kam. Die christlichen Regeln standen ergo schon lange vorher fest.
Inwiefern soll es begründen, dass die eine Religion von einer Weltherrschaft träumen darf und die andere nicht? Luther kam viel später als Muhammad, dann wäre die Hälfte christlicher Religionen schon mal raus aus dem Weltherrschaft-Geschäft? (Herr Hegseth und etliche US-Evangelikale scheinen es anders zu meinen – sogar Trump selbst ist protestantisch und möchte dennoch überall auf der Welt durchregieren.)
Ist es meine Schuld, dass auch Sie Probleme mit dem Verstehen haben? Übrigens hat das überhaupt nichts mit persönlichem Glauben zu tun. Zumindest bei mir nicht. Luther war ein Reformator, von dem vor allem die muslimische Welt im Hinblick auf den eigenen, fehlenden Reformwillen noch eine Menge lernen könnte!
Richtig Luther war ein Reformator, aber auch der Sunni-Islam hatte schon einen Reformator – WAHAB. Dieser ist im Westen allerdings total verfehmt, obwohl er genau das gemacht hat was Luther gemacht hat. Das zurück gehen zur eigentlichen Wurzel, zu den eigentlichen Schriften der Religion, eben Reformation. Der Islam hatte also auch seinen Reformwillen vor etlichen Jahrhunderten, nur passt das Ergebnis vielen wstlichen Religioten eben nicht- das ändert aber eben NICHTS an der Tatsache der islamischen Geschichte.
Übrigens hatte auch der Schia-Islam einen aktuellen Reformator, ein Hr. Khomeini, der ein hevorragender Theologe war.
Man wird sich einige ‚Aufklärer‘ einmal etwas genauer angucken müssen; denn aus diesen Kreisen wurde den Bürgern der ‚weise Araber‘ [eine Form des edlen Wilden] empfohlen und dem kirchlichen Christentum übel mitgespielt. Wie schon aus der sogenannten 68er Generation die Entstehung des NS-Regimes nicht verstanden wurde und wird, so verstand man aus dieser Generation auch das Christentum nicht. Um die oben genannten Kreise von Aufklärern noch zu übertreffen, wurde und wird von kindischen Kleinbürgern um so heftiger das Christentum angegriffen. So einigen davon schwant jetzt, was sie wirklich taten und tun. Der seit Jahrzehnten sich politisch formierende Islam – Gründung… Mehr
> Um die oben genannten Kreise von Aufklärern noch zu übertreffen, wurde und wird von kindischen Kleinbürgern um so heftiger das Christentum angegriffen.
Aha. Man sollte schon zwischen dem Christentum als Lehre unterscheiden und den real existierenden Kirchen, die sich zuletzt mit Klima, Massenmigration-Förderung und Banderas-Bewaffnung befassen. Ob exzessive Russophobie oder Islam-Phobie mit der christlichen Lehre kompatibel ist?
Selbstverständlich haben diese Leute die falschen Karten. Und sie spielen auch noch damit. OK, aber die einzig wichtige „Karte“, nämlich die, die man bei Petrus benötigt, haben sie längst verspielt.
Mir soll es recht sein. Denn ich möchte nicht schon zu Lebzeiten befürchten müssen, diese Leute später „für ewig“ neben mir wissen zu müssen 😊
Die einschlägigen „Aufklärer“ (Lessing, Goethe etc) haben nie mit einem Muslim gesprochen oder gar den muslimischen Herrschaftsbereich besucht. Orientalismus reinsten Wassers.
Was die Ausgrenzung der Mehrheit im Land betrifft, die der illegalen Migranten-Flutung ein Ende bereiten will, sind die Worte von Merz wie folgt: „Gewalt beginnt nicht erst mit einem Anschlag. Gewalt beginnt mit Intoleranz, mit Ausgrenzung, mit Diskriminierung, dummen Redensarten und schlechten Witzen.“ Wen man Merz mit vorgenannten Worten, die er beim CSD-Trauergottesdienst zum Besten gab, in Bild und Ton auch noch nachträglich erlebt, beschleicht einen ein ungutes Gefühl. Dieser Typ, als Mitverursacher jeder blutigen Fachkraft-Gewaltspirale im Land, lügt sogar noch bei seinem eigenen Selbstbetrug. Eine widerliche und abscheuliche Heuchelei, bei der man sich fragen muss, wieso eine solche Figur überhaupt… Mehr