Deutschlands Blamage: Selbst verdient – aus die Maus

Seit dem weltmeisterlichen Höhepunkt 2014 geht es mit der deutschen Nationalmannschaft bergab. Die Kicker sind nur Spiegelbild von Wirtschaft und Gesellschaft. Deutschland versinkt wie auch der Fußball nach der Herrschaft von Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Nachfolger Olaf Scholz im Mittelmaß.

IMAGO / Matthias Koch
WM-Spiel Costa Rica – Deutschland: deutsche Fahnen nach Abpfiff auf der leeren Tribüne, Al-Bayt Stadion in Al-Khor, Katar, 1. Dezember 2022

Der viermalige Weltmeister Deutschland ist nach 2018 in Russland schon wieder in einer WM-Vorrunde rausgeflogen. In Katar reichte selbst ein 4:2 gegen Costa Rica nicht, um weiterzukommen. Die Blamage wurde selbst hart erarbeitet und ist verdient. Politik statt Fußball, das kann nur in die Hose gehen. Gruppensieger Japan beweist mit seinem 2:1 gegen Spanien, dass wer nicht für den Regenbogen der LGBTQ-Bewegung kämpft, sich sportlich in die nächste Runde spielt.

Wir hatten es schon vermutet: „Diversity Wins“ wurde zu „Diversity Loses“. Diversität gewinnt, so lautete die politische WM-Botschaft auf dem Rumpf des DFB-Fliegers der Fanhansa. Der Deutsche Fußballbund ließ seine Kicker vor allem als politische Botschafter für die Bewegung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen bei der WM in Katar auftreten. Balltreten war für sie offensichtlich nicht mehr „entscheidend auf’m Platz“.

Fußballweltmeisterschaft
Quittung für DFB-Elf – Ohrfeige für Diversity
Nun wissen wir, man kann politisch überzeugt sein wie eine frühere sozialistische Sportmannschaft, aber gewinnen tut man damit nicht. Der ideologische Regenbogen der radikalen LGBTQ-Bewegung, dem sich die DFB-Funktionäre verschrieben und die Spieler unterworfen haben, hat die Fußballnationalmannschaft tief in den Abgrund gezogen.

Der erfahrene Stürmer Thomas Müller hat sich nach wiederholtem Ausscheiden in einer WM-Vorrunde praktisch schon verabschiedet. Der deutsche Fußball bricht erneut zusammen – selbst verschuldet. Ja, das habt Ihr davon, werte Funktionäre und Spieler, wenn Euch politischer Aktivismus mit One-Love-Binden für sexuelle Minder-Minderheiten wichtiger ist, als guten Fußball zu spielen, bekommt Ihr verdient die Quittung.

Der Nimbus der deutschen Turniermannschaft ist perdu

Hatte früher der Weltfußball Riesenrespekt vor dem viermaligen Weltmeister Deutschland, seid Ihr heute nur noch eine Schießbude, die nach 2018 nun auch 2022 zum zweiten Mal historisch schon in der WM-Vorrunde ausscheidet. Allein fünf Buden fing sich die Truppe von Bundesübungsleiter Hansi Flick hinten ein und konnte vorne seine Chancen nicht genügend verwerten. Deutschland, die Turniermannschaft war einmal.

Es ist auch ein Zeichen: Seit dem letzten Gewinn der Fußball-Weltmeister 2014 geht es mit dem grünen Wandel der deutschen Gesellschaft in ein grenzenloses Klimaschutzreich auch mit der deutschen Fußballnationalmannschaft steil bergab. Die Herrschaft von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Nachfolger Olaf Scholz (SPD) unter politischem Druck der Grünen hat das einst wirtschaftlich wie sportlich so erfolgreiche Land nach unten ins Mittelmaß geführt.

Jubel auf den Straßen in Schwarz-Rot-Gold gibt es seither immer weniger. Stattdessen macht sich die zunehmende Entfremdung eines Millionenfanpublikums von seinem einst liebsten Kind, dem deutschen Fußball und seiner Nationalelf, breit. Sie ist messbar: mit Ticketverkäufen in Heimspielen, mit Einschaltquoten. Das erste Match gegen Japan sahen am Fernseher nur noch neun Millionen Zuschauer – ein historischer Tiefstand. Die DFB-Truppe wird wohl zu Hause bei den nächsten Begegnungen vor noch mehr leeren Sitzschalen spielen.

DFB-Funktionäre haben aus der Binden-Affäre nichts gelernt

Haben die DFB-Funktionäre und ihre Balltreter aus der politisch-ideologischen Verblendung unter dem Regenbogen etwas gelernt? Mit Sicherheit nicht, sie werden so weitermachen und weiter verlieren. Eine Frage nach der Bindenposse bügelt Kai Havertz nach der Blamage schnell ab: „Das ist das Letzte, was jetzt zählt.“ Aber räumt auch ein: Natürlich sei es in den Köpfen der Spieler. Soso. Herr Havertz und Herr Bierhoff, es war das Einzige, was Ihr bei Eurer Vorbereitung in den Köpfen hattet, aufgestachelt von euren DFB-Funktionären. Super Fußballspielen war zweitrangig.

Fußball-WM in Katar
Eine Weltmeisterschaft zum Vergessen
Auch der politisch verantwortliche DFB-Manager der Nationalmannschaft Oliver Bierhoff bestreitet die Wirkung der Binden-Affäre: „Glauben Sie wirklich, dass die One-Love-Binde eine so große Rolle gespielt hat?“ – Ja, Herr Bierhoff, absolut – treten Sie zurück! Es ist das dritte große Turnier, das Sie in den Sand gesetzt haben. Außerdem sollten Sie und Ihre deutschen Fußballaktivisten zur Kenntnis nehmen: „Diversity Loses“ – Diversität verliert q.e.d. Wird jetzt der Fanhansa-Jet umlackiert für den Heimflug?

Obendrein ist die erneute Niederlage natürlich kein Grund für Trainer-Konsequenzen. Bundesübungsleiter Hansi Flick will die Verlierertruppe noch auf die Europameisterschaft 2024 vorbereiten. Flick versichert jedenfalls, es mache „von meiner Seite Spaß“. Das kommt rüber wie Satire.

Schon klar, es ist ja auch kein Spaß, jetzt sein Nachfolger in diesem politischen Fußballzirkus zu werden. Alternative Bewerber reißen sich bestimmt nicht um den Job. Der Regenbogen ist eine schöne Naturerscheinung, aber im Sportbetrieb als ideologische Propaganda der radikalen LGBTQ-Bewegung erdrückt der Regenbogen einer Minderheit seine willigen Fußballhelfer. Wer klar im Kopf ist, wird sich dieser Aufgabe nicht beugen.

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Kommentare ( 284 )

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Sonny
2 Monate her

Lieber Josua Kimmich! Ich habe zu Beginn bewundert, wie sehr Sie sich gegen all diese idiotischen und gefährlichen Vorgaben des Mainstream gewehrt haben mit Ihrem Bekenntnis, sich nicht „impfen“ lassen zu wollen. Was danach passiert ist, kann man nicht anders interpretieren als eine gnadenlose Erpressung. Haben Sie in Wirklichkeit dann die „Kochsalz-Lösung“ gewählt? Na egal. Ihr Gesicht hat tausend Bände gesprochen, als die Heimfahrt in der Vorrunde besiegelt worden war. Aber: Mitgehangen ist eben doch mitgefangen. Ihr Gesichtsausdruck spiegelte viel davon wieder, dass der Erpresste der Verlierer ist – in jeglicher Hinsicht. Allem voran die Erkenntnis, als hätten Sie das… Mehr

Sonny
2 Monate her

Wer hat eigentlich die Umlackierung des Lufthansa-Jets bezahlt?
War das der DfB oder hat die Lufthansa das ganz freiwillig gemacht?
Wenn es der DfB war, dann dürfen sich all die kleinen Vereine, die am Existenzminimum dahin darben, gerne nochmal dafür bedanken, wer ihnen wofür das Leben so schwer macht.
Und die Lufthansa? Leute, es ist nicht immer von Vorteil, anderen aus Werbezwecken in den A… zu kriechen.

Simsala
2 Monate her

„DEUTSCHLAND TAUMELT “

Kommentar des Moderators während des Spiels.

Ferdinand53
2 Monate her

Die „Mann“schaft (darf man das überhaupt noch sagen?) kann ja dann bei der Moralweltmeisterschaft auftreten, ist qualitätsmedienwirksamer und weniger anstrengend. In dieselbe Kategorie gehört der unsägliche F1-Vettel, der sich vermutlich aus steuerlichen Gründen erst mal in die Schweiz abgesetzt hat und nun am Ende seiner F1-Karriere einen auf Natur und Umwelt macht.

Bad Sponzer
2 Monate her
Antworten an  Ferdinand53

Stimmt! SDer Vettel ist inzwischen auch einer dieser woken querren grünen spinner geworden. Auf der Rennstrecke nur noch auf den hinteren Plätzen zu finden, engagiert er sich neuerdings als grüner Eiferer. Überall wo das grüne Gift auftaucht gehts abwärts: Wirtschaft, Familie, Sport, Militär. Wann kapieren die Leute, dass Grün sein Untergang bedeutet?

Turnvater
2 Monate her
Antworten an  Bad Sponzer

 Wann kapieren die Leute, dass Grün sein Untergang bedeutet?“

Wenn es zu spät ist. Wie immer.

Gruger1
2 Monate her

Ein Abbild Deutschlands mehr kann man dazu nicht mehr sagen.

Endlich Frei
2 Monate her

Die „Mannschaft“ geht den Bach runter im Gleichschritt mit dem ganzen Land. Wo kein Nationalstolz mehr, da kein Zusammenhalt mehr: Das sieht man nicht nur zwischen der „Mannschaft“ und den Fans, sondern bereits innerhalb der „Mannschaft“: Wir erleben hier einen Ideologie-Träger von Gnaden der Partei – wie eins in der DDR. Völlig undenkbar in den 60er, 70er, 80 oder auch 90er Jahren. Damals zeigten Sportkommentatoren noch mit mahnenden Zeigefinger auf die erbärmlichen Zustände anderer Staaten, wenn Sport nur in die Nähe von Politik kam. Aber heute ist es ja leider so, dass der Öffentliche Rundfunk – der Grund allen Übels… Mehr

Endlich Frei
2 Monate her

Und die Chefideologin (=Aufpasserin) mitten drin im Stadion – mit der Parteibinde am Arm.
Wo habe ich sowas das letzte mal gesehen ??

Endlich Frei
2 Monate her

Der „Mannschaft“ zuzujubeln bedeutet dieser Tage „Grün-Roten Diversity-Ideologen“ zuzujubeln.
Kein Wunder, dass sich immer mehr Fans angewidert wegdrehen und die Stadien immer leerer werden, weil sie als politische Bühnen missbraucht werden. Das nagt natürlich an der Motivation des gesamten Teams, kann sich doch kein Spieler gegen diese Vergewaltigung als Spieler nicht ohne existentielle Bedrohung ernsthaft wehren.

Azzaro
2 Monate her

Die Vielvölker- LBGQT Truppe des DFB sind mit Sicherheit nicht links. Das sind mehrheitlich brave CDU Wähler. Bierhoff hat sich auch im Wahlkampf für die Union engagiert.

Richy
2 Monate her
Antworten an  Azzaro

Na und? Auch Merkel war formal in der CDU, obwohl sie besser in der SED-Partei, nennen sich jetzt Linke, aufgehoben gewesen wäre.

Azzaro
2 Monate her
Antworten an  Richy

Merkel war nicht formal in der CDU, SIE war die CDU, und sie ist sie immer noch. Merz steht klar in ihrem Schatten. Ich kann mich nicht erinnern, das die SED, den Grenzschutz aufgegeben hatte, und Millionen Flüchtlinge ins Land geholt, und die auch noch gut bezahlt hat.

Hildegunde
2 Monate her
Antworten an  Richy

Nun, dass hätte sie ja machen können vor 33 Jahren. Erst hatte sie ja vor in die SPD einzutreten, dann hat sie gemerkt, die Partei bringt sie nicht weiter, dann hat sie sich entschieden die CDU zu wählen. ( Das ist belegt, auch die Aussage, dass sie mit Sicherheit keine CDU-Tussi werden will) Jeder ist darauf hereingefallen. Sie ist und war eine Kommunistin aus einem kommunistischen Elternhaus, denn ihr Weg war für DDR Verhältnisse grandios geebnet mit Studium in Moskau! heute weiß man mehr von ihr. Sie hasste die Bundesrepublik und sie hat das Land so verbogen wie sie das… Mehr

Azzaro
2 Monate her

Die Lächerlichkeit, die sich der BRD Sport in letzter Zeit Preis gibt, hat rein gar nix mit Marxismus zu tun.
Die alte DDR war bis zuletzt eine sportliche Supermacht. Inzwischen wären sie garantiert, auch im Fussball ein WM Titelkandidat, ohne alberbe Binde, und mit rein deutschen Spielern. Der Schulsport , der Wehrsport wurden extrem gefördert.
Hierzulande besetzt man die Turnhallen mit syrischen und Balkanflüchtlingen, und setzt den Schulsport aus. Was daran angeblich marxistisch sein soll, bleibt mir ein Rätsel.

Julischka
2 Monate her
Antworten an  Azzaro

An DDR Sportlern wurden oft und gern Dopingmedikamente getestet, ohne daß sie das wussten! Und sie waren streng auf Linie, hatten dafür natürlich gewisse Vorteile! Der DDR Sport war DAS Aushängeschild!