Nicht der Klimawandel verursacht den Abstieg Deutschlands, sondern die wahnwitzige Vorstellung, der deutsche Mensch müsse das Weltklima ohne Rücksicht auf sich selbst retten. Er opfert Fundamente seines Wohlstands, wandelt sich vom Export- zum Moralweltmeister. Ohne damit das Weltklima zu beeindrucken.
Temperatursturz. Nasskaltes Wetter. Danach liege ich mit fiebriger Bronchitis im Bett und wünsche mir die nächste „Hitzewelle“. Weil die nicht nach Deutschland zurückkommen will, beginnen die Wetter-, beziehungsweise Klimakatastrophenberichte jetzt regelmäßig mit Spanien und Südfrankreich, wo sich schon wieder der sonst übliche Sommer eingestellt hat. Wenn der deutsche Sommer den Weltuntergang verweigert, muss sich der Blick eben weiten. Es glüht so grün, wenn Spaniens Blüten glühen. Oder so ähnlich.
I.
Klima macht seit jeher Geschichte. Neben anderen Erklärungen für den Nieder- und Untergang des Römischen Weltreichs ist die spätantike Kleine Eiszeit mitentscheidend. Sie führte zu Missernten, Hungersnöten und Seuchen (Pestepidemien). Sie destabilisierte die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen und machte das Römische Reich anfällig für äußere und innere Krisen, drängte Stämme aus dem noch stärker betroffenen Norden und Osten über die Grenzen des Römerreichs. Ein stabiles, warmes Klima hatte dagegen den Aufstieg und die Ausdehnung des Weltreichs vom 1. Jahrhundert vor Christus bis zum 2. Jahrhundert nach Christus begünstigt. Das Klima erlaubte sogar die ganzjährige Nutzung von Alpenpässen. Wir dagegen betrauern das Abschmelzen jedes einzelnen Gletschers, als gehe ein lieber Verwandter über die Wupper.
In der langen Weltgeschichte hatte Abkühlung katastrophale Folgen. Heute muss erstmals der Niedergang der Volkswirtschaft mit Erhitzung begründet werden. Nein, nicht mit der Erhitzung der Luft, mit der Erhitzung der Gehirne. Nicht der Klimawandel verursacht den Abstieg Deutschlands, sondern die wahnwitzige Vorstellung, der deutsche Mensch müsse das Weltklima ohne Rücksicht auf sich selbst retten. Er opfert Fundamente seines Wohlstands. Wandelt sich vom Export- zum Moralweltmeister. Ohne damit allerdings das Weltklima im Geringsten zu beeindrucken. Das hat dann weniger mit Moral zu tun als mit Verblödung. Damit schreibt Deutschland zweifellos Geschichte.
II.
Wir neigen dazu, Hysteriker und Historiker zu verwechseln. Den Hysterikern auf so gut wie allen Kanälen genügten wenige Tage mit Rekordtemperaturen, eine kollektive Panik zu entfachen. Da warf der Asphalt in Großaufnahmen Blasen. Da trieben „Tropennächte“ Michel unter der Schlafmütze der Selbstvergessenheit in den Wahnsinn. Habeck schon wieder ante portas, ist zu lesen. Er phantasiert noch immer vom nächsten Wirtschaftswunder durch Klimadiktatur. Und Merz träumt von der nächsten Koalition mit den Grünen. Es ist mein Albtraum. Hauptamtliche Panikprofiteure wie Özden Terli (ZDF) reden gar nicht mehr über das wendische Wetter, sondern nur noch von der globalen Klimakatastrophe.
Die Ankündigung des Weltuntergangs, glauben sie, befördere sie zu Propheten. Der Mensch, glauben sie, müsse den Klimawandel als große Strafaktion von Mutter Natur, als gerechte Heimsuchung begreifen und endlich Buße tun. Damit erhebt sich der gemeine Wettervorhersager zum Moralapostel. Im Wetterfrosch, hofft er, steckt der Kulturkämpfer wie im Märchen im Frosch der Prinz. Davon hat Terli, ein Meister aus Deutschland, in seinen feuchtesten Träumen schon immer geträumt. Man kann den ganzen Scheiß auch psychologisch erklären. Oder eben politisch: Der Wettererklärmensch kann zwar nicht das Wetter machen, statt dessen bemüht er sich, das gesellschaftliche Klima zu verändern. Verständlich, dass aus seiner Sicht das Klima nichts anderes sein darf als katastrophal.
III.
So benutzt er den Bildschirm als Herdplatte, bringt sie zum Glühen und brennt damit Löcher in den Verstand der Konsumenten – und deren Obertanen in der Politik. Die wollen – eine direkte Folge verheerender Klimapolitik – auch verhindern, dass sich die Leute hierzulande Klimaanlagen anschaffen. Mehr trinken soll der Mensch, wenn es ihm heiß wird, aber bloß nicht, was er will, etwa erfrischende Limonaden, denn da ist Zucker drin. Zucker ist das neue Nikotin und eine neue Steuerquelle. Warum nimmt die Politik nicht endlich hitzefrei und nicht bloß die Deutsche Bahn?
IV.
Außerdem werden jetzt in allen Medien Zahlen angeblicher „Hitzetoter“ präsentiert, herausgegeben vom Robert-Koch-Institut (Sie erinnern sich: die Coronamaßnahmen-Truppe der Regierung). Irreführung ist noch ein schwacher Ausdruck für diese Volksverblödung. Es gibt keine Hitzetoten. Chronisch Kranke sterben schneller, wenn sie zu wenig trinken oder die Hitze sie zusätzlich belastet. Aber sie sterben nicht an Hitze. Die viel zahlreicheren Opfer, die im Winter an Erkältungsinfekten sterben, fallen auch nicht der Kälte zum Opfer, es sei denn, sie erfrieren. Sie zählt auch niemand als Kältetote. Gezählt werden aus durchsichtigen politischen Gründen nur „Hitzetote“.
V.
„Es wird ein Scheißsommer“, verspricht Herr Kachelmann, der zu den eher Vernünftigen seiner Branche zählt. Er meint, nicht wegen des Klimawandels, sondern wegen der ungewöhnlich stabilen Wetterlage, einer Art Hochdruckglocke, die die Erwärmung begünstigt. Ich hoffe jetzt sehr auf diesen Scheißsommer. Denn persönlich empfinde ich 35 Grad Celsius nicht als Gluthitze, sondern als angenehm warmes Wohlfühlwetter. Aber ich bin in dieser Hinsicht nicht ganz normal. Wahrscheinlich also sogar Faschist.

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Vergleichen Sie mal diese beiden Wetterkarten der „Tagesschau“. Die Wetteraussichten für 18.07.2005 vom 17.07.2005 ab 14:59 auf http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesschau_vor_20_jahren/video-1485430.html und danach die Wetteraussichten der Tagesschau Von 17.07.2025 ab 15:42 auf http://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1467684.html Bald benennen sie die Wettervorhersage um in „Tägliche Klimakatastrophenwarnung“, lassen von da an im Hintergrund zur feuerroten Wetterkarte ununterbrochen ein Martinshorn jaulen und am Ende der Sende geht es der Wetterkarte dann so wie der Landkarte dunnemals im Vorspann von BONANZA https://www.youtube.com/watch?v=iQjb_QiFbJE und läßt sich der PanikMeteorologe schließlich mit einem „Oh, diese Hitze …“ tot zu Boden fallen. Im Anschluß blenden sie dann noch die JAMBA-Werbung ein, um sich den jeweils… Mehr
@ Hey, Lotus,
261 000 am Sachsenring,ZUSCHAUER, zur Moto-GP…..in dieser Hitze….alles potentielle Hitzetote….Selbstmörder
Kühlende Grüße, und Daumen drücken für Marc Marquez …🧑🩰
Nach acht bis neun Monaten Kälte und Regen (Schnee) im Jahr und nur wenigen Monaten angenehmer Wetterlage fällt es dem Kartell in Deutschland zunehmend schwerer, andere von einem „bösen“ Klimawandel zu überzeugen. Die Jünger werden weniger. Und ich bete jedes Jahr darum, dass sich der Klimawandel in Deutschland doch bitte etwas beeilen möge (und das nicht nur in Bezug auf das Wetter…).
Ich hätte durchaus nichts dagegen, wenn der Winter und das Scheiß-Wetter sich auf drei Monate im Jahr beschränken würden.
Ihnen gute Besserung Herr Herles.
„Vom Hitzestau im grünen Oberstübchen“
Bei uns nennt man das Hirnverbrannt.
Sehr guter Artikel mit einer Einschränkung, das angedeutete Lob für den linken Hetzer Kachelmann war komplett überflüssig!
Die Unionisten gehören doch seit geraumer Zeit auch gesichert zur grünen Sekte. Wie kann man das nicht sehen? Frage ist, wer Merkel an die Macht gebracht hat (nicht der Wähler, wie konnte die in der CDU mehr werden, als eine Regionalpolitikerin) ?
“ … und wünsche mir die nächste „Hitzewelle“. Weil die nicht nach Deutschland zurückkommen will, …“ Verschonen Sie mich mit diesem Unfug. Hitzewelle in Anführungszeichen – was soll das? Dort, wo ich wohne, rückt die nächste Hitzewelle an. Die von Ende Juni war heftig wie noch nie, in Qualität (Temperaturen) und Quantität (Dauer). In meinem Umfeld überlegt plötzlich jeder, wie er möglichst bald an eine Klimaanlage kommt. Es geht halt nicht mehr ohne. In meiner Wohnung herrschte erstmals eine Temperatur von 30°, das war am Rand der Unbewohnbarkeit. Wenn man den Linksgrünen – zu Recht – das krampfhafte Leugnen der… Mehr
Sie sind ein Witzbold. Wo wohnen Sie denn ? In Afrika ? Wir befinden uns im SOMMER und in der Nähe des Höchststand der Sonne. 30 Grad im Hochsommer sind n o r m a l ! Vielleicht sind Sie das nicht mehr gewohnt, weil es allgemein kühler wird. Lüften Sie morgens durch, und schließen Sie die Fensterläden…genau das hilft dem Stubenhocker im Sommer….und bloß keine Sonne tanken, warmes wohliges Licht auf der Haut, wunderbare Sommerabende mit zirpenden Klängen im Hintergrund…eine Nahtoderfahrung, die ich jeden Abend genieße, bei einem Glas eiskalten Rosé oder…im Pfälzer Schorlegebiet, bei „ämme Schobbe“…Prost,..kleine, hitzeempfindliche Lotusblüte.… Mehr
Wo wohnen Sie denn ? In Afrika ? Wir befinden uns im SOMMER und in der Nähe des Höchststand der Sonne. 30 Grad im Hochsommer sind n o r m a l !
Vielleicht sind Sie das nicht mehr gewohnt, weil es allgemein kühler wird.
Lüften Sie morgens durch, und schließen Sie die Fensterläden…genau das hilft dem Stubenhocker im Sommer….und bloß keine Sonne tanken, warmes wohliges Licht auf der Haut, wunderbare Sommerabende mit zirpenden Klängen im Hintergrund…eine Nahtoderfahrung, die ich jeden Abend genieße, bei einem Glas eiskaltem Rosé oder…im Pfälzer Schorlegebiet, bei „ämme Schobbe“…Prost,..kleine, hitzeempfindliche Lotusblüte. 😉
Meine Güte, vielen Dank für Ihre geistreichen Tipps. Würde ich nie drauf kommen. Muss ich Ihnen wirklich erklären, dass 30° im Hochsommer normal sein mögen, aber nicht in der Wohnung? Jedenfalls hatte ich das vorher noch nie. Draussen gab es Rekordtemperaturen (Rekord, das heißt: bisher unerreicht) von über 40°. Man sollte Fakten auch dann anerkennen, wenn sie nicht das eigene Weltbild bestätigen. Übrigens sinken die Wasserstände in Deutschlands Flüssen und Seen gerade rapide. Warum nur? Vielleicht sollte man sie mit Gießkannen auffüllen, damit die Schiffe wieder fahren können.
Die Außentemperaturen bewegen sich um die 30 Grad. Wenn Sie mal ein paar wenige Tage gen 35 – 40 Grad gehen, ist das nichts Neues. Das gab es schon immer.
Im Sommer bei Hitze fallen die Wasserstände gewöhnlich.Höhere Temperaturen, mehr Verdunstung. Dennoch wird der Rhein noch befahren und der Neckar auch.
Übrigens, das Wasser ist nicht weg. Es kommt wieder runter beim nächsten Regen.
Der Wasserhaushalt ist ein geschlossenes System. Sie müssen jetzt keine Zweitpanik entwickeln, neben Ihrer Hitzepanik,….und wenn Sie noch Tipps zum Überleben brauchen, – immer gerne.
Auch für mich ist diese Hitze schwer zu ertragen. Ich erinnere mich jedoch an die Hitzewelle von 2003, die knapp sechs Wochen anhielt. Geregnet hat es in der Zeit auch nicht. Statt jedoch Vorsorge für die anscheinend kommenden Hitzewellen zu treffen, werden die Menschen nur verrückt gemacht und abgezockt. Als könnte Deutschland das Klima beeinflussen. Es geht nur ums Geld, um viel Geld. Und um Macht und Kontrolle. Je mehr Menschen in Deutschland leben, umso mehr Wohnungen werden gebraucht z.B. Dafür werden die Städte verdichtet, die Menschen zusammengepfercht und gutes Ackerland zum Bauen freigegeben. Für Windräder werden Wälder abgeholzt usw.… Mehr
Ich glaube auch nicht, dass das Klimagefummel der dt. Politik irgendeinen Einfluss auf das künftige Wetter hat. Dessen ungeachtet sollte man einfach mal anerkennen, dass sich das Klima in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert hat. Nicht zum Guten.
Das Klima ist ein chaotisches System und kein STATUS QUO. Es verändert sich selbstverständlich, aber nicht in die Richtung, die man uns weismachen möchte.
Am Plattensee war es letztes Jahr im Mai viel zu kühl, ebenso im Dezember in Florida. In Kanada und Vermont setzen heftige Schneefälle und Kälteeinbrüche bereits im November ein und Kalifornien verzeichnete letztes Jahr jede Menge Kälterekorde, ebenso ganz Asien….informieren Sie sich bei EIKE. Unabhängige Meteorologen und Wissenschaftler…oder reisen Sie. Da spüren Sie es am eigenen Leib. Man lernt nie aus !
Genau In einigen Stadtteilen meines Wohnortes, Großstadt mit mehr als 300000 EW, nimmt die Verdichtung beängstigende Formen an. Die Grünflächen und die paar Frischluftschneisen verschwinden. Häuser werden um 2 Etagen auf 6 aufgestockt. In den Stadtteilen mit den tollen EFHs bleiben die schönen Grünflächen natürlich erhalten.
Seit Merkels Rasputin (Schellnhuber) das Klima zur Religion erhoben hat, drehen die Klimajünger durch. Wir sollten es machen wie die Mayas. Die Mayas haben bei Wetterkatastrophen ihre Häuptlinge geopfert um die Natur zu besänftigen.
…ein wirklich intelligentes Volk, diese Mayas….ab sofort schließe ich mich der inszenierten Wetterkatastrophenpolitik an…. und dann opfern wir……
Vergessen wir nicht die europäischen Großwetterlagen ! Da hätte ich in der EU auch jede Menge Vorschläge..😉
Eine wundervolle Idee!
Vom Staatsfunk und den Klima- bzw. Wetter-Scharlatanen wird vorsätzlich verschwiegen, daß in Europa ca. zehnmal mehr Menschen an Kälte als an Hitze sterben. Diese Tatsache beruht auf einer repräsentiven Studie des renommierten Medizin-Journal The Lancet (s https://www.thelancet.com/journals/lanplh/article/PIIS2542-5196(23)00023-2/fulltext).
Leider wahr, die Verblödung ist schon sehr weit fortgeschritten.Vielleicht bringen die nächsten Landtagswahlen Abkühlung!