Eine vaterlose Welt ist nicht nur für Kinder nicht schön. Eine gewollt mutterlose ist ein trauriger Irrweg. Wer das nicht weiß oder in dieser seelenlosen, technokratischen Scheinwelt nicht mehr empfinden kann, tut mir leid.
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Wer in einem Arbeiter- und Bauerndorf in den letzten Kriegsjahren und danach groß wurde, hat es besonders nahe erlebt. Lauter Mütter mit Kindern schmissen nicht nur ihre Familien, sondern das ganze Leben des Dorfes. Sie hielten die Fabrik, von der alle lebten, und das Dorf am laufen – und ihre Kinder an der ganz langen Leine, was allen zusammen gut bekam. Wir halfen in jüngsten Jahren mit, das lernten wir mit der Muttermilch. Morgens um fünf den Herd einheizen, Holz und Kohle am Vorabend aus dem Keller holen, nach dem Einheizen mit der Kanne die Milch beim Bauern im Stall an der Urquelle – Winter wie Sommer. Wir Buben prügelten und vertrugen uns, die Mädchen zogen sich an den Haaren, wir schielten heimlich rüber und taten so als nicht. Die Mütter dachten nicht im Traum daran, sich einzumischen.
Ich erinnere mich sehr gut, wie meine Gleichaltrigen später darunter litten, deren Väter nicht zurückkamen. Aber sie hatten wie ich alle eine Mutter, die nach dem heute verbotenen Wort ihren Mann stand. Und wie. Ich habe die Weihnachtsabende vor Augen, an denen sich noch bis Ende der 1940er dasselbe Dutzend Mütter jedes Jahr nach der Bescherung zusammensetzte und oft bis weit in die Morgenstunden zusammenblieb, eine verschworene Freundschaft, wo jede jeder half, wo immer nötig.
Eine vaterlose Welt ist nicht nur für Kinder nicht schön. Aber eine – gewollt –mutterlose ist ein trauriger Irrweg. Wer das heute nicht weiß oder in dieser seelenlosen, technokratischen Scheinwelt nicht mehr empfinden kann, tut mir leid. Wahrscheinlich haben die meisten von ihnen nie Muttermilch zu trinken bekommen, sondern nur Produkte der Lebensmittelindustrie. Schlimmer ist, den Wert einer Mutter nicht kennenlernen zu dürfen.
Männer können dem von einer Leihmutter (würdeloses Wort) geborenen Kind Vater sein, Mutter nicht. Ein Kind, das keine Mutter erlebte, kann einen liebevoll sorgenden Vater haben. Ich kannte eine Schwester, die das Kind, bei dessen Geburt die Mutter starb, wie eine Mutter aufzog. Das Kind suchte seine leibliche Mutter ein Leben lang, ohne lange nicht zu wissen, wonach es suchte.
Die Nabelschnur wird bei der Geburt durchtrennt, der seelische Nabelfaden reisst nie. Auch bei den Kindern einer „Leihmutter“ nicht. Beide Seiten landen gerissen im Nichts – ohne Chance, sich je zu finden. Die Lücke bleibt unbewusst. Es gibt zahlreiche Beispiele, wo groß gewordene Kinder in hohem Alter alles unternehmen, um rauszufinden, wer ihre leibliche Mutter ist.
Die gewollt mutterlose Familie und Gesellschaft gehört zu den Monstrositäten jeder Spielart von Kommunismus-Sozialismus. Frauen in die Produktion. Kinder austragen als Erwerbsart. Kinder abgeben in Kita und Schule, am liebsten auch in den Ferien – möglichst ganztags. Wohnen in Käfighaltung. Alte in die Wartehalle zum Tod namens Pflegeheim mit viel zu wenig Pflegern.
Forderungen nach gesetzlichen Verboten trete ich nie bei, auch nicht hier bei der „Leihmutterschaft“. Nicht beim Verbot von „Samenspenden“. Aus welchen Gründen Frauen Kinder für Fremde austragen, ist ihre Sache. Das geht mich nichts an. Warum Männer oder Frauen, Kinder auf diese Weise wünschen, geht mich nichts an, nur sie. Kindern die leibliche Mutter vorenthalten, ist aller Beteiligten Verantwortung.
Gesellschaften, in denen das von der Ausnahme zur Regel wird wie der Kaiserschnitt zur Schmerzvermeidung und die künstlche Geburtsterminverlegung nach Arbeitsplan des Krankenhauses, sind der Natur entsetzlich weit entfremdet, deren Klimawandel sie ebenfalls planen wollen. Aber ich kenne junge Familen ganz traditioneller Art, die von sich aus so sind wie es die in meiner Jugend waren. Sie kochen übrigens selbst, vorzugsweise mit Naturprodukten nach Jahreszeit und aus ihrer Nähe, verschmähen Fastfood und Industriegetränke und sind auch sonst erfrischend stinknormal. Am Salat stört sie nicht, wenn er vegan ist, und am Fleisch nur, wenn es nicht so gut schmeckt wie letztes Mal. Gesund sind sie, weil sie essen und trinken, was ihnen schmeckt, und nicht, was als gesund gilt. Den Sommer finden sie nicht zu heiß und den Winter nicht zu kalt, sie ziehen sich entsprechend an.
Jens Spahn und Hendrik Streeck, die sich herausnehmen, Gesetze zu ignorieren, wo es ihnen nicht passt, sind ein völlig anderers Thema. Sie gehören vor Gericht gestellt für die Nichtbefolgung eines Verbotes, für das ich nicht bin wie bei allen Verboten. Denn eines darf nicht sein: Quod licet Iovi, non licet bovi. Was sich OBEN erlaubt, steht UNTEN keinem zu.



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Zur DDR:
Das Problem, was Sie schildern: Es gibt den selbst erlebten, erlittenen Verlust, und es gibt den Blick der wohlsituierten Nachwelt darauf, die nichts weiter als Langeweile im Wohlstand als Normalzustand kennen. Opa erzählt von den alten Zeiten….Nazi-Opa. Da klappen Sie das Buch zusammen und gehen Ihrer Wege.
Kompliment für den emotionalen Tiefgang und die Sensibilität die aus Ihren Zeilen spricht. Bioethische Überzeugungen nicht in Recht zu gießen scheint schwieriger zu folgen. Die Zehn Gebote, eine der ethischen Grundlagen unserer Kultur, scheinen mir in wesentlichen Teilen zu verlangen, dass auch Moral die Grundlage von Rechtsnormen wird. Freiheit, Privatsache, und die Theorie des Rechtsposiktivismus sind nicht die alleinigen Ordnungselemente eines gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Wir waren vier Kinder. Ich wurde als letzter 1963 geboren. Papa ging arbeiten, Mama war bei uns. Irgendwann ging Mama dann auch arbeiten. Ich war ein sog. Schlüsselkind. Ein Band, an dem der Hausschlüssel hing. Ich war stolz wie Bolle! Denn ich konnte rein und raus in die Wohnung, so oft ich wollte und den Schlüssel habe ich niemals verloren! Und meine Kumpels durften ausdrücklich nicht mit in die Wohnung…. Mama wäre stinksauer gewesen. Mama hat uns alle erzogen. Klar, wenn die Erziehung etwas „rauher“ sein sollte, dann wurde Papa informiert. Überfordert war Mama aber niemals, davon kann mein Hosenboden… Mehr
Es ist ja nicht nur eine mutterlose Gesellschaft zu beklagen – es ist eine unvorstellbare Grausamkeit, die gesagt werden muss: die Mütter töten ihre ungeborenen Kinder, bzw. lassen sie töten. Mehr als 70 Millionen pro Jahr weltweit, das sind nur die gemeldeten Zahlen. Ursächlich hat die Frauen in diese mörderische Haltung jene sog.feministische Bewegung geritten, die nach wie vor kein Mandat von irgendeiner Frau der Welt dafür erhielt, noch gab es dafür irgendwelche Wahlen – reiche, sehr reiche Globalplayer haben Frauen aus reichem Haus dafür bezahlt, dass sie auf der Straße verkünden, sie sprächen im Namen der Frauen (was kein… Mehr
Diese Regierung nimmt sich so viele Unverschämtheiten und Dummheiten heraus, dass man es gar nicht mehr aufzählen kann – von Klimawahn und Deindustrialisierung … bis Lügerei, Betrügerei und jetzt Spahn, der den Mund nicht voll genug nehmen konnte bez. der Ablehnung des Kauf eines neuen Menschen. Es lohnt sich längst nicht mehr, diese Regierung ernst zu nehmen, aber man muss sie loskriegen, eben deshalb. Sie ist nicht für die Menschen der eigenen Kultur und wirklicher Zugehörigkeit, sie nimmt die dt. Bürger als Verfügungsmasse und handelt dementsprechend und nach Willkür, so wie der unverantwortliche Spahn, der mit dem zweistelligem Milliardenschaden wegen… Mehr
Insbesondere Spahn, aber auch viele andere gehören für mich auch wegen Ihres Verhaltens während der Plandemie vor Gericht. Es ist lachhaft, wenn die Sozen für ein Strafmass von mind. 15 Jahren für Steuer“hinterziehung“ werben- unsere Herrscherkaste aber die Milliarden nur so verballert. Das Ganze garniert mit Lügen sowie reichlich „Hass und Hetze“.
Aber ich wette dass der Jensemann bald wieder auftaucht- als leitender Mitarbeiter in der Privat- oder der Staatswirtschaft. Oder geht er vielleicht doch erstmal in Elternzeit?
Lieber Herr Goergen, danke für dieses schönen Artikel. ich bin fast gleich alt (1942) wie Sie und in einer kleinen ostwestfälischen Stadt aufgewachsen. Genau so, wie Sie es beschreiben, war es. Gott sei Dank wurde mein Vater 1946 aus russischer Gefangenschaft schwer krank entlassen, wurde aber von unserer Mutter gesund gepflegt und ist erst 1989 gestorben. Ich bin also mit Vater und Mutter aufgewachsen – genau wie Sie schreiben – an der langen Leine. Mein Bruder und ich hatten immer eine viel innigere Beziehung zu unserer Mutter, die stets zu Hause war, während Vater arbeitete und die schönen Dinge mit… Mehr
« Eine vaterlose Welt ist nicht nur für Kinder nicht schön. Eine gewollt mutterlose ist ein trauriger Irrweg. Wer das nicht weiß oder in dieser seelenlosen, technokratischen Scheinwelt nicht mehr empfinden kann, tut mir leid. »
Zustimmung.
Wobei Mutter und Vater nicht zwingend leiblich sein müssen. Sie müssen „nur“ sein wie Eltern.
Alleinerziehung und Erziehung durch gleichgeschlechtliche Eltern ergeben ein vorstellbares Mangelerlebnis mit Folgen für das Kind.
Der Vollständigkeit halber muss noch gesagt werden, dass die mit Abstand meisten Kindesmisshandlungen in konventionellen Familien mit Vater und Mutter stattfinden.
In meinen Augen sind die westlichen Gesellscchaften schwer verhaltensgestört und geistig schwer behindert. Die Frauen haben mE überwiegemd einen an der Waffel und führen sich aufgrund des Feminismus auf, als seien sie die Herren der Welt. Deshalb gibt es mE so viele alleinerziehende Mütter. Wir erleben mE gerade das Endspiel der westlichen Geselöschaften. ME ist das gut, denn derartig gestörte Gesellschaften verdienen es mE nicht, fortzubestehen.
So ein Unsinn! Das Kind kann auch mit 2 Vätern gesund aufwachsen. Wichtig ist dass das Kind ehrlich geliebt wird. Ich gratuliere Spahn. Und das als nicht homosexuelle Person.