Probleme der Zuwanderung geschildert: Wiener Lehrer droht nun der Maulkorb

Thomas Walach, ehemaliger SPÖ-Kommunikationschef, Journalist und Historiker, hatte als Lehrer an einer Wiener Brennpunktschule den Mut, die Realität über die MIgrationssproblematik in den Schulklassen auszusprechen. Nun droht ihm die Wiener Bildungsdirektion mit einem Redeverbot.

picture alliance | Franz Perc
Thomas Walach, Aufnahme vom 30.07.2019

In einem Interview mit der „Presse am Sonntag“ schilderte der nunmehrige Lehrer die dramatischen Zustände an seiner Mittelschule: Kinder, die trotz ihrer Geburt in Wien erst in der Schule erstmals mit Deutsch in Kontakt kommen, Walach schildert die massiven Sprachdefizite, die fehlenden Basiskompetenzen. Und der Ex-SPÖ-Mitarbeiter berichtet über Ramadan-bedingte Lernausfälle sowie über einen Lebensentwurf der Schüler, der für viele „für immer von der Sozialhilfe zu leben“ vorsieht.

Thomas Walach, der vor drei Jahren die Politik verließ, um an einer Mittelschule zu unterrichten, beschreibt ein ethnisch segregiertes Schulsystem: In seiner Schule in Wien haben von 400 Kindern nur fünf keinen Migrationshintergrund. Viele Schüler können weder richtig lesen noch schreiben, nicht einmal in ihrer Muttersprache.

Zwangsverheiratung nach Pflichtschule

Außerdem falle der Ramadan-Monat für den Lernerfolg faktisch aus, weil die Kinder tagsüber nichts essen und trinken, aber nachts feiern. Und Mädchen würden nach Abschluss der Pflichtschule häufig zwangsverheiratet und verlassen somit das Bildungssystem.

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Anstatt dem Whistleblower zu danken und die genannten Probleme zu lösen, reagierte die Bildungsdirektion mit einer Dienstanweisung: Walach darf sich künftig nur noch zu bildungspolitischen Themen äußern, wenn er vorher eine Erlaubnis einholt. „Die Bildungsdirektion hat mir nun offiziell die Weisung erteilt, mich nur noch bildungspolitisch zu äußern, wenn sie mir das zuvor genehmigt hat“, zitiert die „Presse“ den Lehrer. Die Behörde bestätigte das Verfahren grundsätzlich und begründete es mit „besonderer Verantwortung“ von Lehrkräften und dem Schutz der Schulgemeinschaft – die zuständige Stadträtin ist von den NEOS, die auch in der Bundesregierung mit der ÖVP und der SPÖ die Koalition stellen. Die österreichische Schwesterpartei der FDP kommt aktuell in den Umfragen nur auf sieben Prozent.

Dass die Bildungsdirektion nun zur Zensur greift, statt offen mit der ohenhin nicht mehr vertuschbaren Problematik der Massenzuwanderung umzugehen, sorgt nun für viel Kritik auf den Social-Media-Plattformen. Auch der bekannte österreichische Verfassungsrechtler Peter Bußjäger sieht für den versuchten Zensur-Erlass keine rechtliche Grundlage: Solange Walach sachlich bleibt und keine Persönlichkeitsrechte verletzt, ist seine Meinungsäußerung durch Artikel 10 der Menschenrechtskonvention geschützt. Die Genehmigungspflicht wirkt wie ein bürokratischer Maulkorb, der kritische Stimmen aus dem Schuldienst mundtot machen soll.

In Wien bereits mehr Geburten von Nicht-Österreicherinnen

Der Fall ist auch deshalb besonders brisant, weil Thomas Walach kein rechter Politiker ist, sondern ein Linker mit eindeutiger SPÖ-Vergangenheit. Genau deshalb können seine Schilderungen nicht einfach als „rechte Propaganda“ weggewischt werden, wie dies bereits bei unzähligen Warnungen der FPÖ erfolgt ist.

Die FPÖ von Herbert Kickl sieht darin natürlich nun eine Bestätigung der schon seit Jahren existierenden Staatskrise aufgrund der Folgen der unkontrollierten Massenzuwanderung. Aktuelle Daten der Statistik (Geburtenbarometer 2026 der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) belegen übrigens die Entwicklung, über die nun offen diskutiert wird: So sind bereits 58 Prozent der Frauen, die in Wien ein Kind gebären, nicht aus Österreich.

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Kommentare ( 7 )

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Zebra
18 Minuten her

Wäre schön, wenn auch in Deutschland SPD-, CDU- und Grünen-Politiker mal als Lehrer tätig würden – das fördert ungemein die Erkenntnis.

Schwabenwilli
21 Minuten her

Was soll man noch schreiben?
Alle Empörung nutzt nichts.
Der Fortgang der Dinge wird sich auf einer ganz anderen Ebene abspielen.

na sowas
22 Minuten her

Nur überhebliche Deppen glauben, mit Redeverboten, Probleme zu beseitigen

imapact
26 Minuten her

Das linke Machtestablishment ist unreformierbar. Ob in Österreich, Deutschland oder anderswo. Sollte einer der ihren einmal tatsächlich eine kritische Haltung einnehmen, wird er umgehend kaltgestellt. Es gibt da keine Dialoge oder Kompromisse. Es hilft nur die Ablösung dieser toxischen Machthaber durch eindeutige Mehrheiten.

Rainer Schweitzer
31 Minuten her

„So sind bereits 58 Prozent der Frauen, die in Wien ein Kind gebären, nicht aus Österreich.“

Das erinnert mich daran, daß ich noch nie in Wien war. Ich sollte es besichtigen, solange es noch österreichisch ist. Den Orient kenne ich schon gut genug.

Richy
38 Minuten her

Früher standen die Türken VOR Wien, jetzt sind sie IN Wien. Der Untergang des Abendlandes schreitet mit Meilenstiefeln voran und ist nicht mehr aufzuhalten! Aber dieses Problem ist selbstgewählt, hierfür bedarf es keiner kriegerischen Auseinandersetzungen mehr. Unsere freiheitliche Gesellschaft unterwirft sich devot selbst! Und die Links-Grünen freuen sich darauf.

roffmann
38 Minuten her

Es gibt wieder Redeverbot ? Kirchenbann und vogelfrei Erklärungen ? Das Mittelaler feiert Auferstehung ! Wir sind weit gekommen !