Verwirrspiel um den Mord an Ann Widdecombe: Linker Terror erreicht Großbritannien

Die prominente Konservative und Brexit-Kämpferin Ann Widdecombe wurde in ihrem Haus in Devon brutal ermordet. Die britische Polizei ermittelt nun wegen politisch motivierten Terrors. Der Fall markiert eine neue Eskalationsstufe des „Farage Derangement Syndrome“ und zeigt die wachsende Gewaltbereitschaft links-progressiver Milieus.

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In Großbritannien wie in Deutschland und anderswo gibt es Zeichen der um sich greifenden politischen Verwirrtheit. In den USA ist das Phänomen als „Trump Derangement Syndrome“ bekannt, in England inzwischen als „Farage Derangement Syndrome“. Zumal die politische Linke entsetzt ist über die möglichen Entscheidungen einer möglichen nationalen Reform-Regierung. Aber auch ein ehemaliger Mitarbeiter der einst konservativen Times – heute wie so viele Blätter nach links gerutscht –, Peter Chappell, hat ein Buch geschrieben: „What If Reform Wins“. Ähnlich wie in der deutschen Debatte um die Sachsen-Anhalt-Wahl ist darin an die Wand gemalt, was alles schiefliefe aus der Sicht des alten Establishments, wenn Farage die Regierungsgeschäfte übernähme.

Prognose
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Angeblich sei das britische System besonders ‚anfällig‘ für abrupten Wandel durch Regierungswechsel, da das Land über keine geschriebene Verfassung verfügt. Daher dürfe man die Macht immer nur an die „netten Kerle“ („the good chaps“) weitergeben. Die in Westminster genährten Technokraten der bisherigen Regierungsparteien sind demnach etwas Besseres als die wahrhaften Graswurzeln von Reform UK, einer Partei, die nicht aus Juristen und Lehrern besteht, sondern (auch) aus Veteranen, Freiberuflern, Pub-Wirten, Bauern, Call-Center-Managern oder Grundbesitzern.

Diese neuen, nicht so „netten Leute“ dürfen folglich, wenn sie schon die höchsten Staatsämter besetzen, keinesfalls den Apparat unter sich formen, so wie es allerdings die „netten Kerle“ über Jahrzehnte getan haben. Sie sollen freilich alle Sitten der ungeschriebenen britischen Verfassung respektieren, aber auch die BBC und die britische Energiewende am Leben erhalten. Man sieht: Die Wünsche sind etwa dieselben wie die des deutschen Establishments. Das Buch zeigt, wie düster die Aussichten für eine von allen respektierte „Demokratie“ auch auf der Insel sind. Die alten etablierten „netten Kerle“ sehen ihre Felle davonschwimmen und wollen ihren informellen Einfluss nicht aufgeben.

Eine ominöse Bedrohung des Lebens inmitten des Chaos

Die Diskussion ist die selbst noch zivile Hülle einer unterliegenden Bürgerkriegsstimmung. Und die hat sich nun offenbar in einem Verbrechen gezeigt, das von kaum jemandem vorausgesehen wurde. Mit Ann Widdecombe wurde eine prominente Stimme des politischen Wandels in Großbritannien ermordet – anscheinend von einem sehr entschlossenen Täter, der ausgerechnet in Rotherham im nördlichen England, bewaffnet mit einer Art Holzstange, in sein signalrotes Auto stieg, um ins mehr als 400 Kilometer entfernte Devon zu fahren. Dort angekommen, parkte er den Wagen vor dem Haus, verschaffte sich auf unbekanntem Wege Zugang zu Widdecombes Haus und ermordete sie brutal.

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Rotherham ist eines der Zentren jenes säkularen Skandals um jene von pakistanischen Banden missbrauchten und vergewaltigten Mädchen, der noch lange nicht aufgeklärt oder beendet ist. Es gehört also zu den Orten, an denen das „multikulturelle“ Britannien zu einer mindestens informellen Herrschaft gekommen ist. Dass ein vereinzelter junger Mann, der bis zum Tod seines Vaters von diesem abhängig war, dass ein solcher Mann die Mentalität seiner unmittelbaren Umgebung aufsaugt, sich ihr nicht widersetzt, sondern sie quasi exekutiert – das scheint im weitesten Sinne plausibel. Am Freitag bestritt die Polizei noch, dass es um eine politisch motivierte Tat ging. Am Samstag hieß es, der 28-Jährige sei freigelassen worden und nicht mehr Gegenstand der Ermittlungen. Am Montag wurde er wieder festgenommen, diesmal wegen Terrorverdachts. Wird der Öffentlichkeit wieder einmal Sand in die Augen gestreut? Zuvor hatte noch Innenministerin Shabana Mahmood erklärt, dass der Mann dem Anti-Terror-Programm Prevent unbekannt gewesen war.

Nun erfährt man selbst aus dem Guardian, dass die Polizei „wegen möglicher linker Motive“ ermittelt. Es handle sich um einen „gezielten Angriff“ auf Widdecombes Leben – keinen Kollateralschaden eines anderen Verbrechens also.

Und noch etwas ist höchst merkwürdig an diesem Geschehen. Widdecombe hatte eine Kollegin auf dem Youtube-Kanal TalkTV, die Journalistin Isabel Oakeshott, die kurz nach dem Verbrechen bemerkte, dass genau an dem Tag und um die Zeit, zu der Widdecombe ermordet wurde, ein Unbekannter vor ihrem Haus in den Cotswolds aufgetaucht sei und Bilder von dem Haus gemacht habe, wie der Daily Express meldet. Auf TalkTV spricht Oakeshott von einer „ominösen Bedrohung des Lebens“, die sie in das Bild eines immer mehr chaotischen Britannien einordnet.

Bedeutendste Politikerin Großbritanniens seit Thatcher

Ann Widdecombe war vielleicht keine der ganz Großen in der britischen Politik, aber ihr Vermächtnis könnte größer sein als ihre Errungenschaften in der Regierung, nicht zu vergessen ihre Rolle rund um den Brexit. Darin ähnelt sie Charlie Kirk, dessen Wirken groß war, seine Nachwirkung aber vielleicht größer. Bezeichnend war, dass Nigel Farage umgehend kritisiert wurde, als er öffentlich seine Trauer ausdrückte. Für Farage war Widdecombe „zweifellos die bekannteste und herausragendste Politikerin Großbritanniens seit Margaret Thatcher“; immer habe sie zu ihren Überzeugungen gestanden und dafür gekämpft.

Sogar die Times wollte darin „Propaganda“ sehen, weiter links stehende Medien ohnehin. Die Blumen, die Farage an Widdecombes Haus ablegte? Nur für die Kameras, bloß eine „Vorstellung“, die von seinen Finanzskandälchen ablenken soll. Einige erinnern sich an den tragischen Tod der Labour-Poltikerin Jo Cox, der damals, in Zeiten des Brexits, für viel Entsetzen sorgte und sofort als „antibritischer Terrorismus“ galt. Warum also nicht der Mord an Widdecombe? Wieder steht so auch die Rolle der Polizei in Frage, die schon im Fall Henry Nowak zunächst lange eine falsche Darstellung der Dinge veröffentlichte.

Laut Farage soll Starmer behauptet haben, es sei ein verunglückter Raubeinbrauch gewesen, was den Reform-Spitzenmann wenig überzeugte. Für Farage wie für die Behörden steht fest, dass es um einen geplanten „vorsätzlichen Mord“ ging. Seine Partei hat für den Fall ihres Siegs eine aufgerüstete Sicherheitsarchitektur für alle Parlamentarier angekündigt. Auch Premier in spe Andy Burnham will sich dem nicht verschließen, obwohl Widdecombe ja gar keine Abgeordnete mehr war.

Auch Widdecombe machte ihre Bekanntschaft mit der Cancel Culture, als sie den Klimawandel leise bezweifelte oder ihren sozialkonservativen Überzeugungen Ausdruck gab – etwa was die Bevorzugung der Ehe zwischen Mann und Frau angeht, oder ihre Ablehnung der Euthanasie, die Leben gefährde. Aber eine noch halbwegs vielfältige Medienlandschaft erlaubte ihr, sich weiterhin ausdrücken zu dürfen. Ihr Übertritt zur Brexit-Partei, der heutigen Reform-Partei gilt als wichtige Geburtshilfe für diese politische Formation. In Großbritannien war der Ausschluss nie ein totaler. Das wäre in Deutschland wohl nur durch die alternativen Medien möglich gewesen.

Umso schlimmer reckt nun der politische Terror sein Haupt auf der Insel. Denn als dies wurde der Mord an Widdecombe nach kurzem Zögern auch von der Polizei kategorisiert – manch einer glaubt, das geschah nur durch den Druck auf den sozialen Medien.

In diesen Tagen: USA wollen internationales Bündnis gegen linken Terror

Der Mord an Widdecombe fiel zudem in eine Woche, in der Marco Rubio in Washington zu einem Gipfel gegen den neuen „linken Terror“ eingeladen hat. Konkret ist vom „Wiederaufleben des transnationalen linksextrem Terrorismus“ die Rede. Eingeladen waren Vertreter aus über 60 Staaten, darunter Argentinien, Mexiko und Italien.

Zwischen 1970 und 1980, so das State Department, wurden 93 Prozent aller Terrorangriffe im Westen von Linksextremisten begangen, die für 58 Prozent der terrorbedingten Toten verantwortlich waren. Seit 2016 sehe man wieder einen scharfen Anstieg des linksextremen Terrors in den USA und Europa. Der alte Kontinent gilt in den USA heute als Inkubator der neuen Terrorformen, wie auch die neue „United States Counterterrorism Strategy“ besagt.

Dazu gehören ebenso Anschläge auf Bahnlinien im Umfeld wichtiger Ereignisse (Olympia in Frankreich) und politische Morde wie der an Quentin Deranque in Lyon. 2024 habe es allein in der EU 21 linksextreme Angriffe gegeben, daneben 24 dschihadistisch motivierte. Die Bedrohungen für die USA bestehen laut der Trump-Regierung in: „Drogenterroristen und internationalen Banden“, „traditionellen islamistischen Terroristen“ und „gewalttätigen Linksextremisten, darunter Anarchisten und Antifaschisten“.

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Kommentare ( 1 )

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Budgie
26 Minuten her

In Deutschland passiert das alles Dank der Hilfsbereitschaft von CDU/CSU!

Millionen und Abermillionen unseres Steuergeldes werden den „linken“ schädeleinschlagenden Terrorbanden wie „Antifa“ oder „Widersetzen“ durch die Politiker der Union zugeschanzt. Und wir sollten die Unterstützung des terroraffinen Migrations-Milieus und der Migrationsindustrie durch die sogenannten Christdemokraten nicht vergessen. Was dort in Grossbritanien passiert, dass ist auch bei uns an der Tagesordnung (siehe Erfurt, Solingen, Mannheim etc.)!

Last edited 25 Minuten her by Budgie