Marla Svenja Liebich, als Mann geboren, als Frau behördlich anerkannt, wird in ein Männergefängnis verbracht. Mit dem Fall dieser Dissidentin enttarnt sich der vermeintliche Rechtsstaat als Konstrukt der reinen Willkür. Was nicht passt, wird passend gemacht. Was der Wokeria erlaubt ist, ist einem Konservativen verboten.
picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt
Marla Svenja Liebich darf nicht im Frauengefängnis bleiben. Nach der Auslieferung von Tschechien nach Deutschland wurde Liebich zunächst in die JVA Chemnitz eingeliefert. Dann entschied die Anstaltsleitung jedoch, dass die verurteilte Rechtsextremistin in ein Gefängnis für Männer wechseln müsse.
Eine Entscheidung, die an Willkür erinnert. Und die, sollte sie Bestand haben, zeigt, dass der Staat sein eigenes Recht nach Belieben biegt, bis es ihm passt. Erst erlaubt er seinen Bürgern, ihr Geschlecht frei Schnauze jedes Jahr neu zu definieren – wie es auch die „Autorin“ Brunhilde dieses Beitrags getan hat – und dann heißt es plötzlich: Nein, Moment, Geschlecht ist doch kein Gefühl. Ob jemand das Selbstbestimmungsgesetz nutzen und sich umetikettieren darf, hängt offenbar von der politischen Einstellung ab.
Und wer zu rechts oder zu konservativ ist, der darf eben nicht.
Liebich war 2023 – damals noch als Mann – wegen Volksverhetzung und weiterer Straftaten verurteilt worden. Unter anderem hatte er Baseballschläger mit der Aufschrift „Abschiebehelfer“ verkauft. Im Zuge des Verfahrens ließ Liebich daraufhin seinen Geschlechtseintrag auf weiblich ändern. Kritiker sahen darin einen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes und warfen ihm vor, nur seine Haftbedingungen verbessern zu wollen.
Die jetzige Entscheidung wirft Fragen auf: Gibt es andere Fälle, und bei denen ähnlich entschieden wurde? Welche ehemals männlichen und jetzt weiblichen Straftäter können in Frauengefängnissen verbleiben, wer sitzt im Männerknast?
Und in der Tat: In Chemnitz, Vechta und Berlin gibt es ähnliche Fälle wie den der Marla Svenja Liebich. Doch hier haben die Trans-Häftlinge stets weibliche Insassen sexuell belästigt, etwa Sex gegen Zigaretten gefordert, oder Mitinsassinnen bedroht. Erst anschließend wurden sie wieder in Männergefängnisse zurück verbracht. Bei all diesen Beispielen gibt es also einen wichtigen Unterschied zu Marla Svenja Liebich: Erst bei tatsächlichen Sicherheitsrisiken oder nach Übergriffen wurde jemand verlegt. Nicht schon auf Verdacht hin oder aus politischem Opportunismus.
Nach Erfassung durch einzelne Justizministerien der Länder waren 2025 etwa 35 bis 45 Transfrauen in Frauengefängnissen inhaftiert. Jedoch sitzen der Erhebung zufolge zwischen 80 und 120 Transfrauen in Männergefängnissen. Auch hier gilt offenbar: Die Inhaftierung erfolgt grundsätzlich nach dem eingetragenen Geschlecht und wird erst „aus Sicherheitsgründen“ geändert, jedoch nicht nach politischem Kalkül.
Unterdessen berichtet das Portal Nius, dass ein männlicher Straftäter, der wegen Kindesmissbrauchs in drei Fällen verurteilt wurde, in ein Frauengefängnis verlegt worden sei. Noch in der Haft habe der verurteilte Kinderschänder aus Thüringen seinen Geschlechtseintrag geändert. Er sei daraufhin ins Frauengefängnis Chemnitz gebracht worden, berichtet das Portal unter Bezug auf einen Gerichtsbeschluss, der ihm exklusiv vorliege. Also ausgerechnet in das Gefängnis, das Marla Svenja Liebich ablehnte? TE konnte dies nicht mit einer unabhängigen Quelle belegen.
Mit dem Fall Liebich entwickelt sich die Bundesrepublik Deutschland auf kuriose Weise zur Republik Absurdistan. Bei der Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) im Jahr 2024 hatte die damalige Familienministerin Lisa Paus stets betont, man habe sich „viele gute Gedanken gemacht“ und „ein gutes Gesetz geschaffen“. Das „Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag“, wie es genau heißt, sollte „die freie Entfaltung der Persönlichkeit, die Achtung der Privatsphäre und die Nichtdiskriminierung … für transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen sicherstellen“. So steht es im Gesetzestext.
Das Problem: Niemand musste mehr beweisen, dass er, sie oder es tatsächlich „transgeschlechtlich“, „intergeschlechtlich“ oder „nichtbinär“ ist. Man konnte es (und kann es nach wie vor) einfach so behaupten. Auch die Autorin dieses Textes hat dies erst heute wieder getan. Wie sie in Zukunft heißen und welches Geschlecht sie dann haben wird, welche kuriosen Folgen das alles bereits jetzt zeitigt, das erzählt sie demnächst in „Brunhilde am Scheideweg“, Folge 4.
„Die Frage, ob eine Person, die zusätzlich geschlechtsangleichende körperliche/medizinische Maßnahmen in Erwägung zieht, solche vornehmen kann, wird nicht durch das SBGG geregelt“, heißt es ganz offiziell. So wurde es vom Bundestag und Bundesrat abgenickt – ganz klar und lapidar. Anders gesagt: Wir schaffen einfach mal die Biologie ab. Wird schon schiefgehen.
Absurd und komplett aus der Zeit gefallen – so wirkte das Gesetz von Tag Eins an auf viele Bundesbürger. Doch die Bundesregierung und Ministerin taten jegliche Bedenken ab. Paus lehnte sich weit aus dem Fenster: Ein Missbrauch sei überhaupt nicht zu erwarten, sagte sie.
Bis Marla Svenja „auf die Welt“ kam…
Der düster-dystopische Dissident Sven Liebich, der die Welt mit absurden, teils witzigen, teils aberwitzigen Aktionen aufrüttelte, er war dem Staat stets ein Dorn im Auge. Als Er zu einer Sie metamorphierte, als aus Sven plötzlich Marla Svenja wurde, schminkte sie sich äußerst ambitioniert. Sie trat mit Leoparden-Bluse und schniekem Breitkrempenhut ins Rampenlicht, malte sich die Lippen blutrot und pochte darauf, doch nur endlich ihr „Leben als Frau und Mutter“ ausleben zu können.
Marla Svenja Liebich wollte die Regierung mit ihren eigenen Waffen schlagen. Nun wird sie selbst geschlagen. Ein weiteres Mal. Denn bereits im vergangenen Jahr wurde dem Chef des offiziell stets als „rechts“ betitelten Nachrichtenportal Nius, Julian Reichelt, gerichtlich erlaubt, Marla Svenja weiterhin als Mann zu bezeichnen. Das Landgericht Berlin lehnte einen entsprechenden Antrag Liebichs auf eine einstweilige Verfügung ab.
Schon damals saß der Staat in der Zwickmühle. Er musste einem verhassten konservativen Medium, dem er normalerweise gar nichts erlauben würde, plötzlich einen Persilschein ausstellen. Das Problem: Die falschen Journalisten berichten über die falsche Frau. Die Lösung der Richter: Minus und Minus muss dann wohl Plus ergeben. Sie urteilten überraschend, dass die Bezeichnung als Mann plötzlich durch die Meinungsfreiheit gedeckt sei. Ein äußerst seltsames und gerichtlich sicherlich anfechtbares Urteil. Denn der Gesetzestext sagt exakt das Gegenteil.
Das Augenfällige: Bei links verorteten Vorzeige-Transfrauen erscheint ein solcher Richterspruch undenkbar. Georgine (ehemals Georg) Kellermann vom WDR oder Tessa (vormals Markus) Ganserer (Grüne) müssen weiterhin bei Strafe Frau genannt werden und dürfen weiter ihren kuriosen Kleiderschränken frönen. Dabei haben die beiden nicht mal einen so schmucken Damenbart wie Marla Svenja. Ganserer saß sogar im primitiven, durchsichtigen Negligé-Outfit im Bundestag. Alles offenbar kein Problem.
Auch das Beispiel „Maja T.“ macht den Zwist deutlich, in dem der Staat mittlerweile agiert. Das Mitglied der extrem gewaltigen „Hammerbande“, die 2023 in Ungarn vermeintlichen Rechtsradikalen oder all jenen, die sie dafür hielten, hinterrücks die Köpfe eingeschlagen und sie mit Säure attackiert haben soll, war zunächst ein Mann namens Simeon, erklärte sich im Laufe des Verfahrens kurzerhand zur „nonbinären Person“ – und darf es bis heute bleiben. Mehr noch: Selbsternannte Freiheits-Ikonen wie Katrin Göring-Eckardt setzen sich für das geschlechtslose Subjekt sogar öffentlich ein, fahren nach Ungarn, wo Maja T. inhaftiert war, und demonstrieren für die Freilassung des/der selbsternannten Ungeschlechtlichen unter dem Motto „Free Maja“. Sämtliche Gewalttaten werden hier ebenso ignoriert wie der obskure plötzliche Pimmel- und Eierverlust, in dem die ganze, seltsame Chose im Grunde ihre absurde Basis findet.
Marla Svenja Liebich hatte zeitweise den Spruch „Free Maja“ gekapert und medienwirksam eingesetzt. „Free Marla“ forderte sie. Vergeblich. Sie findet sich nun in einer Männerhaftanstalt wieder.
Am Ende bleibt der fragende Blick auf die völlig kontrafaktische Gesamtsituation. Was darf man erwarten in einem Land, in dem sich ein Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vehement gegen Leihmutterschaft einsetzt, sie dem Volk sogar verbietet, nur um sich und seinem Ehemann dann selbst eine Leihmutter in den USA zu organisieren?
Die Antwort: Sie halten uns offenbar für debil. Sie denken, sie können uns alles erzählen. Verantwortungsgefühl, Scham – alles passé. Willkommen in Absurdistan. Das Land braucht eine Hymne.
Spahn und sein Ehemann, die sich schon während der Corona-Maskengeschäfte eine Villa zulegten, die sie angeblich mit einer Erbschaft bezahlt haben wollten, bis die Geschichte (ohne jegliche Konsequenz) als Lüge zerplatzte, diese beiden sinistren Gestalten also seien nun „Papas geworden“, flötet die Mainstream-Presse. Und mehr noch: Man habe ihnen ein Kind geschenkt, heißt es verbrämt. Nein, verschenkt wurde hier mit Sicherheit nichts. Spahn und sein Mann haben das Kind gekauft! Punkt. Für rund 120.000 Dollar, von denen meist nur der geringste Teil an die austragende Mutter geht, wie Brancheninsider berichten.
Den Namen dieser Branche muss man klar benennen: Menschenhandel.
In einer Bundesrepublik Absurdistan, wo eine derartige Degeneration von den Altmedien völlig unkritisch begleitet oder einfach verschwiegen wird, muss man sich über einen Fall Marla Svenja Liebich eigentlich nicht mehr wundern.
Wir tun es dennoch. So lange, bis der Spuk endlich vorbei ist.


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Ich kannte Liebich vorher nicht, aber seine Darstellung einer Frau war einfach ganz beachtlich stilvoll, geradezu hollywoodmäßig damenhaft.
Man vergleiche mal das Auftreten der „Tessa“ Ganserer, die sich immer mehr einem gewissen (hüstel) Niveau näherte, und das im sogenannten Hohen Haus …
Stimmt. Diese Dame hat wirklich Stil.
Hey BRD Bürger, mal darüber nachgedacht warum Euer Land so ist wie es ist? Die ganze Welt lacht Euch aus. Ihr Klugköpfe bezahlt noch kräftig für den Schmäh. Der einzige Ausweg für Euch wäre ein Japanimport, Harakiri. Als frisch an die Tat.
Man darf ihr/ihm eigentlich dankbar sein, entblößt er doch die total verblödete Gesetzgebung einer dem Wahn verfallenen Politikkaste.
Richtig.
Es ist zu schön, zu beobachten, wie sich der ehemalige Rechtsstaat windet, um sein obszönes „Gleichstellungs“-Gesetz mal mit drakonischen Strafen durchzusetzen und mal einfach zu ignorieren.
In der Psychiatrie bezeichnet mal sowas wohl als „schizophren“.
Die Kaiser im Land können solange weiter in ihren neuen Kleidern rumrennen, bis ihnen das Volk kein Spalier mehr steht, dieses neue deutsche Theater abwählt und sie als das bezeichnet was sie sind, ideologisch hochglanzpolierte, medial hochgeschriebene Scheinriesen.Aber mit der Tendenz Schmerzgrenze scheinbar noch nicht erreicht! Oder der woke Circus Maximus hört erst auf, wenn wie weiland ganz Rom niedergebrannt wurde, von Babarenstämmen übernommen wird oder durch innere Unruhen mit Bürgerkrieg komplett zusammenbrochen ist. Fazit: es ist noch Luft unterm Pedal. Da noch kein Pferd zum Minister ernannt wurde, wird die Sause wohl noch etwas weitergehen! Generelle Frage zum akuellen… Mehr
Liebich spielt mit dem System, führt es vor, läßt es den Tyrannen zeigen. Ich habe dieses Spiel schon seit längerem verfolgt. Einfach herrlich.
Wie verkommen muss eine Kultur sein, wenn sie zarte Damen in Männerknäste sperrt? Die zahlreichen Bewährungsfreisprüche für Vergewaltiger lassen ja eine gewisse strukturelle Frauenverachtung innerhalb der deutschen Paralleljustiz erkennen, aber dass man jetzt schon geradezu vorsätzlich Opfer generiert?
Wenn in 5000 Jahren Paläoanthropologen und Archäologen menschliche Skelette aus der heutigen Gegenwart freilegen, werden sie zweifelsfrei feststellen können, welchem naturwissenschaftlich gültigen Geschlecht sie zuzuordnen sein werden. Bei menschlicher Asche lässt es sich ebenfalls einwandfrei nachweisen. Ein ideologiepolitisch nicht korrumpierbares Vorgehen. Dieser Selbstbestimmungshokuspokus ist sehr vergänglich und hat im wahrsten Sinne des Wortes keine Zukunft.
Man muss die Attribute Gewissenlosigkeit, Doppelzungigkeit, Amoralität, chronischer Hang zu Lügen,, Unfähgkeit, Kritik anzunehmen,, Empathielosigkeit, ,Unfähigkeit zur Selbstreflexion nur einmal als wesentliche Persönlichkeitsmerkmale über eine beliebige KI zu anerkannten, psychiatrischen Krankheitsbildern zuordnen lassen.
Und d
Sicher gab es schon immer Männer und Frauen, die der Meinung waren, daß ihr Gehirn und ihr angeborenes Geschlecht nicht zusammenpaßten. Das bestreiten die meisten Menschen auch nicht. Es ist aber immer alles so lächerlich, wenn man hört, man habe als Mann mit Identitätsproblemen schon früh im Leben im Kleiderschrank der Mutter oder Schwester gewildert. Diese sich für Frauen haltende Herren haben nun wirklich keine Ahnung, was das Frau-Sein wirklich ist, es umfaßt. Ich, Frau, Mutter, Großmutter, und alles heute gerne, hatte auch Teenage-Zeiten, wo ich mit meinem Vater auf dem Bau Zementmaschinen befüllt, gemauert, das Dach gedeckt, Leitungen und… Mehr
Kranke Gesellschaft meets Gesinnungsjustiz. Das geht alles nur bei Antifanten durch, die auf andere mit dem Hammer losgehen. Man(n)/Frau muss schon auf der richtigen Seite stehen.