Ideologie schlägt Sicherheit. Kaum im Amt, kündigt Saint-Denis’ neuer Bürgermeister die schrittweise Entwaffnung der Stadtpolizei an. Das Ergebnis folgt sofort: Beamte quittieren den Dienst und wollen weg.
picture alliance / SIPA | Christophe Pelletier
Bally Bagayoko, neuer Bürgermeister von Saint-Denis und Politiker der linken La France Insoumise, hat seiner Stadt in wenigen Tagen vorgeführt, was geschieht, wenn linke Gesinnungspolitik auf die harte Wirklichkeit eines Problemviertels prallt. Kaum gewählt, kündigte er an, die kommunale Polizei schrittweise zu entwaffnen. Zuerst sollen Gummigeschosswerfer verschwinden, die Schusswaffen vorerst bleiben. Danach soll, ganz langsam, eine neue Doktrin entstehen. Schon diese Ankündigung reichte aus, um eine Stadt in Unruhe zu versetzen.
Die Reaktion folgte auf dem Fuß. Laut mehreren Berichten wollen zwischen 70 und 90 der rund 150 kommunalen Polizisten ihre Versetzung beantragen oder die Truppe verlassen. Auch der Leiter der Stadtpolizei und mehrere seiner Stellvertreter stehen demnach vor dem Abgang. Wenn in einer ohnehin belasteten Kommune binnen kürzester Zeit ein solcher Aderlass einsetzt, dann ist das ein Misstrauensvotum der eigenen Sicherheitskräfte gegen den neuen politischen Chef.
Wie sich diese Entscheidung auf der Straße anfühlt, brachte eine Polizeiquelle auf den Punkt: Man schicke die Beamten hinaus „mit einem Stift und einer Trillerpfeife“. Genau das ist der Kern dieses Vorgangs. Die Linke predigt Nähe, Deeskalation und soziale Symbolik, aber draußen vor der Tür warten keine Seminarräume, sondern Täter, Banden und harte Gewalt. Wer Polizisten entwaffnet, stärkt nicht den Frieden. Er verschiebt das Kräfteverhältnis zugunsten der Kriminellen. Dass Gewerkschaften die Maßnahme als „schönstes Geschenk an die Kriminellen“ bezeichneten, ist deshalb keine Übertreibung, sondern eine nüchterne Beschreibung.
Doch Bagayoko beließ es nicht bei der Attacke auf die Polizei. Er erklärte auch, Beamte seien vor allem Menschen, die einem politischen Auftrag folgten. Wer nicht mit dem politischen Projekt im Gleichklang sei, werde im Rahmen natürlicher Mobilität zwangsläufig gehen. Danach beteuerte er zwar, niemanden hinauswerfen zu wollen. Der Satz stand trotzdem im Raum. Und er klang genau so, wie er verstanden wurde: als Warnung an Mitarbeiter, die nicht auf Linie sind.
Damit war eine Grenze überschritten. Der französische Minister für den öffentlichen Dienst und die Staatskassen, David Amiel, schrieb Bagayoko direkt und erinnerte ihn daran, dass keine kommunale Behörde rechtmäßig andeuten dürfe, Beschäftigung, Aufgabe oder Verbleib von Mitarbeitern könnten von ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Nähe zu den politischen Zielen der Stadtspitze abhängen. Solche Schritte könnten rechtswidrig sein, von Verwaltungsgerichten aufgehoben werden und nach Regierungsangaben sogar in Richtung moralischer Schikane oder strafrechtlich relevanter Diskriminierung weisen. Das ist bemerkenswert. Nicht die Opposition allein schlägt Alarm, sondern bereits die Regierung.
Bagayoko versucht nun zu beschwichtigen. Saint-Denis werde eine starke bürgernahe Polizei behalten, Änderungen würden mit Personal und Bevölkerung abgestimmt, sagt er. Doch das ändert nichts am politischen Muster. Erst kommt das ideologische Signal, dann der Schock im Apparat, dann der Rückzug in weichgespülte Formeln. So funktioniert linke Kommunalpolitik seit Jahren: Sie verachtet staatliche Autorität, bis die Folgen sichtbar werden, und verkauft danach das angerichtete Chaos als missverstandene Reform.
Besonders aufschlussreich ist die Einordnung des Falls. Der Kurs von La France Insoumise in Orten wie Saint-Denis ist kein Ausrutscher, sondern Teil einer bewussten Wahlstrategie in stark migrantisch geprägten Vorstädten. Dort setzt die Partei auf Antidiskriminierungsrhetorik, auf die Erzählung vom systemischen Rassismus und auf das politische Framing, urbane Gewalt sei vor allem Folge von Armut, Ausgrenzung und institutioneller Benachteiligung. Das Ergebnis ist eine Politik, die den Rechtsstaat nicht mehr verteidigt, sondern ihn gegenüber seinen Gegnern moralisch entwaffnet.
Der Fall Saint-Denis zeigt in aller Deutlichkeit, wohin dieser Kurs führt. Wer in einem Brennpunkt zuerst die Polizei schwächt und dann dem eigenen Personal politische Gefolgschaft nahelegt, betreibt keine Erneuerung, sondern ideologische Unterwerfung. Der Exodus der Beamten ist das Urteil der Praxis über eine Politik, die sich selbst für human hält und am Ende doch nur eines produziert: weniger Sicherheit, noch mehr Verfall.


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„sondern ideologische Unterwerfung“
Der Mann selber kann sich kaum unterwerfen, er ist selber Mohammedaner. Das ist schlichtweg Eroberung, Übernahme. Was steht im Weg? Polizei. Kommt weg oder wird mit den eigenen „bürgernahen“ (Wer sind denn so die „Bürger“ in Saint-Denis?) Leuten ersetzt. So einfach kann das sein.
„Der Exodus der Beamten ist das Urteil der Praxis über eine Politik“
Der Exodus der Bevölkerung wird folgen – also des nichtkriminellen Teils, wobei die Kriminellen erfahrungsgemäß eher früher als später folgen werden. Dummerweise werden sie bevorzugt dorthin ziehen, wo Leben noch halbwegs möglich ist – also in die nicht-links regierten Regionen. Leider werden sie dort meist wieder auf die linken Lügen von Solidarität und Neid hereinfallen, und die Linken auch dort wieder an die Macht bringen, so wie es sie es in ihrer früheren Heimat schon getan haben. Und ist dies auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.
Die spinnen, die Gallier!
Wer einen Afrikaner wählt, bekommt einen Afrikaner. Wer einen Linken wählt, bekommt einen Linken. Wer die CDU wählt, bekommt auch einen Linken. Der Wähler muß nur entsprechend wählen. Dann bekommt er auch das, was dem Viertel guttut.
Tolle Idee, abgekupfert von diversen US-Demokraten, zB der Stadt Minneapolis.
In Manchester scheinen sich ganz eigene „Sicherheitsorgane“ zu manifestieren – und die werden nicht fragen, welche Waffen ihnen zu benutzen erlaubt sind:
„A “security group” around the Rusholme and Victoria Park area near Manchester Central Mosque has decided to start their own security firm. “Manchester Community Watch” started as a WhatsApp group for reporting “unjust behavior” against minorities. It quickly grew to over 130 verified recruits through a strict ID + selfie verification process to keep out bad actors. The group has now applied for Security Industry Authority licences so they can operate legally as a private security firm.“ https://x.com/visegrad24/status/2037898020826574861
Da sich Bally Bagayoko als neuer Bürgermeister von Saint-Denis, als Politiker der linken La France Insoumise wohl kaum ins Amt geputscht hat, sondern gewählt wurde, muss man auch dort annehmen, der Wähler will es so. Und zwar genau so.
Er wurde bestimmt nicht von Biofranzosen gewählt, denn Franzosen sind Weiß und nicht schwarz!
Wer wählt den hier die Türken und Araber in Ämter? Auch Biodeutsche Linksgrüne!
Das sind aber Antideutsche!
Eine dieser hochkarätigen „Fachkräfte“, super qualifiziert, das zeigen seine Äußerungen
Erstaunlich, daß im zentralistischen Frankreich ein Bürgermeister über die Bewaffnung der Polizei entscheiden darf. Offenbar ist die Verblödung vieler Bürger kein rein deutsches Phänomen. Nun denn, sollen sie ihre Erfahrungen machen mit einer „kastrierten“ Polizei. Und das restliche Frankreich kann sich schon einmal einen Eindruck verschaffen was passiert, wenn man diese Politgangster an die Macht wählt.
Mamdani hat das in New York wohl auch zu bestimmen – aber der will dann gleich ganz ohne auskommen.. Mamdani promised frozen rent, free buses for everyone, free childcare … Instead he is firing 5,000 police officers, raising taxes and Muslims are taking over the streets praying in Times Square. https://x.com/WallStreetMav/status/2024860408528474617 New York spends BILLIONS each year caring for illegal migrants These are the bridges for the taxpayers https://x.com/TheChiefNerd/status/2024935114698887374 . STRANGE — Mayor Mamdani just signed an order to protect illegal migrants from ICE and argued his decision by quoting the Quran. We are watching NYC crumble before our eyes. https://x.com/townhallcom/status/2019860326616035644 Und so geht’s… Mehr
zu ergänzen: LFI-Kommunistenführer Melenchon spricht offen vom „neuen französischen Volk“, hat in einer Rede sogar die „weissen“ Franzosen beleidigt: „«Tout blanc, tout moche que vous êtes»“ – so weiss, so hässlich ihr seid. Er peilt als Kandidat die Präsidentschaftswahlen 2027 an und stützt sich auf die Vorstädte. Derweil gerät die Linke in Zugzwang, denn bzgl. Wahlen im französischen Neukaledonien argumentiert sie in die Gegenrichtung: Zugezogene der letzten Jahre dürften nicht wählen, um die Ureinwohner, die in die Minderheit geraten sind, zu schützen. Der neue Bürgermeister von St Denis spricht sich gegen „Gentrifizierung“ aus, jeder, der die neuen Realitäten anerkennt, könne… Mehr