Die Epstein-Akten und das Transparenz-Paradox

Das US-Justizministerium hat 3,5 Millionen Seiten aus den Epstein-Ermittlungen freigegeben – und ebenso viele zurückgehalten. Was die Dokumente über westliche Eliten enthüllen, ist beispiellos in Umfang und Tiefe. Von Bill Gates über die skandinavischen Königshäuser bis zur britischen Regierung: Das Netz des toten Financiers reichte weiter, als irgendjemand zugeben wollte. Von Silvia Venturini

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Jon Elswick

Es gibt Metaphern, die mehr verraten als beabsichtigt. Als der stellvertretende US-Justizminister Todd Blanche Ende Januar erklären musste, warum sein Ministerium die gesetzliche Frist zur Veröffentlichung der Epstein-Akten nicht einhalten konnte, griff er zu einem Bild: Die identifizierten Dokumente, übereinandergestapelt, ergäben die Höhe von „zwei Eiffeltürmen“. Über sechs Millionen Seiten. Das sollte die Verzögerung rechtfertigen. In Wahrheit offenbarte es das Dilemma: Wie soll eine Öffentlichkeit, die kaum Zeit hat, eine Tageszeitung zu lesen, zwei Eiffeltürme aus Papier durcharbeiten?

Am 30. Januar 2026 veröffentlichte das amerikanische Justizministerium schließlich den Großteil der Akten – rund 3,5 Millionen Seiten, dazu 2.000 Videodateien und 180.000 Bilder. Der „Epstein Files Transparency Act“ war im November 2025 mit 427 zu 1 Stimmen verabschiedet worden. Präsident Trump unterzeichnete das Gesetz noch am selben Tag – ohne Kameras, ohne Zeremonie. Die Frist lautete: 30 Tage. Am 19. Dezember erschien lediglich ein Bruchteil. Erst sechs Wochen später folgte der Rest. Oder genauer: die Hälfte des Rests. Denn die veröffentlichten 3,5 Millionen Seiten sind eben nur die Hälfte der identifizierten sechs Millionen.

Bei den Bildern und Videos verfuhr das Ministerium nach einem einfachen Prinzip: Jedes weibliche Gesicht wurde geschwärzt, mit der einzigen Ausnahme von Ghislaine Maxwell. Die Begründung: Man behandle alle abgebildeten Frauen als potentielle Opfer. Die Konsequenz: Die Männer auf den Bildern bleiben erkennbar, während die Frauen zu schwarzen Flecken werden.

Die Anatomie eines Erpressungsnetzwerks

Was die Akten vor allem offenbaren, ist das schiere Ausmaß. Jeffrey Epstein hatte nicht nur einzelne mächtige Freunde, sondern ein ganzes System. Ein Netzwerk aus Einladungen, Gefälligkeiten, kompromittierenden Situationen und sorgfältig archiviertem Material. Die Dokumente zeichnen das Bild eines Mannes, der Dutzende, wenn nicht Hunderte von Personen aus Politik, Wirtschaft, Technologie und Adel buchstäblich „an den Eiern hatte“, um es unverblümt zu sagen. Was bisher als Gerücht oder Verschwörungstheorie abgetan werden konnte, liegt nun schwarz auf weiß vor – oder zumindest so viel davon, wie das Justizministerium freizugeben bereit war.

Die prominentesten Fälle verdienen dabei besondere Betrachtung.

Bill Gates: Die Antibiotika-Affäre

Die Enthüllungen bezüglich Bill Gates gehören zu den verstörendsten der gesamten Veröffentlichung. Im Zentrum stehen E-Mail-Entwürfe aus dem Jahr 2013, die Epstein zugeschrieben werden. Darin wird behauptet, Gates habe sich nach sexuellen Kontakten mit „russischen Mädchen“ eine Geschlechtskrankheit zugezogen.

Der eigentlich brisante Aspekt ist jedoch nicht die Infektion selbst, sondern was darauf folgte. Epstein schreibt in einer Nachricht vom 18. Juli 2013, Gates habe ihn angefleht, die entsprechenden E-Mails zu löschen – jene E-Mails, in denen Gates darum bat, Epstein möge ihm Antibiotika beschaffen, die er seiner damaligen Frau Melinda „heimlich“ verabreichen könne. Das englische Wort in den Dokumenten lautet „surreptitiously“.

Die Implikation ist ungeheuerlich: Der reichste Mann der Welt, Philanthrop, Gesundheitsapostel, globaler Impfbefürworter, soll seine eigene Frau ohne deren Wissen medikamentiert haben, um die Folgen seiner Untreue zu vertuschen. Und Jeffrey Epstein war der Mann, der ihm dabei half – und der fortan ein Druckmittel besaß, dessen Tragweite kaum zu überschätzen ist.

Gates hat die Vorwürfe über einen Sprecher als „absolut absurd“ bezeichnet. Doch auffällig ist, was nicht geschah: keine Klage, keine eidesstattliche Versicherung, keine detaillierte Widerlegung der konkreten Dokumente. Der Microsoft-Gründer zog den Kopf ein und verschwand aus der öffentlichen Debatte.

Die britische Krise: Mandelson, Starmer und der Palast

Im Vereinigten Königreich haben die Akten ein veritables politisches Erdbeben ausgelöst, das sowohl die Labour-Regierung als auch die Monarchie erfasst.

Lord Peter Mandelson, einer der Architekten von New Labour und Anfang 2025 von Premierminister Keir Starmer zum britischen Botschafter in den USA ernannt, ist das prominenteste politische Opfer. Die neuen Akten dokumentieren drei separate Zahlungen von je 25.000 Dollar – insgesamt 75.000 Dollar – von Epstein an Mandelson. Eine handgeschriebene Widmung in einem Buch zu Epsteins 50. Geburtstag bezeichnete den Financier als seinen „besten Kumpel“. E-Mails aus dem Jahr 2009 zeigen, wie Mandelson, damals Wirtschaftsminister, mit Epstein über Lobbyarbeit gegen Banker-Boni kommunizierte. Noch gravierender: Epstein erhielt angeblich interne Regierungsdiskussionen zur globalen Finanzkrise zugespielt.

Am 1. Februar trat Mandelson aus der Labour-Partei aus. In seinem Rücktrittsschreiben behauptete er, er habe „keine Erinnerung“ an die Zahlungen.

Für Premierminister Starmer hat sich der Fall zu einer Krise des Urteilsvermögens ausgeweitet. Er war es, der Mandelson trotz bekannter Epstein-Verbindungen zum Botschafter ernannte. Nun sah er sich gezwungen, öffentlich zu erklären, dass Mandelson „kein Mitglied des House of Lords sein sollte“ – eine Forderung, die verfassungsrechtlich kaum durchsetzbar ist.

Parallel dazu verschärfte sich die Situation um Prinz Andrew dramatisch. Die Akten enthalten Fotografien, die als „sehr verstörend“ beschrieben werden – der Prinz auf allen Vieren über einer Frau kniend, deren Gesicht geschwärzt wurde. E-Mails aus dem Jahr 2010 dokumentieren, wie Andrew Epstein in den Buckingham Palace einlud – zwei Jahre nach dessen erster Verurteilung. „Dinner und viel Privatsphäre“, versprach der Herzog. Premierminister Starmer forderte öffentlich, Andrew solle vor dem US-Kongress aussagen. Damit entzog die Regierung dem Mitglied der Königsfamilie faktisch den diplomatischen Schutz.

Die skandinavischen Monarchien: Mette-Marit und Sofia

Die Erschütterungen reichen bis in den hohen Norden. Die Akten enthalten „Hunderte von Referenzen“ zu Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit – ein krasser Widerspruch zu ihren früheren Aussagen, der Kontakt sei „sporadisch“ gewesen. Besuche in Epsteins Häusern, intensive Korrespondenz, eine Beziehung, die weit über flüchtige Bekanntschaft hinausging. Mette-Marit selbst nannte ihre Kontakte „einfach peinlich“. Die schiere Menge der Erwähnungen deutet auf mehr.

Die Enthüllungen treffen das norwegische Königshaus zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung steht derzeit wegen Vergewaltigung und Gewaltverbrechen vor Gericht. Die Kombination beider Skandale hat zu einer massiven Vertrauenskrise geführt.

Auch das schwedische Königshaus ist betroffen. Prinzessin Sofia wird in den Akten im Zusammenhang mit „privaten Veranstaltungen“ in New York genannt. Der Hof versuchte zunächst, die Treffen als zufällige Begegnungen in „gesellschaftlichen Rahmen“ herunterzuspielen. Fotos und E-Mails widerlegen diese Darstellung. Als Konsequenz sagte Sofia ihre Teilnahme an den Nobelpreis-Feierlichkeiten ab.

Macron und die „Governance-Fragen“

Die Dokumente werfen auch Schatten auf den Élysée-Palast. E-Mails aus Emmanuel Macrons Zeit als Wirtschaftsminister verweisen auf Gespräche, in denen er angeblich Epsteins Unterstützung in „Governance-Fragen“ suchte. Die Formulierung ist vage, aber brisant: Sie impliziert, dass ein verurteilter Sexualstraftäter beratenden Einfluss auf die französische Regierungspolitik oder Macrons Karriereplanung gehabt haben könnte.

Zitate in den Akten, die Macron zugeschrieben werden, zeugen von enormem Ehrgeiz: Er wolle „Europa führen … vielleicht die Welt“. Im Kontext der Epstein-Beziehung erscheinen solche Aussagen als Einfallstor für Manipulation. Das Schweigen des Élysée zu den Enthüllungen wird von Beobachtern als Versuch gewertet, die Krise auszusitzen.

Musk, Trump und Tisch

Elon Musk, der stets beteuerte, Einladungen auf Epsteins Insel abgelehnt zu haben, erscheint in E-Mails von 2012. Epstein fragte nach der Personenzahl für den Helikopterflug zur Insel. Musks Antwort: „Welcher Tag wird die wildeste Party auf deiner Insel?“ Musk erklärte nach der Veröffentlichung, die Korrespondenz werde „fehlinterpretiert“.

Bei Donald Trump griffen die Akten zu einer bemerkenswerten Maßnahme. Ein Dokument enthält anonyme Hinweise an die FBI-Hotline aus dem Jahr 2020. Das Justizministerium – wohlgemerkt Trumps eigenes Justizministerium – versah die Veröffentlichung mit einem Disclaimer: Die Behauptungen seien „unwahr und sensationalistisch“. Eine solche ministerielle Exkulpation ist ohne Präzedenz. Demgegenüber steht die eidesstattliche Aussage von Epsteins ehemaligem Hausverwalter, Trump habe nie übernachtet und nie eine Massage erhalten.

Steve Tisch, Miteigentümer der New York Giants, erscheint in E-Mails, die Epstein als Vermittler von Frauen zeigen. In einer Nachricht mit dem Betreff „Ukrainian Girl“ erkundigt sich Tisch nach einer Frau. Epsteins Antwort enthielt eine Bewertung ihrer körperlichen Vorzüge. Tischs Rückfrage: „Pro or civilian?“ – Branchenjargon für die Unterscheidung zwischen Sexarbeiterin und Nicht-Sexarbeiterin.

Die Geheimdienst-Dimension

Die vielleicht folgenreichste Erkenntnis aus den neuen Akten betrifft nicht einzelne Namen, sondern die Struktur des Ganzen. Die Dokumente legen eine Deutung nahe, die über persönliche Perversion hinausgeht: Das Netzwerk um Epstein operierte möglicherweise als hochsophistizierte „Honigfalle“ – eine klassische Geheimdienstoperation zur Gewinnung von Kompromat.

Die Akten ziehen eine explizite Verbindungslinie zu Robert Maxwell, dem Vater von Ghislaine Maxwell. Maxwell senior unterhielt nach Erkenntnissen mehrerer Geheimdienste Verbindungen zum israelischen Mossad, dem britischen MI6 und dem sowjetischen KGB. Nach seinem mysteriösen Tod 1991 trat Epstein dessen operatives Erbe an – so die These, die durch die Dokumente gestützt wird.

Korrespondenzen belegen geplante Treffen zwischen Epstein und Wladimir Putin – für September 2011 in Moskau, ein weiteres für 2014, das nach dem Abschuss von MH17 verworfen wurde. Epstein positionierte sich gegenüber dem Kreml als Informationsbroker und behauptete, „wertvolle Einblicke“ in Donald Trumps Psyche liefern zu können.

Die physische Infrastruktur untermauert diese Theorie. Zeugenaussagen beschreiben ein Netzwerk aus versteckten Kameras in Schlafzimmern und Bädern, die in verborgene „Medienräume“ speisten. Bei der Razzia 2019 beschlagnahmte das FBI Festplatten mit Hunderten von Gigabytes an Videomaterial. Wenn Epstein im Auftrag handelte, existieren möglicherweise Kopien – und das Erpressungspotenzial verschwand nicht mit seinem Tod.

Die menschlichen Kosten

Hinter den geopolitischen Intrigen stehen die Schicksale der Opfer. Der Fall der Ruslana Korshunova, bekannt als die „russische Rapunzel“, erhält durch die neuen Akten eine düstere Klarheit.

Korshunova, ein aufstrebendes kasachisches Supermodel, stürzte sich im Juni 2008 im Alter von 20 Jahren von ihrem Balkon in Manhattan. Lange wurde ihr Suizid mit ihrer Mitgliedschaft in einer fragwürdigen Selbsthilfegruppe erklärt. Die Epstein-Akten offenbaren jedoch eine entscheidende Vorgeschichte: Flugprotokolle belegen, dass Korshunova am 7. Juni 2006 – zwei Jahre vor ihrem Tod und im Alter von 18 Jahren – an Bord von Epsteins „Lolita Express“ zu dessen Privatinsel geflogen wurde.

Sie passt exakt in das Profil der „russischen Mädchen“, die in den Akten als Werkzeuge beschrieben werden. Jung, aus der ehemaligen Sowjetunion, mit Zugang zu den höchsten Kreisen. Ihr Tod erscheint nun nicht mehr nur als individuelle Tragödie, sondern als möglicher Kollateralschaden eines Systems, das junge Frauen systematisch zerbrach.

Die Flut der Fälschungen

Doch während Journalisten versuchten, die verifizierbaren Fakten aus den Millionen Seiten zu destillieren, explodierte parallel eine Welle von Behauptungen, deren Herkunft im Nebel liegt.

Innerhalb weniger Stunden kursierten angebliche Dokumente, die Hillary Clinton in E-Mail-Verkehr über „Nephilim“ zeigten – jene biblischen Riesen aus dem Buch Genesis. Screenshots behaupteten Vergewaltigungsvorwürfe gegen George Bush Senior. Pizzagate-Narrative feierten Auferstehung. Von Kannibalismus war die Rede.

Ob sich irgendeine dieser Behauptungen tatsächlich auf die offiziell veröffentlichten Dokumente zurückführen lässt, ist bislang nicht zu klären – und genau das ist der Punkt: In einem Ozean von 3,5 Millionen Seiten kann jeder behaupten, irgendwo sei irgendetwas verborgen. Die Widerlegung einer Fälschung erfordert das Durchsuchen eines Archivs, das kein einzelner Mensch je vollständig lesen wird.

Das Transparenz-Paradox

Im Kongress überwiegt derzeit die Empörung über das, was fehlt. Der demokratische Abgeordnete Jamie Raskin fordert Einsicht in die ungeschwärzten Akten. Justizministerin Pam Bondi wird am 11. Februar vor dem Kongress aussagen müssen.

Doch jenseits der Parteipolitik stellt sich eine grundsätzlichere Frage. Die Idee hinter dem Transparenzgesetz war: Licht in ein dunkles Kapitel bringen, die Wahrheit ans Tageslicht zerren, dem Publikum die Fakten zur Verfügung stellen. Allein – was geschieht, wenn die „Fakten“ so zahlreich sind, dass niemand sie überblicken kann? Wenn die schiere Menge des Materials nicht Klarheit schafft, sondern Verwirrung? Wenn Fälschungen sich in den Schatten der echten Dokumente schmiegen und von dort aus ihre Wirkung entfalten?

Was sich mit Sicherheit sagen lässt: Jeffrey Epstein hatte gegen Gott und die halbe Welt Druckmittel. Technologie-Titanen, Staatsoberhäupter, Königshäuser, Minister – sie alle finden sich in diesen Akten, in kompromittierenden Situationen, die sie entweder aktiv aufsuchten oder in die sie sich bereitwillig begaben. Das Ausmaß ist beispiellos. Die Frage, was daraus folgt, ist es auch.

Zwei Eiffeltürme aus Papier. Die Metapher des Justizministeriums sollte Überforderung signalisieren. Sie signalisiert mehr als das. Sie wirft die Frage auf, ob eine Demokratie, die auf informierte Bürger angewiesen ist, mit einer Informationsflut dieser Größenordnung überhaupt umgehen kann – oder ob die vollständige Transparenz am Ende denselben Effekt erzielt wie vollständige Geheimhaltung: dass niemand mehr weiß, was eigentlich wahr ist.

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Kommentare ( 104 )

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Ben Clirsek
13 Tage her

Material durch eine KI laufen lassen würde schon helfen

Will Hunting
13 Tage her
Antworten an  Ben Clirsek

Ein Schachspiel nach dem fünften Zug eröffnet 69 Billionen Zug oder Variationsmöglichkeiten bis Spielende.
Das schafft kein Computer, deswegen beschränkt sich die Berechnung auf kurzweilige Berechnungen von 2-3 Zügen.
Je nach Schwierigkeitsgrad.
Eine KI müsste dementsprechend programmiert werden und sein und Testphasen durchlaufen, um tatsächlich relevante Ergebnisse zu liefern.

Last edited 13 Tage her by Will Hunting
Lucius de Geer
13 Tage her
Antworten an  Will Hunting

Ähem, Schach-Computer Engines beschränken sich keineswegs auf „kurzweilige Berechnungen von 2-3 Zügen“, sonst könnten sie keine Großmeister übertreffen. Schach-Engines auf normaler Hardware (z.B. PC) schaffen mittels spezieller Algorithmen Tiefen von 20–40 Halbzügen (10–20 Vollzüge) in Sekunden bis Minuten. Mit mehr Rechenzeit oder Cloud-Computing können sie sogar Tiefen von 70–80 Halbzügen oder mehr erreichen. – Vor allem aber hat das Ganze nichts mit der Recherche nach vorab definierten Auffälligkeiten/Mustern in den Epstein-Akten zu tun. Sind diese einmal definiert, werden Treffer binnen Minuten identifiziert und ausgeworfen. Das ist keine Frage der KI-Progammierung, sondern der intelligenten Definition des Gesuchten.

Will Hunting
13 Tage her
Antworten an  Lucius de Geer

Man berechnet also was stattfinden wird und könnte , richtig?
Die Gedanken oder Rechenleistung ist unerheblich wenn diese nicht das gewünschte Ergebnis liefert, richtig?
Daher hinkt der Vergleich Schachcomputer v. Mensch.
Bei Ihrer These unterstellen Sie dem Computer ein Gedächtnis. Das hat er nicht und benötigt es auch nicht.
Zu Ihrem letzten Absatz. Legen Sie KI ein leeres Blatt vor.

Will Hunting
13 Tage her
Antworten an  Lucius de Geer

Zu Ihrem letzten Absatz.
Sie beantworten keiner der letztgestellten Fragen!
Die intelligente Definition des Gesuchten wird immer noch vom Menschen impliziert.
Wobei sich über die menschliche Intelligenz vortrefflich streiten lässt.
In einem Punkt bin ich bei Ihnen.
KI braucht Minuten für einen Treffer.
Selbst der ist fragwürdig.

Kampfkater1969
12 Tage her
Antworten an  Will Hunting

Ich glaube, Sie haben das Wesen einer KI nicht begriffen. Glauben Sie ernsthaft, 3,5 Mio Dokumente wurden händisch gesichtet und geschwärzt?

Will Hunting
11 Tage her
Antworten an  Kampfkater1969

Wieviel KI steckt im Menschen und wieviel Mensch in der KI?
Die Antwort dürfte sehr klar sein.

Will Hunting
11 Tage her
Antworten an  Kampfkater1969

Habe ich das behauptet?
Wenn ja, wo und wann?

Edward S.
12 Tage her
Antworten an  Ben Clirsek

Drei mal dürfen Sie raten, wer die „KI“ kontrolliert. Entsprechend ein dummer Vorschlag.

karlotto
12 Tage her

Von den etwa 5,7 Milliarden Pfizer Aktion , wird doch der Bill , bestimmt ein kleines Packet Vorzugsaktien haben.
Und Freund Albert , schenkt ihm nicht mal ne Packung Penicillin ?
Haben dochte beide gut , an der Pandemie verdient.

Haba Orwell
12 Tage her

> Von Bill Gates über die skandinavischen Königshäuser bis zur britischen Regierung: Das Netz des toten Financiers reichte weiter, als irgendjemand zugeben wollte. Vor allem die globalistischen „Eliten“ scheinen sich amüsiert zu haben: https://uncutnews.ch/honigfallen-geheimdienste-banken-epstein-netzwerk-reicht-laut-akten-bis-mossad-und-rothschilds/ > „… Dies ist wahrlich ein „Wir können alles tun und kommen damit davon“-Statement der milliardenschweren globalistischen Eliten, die die Welt regieren. … Wir können nicht einmal mit einem abgelaufenen Kennzeichen oder ohne ausreichende Versicherung aus unserer Einfahrt fahren, ohne harte Strafen zu riskieren – aber sie können Kinder vergewaltigen und missbrauchen und wissen, dass sie keinerlei Konsequenzen zu befürchten haben. …“ Sogar jetzt heißt es… Mehr

Kampfkater1969
12 Tage her

Was heisst hier 3,5 Mio Seiten? Und diesselbe Anzahl nochmals zurückgehalten? Dann geht es insgesamt um 7 Mio Seiten? Sind das alles Schriftstücke von Epstein? Oder Ermittlungsakten?
Wenn wir nur 10 min pro Seite an reiner Erstellungszeit annehmen:
7 Mio x 10 min = 70 Mio. Minuten
sind 1.166.666 Stunden
sind 29.166 Arbeitswochen a 40 Stunden
sind 560 Jahre a 52 Wochen.

Ist das alles plausibel?

Kassandra
12 Tage her
Antworten an  Kampfkater1969

copy&paste?
Hier der Mann aus Sicht von AI:
Epstein has touched so many lives.
Amazing Ai video summarizing his network. https://x.com/WallStreetMav/status/2019077190961283493

Dellson
12 Tage her

Ganz klar eine widerliche, abstossende, obszöne Angelegenheit! Aber strafbar? Welche genauen strafrechtlichen Vergehen werden denn hier von wem angeklagt? Und bei allen Anschuldigungen der betroffenen Frauen nach der langen Zeit, wo bleibt denn von den Medien die wichtige Frage: Wie viel Geld habt ihr den bekommen und war es dann nicht berechnend einvernehmlich? Der Epstein Skandal wurde längst von der geballten linken Seite instrumentalisiert, als „Trump Skandal“ hochgeschrieben. Ob Clinton, Gates, sowie alle anderen beteiligten Tollitäten hier mehr im Focus stehen, wird gar nicht weiter skandalisiert. Denn sie alle waren sicher nur als Streetworker, Mediatoren, Beschützer vor Ort, um den… Mehr

Haba Orwell
12 Tage her
Antworten an  Dellson

Offensichtlich waren genauso die linksliberalen Globalisten beteiligt wie auch die andere Seite, damit können sich beide Seiten zurecht gegenseitig beschuldigen. Die kompletten „Eliten“ des Westens (oder aller 5 Westen, wie sie Dugin definiert) sind kompromittiert.

Edward S.
12 Tage her

Und Trump wird hier nicht erwähnt? Das ist ja lachhaft, TE!

Edward S.
12 Tage her
Antworten an  Edward S.

Ich nehme diesen Kommentar zurück!

F. Hoffmann
12 Tage her

2 Anmerkungen: Angeblich steckten ja auch die Russen dahinter. Okay, es werden bis jetzt mal keine russischen „Gäste“ erwähnt. Andererseits, was auch auffällt, es werden in der ganzen Debatte, außer dem FBI, das das Ganze sammelte, keine amerikanischen Geheimdienste erwähnt. Hätten die dann nicht komplett versagt? Zu Musk: der hat die entsprechende Email veröffentlicht und kommentiert. Wegen einer Einladung angesprochen wurde er von Reid Hoffman, einem Milliardär, den er eigentlich hasst. Was ihm schon merkwürdig vorkam. Er habe dann, trotz seiner flapsigen Antwort, da er nicht wusste was auf der Insel abgeht, abgesagt. Das war‘s. Zu Trump: Gestern wurden in… Mehr

Tom Engel
12 Tage her

Ich glaube ja, dass der Epstein irgendwie KRANK war…Irgendetwas mit dem „Belohnungssystem“.

Milton Friedman
12 Tage her

[Bill Gates] soll seine eigene Frau ohne deren Wissen [mit Antibiotika] medikamentiert haben, um die Folgen seiner Untreue zu vertuschen Das ist der eine Silberstreifen am Horizont. Dass in totaler Abwesenheit irgendwelcher zu erwartenden Gerichtsurteile wenigstens die Weltöffentlichkeit ein Urteil treffen wird: Alles was wir von dem Mega-Philanthropen, Reichsten Mann der Erde, Windows-Gründer, Buffet-Freund und selbsternannten Friedensnobelpreis-Aspirant in die Geschichtsbücher schreiben werden, ist sein (vermeintlicher) Versuch, seiner Ehefrau Tripper-Medikamente unterzujubeln. Das hat schon etwas von transzendentaler Ironie. Als würde uns jemand sagen wollen, dass auch Gates „Philanthropie“ – vor allem während der Pandemie – ein einziges „Unterjubeln“ war, so wie… Mehr

Milton Friedman
12 Tage her

Elon Musk, der stets beteuerte, Einladungen auf Epsteins Insel abgelehnt zu haben

Für unsere Bubble eigentlich das Interessanteste. Elon Musk lügt uns direkt in die Fr…e. Typen wie er, wie Trumps Vertrauter und US-Handelsminister Lutnik lügen uns direkt an ohne mit der Wimper zu zucken.
Musk als auch Lutnik haben sich öffentlichkeitswirksam, d.h. medial mehrfach dokumentiert (in Fernsehinterviews und eigenen Tweets), von Epstein distanziert, ihn als widerlich und abstoßend bezeichnet – und jetzt haben wir E-MailVerkehr von beiden, der ein reges Interesse beider Personen belegen auf Epsteins Insel „abzufeiern“. (Zitat Musk „I really need … to let loose“)

Milton Friedman
13 Tage her

Innerhalb weniger Stunden kursierten angebliche Dokumente, die Hillary Clinton in E-Mail-Verkehr über „Nephilim“ zeigten … Screenshots behaupteten Ver…svorwürfe gegen George Bush Senior. Pizzagate-Narrative feierten Auferstehung. Von Kannibalismus war die Rede.

Ein Schelm, wer dabei denkt, diese Posts würden nicht von den selben Geheimdienstlern gestreut, die Epstein-Island all die Jahre unterhielten. Es wäre ja auch zu „schade“, wenn Interesse an Aufklärung in die „Spinner“-Ecke gestellt würde.