Spanien steht auf: Mehr als 160.000 Menschen gingen gegen die sozialistische Regierung von Pedro Sánchez auf die Straße – sie kritisieren die Lügen, die Korruption und die Tatenlosigkeit bei der illegalen Einwanderung. Der Auslöser dafür war die Asyl-Invasion von Ceuta.
picture alliance / ZUMAPRESS.com | David Canales
Die Demonstranten riefen in mehr als einhundert spanischen Städten „¡Sánchez, dimisión!“ („Sánchez, trete zurück!“) und „¡Pedro Sánchez, a prisión!“ („Pedro Sánchez, ab ins Gefängnis!“) – die Mobilisierung, von der Federación Española de Municipios y Provincias (FEMP) unter Führung der oppositionellen Partido Popular (PP) koordiniert, ist in Hunderten Gemeinden eindrucksvoll gelungen – von der nordafrikanischen Enklave selbst bis Madrid, Valencia und auch in Andalusien. In Madrid kamen nach Angaben der Regierung 50.000 Menschen auf die Plaza de Cibeles; das von der PP geführte Rathaus sprach von 150.000. In der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta selbst zählten Behörden 20.000 Teilnehmer – die Küstenstadt hat 83.000 Einwohner. Und in Andalusien sprach die Nationalpolizei von mehr als 160.000 Demonstranten. Spanische Medien wie El Español und La Razón bestätigten, dass Hunderttausende Menschen am Mittwochabend für ihre Solidarität mit Ceuta auf die Straßen gingen.
Der Auslöser für diesen Massenprotest der Spanier war die beispiellose Asyl-Invasion Ende Juli: Am 30. und 31. Juli 2026 überquerten 80.000 Menschen von Marokko aus die Grenze nach Ceuta. Die meisten dieser Migranten kehrten später zurück, doch bis zu 10.000 Invasoren blieben in der knapp 83.000 Einwohner zählenden Stadt, sie campieren noch immer an den Stränden, in Parks und auf Straßen. Die kleine Stadtgemeinde geriet unter enormen Druck: Die Polizei ist überlastet, es kommt zu Sexualverbrechen – die Bewohner klagen über ein Gefühl des Kontrollverlusts.
„Eine Stadt Spaniens wurde überfallen!“
Die spanische Opposition wirft dazu Ministerpräsident Pedro Sánchez vor, Warnungen vor dem Grenzsturm bekommen, aber ignoriert zu haben. PP-Chef Alberto Núñez Feijóo sagte dazu in Madrid: „Eine Stadt Spaniens ist überfallen, besetzt worden – und das ist bedauerlicherweise mit Wissen der spanischen Regierung geschehen.“ Vox-Parteichef Santiago Abascal nannte den Regierungschef einen „Verräter“ und „Lakaien Marokkos“.
Die Demonstranten nutzten den Protest gegen das Regierungsversagen bei der Invasion Ceutas auch für eine generelle Abrechnung mit der Migrationspolitik der regierenden Sozialisten: Viele erinnern an die kurz zuvor abgeschlossene außerordentliche Regularisierung für illegal zugewanderte Migranten, bei der mehr als eine Million Anträge gestellt wurden.
Demo-Teilnehmer und Politiker wie Madrids Bürgermeisterin Isabel Díaz Ayuso und Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida warfen Sánchez vor, ein „Anti-Spanier“ und „Vaterlandsverräter“ zu sein. Einige Randgruppen griffen zu noch schärferen Formulierungen, die Mehrheit der Demonstranten forderte aber klar einen funktionierenden Grenzschutz und sofortige Rückführungen, berichtet die spanische Zeitung El Mundo.
Die spanische Regierung bezeichnete die Proteste als parteipolitische Instrumentalisierung durch PP und Vox, Sánchez selbst will heute, Donnerstag, im Kongress dazu Stellung nehmen. Innenminister Fernando Grande-Marlaska und weitere Minister wurden in Ceuta ausgebuht. Mehrere sozialistische Bürgermeister ignorierten jedoch die Parteilinie und schlossen sich den Kundgebungen an.
Schweigen über die Massenproteste in vielen Medien
Auf Social-Media-Plattformen wie X wird bereits kritisiert, dass der Volksaufstand in Spanien von vielen deutschen und österreichischen Medien fast komplett ignoriert wird. So schreibt etwa David Lütke:
„Massenproteste in Spanien gegen die Regierung und die Migrationskrise in Ceuta. Hunderttausende gehen in Madrid, Toledo, Sevilla, A Coruña, Bilbao auf die Straße. ARD: Stille, ZDF: Stille, Bild: Stille, SZ: Stille, Spiegel: Stille FAZ: Stille, Tagesspiegel: Stille. Warum nur?“
— Tommy Robinson 🇬🇧 (@TRobinsonNewEra) September 2, 2026



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Mehr davon, überall in Europa!
Hoffentlich kein Strohfeuer, sondern endlich ein Brand, der schwer bis gar nicht mehr zu löschen ist, einer, der auf die gesamte EU‐Welt übergreift … und die „Richtigen“ gnadenlos wegfegt. Den Strick nicht nur um den Hals legen, das allein reicht nicht, es muß auch konsequenterweise auch der Schritt danach erfolgen … bildlich gesprochen. Leider lehrt die Erfahrung (Frankreich z.B., wir erinnern uns), daß am Ende alles wieder im seichten Fahrwasser quasi versickert. Zum Leid des Volks.
Ich weiß gar nicht, was die Spanier wollen. Sie haben doch bekommen, was sie gewählt haben.
Haben die Spanier wirklich die Besetzung, Plünderungen und Vergewaltigungen durch Muslime gewählt? Stand das auf Wahlplakaten, wurde das in den Medien publiziert? Das kann ich mir nicht vorstellen.
Wir hier haben Merz gewählt weil er vieles versprochen hat – leider aber so gar nichts von seinen Versprechungen hält. Was hat denn Sanches vor der Wahl versprochen?
Natürlich haben sie das – nolens volens – getan aber Unwissenheit ist kein Argument. Sie können im Café auch keinen Schokoladenkuchen ohne Kakao bestellen.
Daß Merz in einer Koalition mit der SPD gar nicht anders können würde, als seine Wahlversprechen zu brechen ist ja lang genug vor der Wahl hinlänglich und mit überzeugenden Argumenten prognostiziert worden. Höchstens das Maß seiner Schamlosigkeit konnte man unterschätzen.
> „Massenproteste in Spanien gegen die Regierung und die Migrationskrise in Ceuta. Hunderttausende gehen in Madrid, Toledo, Sevilla, A Coruña, Bilbao auf die Straße. ARD: Stille, ZDF: Stille, Bild: Stille, SZ: Stille, Spiegel: Stille FAZ: Stille, Tagesspiegel: Stille. Warum nur?“ Alle stramm im Dienst der Globalen Kabale – man kann sie ignorieren und sich ganz andere Medien suchen. Böses Medium am 31 August 2026: > „… Im Interview mit dem spanischen Radiosender „Cadena SER“ erklärt Spaniens Premierminister Pedro Sánchez, in seinem Land sei im Zuge der jüngsten Migrationskrise in Ceuta gezielt Desinformation ausgeweitet worden. …“ Darunter aus Russland – bald… Mehr
Natürlich muß Putin Schuld sein, die AfD tritt ja in Spanien nicht an.
Schon länger wird man in Rom von „afrikanisch gelesenen“ Herrschaften praktisch überall angesprochen und belästigt – im letzten Urlaub im August 2025 hatte ich den Eindruck, dass es heftig zunimmt. Im September 2025 waren wir noch in Madrid – dort kam es neu hinzu.
Die ARD Tagesschau Lügner reduziert die Demonstranten auf 50 000.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/demonstrationen-ceuta-spanien-migration-100.html
Die laufen schon mit, werden Proteste vom wem organisiert.
Gelernt ist gelernt!
Sah man ja, als Scholz begann den von der Regierung und ihren Kombattanten in die Wege geleiteten Protest mit Baerbock in Potsdam anzuführen.
Da leben deutsche Regierungspolitiker doch sehr commod, obwohl sie ebenso viel Mist oder gar nichts machen wie ihre spanischen Kollegen. Zusätzlich, die verstaatlichen Medien laufen brav wie ein Hündchen neben ihren Herren und berichten … nichts. Ach ja, so stimmt es auch nicht. Die Nachricht,die wir bekommen, lautet verschleiert , dass in Ceuta alle Eindringliche nach Marokko zurückgekehr sind.
Wie können sie wissen, dass msm wie Rundfunk in Spanien besser wären als in Deutschland?
In Berlin hätte man, spätestens nach der nächsten Wahl, auf die Demonstranten schießen lassen. Und die Bundespräsidentenattrappe hätte 160.000 neue Nazis zum Feind des Regierungssozialismus (unsereDemokratie) erklärt.
Und das ganz ohne Drohne….!
Sie werden schießen, seien sie sich sicher. Wenn sie es nicht glauben können, ein Blick auf eine beliebige Polizeistreife wird sie eines Besseren belehren.
Könnte sich Irgendjemand hier vorstellen, dass Westdeutsche in solch einer Masse jemals gegen die Regierung auf die Straße gehen würden aus nationalen Motiven?
Nein, ich mir nicht.
Deutsche würden eher in Massen für Masseneinwanderung auf die Straße rennen als für die Zukunft ihrer eigenen Kinder.
Als ich letztens in Hannover sein musste, stiess ich schnell auf eine Palidemo mit vielen Palifahnen.
Man hatte den Eindruck, die wenigen Almans, die auf der Straße waren, waren kurz davor, dem Gesindel die Füße zu küssen.
Hauptsache, keine Deutschlandfahnen.