Klassenkampf ist out, Identität ist in: Schwule, Muslime, Frauen, Ureinwohner, Transsexuelle und andere Opfer-Gruppen verlangen nicht nur Minderheitsrechte, sondern von vornherein Recht haben und Sonderrechte. Wie der alte Herrschaftsanspruch der neuen Linken im modischen Gewand der Identitätsgerechtigkeit unsere Gesellschaft polarisiert und zerstören kann.
Im nächsten Bundestag sind vier Fraktionen statt sechs möglich, sagt ein aktueller demoskopischer Befund. Die Zukunft der FDP ist nicht gesichert.
Kühle Temperaturen im Juli, kältester Mai seit Gedenken, nur der Juni richtig Sommer: Das Klima ist außer Kontrolle geraten, sagen Experten. So grillen Sie richtig! So frieren Sie richtig im Hitze-Juli.
Politik ist eine Droge. Sie vermittelt das Gefühl von Bedeutung. Und Bedeutung ist Macht. Macht, die dafür steht, anderen vorschreiben zu können, was diese zu tun und zu lassen haben.
Auch Merkel kann tägliche Herausforderungen im Sitzen leichter ertragen. Etwa die Ladenhüter-Parade bei der SPD, oder die Umtriebe der Geier-Bande in Brüssel.
Nein, hier geht es nicht um Kritik an Merkels katastrophaler Politik. Warum Mächtige so schwer von der Macht lassen können und warum Demokratie eigentlich ein System der Entmachtung ist.
Was für ein Symbol für den grassierenden Irrsinn hierzulande: Niemand weiß, ob und wann der Berliner Flughafen jemals fertig gebaut wird – dafür arbeitet das Management jetzt daran, ihn klimaneutral zu machen. Eine klimaneutrale Bauruine – ist das Deutschlands Zukunft?
Was sich die französische Regierung um Emmanuel Macron leistet, schreit aus italienischer Sicht zum Himmel. Die Regierung, die Mehrheit der Bürger, allen voran Salvini, lachen nur noch süffisant.
Glauben der Außenminister und die Medien wirklich, die Bürger hätten vergessen, dass dieses Verteilungsmärchen schon seit 2015 in Endlosschleife aufgeführt wird?
Es kommen ja nur Wenige, ist die durchgehende Beruhigungspille aller Befürworter offener Grenzen. Die Zahlen von Gunnar Heinsohn sprechen eine andere Sprache.
Jetzt möchten sie auch auf der Ebene der einzelnen Investitionen die totale Planwirtschaft einführen und diese Planwirtschaft mit ihren ideologischen Zielen zum Vehikel ihrer verqueren Vorstellungen vom Leben machen. Alles im Namen des neuen großen Wieselwortes „Nachhaltigkeit“.
Das tatsächlich Bemerkenswerte dabei: Das soll nicht vorrangig in unterbesiedelte Gebiete führen, sondern ausgerechnet dorthin, wo ohnehin längst Ballungsräume entstanden sind, in denen sich die Leute gegenseitig auf den Füßen stehen. Nach Deutschland beispielsweise. Oder nach Japan.
Die paar Millionen abmarschbereite Afrikaner kann ich verstehen. Ich würde an ihrer Stelle auch das Bündel packen. Vielleicht wandere ich wirklich aus. Bloß wohin? Italien wäre sehr schön.
Politiker aus Bundesländern ohne nennenswerte Kohleverstromung tun sich viel leichter damit, den Kohleausstieg zu fordern. Dem liegt der irrige Gedanke zu Grunde, nicht betroffen zu sein. Aber die Energiewende ist eine nationale, keine föderale Aufgabe. Und alles hängt mit allem zusammen.
0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, »wir«, der Mensch, nur vier Prozent, also 0,00152 Prozent. Deutschlands Anteil an der Welt-CO2-Produktion: 3,1 Prozent. Es kann also 0,00004712 Prozent des CO2-Anteils beeinflussen.
Es könnte ziemlich brutal werden im Herbst: Der Konjunktur-Abriss alleine ist schlimm genug, aber mit einer ignoranten Politik, ignoranter Gewerkschaft und hilfloser Zentralbank droht eine Katastrophe. Aber es ist ja Klima, wer braucht da Jobs?
Es ist davon auszugehen, dass die Landtagswahl in Sachsen wiederholt werden muss, weil höchstwahrschein kein demokratisch legitimiertes Wahlergebnis feststellbar sein wird.
„Noch nie war ein Juni in Deutschland und weltweit so heiß“, berichteten Medien reihenweise. Stimmt das?
Vierzehn Tage vor Lampedusa, genügend Zeit war da gewesen um die Route zu einem anderen Hafen einzuschlagen. Aber nein, es musste unbedingt Lampedusa sein – im Blick nur die PR-trächtige Konfrontation mit Matteo Salvini.
Alexander Wallasch spricht mit Höcke-Freund Götz Kubitschek über Alice Weidels Annäherung an den Vordenker der neuen Rechten. Die Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag habe seine Nähe gesucht – auch als Vermittler zu Björn Höcke.




















