In Ceuta schießt jetzt Spaniens Polizei – auf Spanier

Noch immer sind tausende Migranten, die es beim Grenzsturm am 30. Juli in die spanische Nordafrika-Exklave geschafft haben, in Ceuta. Die Situation ist für die 80.000 Einwohner extrem belastend, viele demonstrieren. Nun feuerte die Guardia Civil mit Gummigeschossen auf spanische Demonstranten.

IMAGO / Europa Press

„Ceuta wird nicht verkauft, Ceuta verteidigt sich“ und „Ceuta ist kein Asyl-Lager“ – das riefen die spanischen Bürger der Exklave bei ihrer Demonstration. Die spanische Exekutive setzte auch Gewalt ein, um die protestierenden Landsleute von den Migranten zu trennen, die am Playa del Trampolín Hütten aus Wellpappe und Zelte errichtet haben.

Auf Social-Media-Plattformen wird dieser aktuelle Einsatz von Gummigeschossen scharf kritisiert: „Sie schießen auf Spanier, die gegen illegale Migration protestieren. Auf die 70.000 illegalen Migranten, die im Juli Ceuta stürmten, haben sie keine Gummigeschosse abgefeuert.“ Allerdings schossen die Polizisten mit den Gummigeschossen bei einer chaotisch ablaufenden Essensverteilung auch auf Gruppen von Migranten.

Wut auf die sozialistische Regierung in Madrid

Die Wut der Menschen in Ceuta auf die spanische Regierung des Sozialisten Pedro Sánchez ist jedenfalls gewaltig. Die spanische Zeitung El Mundo berichtet über die aktuellen Proteste: „Mehr als 2.000 Menschen zogen mit spanischen und ceutanischen Flaggen durch die Stadt, sie skandierten ,Wenn sie nicht gehen, werfen wir sie selbst raus‘, und sie forderten den Rücktritt von Ministerpräsident Pedro Sánchez sowie des Regierungsdelegierten Miguel Ángel Pérez Triano.“

Als sich eine Gruppe Vermummter den Migranten am Strand näherte und diese mit „Haut ab, ihr Hurensöhne“ beschimpfte, gab die Polizei Warnschüsse ab und feuerte mit Gummigeschossen auf die Demonstranten, um Zusammenstöße zu verhindern. Die Protestierenden riefen laut El Mundo auch: „Das Volk rettet das Volk“.

Zahl der Strafanzeigen in Ceuta verzehnfacht

Seit dem Massenübertritt haben sich die Strafanzeigen in Ceuta etwa verzehnfacht: Die Gerichte verzeichnen statt 20 nun etwa 200 Anzeigen pro Tag. Zu den Delikten gehören Diebstähle, Angriffe auf Beamte und auch Sexualverbrechen. Die Staatsanwaltschaft und Polizeiquellen berichteten von 13 bis 16 angezeigten sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen. Die meisten bekannten Opfer sind selbst migrantische Frauen und Mädchen. Auch Minderjährige sind unter den Vergewaltigungsopfern, darunter auch ein erst 10-jähriges Mädchen sowie ein minderjähriger Junge. Einige Tatverdächtige wurden festgenommen oder ausgewiesen. Auch Human Rights Watch und lokale Behörden bestätigen die extrem gefährliche Situation in den illegal errichteten Camps.

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Kommentare ( 29 )

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Dietrich
41 Minuten her

Sozialisten und Kommunisten sind die Kehrseiten einer Medaille. Sie stehen für brutale Diktatur. Und die lassen sie in Ceuta gerade vom Stapel. Das blüht uns allen, wenn wir es uns gefallen lassen.

Haba Orwell
43 Minuten her

> Die Wut der Menschen in Ceuta auf die spanische Regierung des Sozialisten Pedro Sánchez ist jedenfalls gewaltig.

In Ceuta kriegte PSOE 2019 25,6% – offenbar glaubten dort viele Leute an den Sozialismus. PP (ähnlich der Woken Union) – 31,1%.

Würde der Wessi-Bio-Michel mit Gummigeschossen beschossen den Glauben an die Kartellparteien verlieren?

taliscas
44 Minuten her

Die Pforten der Hölle haben sie geöffnet und Europa wird es nicht schaffen, sie wieder zu schließen. Und genau das haben sie auch gewollt, nicht wahr Merkel?!

Kassandra
36 Minuten her
Antworten an  taliscas

„Es geht nicht um eine Vertrauensfrage. Es geht darum, dass ich in der Tat kämpfe. Kämpfe für den Weg, den ich mir vorstelle“, sagte Merkel. Sie kämpfe für ihren „Plan, den ich habe, an den Fluchtursachen anzusetzen, aus Illegalität Legalität zu machen“, sagte Merkel.“
In der Welt veröffentlicht am 13.11.2015: https://www.welt.de/politik/deutschland/article148837248/Angela-Merkel-Ich-kaempfe-fuer-meinen-Weg.html
Und jetzt haben wir Millionen solcher am Hals.
.
Und weitere Millionen, die AgitProp seitdem hilflos ausgeliefert sind.

Jens Frisch
49 Minuten her

Wer von Sozialisten regiert wird, braucht keine Feinde mehr.

Rosa Luxemburg
51 Minuten her

Die Menschen fliehen einfach nur vor Hunger und Armut (wirtschaftliche Gründe). Gewalt ist dann eine einfache Folge. Die Europäer leben im Überfluss und die Menschen in Afrika im Dreck. Der Kapitalismus funktioniert nun mal nur für eine Minderheit der Weltbevölkerung und diese Menschen möchten das ändern. Meine Unterstützung haben sie.

Kassandra
34 Minuten her
Antworten an  Rosa Luxemburg

Wenn alles verteilt ist, leben wir auch im Dreck.
Und das bei 4 Jahreszeiten, 3 davon dem Menschen feindlich.
.
Menschen mussten schon immer smart sein, wollten sie im Abendland überleben – nicht wahr?

Fulbert
28 Minuten her
Antworten an  Rosa Luxemburg

Ah, der linke Widerstand hat TE infiltriert und tritt nun den Rechten beherzt entgegen. Beeindruckend.

Werner Meier
52 Minuten her

Dies sind die Bilder, die Merkel mit der Grenzöffnung vermeiden wollte: auf Deutsche zu schiessen, während Islamisten einwandern.

Kassandra
32 Minuten her
Antworten an  Werner Meier

Ja. Und jetzt kommt man nicht mehr nach, sich mit den Opfern zu beschäftigen, die die Politik seit Merkel Tag für Tag im inneren Deutschlands wie der EU hinterlässt.
Wobei örr und msm ihre Pflicht zu berichten eh verabsäumen.

Danton
53 Minuten her

Naiv wer etwas anderes erwartet hat. Die Staatsgewalt steht voll hinter den Invasoren, in Spanien wie in Deutschland. Überall in Europa ist der politische Drang, die eigene Bevölkerung zu Sklaven dieser Primitiven zu machen, so mächtig, das es kein Halten mehr gibt die eigene Bevölkerung gleich selbst zu unterdrücken und sie Sturmreif zu schießen.

truelies
1 Stunde her

„was bahnt sich bei der Briefwahl an“ ? Ganz einfach. Die Briefwahlstimmen werden ein komplett anderes Bild zeichnen, als die „normalen“ Stimmen. Dieses andere Bild wir sehr knapp dazu führen, dass die Grünen drin sind und das BSW nicht. Es wird ausserdem dafür sorgen, dass die Linken ein paar mehr Punkte (Sitze) bekommen. Am Ende regiert dann „unsere Demokratie“ Wahlen werden spätestens seit 2015 in Deutschland manipuliert und die ideale Möglichkeit dafür ist die Briefwahl. Es geht ja nicht darum aus 20% 25% zu machen. Aber aus 4,6% 5,1% zu machen geht easy und es merkt keiner, die Konsequenzen davon… Mehr

humerd
1 Stunde her

 ,Wenn sie nicht gehen, werfen wir sie selbst raus‘,
heißt übersetzt doch nur: Weiterleiten nach Germoney.

Kassandra
30 Minuten her
Antworten an  humerd

Hier zeigen sie welche aus Haiti, die statt nach Hause zu gehen sich Richtung Kanada „entfernen“:
Elbows up Canada.
You thought the people from India were horrible, wait till you meet the Haitians.   https://x.com/WallStreetMav/status/2092565218073211115
So wird es auch sein mit den in Dänemark nicht Gelittenen – die kommen dann alle zu uns.

Kassandra
1 Stunde her

Die Sozialisation derer, die dort in Ceuta auf Überfahrt ins Abendland warten, ist auf jeden Fall eine andere, als wir sie hier bei uns kennen. Je prekärer die Situation werden wird, desto mehr wird sich das auch zeigen.
Wo die Frauen und Mädchen unter den Strandlagerern immer noch sein sollen – es bleibt mir ein Rätsel?
Zudem:
die Bevölkerung in Ceuta ist zu ungefähr der Hälfte bereits muslimisch, was die Frage aufwirft: demonstrieren die auch?