Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt liefert das Wahlamt der Landeshauptstadt eine peinliche Panne: 440 Wahlberechtigte erhielten ihre Briefwahlunterlagen doppelt. Die Stadtverwaltung meinte, die Integrität der Wahl bleibe trotzdem „zu jedem Zeitpunkt gewährleistet".
picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Hendrik Schmidt
Ein schwerer Fehler der Beamtenschaft – oder doch eine gewaltige Problematik, die nun für alle sichtbar ist? 440 Wahlberechtigte erhielten in Magdeburg ihre Briefwahlunterlagen doppelt. Die Stadtverwaltung reagierte relativ rasch, erklärte die betroffenen Wahlscheine für ungültig und versandte neue Dokumente mit eindeutigen Nummern. Eine Mehrfachstimmabgabe sei dadurch ausgeschlossen, betonte das Wahlamt.
Die Ursache des Fehlers sei ein Versehen beim Druck der Briefwahlunterlagen gewesen: Die 440 Wahlscheine wurden versehentlich zweifach produziert und anschließend auf dem Postweg verschickt.
Die Landeswahlleitung wurde über die Panne vollumfänglich informiert. Allein in Magdeburg lagen bis Montag bereits 48.300 Anträge auf eine Briefwahl vor; bis zum Wahltag rechnet die Stadt mit etwa 55.000. In Halle und Magdeburg zusammen haben mehr als 87.000 die Bürger Briefwahl beantragt – das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber früheren Wahlen.
Die Verschickung der doppelten Breifwahlunterlagen befeuert die Debatte um die Sicherheit der Briefwahl erneut: AfD-Bundeschef Tino Chrupalla hatte bereits im ARD-Sommerinterview mögliche Manipulationen in Pflegeheimen angedeutet, ohne konkrete Belege vorzulegen. Landeswahlleiterin Christa Dieckmann wies solche Vorwürfe klar zurück: „Diese allgemeinen Vorwürfe teile ich nicht und weise sie daher ausdrücklich zurück.“ Die Briefwahl sei durch zahlreiche Kontrollmechanismen geschützt – von der begrenzten Anzahl der Anträge pro Person bis zur gegenseitigen Kontrolle in den Wahlvorständen.
Schon im Januar 2025 kam es in Magdeburg zu einer massiven Wahlpanne: Vor der Bundestagswahl wurden 12.000 Wahlberechtigte in Magdeburg von der Stadtverwaltung informiert, dass durch Formatierungsfehler bei einem Dienstleister in vielen Wahlbenachrichtigungen Angaben zu Hausnummern fehlerhaft waren. Dies betraf sowohl die Anschriften von Wahlberechtigten als auch von Wahllokalen.




Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Wie kann die Landeswahlleiterin so überzeugt Vorwürfe der Briefwahlmanipulation z.B. in Heimen zurückweisen? Steht die persönlich bei jeder ausfüllenden Person daneben und kann bezeugen, dass auch wirklich die wahlberechtigte Person persönlich und nach freiem Willen das Kreuz gesetzt hat? Nur dann und auch nur dann kann sie die Behauptung als unbegründet zurückweisen. Man will es sich zwar nicht vorstellen. Aber in Zeiten, in denen Arbeitnehmer von kirchlichen Institutionen gekündigt werden, weil sie sich für die „falsche“ Partei um ein Amt bewerben, würde ich meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass es nicht zu derlei Wahlmanipulation/-beeinflussung kommt.
Das Kreuz muß nicht unbedingt von einer pflegenden Person im Pflegeheim auf dem Wahlschein gemacht werden. Es genügt, wenn man den pfegebedürftigen Wahlberechtigten erzählt, daß wenn die AfD ans Ruder kommt das Pfegeheim geschlossen wird, bzw. daß wenn die wahlberechtigte Person das Kreuz nicht an der richtigen Stelle macht, sie leider in Kürze den Pflegeheimplatz (aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen!) verlieren wird – Wenn schon gesunden Mitarbeitern wegen falscher Parteizugehörigkeit gekündigt wird, welche Hemmungen gibt es dann noch, abhängige Pflegebedürftige beim „Kreuzchenmachen“ unter Druck zu setzen?
Fehler und Unfähigkeit gibt es immer. Aber hier wird natürlich gleich die große Verschwörung daraus gezimmert. Zweifel gesät, Vorgebaut für die Erzählung von der gestohlenen Wahl. Durchsichtig, erbärmlich, bezeichnend.
Sie geben sich ja vollkommen konform mit allem, was Ihnen aufgedrückt wird?
Mal abgesehen davon, dass hier im Artikel niemand und nirgends eine „Verschwörung“ am zimmern gewesen ist, so ist es dann aber auch mit Blick auf die (Brief-)Wahlen und nachdem zu welch Fehler und Unstimmigkeiten es hier zuletzt gekommen ist, doch gerade heute in diesem gewordenen „Parteienstaat“ leider mehr als notwendig Zweifel zu äußern.
– – –
UND was Ihre „Erzählung von der gestohlenen Wahl“ angeht, hier meinen Sie doch ganz bestimmt die damalige Thüringen-Wahl und das sich aus der Ferne „erbärmliche“ eingreifen der uckermärkischen Abrisberine und Oberdemokratin Merkel -mhh?
Da muss man nichts zimmern, da braucht man sich nur mal die in der Vergangenheit immer weiter zunehmende Diskrepanz zwischen Brief- und Urnenwahl anschauen.
Der erste Satz vorwiegend aus der linken Ecke. Bin amüsiert.
Wer diese beiden Lebensweisheiten beherzigt und die entsprechenden Konsequenzen daraus zieht, braucht keine Verschwörungstheorien befürchten!
Wie viele sogenannte Friedhofswahlscheine wohl dabei sind. Man wird alles versuchen, um die absolute Mehrheit zu verhindern. Allerdings sind aber auch viele Wähler bereit, diesem Missbrauch durch die Regierung ein Ende zu setzen. Besonders die jungen Menschen, die von dieser Vernichtungspolitik und der Islamisierung am stärksten betroffen sind, werden durchweg die AfD wählen.
Deutschland ist das einzige Land, in dem um Punkt 18:00 Uhr die Wahllokale geschlossen und um Punkt 18:00 Uhr die ziemlich genauen Wahlergebnisse öffentlich bekanntgegeben werden. Schon alleine diese Tatsache ist mehr als verdächtig. In anderen Ländern werden erst mal die Stimmzettel ausgezählt.
Das erklärt sich nur durch „unsere beispiellos hohen Standards“, auch und gerade mit Blick auf die täglich „neu gelebte und ausgehandelte Demokratie.“ Dass bei derartigen Standards der „Demokratie“ ab und an einmal eine Brücke in die Elbe fällt, die versifften Züge der Bahn nach Regelvermutung 1h Verspätung und 5 KM hinter jeder mittleren Grosstadt regelmäßig das Funkloch beginnt ist eben der Preis, den zu zahlen uns diese Standards wert sein müssen
Die erste18:00 Uhr- Hochrechnung bzw. Prognose zum Ausgang der Wahl beruht angeblich auf Befragungen der Wähler beim Verlassen des Wahllokals. Diese Daten werden in den Stunden vor 18:00 Uhr angeblich statistisch ausgewertet! – Aus meiner früheren beruflichen Tätigkeit ist bei mir ein Resumee hängen geblieben: “ trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“ (was nicht paßt, wird passend gemacht!)
Zitat: „Das städtische Wahlamt entdeckte den Irrtum selbst, identifizierte alle Betroffenen und setzte die doppelten Scheine auf eine Sperrliste.“ – Verstehe ich das richtig? Es gibt demnach wohl die Möglichkeit, einen Wahlschein einem „Betroffenen“ eindeutig zuzuordnen? Wo bleibt denn da das hochgelobte Wahlgeheimnis in Deutschland? – Außerdem. wer sagt mir denn, daß diese „Wahlscheinpanne“ bei den insgesamt vielen zehntausenden von Briefwahlunterlagen auf diese 440 aufgedeckten Fälle begrenzt ist? – Meine Forderung: die Briefwahl gehört bis auf die wenigen sachlich begründeten Ausnahmen abgeschafft !!! – Den Trick, die Wahl-Unterlagen an eine falsche Adresse/Hausnummer zu verschicken und dann die vermutlich von der… Mehr
Briefwahl ist der Notausgang für die Demokratie.
…aber nur für „Euredemokraten“
Kann ich mir gut vorstellen in Pflegeheimen.
„was soll ich denn ankreuzen“?
Entweder kommt dann „ich mach das gerade für sie“ oder die Hand wird geführt.
Wieviele Altersheime oder Pflegeplätze gibt es in den Bundesländern wo gewählt wird?
Da kommt einiges zusammen.
Die Linksextremisten bauen schon mal vor. Sie veröffentlichen schon vorsorglich vor der Wahl ihre eigenen Wahlpannen. Sollte die AfD die absolute Mehrheit erreichen, die Wahl haushoch gewinnen und Herr Siegmund Ministerpräsident werden können, haben die Linksextremisten dadurch die Chance das Wahlergebnis aufgrund ihrer eigenen Pannen vor Gericht anzufechten und die gesamte Wahl känzeln zu lassen. Und deren nicht ganz unabhängigen Gerichte werden ihnen folgen. Sollte die AfD die Wahl verlieren und aufgrund der passierten Wahlpannen das Wahlergebnis vor Gericht anfechten, wird dieser Einspruch selbstverständlich abgelehnt. Das heißt, über den Ausgang dieser Wahl werden vermutlich am Ende leicht befangene Richter zu… Mehr
Den Einspruch ablehnen wäre zu plump! Man wird dem Beschwerdeführer mitteilen, daß man für die Bearbeitung Zeit braucht, sehr viel Zeit! – In der Zwischenzeit werden Fakten geschaffen (Fortsetzung der bisherigen Regierung bzw. Bildung einer „vorläufigen“ Koalition ohne die AfD) Sollte das AfD-Einspruchsverfahren dann nicht irgendwann eingestellt worden sein, wird nach vielleicht 2 Jahren lapidar mit den Merkel-Worten mitgeteilt: „jetzt ist es halt so!“ – Würde mich in „unserer Demokratie“ nicht verwundern!
Was für ein plumper Versuch. Der ganze Plan beruht darauf, daß niemand von der Manipulation Wind bekommt. Alleine dafür muss es disziplinarrechtliche Konsequenzen geben.
Liebe Wähler in Sachsen-Anhalt,
stellt euch am 6. September schon mal auf das übliche Schauturnen der Polit-Elite ein:
Die vereinigte Kartellpartei-Schickeria wird wieder tief in die Trickkiste greifen und wenn die legalen Betrügereien nicht reichen, FÄLSCHT man sich das Wunschergebnis eben passend❗