Rezeptur des Parteienstaats: Reformfluchtsteuern, manipulieren und zensieren

Nach gründlicher Langzeit-Beobachtung des Parteienstaates lautet die Diagnose: Materiell leben Berufspoliker gut – nach ihnen die Sintflut. Die Therapie: Keine Parteien mehr zur Wahl stellen, nur noch leibhaftige Bürger.

SPD-Finanzminister Lars Klingbeil sagt, die Regierung unterstützt eine Ausweitung der geplanten Zuckerabgabe auf weitere Getränke. Es hätte keine Kabinettsklausur gebraucht, um pars pro toto zu bestätigen, es geht immer nur ums Abkassieren. Wie geduldig Papier ist, illustriert dieses gewundene Agenturdeutsch: »“Ich kann Ihnen aus den Gesprächen da drin, ohne Vertraulichkeit zu brechen, sagen, dass da auch die ganze Bundesregierung dahinter steht“, sagte Klingbeil den Sendern RTL und ntv am Rande der Klausurtagung des Bundeskabinetts in Neuhardenberg. Die Ausweitung sei „etwas, was wir auf den Weg bringen“.«

Die Spitze der Lächerlichkeit: »Klingbeil wies den Vorwurf zurück, mit der Abgabe gehe es vor allem um zusätzliche Einnahmen für den Staat. „Da geht es ja gar nicht um den Haushalt“, sagte er. Ursprünglich gehe es bei der Zuckerabgabe darum, „das Gesundheitssystem stark zu machen“.« – Was meint Klingbeil mit „ursprünglich“? –

Reformfluchtsteuern. Weiter im Märchen: »Auch das Gesundheitsministerium habe sich für diesen Weg ausgesprochen. Ziel sei es, Kinder besser zu schützen und das Gesundheitssystem zu stärken. „Das ist in vielen anderen Ländern passiert. Das machen wir hier auch“, so Klingbeil. Die Abgabe sei deshalb aus seiner Sicht ein sinnvolles Instrument für mehr Gesundheitsschutz. „Das ist auch richtig, um unsere Kinder zu schützen, um dafür zu sorgen, dass man in Deutschland gesünder lebt. Dafür ist eine solche Steuer dann auch richtig“, sagte der Finanzminister.« – Herr Klingbeil, hören Sie bitte auf, die Bürger für blöd zu halten. Die wissen doch längst, es geht Ihrer politischen Klasse immer nur um eines: Jede Gelegenheit zu nutzen, um ihnen noch mehr Geld abzupressen, damit zusammen mit den immer noch mehr Schulden genug da ist, um jede ernsthafte Reform zu vermeiden. Das zentrale Projekt Ihrer politischen Klasse sei hiermit Reformfluchtsteuern genannt. – Das „Eckpunktepapier“ der geplanten Zuckersteuer sieht vor, Getränke zu besteuern, denen Süßstoffe zugesetzt werden: Limonaden, Smoothies, Nektar, getreidebasierte Drinks wie Hafermilch und so weiter.

Aus dem Off. FDP-Vormann Wolfgang Kubicki sagte: „Es ist schlicht und ergreifend eine platte Steuererhöhung mit mehr als 30 Prozent Preissteigerung … Es geht ja darum, dass man Staatseinnahmen generiert …  (TV-Sender Welt).“ Dann kommt Kubicki der Wahrheit in einem Rückfall in den Liberalismus unabsichtlich nahe: „Wir tun immer so, als müssten die Menschen vom Staat geführt werden. Wenn das so wäre, dass sie keine eigenen Entscheidungen treffen könnten, müssten wir ihnen das Wahlrecht aberkennen … Der Staat ist nicht der Erziehungsberechtigte.“ – Mit dem „Wahlrecht aberkennen“, ist er der Gegenwart näher, als er sagen wollte, nicht wahr Wolfgang K.?. – Den Rotschwarzgrünroten sagt Kubicki, mit der Steuer treffe man vor allem „diejenigen, die weniger verdienen … Denn das sind die Konsumenten, die Cola trinken, die alkoholfreies Bier trinken. Das soll auch besteuert werden, interessanterweise. Und das sind die, deren Preise dann massiv erhöht werden.“ Dann noch ein Blick in die Wirklichkeit: Im Übrigen würden die Steuereinnahmen nicht so hoch bleiben, wie erhofft: „Das Problem besteht ja darin, dass wenn Sie damit den Preis verteuern und dazu beitragen, dass der Konsum zurückgeht, geht auch der Ertrag aus diesen Sachen zurück. Das heißt, es wäre ein kurzfristiger Effekt.“ – Also Wolfgang K., so weit denken die doch in ihrer Machtpanik nicht. Wer am Ertrinken ist, greift nach jedem Rettungsring, auch wenn dessen Kork schon bröckelt. Bevor die an eine einzige Reform gehen, besteuern sie alles, egal was.

In Deutschland fehlen 1,35 Millionen Wohnungen. Sagt der neue „Bau-Monitor 2026“ des Pestel-Instituts im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB). In Nordrhein-Westfalen fehlen 360.000, in Bayern 220.000 und in Berlin 60.000 Wohnungen (RP). „Es werden so viele Wohnungen gebraucht wie lange nicht. Und es werden so wenige Wohnungen gebaut wie lange nicht“, sagte der Geschäftsführer des Pestel-Instituts, Matthias Günther: „Das ist toxisch – das ist Marktversagen.“ – Irrtum, Herr Günther, das ist politikgemachte Marktverhinderung.

Mehr subventionieren. Einen härteren Kurs gegen China fordert SPD-Klingbeil in öffentlicher Inszenierung der nichtöffentlichen Klausur in Neuhardenberg: „Wir sehen, dass China nicht nach den Regeln spielt, dass es dort Subventionen gibt, dass es dort auch staatlichen Einfluss gibt … Wir dürfen nicht die Dummen sein und wir brauchen einen anderen Kurs (RTL und ntv).“ – Wieder darf man nicht hören, was Klingbeil sagt, sondern muss verstehen, was er meint: Deutschland muss mehr subventionieren als China. – Dann sprach Klingbeil von „Zeiten, die schwierig sind für unser Land“. Deutschland habe seit fünf Jahren kein Wachstum, Arbeitsplätze seien gefährdet, zudem sei die internationale Lage schwierig. Die bevorstehenden Landtagswahlen seien herausfordernd, die Koalition sei sich aber einig: „Wir stellen Wirtschaft und Arbeitsplätze nach vorne.“ – Merke: Immer wenn jemand sagt, etwas sei herausfordernd, meint er, das schaffen wir nicht. –

Die deutsche Autoindustrie sieht der neue CDU-Verkehrsminister Steffen Bilger vor großen Herausforderungen. Die Hausaufgaben, die von allen gemacht werden müssten, seien gewaltig, sagte Bilger RTL und ntv am Rande der Kabinettsklausur in Neuhardenberg. Das gelte für die Unternehmen, für die Arbeitgeber genauso wie für die Arbeitnehmervertreter, aber auch für die Politik. Die Automobilindustrie sei die Leitindustrie Deutschlands. Das Land müsse den Anspruch haben, auch die Zukunft der Mobilität in Deutschland zu entwickeln. – Wie gestern hier gesagt, mit Klausur meinen Merz und Genossen die Inszenierung von mehr Aufmerksamkeit dort oben in Neuhardenberg als unten in Berlin. Und was Herausforderungen bedeutet, steht nur ein paar Zeilen oberhalb.

Laut Forsa-Trendbarometer für RTL und ntv, erwarten 27 Prozent eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende – neun Prozentpunkte weniger als im August 2025. 70 Prozent glauben nicht daran, vor einem Jahr waren es erst 61 Prozent. Im Osten rechnen 81 Prozent nicht mit einem wirtschaftlichen Aufschwung, im Westen 68 Prozent, unter Erwerbstätigen 75 Prozent, bei Selbstständigen 81 Prozent. Nur bei Wahlabsicht CDU und CSU gibt es noch eine knappe Mehrheit von 56 Prozent, die der schwarz-roten Koalition eine erfolgreiche Wirtschaftswende zutraut. Bei SPD-Wahlabsichtlern sind es 48 Prozent, bei Grünen-Wahlabsichtlern 34 Prozent, bei Wahlabsichtlern der Linken 16 Prozent und bei AfD-Wahlabsichtlern ein Prozent. – Natürlich meinen das die entsprechenden Leute nicht, weil sie CDU, SPD, Grüne, Linke und AfD wählen wollen, sondern weil sie zu der Miniminderheit gehören, die an eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende glauben. – 13 Prozent sind mit der Arbeit von Kanzler Merz zufrieden, 85 Prozent unzufrieden – bei Wahlabsichtlern von CDU und CSU sind 45 Prozent mit Merz zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. 11 Prozent glauben wie im Mai, Merz werde wieder deutlich an Vertrauen gewinnen, 85 Prozent erwarten keine solche Erholung. Selbst unter Wahlabsichtlern von CDU und CSU rechnet nur ein Drittel mit einem deutlichen Vertrauensgewinn für Merz. 58 Prozent dieser Gruppe glauben nicht daran.

Galgenhumor oder Selbstbetrug? Die Kabinettsklausur in Neuhardenberg verläuft nach Teilnehmerangaben angeblich in totaler Harmonie. „Die Atmosphäre ist gut, die Stimmung ist gut“, sagte CSU-Forschungsministerin Dorothee Bär vor Journalisten. Ihre SPD-Sitznachbarin Bärbel Bas schreibe die ganze Zeit mit einem CDU/CSU-Stift. „So eng war die Koalition wahrscheinlich nie“, sagte Bär: „Ich kann sagen, dass sich jetzt alle freuen, auch nach den ersten Wochen im August, dass wir jetzt wieder hier zusammenkommen“. – Nach diesem Stimmungs-Bär geht nix mehr.

In Sachsen-Anhalt wie bei allen Wahlen besteht die Gefahr Wahldiebstahl im real existierenden Wahl- und Zählverfahren.

Was Michael Immel, AfD-Düsseldorf, sagt, trifft auf den Punkt zu:

Nach gründlicher Langzeit-Beobachtung des Parteienstaates lautet die Diagnose: Materiell leben Berufspoliker gut – nach ihnen die Sintflut. Die Therapie: Keine Parteien mehr zur Wahl stellen, nur noch leibhaftige Bürger.

Unterstützung
oder

Kommentare ( 66 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

66 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Guzzi_Cali_2
11 Tage her

Wenn die Stimmung so sensationell ist und die Koalition noch nie so harmonisch „zusammengearbeitet“ hat, kann man daraus konstatieren: Angst schweißt zusammen.

Kassandra
11 Tage her
Antworten an  Guzzi_Cali_2

Ach was.
Manche kennen solche Gefühle wie Angst gar nicht. Empathie auch vollkommen Fehlanzeige: https://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie

Kassandra
11 Tage her
Antworten an  Kassandra

Oder gar so:
Der Pole Andrzej Łobaczewski schrieb vor Zeiten über das Verhalten Regierender „Politische Ponerologie, eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke“. Das Buch ist, wie mehrere Interviews dazu, im www in Gänze zu finden: https://kritisches-netzwerk.de/sites/default/files/andrzej_lobaczewsk_-_politische_ponerologie_-_eine_wissenschaft_ueber_das_wesen_des_boesen_und_ihre_anwendung_fuer_politische_zwecke_2.pdf

Peter Pascht
12 Tage her

Ein Volk, das so einen linksextremistischen Bundespräsidenten hat und eine SED linksextremistische Bundeskanzlerin hatte – die ihn ins Amt gehievt hat,
braucht keine sonstigen Feinde mehr !!!
F.W. Steinmeier vor 1 Jahr linksextremistische Einschüchterungrethorik:
„Von deutschem Boden sind 2 Weltkriege ausgegangen“
Dem widerdpricht sein eigener Parteigenosse Zeitzeuge – SPD Vize Otto Wels 1933 im Reichstag:

Ich war der erste Deutsche welcher *die Unschuld Deutschlands am 1WK* auf der Konferenz in Locarno behauptet habe“ – sagte SPD Vize O. Wels 1933

Quelle: Rede Otto Wels 1933

Bernd Bueter
12 Tage her

Nach. Kriminalistischer Analyse auf Basis der Definitionen für OK und Bandenkriminalität ( Organisierte Kriminalitat) haben wir es in Deutschland längst mit POLITISCH ORGANISIERTER ALT-PARTEIBANDENKRIMINALITÄT im selbstgeschaffenen Schutz des 129 StGB und dem mit Parteisoldaten besetzten BVerfG zu tun. Diese Polit-OK Strukturen beinhalten alle politischen Ämter in Ministerien, Behörden, Justiz, Polizei bis hin zu Wahlzulassungskommissionen, die sich allzu gern auf Zuruf als Polit-OK-Werkzeug zur antidemokratischen, verfassungswidrigen Bekämpfung von Nicht-Polit-OK zugehörigen Parteien instrumentalisieren lassen. Wir befinden uns längst in einer Diktatur der unfähigsten Politkriminellen, die das Land und seine Verfassung in einen Sterbeprozess „regiert“ haben und nur noch mit „Leichenfledderei“ beschäftigt sind.… Mehr

Last edited 12 Tage her by Bernd Bueter
Haba Orwell
12 Tage her

> Die Therapie: Keine Parteien mehr zur Wahl stellen, nur noch leibhaftige Bürger.

Würde nicht ausreichen, die Parteien mit Sinn und Verstand zu wählen? Eine X-Stimme aus dem Bösen Land dazu: >>>Kirill Dmitriev auf X: „Germans are tired of lies and disastrous policies and see the pragmatic AfD that listens to them as the only hope.“ / X<<<

> „… Germans are tired of lies and disastrous policies and see the pragmatic AfD that listens to them as the only hope. …“

Zum Autor: >>>Kirill Alexandrowitsch Dmitrijew – Wikipedia<<<

Kassandra
11 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Wählten alle nur noch AfD wäre es auch keine Demokratie mehr…

verblichene Rose
11 Tage her
Antworten an  Kassandra

Wobei festzustellen wäre, dass es nicht die AfD war, die die anderen Parteien schlicht unwählbar machten! Im Moment fiele es mir jedenfalls äusserst schwer, wieder Vertrauen für irgendwen des Kartells zu haben.

Haba Orwell
11 Tage her
Antworten an  Kassandra

Erst mal würde ich gerne irgendwo 51% sehen und wie die Obrigkeit auf den Brandmauer-Fall reagiert.

August Klose
12 Tage her

Bei Kubicki bin ich mir ganz sicher, würde er noch an den Hebeln der Macht sitzen, würde er nach einer schlaflosen Nacht letztendlich allem zustimmen.

verblichene Rose
11 Tage her
Antworten an  August Klose

Aber hiermit hat er nicht ganz Unrecht:
„…Wenn das so wäre, dass sie keine eigenen Entscheidungen treffen könnten, müssten WIR ihnen das Wahlrecht aberkennen…“
Es stellt sich dann nur die Frage, wen er mit „WIR“ meinte? Oder wären ausser der schlichten Wähler noch Leute übrig, die sich dann nur noch selber wählen könnten? Er befindet sich also genau dort, wo er hingehört, nämlich in der Opposition! Wo „wir“ ihn mit Absicht hingewählt haben, denn solche neunmalklugen Sprüche sind ihm wahrscheinlich ausschliesslich in schlaflosen Nächten eingefallen. Beim „regieren“ jedenfalls nicht…

Alexis de Tocqueville
12 Tage her

Der gute Herr Goergen arbeitet sich mal wieder am Parteienstaat ab. Man möchte da nicht widersprechen. Allerdings geht das am echten Problem immer noch vorbei. Auch direkt gewählte Bürger werden sich zu Interessengemeinschaften zusammenfinden, um gemeinsam zu stimmem. De facto wird es immer Parteien geben, das ist ja wahrlich keine bundesdeutsche Erfindung. Gab es in der Antike schon.
Egal, ob Partei oder nicht, was es braucht, ist Haftung. Wo Handlung und Verantwortung auseinanderfallen, da geht alles den Bach runter. Das gilt für Konzerne wie für Staaten. Für jede große Organisation. Es braucht „skin in the game“.

Kassandra
12 Tage her

Hier schreiben sie zudem, dass FührungspersonalAuswahl anders gehandhabt werden müsste: https://ansage.org/auswahl-des-politischen-fuehrungspersonals-kein-unternehmen-wuerde-so-vorgehen-wie-der-staat/
Dass eine Baerbock, eine Bas oder gar eine Merkel in den Bundestag in solche Positionen kommen muss, über das Kippen der Liste hinaus, ausgeschlossen werden.
Aber solches zu gestalten, da sind wir in der jetzigen Situation schon viel zu weit darüber hinaus.

humerd
12 Tage her

Listenwahlen sind genau so undemokratisch, wie Koalitionen.

Reimund Gretz
12 Tage her

Die #Maßlosigkeit der #Bundesregierung aus #CDU und #SPD kennt keine Grenzen mehr, wenn es darum geht dem #Bürger das Geld durch #Steuern und #Abgaben aus der Tasche zu ziehen, um es dann sinnlos verschleudern zu können!
Als #Bürger haben wir auch niemanden, der uns zur Seite steht, um diesen #Steuerraub zu beenden, wir müssen es selbst tun und unsere #Geld, unsere #Rechte verteidigen!
Fangt an #Bürgerwehrteuch!
Fritz Goergen: Nach gründlicher Langzeit-Beobachtung des #Parteienstaates lautet die Diagnose: Materiell leben Berufspoliker gut – nach ihnen die Sintflut. Die Therapie: Keine Parteien mehr zur Wahl stellen, nur noch leibhaftige Bürger.
Wir stimmen zu!

Alexis de Tocqueville
12 Tage her
Antworten an  Reimund Gretz

Und Parteipolitiker sind was davon nicht? Bürger oder leibhaftig?
Parteien sind nur ein kleiner Teil des Problems.

Kassandra
12 Tage her
Antworten an  Reimund Gretz

AgitProp in Politik wie örr und msm verhindert, dass der Bürger in Masse wieder zu sich kommt – und, wie man oben lesen kann, wird der enge Korridor, in dem Denken noch erlaubt ist – auf solches wie „Zuckersteuer“ beschränkt – während die SteuerGelder in Milliardenhöhe u.a. für dahergelaufene Illegale, dennoch all inclusive alimentiert, wie einen Krieg mit „Grenzverteidigung“, der uns nichts angeht, verplempert werden. Während wir seit 2015 weiter hinter ungesicherten Grenzen wie Schafe auf Wölfe, die uns an die Kehle gehen, warten – und uns unser angespartes Vermögen schleichend genommen wird. . Ist es Jihad, werden sie uns… Mehr

ErwinLoewe
12 Tage her

Genau so ist es: Keine Listenwahlen mehr, nur noch Direktwahlen. 1 Abgeordneter pro Wahlkreis, den jeder Bürger direkt zur Verantwortung ziehen kann.

Beginnend mit dem untersten Parlament (z. B. Stadtbezirksräte), über Stadträte, Regionsräte, Landtage, Bundestag bis hin zum Europäischen Parlament, dessen Besetzung EU-weit seit Anbeginn nur per Listenwahl durchgeführt wird:

Jedem Wahlberechtigen der 450 Mio. EU-Bürger hat das EU-Parteiensystem gnädigerweise erlaubt, alle 5 Jahre EIN Kreuz machen zu dürfen. Das Ergebnis kennen wir: Die EU-Institutionen herrschen wie Autokraten über uns, überschütten uns mit einer Flut von Direktiven und Verordnungen und der Einfluss der EU-Bürger ist Null.

Kassandra
12 Tage her
Antworten an  ErwinLoewe

Hier hat einer mal betrachtet, wie zum Beispiel diese Ricarda Lang über Liste in den Reichstag kommt – und bei MASZ war der Platz im EUParlament nur genau so zu haben: https://www.youtube.com/shorts/32pnVu6Day0

Simplex
12 Tage her
Antworten an  ErwinLoewe

Das würde den Listen-Apparatschiks mit NULL Studienabschluss und Berufserfahrung das Genick brechen. Die Macht der Parteiapparate wäre vorbei, sich eine Herde von Klatsch- und Durchwinkhasen auf Steuerzahlerskosten zu halten.

Haba Orwell
12 Tage her

> Wer am Ertrinken ist, greift nach jedem Rettungsring, auch wenn dessen Kork schon bröckelt. VW symbolisch für fallendes Schland: >>>Der VW-Showdown in Wolfsburg, ein Beispiel<<< > „… VW ist ein Beispiel dafür, was in Deutschland derzeit passiert. Verlust von Märkten, Überregulierung, falsche Energiepolitik und falsche Schwerpunkte der Politik führen zu einem Niedergang, der kaum noch zu verschleiern ist. … Während die Einnahmen des Staates nur um 2,8 Prozent wuchsen, schossen die Ausgaben um 6,1 Prozent in die Höhe. Haupttreiber sind massiv gestiegene Zinskosten für Staatsanleihen (+11,6 Prozent), hohe Mehrausgaben für Verteidigung, gestiegene Kosten in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung… Mehr

verblichene Rose
12 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Weil Sie ja immer so auf die „Amis“ schimpfen: warum ist der Sprit nur in Deutschland so teuer? Denn unter Berücksichtigung aller Umstände gehört Sprit in Deutschland zu den teuersten der Welt!
Naja, da wundert es mich aber doch sehr, warum es ausgerechnet den VW-Mitarbeitern nun so schlecht geht. Die haben und hatten doch schon immer den Vorteil eines Mitarbeiterrabattes….
An der blockierten Straße von Hormus liegt das Deutsche Steuerdesaster jedenfalls nicht! Die VW-Pleite ist ergo hausgemacht! Da beisst die Maus keinen Faden ab!

Haba Orwell
11 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

> An der blockierten Straße von Hormus liegt das Deutsche Steuerdesaster jedenfalls nicht!

Der Preis wird aus zwei Faktoren gebildet – Rohstoff-Preis und die Steuern obendrauf. Wenn das Zeug knapper und teurer wird, steigt der Preis auch dann zwangsläufig. Ein Wunder, dass Rohöl nicht noch teurer wurde – oft werden Futures-Manipulationen vermutet. Die USA werfen außerdem eigene strategische Reserve auf den Weltmarkt (dadurch wurde sie so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr – für lange wird sie nicht mehr reichen).

Haba Orwell
11 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Woanders sieht man schon, dass Öl und Gas sehr knapp wurden: >>>Warum Deutschland und die EU gerade jetzt den Dialog mit Russland suchen sollten<<<

> „… Dieser Ansicht ist auch der bekannte US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Politik-Experte Paul Craig Roberts. In einem kürzlichen Youtube-Interview sagte er, dass viele Europäer mittlerweile die Wiederaufnahme der Gespräche mit Russland wünschten, weil die europäischen Energievorräte extrem niedrig seien. Diesbezüglich wäre die Aufhebung der von den Vereinigten Staaten initiierten antirussischen Restriktionen im Energiebereich ein wichtiger Schritt …“