Elon Musk´ Space X plant auf der Basis rationaler Fakten; wagt, testet und skaliert. Und ist damit erfolgreich. EU-Europa träumt, trunken von der eigenen Propaganda, von öko-sozialistischer Weltenrettung, negiert die Realität, verwaltet, reguliert, verzögert und scheitert auf immer lächerlichere Art und Weise. Musks´ Starship macht den Unterschied sichtbar.
screenshot via X/ Space X
Während in der EU und Deutschland noch über Regulierungen, neue bürokratische Behinderungen, Lieferketten, Genehmigungsverfahren, Dokumentationspflichten, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Klimaauflagen parliert wird, startet Space X die nächste Generation seiner Schwerlastrakete. Der zwölfte Testflug von Starship am 22. Mai 2026 dokumentiert, warum die USA, ganz besonders durch Ausnahmepersönlichkeiten wie Elon Musk, der alten Welt in Riesenschritten immer weiter enteilen.
Die EU und auch hier wieder ganz besonders die große Raumfahrernation Deutschland – ohne der, nach eigenem Bekunden, dafür zuständigen Ministerin es nicht zum Mond geht, und die sich deshalb auf Faschingsveranstaltungen in Raumfahrtsjacken verkleidet fotografieren lässt – sind dabei nur noch Beobachter. Und das auch nur, wenn sie sich auf den hinteren Stehplätzen auf die Zehenspitzen stellen.
Um 17:30 Uhr Ortszeit hob Starship V3 von der neuen Startrampe „Pad 2“ in Starbase, Texas ab. Es war der erste Flug der neuen V3-Konfiguration, der erste Einsatz der neuen Raptor‑3‑Triebwerke und zugleich der erste Flug, bei dem modifizierte Starlink-Satelliten eingesetzt wurden, um das Raumschiff im All zu filmen.
Schon beim Start zeigte sich das Grundprinzip von SpaceX: testen, scheitern, lernen und dann verbessern. Diese Erkenntnisse werden in Rekordzeit umgesetzt und sofort wieder erprobt. In der Praxis. Und das schneller, bevor in EU-Behörden ein Formular ausgefüllt worden wäre. Während des Aufstiegs fiel eines der 33 Raptor‑3‑Triebwerke des Super‑Heavy‑Boosters aus. Dennoch gelang die Stufentrennung planmäßig. Der Booster wiederum verlor während des Rückflugmanövers weitere Triebwerke und schlug schließlich hart im Golf von Mexiko auf. Das zeigte, dass das Redundanz-System von Space X funktioniert. Bei anderen Raketen, die in der Regel mit weniger Triebwerken ausgestattet sind, wäre es hier zu ernsthaften Problemen gekommen.
Entscheidend war etwas anderes: Die obere Stufe „Ship 39“ erreichte trotz des Ausfalls eines Vakuum‑Raptor‑Triebwerks ihre vorgesehene Flugbahn. Die verbleibenden Triebwerke kompensierten den Ausfall. Starship trat anschließend wieder in die Erdatmosphäre ein, absolvierte das sogenannte Belly‑Flip‑Manöver und landete kontrolliert im Indischen Ozean westlich von Australien. Damit demonstrierte SpaceX erstmals in dieser Konfiguration drei Dinge gleichzeitig: Nutzlastabwurf, kontrollierten Wiedereintritt und Flugfähigkeit trotz Triebwerksausfall.
Besonders bemerkenswert war die Nutzlastmission. Insgesamt setzte SpaceX 22 Objekte aus: 20 Starlink‑Simulatoren in der Größe der kommenden V3‑Satelliten sowie zwei modifizierte Starlink‑Satelliten mit Kameras. Diese filmten den Hitzeschild des Raumschiffs im Orbit und übermittelten die Daten zurück an die Betreiber.
Der Hintergrund ist strategisch. SpaceX benötigt für künftige Mondmissionen eine extrem hohe Startfrequenz. Vor einem einzigen bemannten Mondflug müssen mehrere Tanker‑Starts stattfinden, um ein Starship im Orbit auftanken zu können. Entscheidend wird daher nicht nur der Start selbst, sondern vor allem die Geschwindigkeit der Wiederverwendung. Kann der Hitzeschild automatisiert überprüft werden, verkürzt sich die Zeit zwischen zwei Flügen erheblich. Genau daran arbeitet SpaceX.
Elon Musk sprach nach dem Flug auf X von einem „epischen ersten Starship‑V3‑Start und einer Landung“ und erklärte: „Ihr habt ein Tor für die Menschheit geöffnet.“ Pathos gehört bei Musk zum Geschäftsmodell. Doch hinter der Inszenierung stehen stets Können, Wissen und die Fähigkeit, all das auch in beeindruckender Weise umzusetzen zu können.
NASA hat Starship bereits als bemanntes Landesystem für Artemis IV ausgewählt. Die geplante Mondlandung ist für 2028 vorgesehen. Gleichzeitig hat SpaceX bislang weder vollständige Orbitalflüge noch das Auftanken im All oder das Andocken an eine Orion‑Kapsel demonstriert. Allerdings führt Space X im Rahmen des Commercial Crew Program der NASA routinemäßig Besatzungen und Fracht zur ISS. Dort funktioniert das Andocken reibungslos.
Der zwölfte Testflug war deshalb kein Prestigeprojekt, sondern ein technischer Nachweis: Starship V3 kann starten, Nutzlasten aussetzen, trotz Triebwerksausfällen funktionieren und den Wiedereintritt überstehen.
Für Europa ist die eigentliche Botschaft unangenehm. Während SpaceX öffentlich und transparent testet und Systeme so in ungeheuerlicher Geschwindigkeit weiterentwickelt, scheitert die europäische Raumfahrt oft bereits an politischen Zielkonflikten, Bürokratie und fehlender Risikobereitschaft. In Zahlen: 162 erfolgreichen Raketenstarts von Space x im letzten Jahr stehen 8 von EU-Europa gegenüber.
Die Amerikaner bauen. Europa reguliert. Und genau deshalb hebt Starship ab, während in der EU Politiker bei Pressekonferenzen umständlich, aber mit einem etwas zu entschlossenem Blick, ankündigen, sie planen darüber beraten zu wollen einen Ausschuss zu bilden.

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