Alles an Deutschland wird zugleich beschimpft, umerzogen und umgeschrieben: erst „Deutschland verrecke“, dann „zu weiß“, dann die Behauptung, ohne Migranten habe es kein Wirtschaftswunder gegeben. Das ist keine Debatte, das ist Entkernung – bis am Ende aus Deutschen nur noch ein störender Restposten wird.
IMAGO / Krieger
Dass auf der Linken gerne mal „Deutschland verrecke“ intoniert oder „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ gepinselt (oder gesungen) wird, ist bekannt. Und nicht nur ein Joschka Fischer zugeschriebenes Zitat wünschte eine Verdünnung der deutschen Bevölkerung durch bunte Vielfalt herbei. Die deutsche Gesellschaft sei noch „viel zu weiß“, befand 2015 Anetta Kahane, damals noch Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung. Na, das kann man doch ändern!
Deutsche zum Verschwinden bringen liegt im Trend. Es gab vor vielen Jahrhunderten germanische Stämme, aber keine deutschen. Und „deutsch“ hieß alles, was nicht lateinisch war. Also bitte! Im Übrigen wird die deutsche Sprache längst zugunsten von Allgemeinverständlichkeit zur „leichten Sprache“ ausgedünnt.
Ansonsten gilt die Propaganda der einstigen Kriegsgegner – schließlich ist Deutschland schon deshalb schuld am Ersten Weltkrieg, weil es im Kaiserreich viel zu erfolgreich war und also als Vorstufe der unheilvollen Nazizeit abgehandelt gehört.
Wer will da noch deutsch sein? Nicht nur links, auch rechts wird Deutsches ausgedünnt. Ein ausdrucksstarkes Beispiel für das Eliminieren der Deutschen aus ihrer Geschichte bot jüngst auf dem Parteitag der CDU Carsten Linnemann, einst im Verdacht, ein intelligenter Politiker zu sein. Nun behauptet er, ohne Migranten hätte es in Deutschland kein Wirtschaftswunder gegeben. Diese seltsame Deutung wird schon länger verbreitet, etwa vom Auswärtigen Amt. Zum 63. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens wurde dort den Türken überschwänglich gedankt: „Ohne euch hätte es unser Wirtschaftswunder niemals gegeben.“ Das wiederholte im Oktober 2025 Außenminister Wadephul: „Es waren ganz entscheidend auch Frauen und Männer aus der Türkei, die mit harter Arbeit unter teils sehr schwierigen Umständen das sogenannte ‚Wirtschaftswunder‘ möglich gemacht haben.“
Nun, die ‚Gastarbeiter‘ kamen erst, als das Wirtschaftswunder bereits stattgefunden hatte. Das Abkommen erfolgte auch keinesfalls auf den Wunsch Deutschlands, es war von der NATO gewünscht, der Deutschland 1955 beigetreten war, und die Türkei wollte ihre Arbeitslosen unterbringen.
Das Wunder verdankte sich ganz und gar den Deutschen, nämlich den nach dem Ende des Krieges Geflüchteten oder Vertriebenen (geschätzt 12 bis 14 Millionen) aus den verlorenen Ostgebieten, eine der größten erzwungenen Wanderungsbewegungen der Geschichte, und den Menschen, die rechtzeitig die Sowjetzone verließen und mitsamt ihren beträchtlichen Qualifikationen in den Westen kamen.
An die Vertriebenen aber denkt man hierzulande offiziell nicht gern, schließlich dürfen sich gerade die Deutschen nicht beklagen, oder? Jahr um Jahr wird die Zahl der im Bombenterror am 13. Februar 1945 getöteten Deutschen in Dresden niedriger angesetzt.
Kein Mitleid! Am besten vergessen.
Das gilt mittlerweile nicht nur für die Linken, die Deutschland irgendwie Scheiße finden. Auch rechts hat sich so etwas wie Patriotismus verabschiedet. Wer mag es denn noch, dieses abgewirtschaftete Siedlungsgebiet, regiert von einer profil- und ahnungslosen Politkaste, die auf dem Kurs maximaler Zerstörung ist, applaudiert von einer medialen Blase, die zwischen Wahrheit und Manipulation nicht mehr zu unterscheiden vermag? Können sie nicht alle weg, die Eskens und Klingbeils, die Reichinnicks und Ramelows? Und beim Wiederaufbau von Gaza helfen, zum Beispiel?
Mehr noch: ist nicht eigentlich das ganze System wert, dass es untergeht, und zwar möglichst bald? With a bang, not with a whimper? Auch rechts möchte manch einer befreit werden – von den Deutschen, den klimagläubigen Hysterikern und den woken Spinnern. Irgendwann wird man dort hören: Liebe Ausländer, lasst uns mit diesen Deutschen nicht allein!
Ganz ehrlich: kann man Juli Zeh wirklich zumuten, Bundespräsidentin zu werden?



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Das Problem ist aber nicht primär diese ominöse „Linke“ (zu der – oder ihren Vorläufer – sie ja einst auch gehörten), sondern der Opportunismus und das mental- geistige Phlegma des Bürgertums, das sich immer nur um Wirtschaft, Zahlen und Selbstbild der eigenen Familie (oder Egos) und des jew. Stammes (Schwabe, Heinländer, …) vor Ort kümmert, und um sonst NICHTS! So ergab sich nunmal eine riesige mentale Leerfläche, die dann von Egozentrikern und Geltungssüchtigen jeder Couleur besetzt wird, und man verdient darüber oft sogar noch viel Geld und bekommt Medaillen! Wir haben also kein Links- Rechts- Problem, Frau Stephan, sondern ein… Mehr
Hatten wir schonmal….der Füher gab der Verachtung „seines“ Volkes freien Raum, als alles verloren war…..schäbiger geht halt immer, siehe Gauck.
Zur Info:
die Regierung Melonie arbeitet in Italien gerade an einer Verfassungsänderung, um die Direktwahl des Ministerpräsidenten zukünftig zu ermöglichen.
Es bleibt festzuhalten:
zwei Frauen, beide der CDU angehörig, haben in den letzten 20 Jahren Deutschland und die EU durch ihr Wirken ruiniert:
ADM und UvdL.
Deshalb in Deutschland unbedingt weiterhin CDU wählen. 😱
Bei der EU wird’s schwierig.
Denn niemand hat vdL auf demokratischem Wege in diese Position gebracht, so, wie die gesamte Kommission nicht.
Auch aus meiner Sicht, muss es Ende haben. Das Ende, in einem positivem Sinn, könnte nur noch von außen kommen. Auch teile ich die Gedankengänge von Herrn Tichy, dass Deutschland „aufgelöst“ werden sollte. Irgendein Gift wirkt in diesem Zentralismus, welches feindlich auf die Kartoffeln und tatsächlich auch auf jede benachbarte Kultur wirkt. Zum wiederholten Mal liegt unsere „Heimat“ in Trümmern. Man mag uns nicht mehr und schlimmer noch, wir mögen uns selbst nicht mehr. Wie Fledermäuse orientieren sich Deutsche „Eliten“ am Schall, welcher denen von irgendwoher Befehle zur Navigation erteilt. Es sind Greise, welche retrospektiv verharren und dadurch friedlichen, bescheidenen… Mehr
Vorab und mit allem geboteten Nachdruck: Frau Doktor Stephan ist aufgrund ihrer Vita als ihres Œuvre einer der wichtigsten Aktivposten unter den lebenden Autoren des konservativ-liberalen Spektrums.
Umso störender sind der Autorin öftere eskapdenartige Kurzausflüge in die Historie, ohne Geschichtsunkundigen die Möglichkeit zur Vertiefung zu geben. Der Erste Weltkrieg ist insofern exemplarisch, als die Literatur zur Schuldfrage Bücherregalwände umfaßt. So ist zu befürchten, verbleibt die „Kriegsproganda der Alliierten“ auch mehr als ein Zentennium später in den Köpfen der Mehrheit.
Der Erste Weltkrieg mag kollektiver Erinnerung der Deutschen entronnen, der Rußland-Ukraine-Westen-Konflikt, vulgo Krieg, zeigt seine aktuelle Brisanz.
Türkische Frauen haben Deutschland wieder aufgebaut: Ja, ich kann mich an Frauen mit Kopftüchern erinnern, die in den Ruinen Ziegelsteine geklopft haben…
Sie haben ja Recht. Nur finde ich die Überschrift nicht ganz zutreffend. Nein, es schaffen sich nicht Die Deutschen aktiv ab, sondern ein großer Bevölkerungsteil w i r d in der Tendenz „abgeschafft“ von: Teilen der Politik, Justiz, einer breiten politisch links stehenden NGO-Szene. Ich war ja leicht erstaunt, als ich Naika Foroutan 2023 im Focus gelesen habe; erstaunt darüber, dass jemand heutzutage als Vertreterin einer vom Bundesfamilienministerium geförderten Einrichtung (DeZIM) entspannt feststellen darf, ich formuliere mal lässig, Deutschland sei quasi das Objekt einer freundlichen (oder feindlichen?) Übernahme. „Viele Menschen meinen, ihr ‚eigenes‘ Land nicht mehr wiederzuerkennen. Zu Recht, möchte… Mehr
Zitat: „Ganz ehrlich: kann man Juli Zeh wirklich zumuten, Bundespräsidentin zu werden?“
Hmm, wer oder was ist Juli Zeh, irgendwie das Gleiche wie August Daumen und weshalb sollte beides nicht das Nachfolgemodell des Deutschlandhassers Steinmeier werden? Ist doch eh schiet egal. Leute, die dieses Land nach wie vor lieben sterben altersbedingt oder wandern, weil sie es nicht mehr ertragen, letztlich aus. Der Rest dessen, was man mal Deutsche kann im selbst geschaffenen Morast stecken bleiben und auf nimmer wiedersehen versinken. Wen schert’s?
Leider war auch in diesem Jahr auf TE darüber nichts zu lesen.
Wo stehen wir derzeit überhaupt? Sind es noch die 25.000 Toten des letzten Jahres, oder sind sich die Historiker inzwischen einig, dass es unmöglich wesentich mehr als 10.000 gewesen sein können?