Deutschlands Goldmedaillen schmelzen wie ein Schneemann in Italiens Sonne

Deutsche Sportler laufen, fahren oder springen anderen Nationen hinterher. Nur der Eiskanal garantiert noch Medaillen. Olympiasieger ist vor allem das deutsche Fernsehen bei Klimapanik und Kritik an Olympischen Winterspielen von Gastgeberländern.

picture alliance / Eibner-Pressefoto | Memmler

Olympia in Italien ist vorbei, was lernen wir daraus? Am besten tritt Deutschland bei olympischen Winterspielen nur noch mit Bobs, Rodelschlitten oder Skeletons an. Das sind inzwischen die einzigen Medaillengaranten bei insgesamt 16 Wintersportarten. Der restliche Wintersport kämpft um seine Existenz oder läuft, springt und fährt Nationen wie Norwegen oder den Niederlanden hinterher.

Norwegen hat sich mit 41 Medaillen derweil als absolute Nummer eins im Winter etabliert, wenn auch mit vielen angeblich asthmakranken Sportlern samt ihren Spraydosen, die keine Dopingmittel sein sollen. Deutschland schafft nur noch Platz fünf im Medaillenspiegel nach Platz zwei in Peking. Dabei darf die Wintersportnation Russland wegen des Ukrainekrieges nicht mehr bei Olympia antreten.

Die Zeiten deutscher Dominanz im olympischen Winter sind offensichtlich seit den Spielen in Mailand/Cortina vorbei. Viel Blech, wenig Gold lautet die Bilanz bei Olympia 2026. Es reicht nur noch für acht Goldmedaillen, in Peking vor vier Jahren errang Team D noch zwölf. Allein Bobfahrer, Rodler und Skeletonis fuhren im Eiskanal 20 von 26 Medaillen ein.

Eins gleich vorab: Es waren entgegen aller deutscher Klimahysterie und Umweltkritik schöne und sichere Olympische Spiele in Bella Italia – die Gastgeber Mailand/Cortina bleiben den Sportfans in guter Erinnerung, so unvergesslich wie der musikalische Olympia-Ohrwurm der Sportfreunde Stiller „Ti amo, Italiano!“. Zum Ärger aller Klimaaktivisten schneite und fror es ordentlich – Winter in den Bergen halt.

Doch im Kritisieren Olympischer Winterspiele von anderen Nationen wegen angeblicher Umweltsünden und vermeintlichen Schneemangels sind deutsche Journalisten und Sportler immerhin Weltspitze.

Dennoch hat sich der für deutsche Rekordschulden zuständige Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von der SPD dieser Tage für eine Olympiabewerbung Deutschlands im Sommer ausgesprochen: „Wir können uns Olympische Spiele leisten und wir sollten uns Olympische Spiele leisten. Sie machen unser Land stärker und besser.“

Es klingt fast wie Realsatire: Schließlich macht die Bundesregierung von CDU-Kanzler Friedrich Merz und seinem SPD-Vize Deutschland ganz und gar nicht „stärker und besser“.

Deutsche Medaillenausbeute sinkt seit Jahrzehnten

Stärker und besser ist Team D bei den jüngsten Winterspielen in Italien auch nicht geworden. Ganz im Gegenteil: Die Gesamtzahl der deutschen Medaillen schrumpft seit Jahrzehnten, obwohl sich die Zahl der olympischen Wettbewerbe seit Nagano 1998 mit 68 Medaillenchancen im Vergleich zu Mailand/Cortina mit 116 Wettbewerben nahezu verdoppelt hat. Für ARD-Reporter ist die deutsche Medaillenbilanz 2026 „ganz okay, aber mau ist es nicht“. Der Abwärtstrend im Sommer wie Winter wird halt ausgeblendet.

Obendrein hat das IOC die Wintersportnation Russland nach Doping und Krieg seit 2018 sanktioniert bzw. ausgeschlossen. Bei den russischen Winterspielen 2014 in Sotschi konnte Deutschland auf Platz sechs lediglich 20 Medaillen erringen. Die potenziellen russischen Medaillen sahnen jetzt andere ab – zum Beispiel Olympiasieger Norwegen 2026.

Die meisten Olympiamedaillen sammelte Team Deutschland bei den Winterspielen in Salt Lake City (USA) 2002 ein. 36-mal Edelmetall ermöglichten damals Platz zwei im Medaillenspiegel. Davon sind wir heute in Mailand/Cortina meilenweit entfernt.

Und sollte die deutsche Sportförderung die Finanzierung des Instituts für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin einstellen, bräuchte Deutschland bei Winterspielen fast gar nicht mehr antreten.

„Ohne das FES würden wir nicht hier stehen“, bekennt Skeletoni Christopher Grotheer, der Olympiasieger von Peking, am Eiskanal von Cortina mit Bronze um den Hals unmissverständlich. Auch Rodler und Bobs würden nur noch hinterherfahren, wenn sie die Hightech-Geräte des FES aus dem Windkanal nicht mehr hätten.

Nur Bobs, Rodelschlitten und Skeletons garantieren noch deutsche Olympia-Medaillen

Wie immer haben die deutschen Rodler, Bobfahrer und Skeletonis die Fans zu Hause begeistert. Na gut, zwei eigentlich sichere Medaillen haben Felix Loch und Merle Fräbel leider wegerodelt. Dafür haben die „Rekord-Tobis“ im Doppelsitzer mit Tobias Wendl und Tobias Arlt historisch die siebte Goldmedaille bei Olympia eingefahren.

Doch andere frühere Topsparten wie Biathlon, Langlauf, Nordische Kombination, Eisschnelllauf oder Eiskunstlauf – jetzt ohne Männer und Frauen im Einzel, deswegen auch nicht im Teamwettbewerb vertreten – haben stark nachgelassen. Darüber kann auch Bronze von Minerva Hase und Nikita Volodin im Paarlauf nicht hinwegtäuschen.

Übrigens: Während Russland bei Olympia ausgeschlossen bleibt, sind im Eiskunstlauf russische Sportler mit Migrationshintergrund oder neuer Staatsbürgerschaft in den USA, Niederlanden, Deutschland, Ungarn oder Georgien sehr willkommen.

Selbst die hippen Snowboarder, Shorttracker oder Slopestyler haben bis auf eine Goldene im Freestyle keine deutschen Medaillenlawinen ausgelöst.

Auch die Vorstellung des deutschen Eishockeyteams der Männer um Kapitän Leon Draissaitl – mit sieben NHL-Spielern aus der Topliga Nordamerikas auf dem Eis – war durch das Aus im Viertelfinale gegen die kleine Slowakei eine einzige Enttäuschung.

Ganz kurz nur überraschte Philipp Raimund von den deutschen Krisenspringern mit Gold auf der Normalschanze. Aber viel mehr fand auf Italiens Schanzen für die deutschen Männer und Frauen beim Skispringen nicht statt.

Selbst im Langlauf läuft das früher hier recht erfolgreiche Deutschland seit Jahren nur lang hinterher. Es reichte lediglich für Überraschungsbronze im Teamsprint der Frauen. In Salt Lake City 2002 erkämpften sich deutsche Langläufer, darunter der heutige Bundestrainer Peter Schlickenrieder, fünf Mal Edelmetall.

„Ich kann mir heute nichts vorwerfen, ich habe alles gegeben,“ kommentiert ein DSV-Langläufer fast stellvertretend für andere deutscher Sportler – gereicht hat es nur für Platz 26. Den schwachen Leistungen im Langlauf zum Trotz färbt das ZDF mit seinen Scheinwerfern die bittere Realität rosarot. Moderator Jochen Breyer findet nämlich: „Die deutsche Männer-Staffel kann zufrieden sein“ – mit Platz acht von zehn Staffeln!

Auch die deutsche Biathlon-Nation mit programmierten Medaillen gibt es praktisch nicht mehr. Wenn bei der Verfolgung ein deutscher Biathlet von Platz 10 auf 11 zurückfällt, „ist das kein katastrophales Rennen“. Übrig bleibt – historisch schlecht – nur eine einzige Bronzemedaille in der Mixed-Staffel. Platzierungen statt Medaillen wird das neue Weltniveau für Team D. Wird so eine Einstellung Millionen Biathlonfans zu Hause noch begeistern?

Deutsche Reporter erwarten schon gar nicht mehr, dass Alpine-Frauen noch um Medaillen fahren, wenn sie im ersten Durchgang wie beim Riesenslalom auf Platz zwei liegen oder sie aussichtsreich im Slalom gleich beim ersten Tor einfädeln.

Doch das war nicht immer so: Bei den Winterspielen in Turin 2006 erkämpfte sich das deutsche Team mit 29-mal Edelmetall zum letzten Mal Platz eins im Medaillen-Spiegel. Zwanzig Jahre später beweist Italien mit 30 Medaillen auf Platz vier wie gut eine Nation im Sport sein kann, wenn sie nur will.

Inzwischen ein Fremdwort: Qualität kommt von quälen

Auch wenn sich deutsche Sportler immer noch viel Mühe geben, ihre Freizeit opfern, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen, so fehlt doch vielerorts der Nachwuchs und dessen Wille für Spitzenleistungen. Merke: Qualität kommt halt von quälen.

Genau das ist inzwischen ein Problem der gesamten deutschen Gesellschaft. Work-Life-Balance, früher Fremdworte, gehören zum Alltag und Lebensziel. Spitzenleistungen und den Willen dazu genießen in einer linksgrün ausgerichteten Gesellschaft eben keinen Stellenwert. Ergebnissport wird schon im Kinder- und Jugendbereich wie bei den Bundesjugendspielen oder im Fußball immer mehr aufgegeben – frei nach dem Motto: Dabei sein ist alles. Und Leistung? Aber nur, wenn es nicht weh tut. Gleichmacherei im Kollektiv statt gesunder Ehrgeiz.

Wen wundert dann noch der Einbruch im deutschen Leistungssport?

Da fällt das Meckern über Ausrichter von Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen doch viel leichter, weil man ja nur noch Zuschauer ist.

Insofern bereitete schon der öffentlich-rechtliche Beginn der Spiele den Zwangsgebühren zahlenden Zuschauern kein Vergnügen. Giovanni di Lorenzo als exklusiver Co-Kommentator des bekannten ARD-Schönredners Tom Bartels beherrschte die Kunst, den Gebührenzahlern neben Kritik an der ICE-Behörde der USA und den zahlreichen Regierungsflugzeugen für US-Vizepräsident J.D. Vance ein recht rückwärtsgewandtes Bild von Spielen in Italien zu vermitteln.

An Turin 2006 konnte er sich noch erinnern, er vermisse die Familie Kostelic. Ja, die fahren heute nicht mehr Ski.

„Wo ist denn der große Simon Amman?“, fragte dann noch der Chefredakteur der Zeit Giovanni di Lorenzo beim Einmarsch Schweizer Sportler. Der Skispringer hat die Qualifikation für die Spiele in Cortina nicht gepackt, Herr Kollege. Aber dafür müsste man sich mal als sehr gut bezahlter Co-Kommentator mit dem aktuellen Wintersport beschäftigen.

Wahrscheinlich hätte di Lorenzo auch noch nach dem schwedischen Ski-Ass Ingemar Stenmark aus den 80er Jahren gefragt. Der Co-Kommentator wirkte wie aus der Zeit gefallen.

Die Stimmung in Italien entlang der Pisten, Strecken und Eisrinnen ist dagegen großartig, aber ARD und ZDF verbreiten, wen wundert’s, zu Beginn gerne Pessimismus. Die Öffentlich-Rechtlichen geben einer kleinen Protestminderheit gegen die Winterspiele in Mailand/Cortina breiten Raum und schieben dabei natürlich auch militante Linksradikale Italiens schnell beiseite.

Die deutsche ökoelitäre Überheblichkeit zeigte sich selbst am Eröffnungstag der Spiele, als sogar unser Vorzeigealpine Felix Neureuther in seiner Reportage seine Umweltkritik an Olympia in Mailand/Cortina in einer Sendungswiederholung noch einmal vortragen durfte. Vor allem die neue Bobbahn in Cortina erregte Neureuther und die deutschen Ökofreaks mit ihrem Tenor: völlig überflüssige Umweltsünde.

Dabei bauten die Italiener das neue Cortina Sliding Center entgegen aller Kritik und Zweifel in Rekordzeit von nur einem Jahr über die alte Bobbahn, während die Rodelnation Deutschland jetzt schon fünf Jahre an ihrer 2021 beschädigten Bobbahn in Königsee herumwerkelt.

Obendrein loben und lieben fast alle Athleten die sichere Eisrinne von Cortina, die demnächst ein fester Standort im Weltcup von Bob, Rodeln und Skeleton wird. Obendrein bildet Italien hier künftig seine Sporttalente aus – mehr Nachhaltigkeit geht nicht.

Es ist immer das typisch nervige deutsche Genörgel unserer öffentlich-rechtlichen Medien an Olympischen Spielen in anderen Ländern, weil sie vermeintlich die Natur belasten würden. Meckern wird zum TV-Programm von Europas Zahlmeister, der jedoch unfähig ist, seit 1972 Olympische Spiele auszurichten.

Zudem hatte Deutschland weder Mut noch Lust nach 1936 in Garmisch-Spartenkirchen erneut Gastgeber für Olympische Winterspiele für die „Jugend der Welt“ zu sein. Die wenigen Bewerbungsversuche scheiterten kläglich an deutscher Selbstverweigerung im Geiste rotgrüner Umweltideologie. Klagen über andere Ausrichter ist da wohlfeil, billig und vor allem aber feige.

Andere gehen mutig voran, so wie das oft krisengeschüttelte Italien, das sich gleich drei Mal (1956/2006/2026) als guter Gastgeber für Olympia im Winter präsentiert. Frankreich richtet sogar viermal Winterspiele seit Chamonix 1924 aus, ebenso die USA. Beide tragen 2030 in den französischen Alpen und 2034 in Utah erneut die Spiele aus. Deutschland bleibt dann über 100 Jahre nur Zuschauer und Teilnehmer.

Deutsches Fernsehen ist Weltmeister bei Klimapanik

Schon die Einmarschkleidung der deutschen Athleten bei der Eröffnung der Winterspiele mit Regenponchos und Anglerhüten sollten wohl auf den Klimawandel hinweisen. Selbst Eislaufstar Katarina Witt konnte darüber nur noch lachen: „Sind das Tagesdecken oder Luftmatratzen?“
Jedenfalls keine Wintersportbekleidung, bestenfalls für Spiele in Chile. Was geht in den Köpfen der Funktionäre beim Deutschen Olympischen Sportbund nur vor?

Dazu durfte auch bei Katrin Müller-Hohenstein im Olympia-Studio der ZDF-Wetterexperte mit Migrationshintergrund Özden Terli wieder die staatlich geförderte Klimaideologie verbreiten: „Viel Schnee bedeutet kein Widerspruch zur globalen Erhitzung.“ Soso.

ZDF-Olympia-Wetter präsentiert wie bei der Aktuellen Kamera des DDR-Fernsehens: „Der Aufbau der sozialistischen Gesellschaft wird planmäßig weiter fortgesetzt.“ Oder: „Was der VIII. Parteitag der SED beschloss, wird sein!“

Heute kann es frieren und schneien, wie es will, die Erderwärmung findet statt, selbst wenn sich die Sonne ab 2030 abkühlt und durch rund 60 Prozent weniger Aktivität womöglich eine Mini-Eiszeit auf die Erde zukommt. Doch all das blenden Klimaideologen in Politik und TV aus – gerade bei Olympischen Winterspielen. Dabei gab es Olympia-Wettbewerbe, die wegen zu viel Schnee abgesagt werden mussten.

Wen wundert es dann, wenn deutsche Sportler nicht nur hinter ihren Spitzenleistungen, sondern auch ständig unter dem Diktat von Klimaideologen laufen, rodeln oder springen müssen, die ihren schönen Wintersport am liebsten einstampfen möchten.

Aber damit unsere Bilanz nicht so düster daherkommt, verabschieden wir uns gut gelaunt von erfreulichen wie emotionalen Winterspielen mit viel Schnee und Eis in Mailand/Cortina mit dem Olympiasong – „Ah-ha, ah-ha, ah-ha – Ti amo, Italiano!“

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Kommentare ( 93 )

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Joerg Gerhard
2 Tage her

Yep. Den Neutreuthers und sonstigen Funktionaeren faellt dazu ausser ‚wir brauchen mehr Geld‘ gar nichts mehr ein, geschweige denn auf. Wer ohne Medaille ins Ziel kommt und dann sagt ‚ich habe mir nichts vorzuwerden‘ oder gar ‚es hat trotzdem ganz viel Spass gemacht‘ hat im Leistungssport schlicht und einfach nichts zu suchen. Aber genau diese Einstellung foerdern ja Eltern, Schulen und Medien- ich sag nur Abschaffung der Urkunden bei BuJuSpielen. Natuerlich gibt es auch noch ein paar die anders ticken, aber die sind halt rar, speziell in den Sportarten wo man sich quaelen muss, und suchen sich, wenn sie auch… Mehr

Ostfale
1 Tag her

“ Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium des ehemaligen Ministers für ‚Wirtschaft und Klimagedöns‘ Robert Habeck. Frau Brantner ist eine Politikerin, die die Wahrheit sagt: «Selbst wenn ein deutscher Staatsbürger oder eine Staatsbürgerin nicht des Lesens mächtig sein sollte, hat er (Anm.: Sie also wieder nicht?) alle Möglichkeiten, im Deutschen Bundestag zu sein, weil wir nicht darauf setzen, dass jemand irgendeinen Bildungsabschluss haben muss.»“
Herrjeh, welche Beziehung gibt es zum „Erfolg“ der Winter-Sportler aus Germany 2026 in Bella Italia? Dreimal darf man raten. Manch einem wird die Antwort spontan möglich sein.

Lansab
1 Tag her

Im bunt-woken, sozialistischen Neu-Deutschland ist Wintersport per se verdächtig. Viel zu weiß. Nicht nur der Schnee. Und wenn dann noch Qualität durch Quote ersetzt wird, bekommen wir zwar keine Medallien mehr, aber die Pseudo-Moralisten dürfen sich als „Gerechtigkeitsweltmeister“ fühlen. Ist doch auch was.

Nibelung
1 Tag her

Das könnte man auch als vergleichendes Zeichen an der Front oder der wirtschaftlichen Leistung sehen, wo wir immer tiefer fallen und selbst kleine Nationen zumindest in dieser Disziplin in der Verhältnismäßigkeit weit höher stehen oder uns bereits überholt haben. So findet nun systematisch bei uns der Zerfall statt und andere werden unsere Stelle einnehmen, denn das Leben ist kein Kinderspiel, wenn es auch bei der Olympiade propagiert wird und bitteren Ernst darstellt und wer nicht schnell oder weit genug agieren kann, kommt zwangsläufig unter die Räder und das ist der Wurm, der bereits in uns steckt, weil alles unterlassen wird… Mehr

kickersguese
1 Tag her

Erstmal finde ich das man ein paar Ergebnisse differenziert betrachten muss. Der 4 Platz in Snowboard war eine riesen Leistung von Annika Morgan. Sie hat nur knapp die Bronze Medaille verpasst und wurde (meiner Meinung nach) auch gegen über der Japanerin einige male unfair bewertet. Die Bronze Medaille in Eiskunstlauf war auch sehr gut, weil die anderen Paare auch beeindruckende Leistungen gezeigt haben. Das japanische Paar hat verdient gewonnen (Das war eine Jahrhundert Kür!!). Ich bin jetzt richtiger Eiskunstlauf Fan, besonders von Ami Nakai. Aber ich schweife ab. Und sonst? Biathlon eine einzige Enttäuschung. Vor allem Franziska Preuss, besonders ihr… Mehr

verblichene Rose
1 Tag her
Antworten an  kickersguese

Und ich bin der Meinung, daß Sport ausschliesslich über Bezahlsender gezeigt werden sollte.

Kristina
1 Tag her

Deutschland ist in allen Bereichen leistungsfeindlich. Die 68er haben seit damals den Marsch durch die Institutionen begonnen, deren Kinder haben ihn erfolgreich abgeschlossen und die Enkel schaffen die Vollendung. Es fängt in der Schule an, mit der Gleichmacherei. Das Streben nach Leistung, nach Gewinnen, ist rechts. Da auch den Linksgrünen klar ist, dass im Sport es nicht so einfach ist wie mit Geld: Man nimmt es den Fleißigen und Sparsamen weg und gibt es denen, die weder fleißig noch sparsam sein wollen, muss man neu denken. Man schafft einfach das Gewinnen und Verlieren ab. Olympia war ein Spiegelbild des Landes.… Mehr

Musteridiot
1 Tag her

Gerade gelesen : man denkt wohl darüber nach, Olympische Winterspiele ohne Sportarten im Eiskanal stattfinden zu lassen. Weil wenig Nationen diese teuren Anlagen haben und es auch wenig umweltfreundlich ist.

Hätte nichts dagegen, beim Rodeln konnte ich eh keinen Unterschied sehen. Von mir aus kann auch Buckelpistenski und die nordische Kombi auch weg.

Was D betrifft, wenn in Schulen kein Leistungsprinzip im Sport herrscht, dann braucht man sich über wenig Medaillen nicht wundern. Jeder, der einmal selbst Vereinssport betrieben hat, kennt die Motivation, die Siege und Bestleistungen auslösen können.

Peter Klaus
1 Tag her

Immerhin 8x so viel Goldmedaillen wie die große Wintersportnation unterm Zuckerhut 💪💪💪. In 20 Jahren, wenn die zahlreichen Mohammeds, Mkembes und Fatimas werden die Medaillien für Buntland einfahren müssen, wird es nicht viel besser aussehen.

giesemann
1 Tag her
Antworten an  Peter Klaus

Ooch, die machen dann Sandslalom.

Dorn
1 Tag her

Dieses prähistorische Modell der Sportförderung ist ein Hauptgrund warum es um Leistung und Nachwuchs so bestellt ist. Dazu kommen leere Kassen bei Land und Kommunen, sowie moralisch morbider Zeigefinger, ausufernde Bürokratie, nicht unerhebliche Kosten für Eltern und die in Deutschland geltende Gewissheit das sich Leistung einfach nicht lohnt. Dann kommen noch ein Haufen andere „Kleinigkeiten“ dazu, die den möglichen Nachwuchs an der Zahl arg beschneiden wie: muss divers, in der eigenen geschlechtlichen Indikation nicht festgelegt, zertifizierter Klimaaktivist nach Berliner Vorgaben, formbar wie Knete, leitbar wie Wasser sein. Was dann noch ganz wichtig in heutigen Zeiten ist, denn von Anfang an… Mehr

Kassandra
1 Tag her

Unglaublich, was man mit AI inzwischen alles machen kann – hier Trump inmitten des Eishockeyteams während des Spiels: https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116119516514284571
Und die Krone nutzt Kash Patels Besuch in der Kabine zum Diffamieren: „Nach Gold im EishockeyFBI-Chef beteiligt sich an Trinkgelage in Kabine“https://www.krone.at/4056095
Weiter unten liest man dann, dass es ein Telefonat aus der Kabine mit Trump gab – und die Sieger diese Woche zu SOTUS eingeflogen werden. Freu mich schon drauf.
.
Über Merkels Besuche bei den 11 dann nicht mehr so Siegreichen schrieben sie anders.

Peter Klaus
1 Tag her
Antworten an  Kassandra

Die US-Trainer hatten auch alle rote Krawatten an, so wie Trump. Kein Wunder, daß das Eushockey-Finale nicht live im ÖRR kam, sondern dt. Frauen-„Fußball“ 🏳️‍🌈

Jerry
1 Tag her

Mit „Team D“ fängt es doch schon an. Was will man von einem Land erwarten, dass sich noch nicht einmal mehr traut den Landesnamen auszusprechen? Und woher soll der Nachwuchs denn überhaupt kommen? In den Sporthallen wohnten in den letzten Jahren geschenkte Menschen, für Sport war da kein Platz mehr. Ich denke lediglich der Osten investiert noch in den Nachwuchs, wir hier im Westen Deutschlands können einpacken.