Maduro weg: Trumps Befreiungsschlag für Venezuela

US-Elitekräfte holen Maduro aus Caracas, Trump zeigt, dass Washington wieder zupackt. Für Venezuela öffnet sich ein Fenster zu Wahlen und Wohlstand. Linke weltweit sind empört, Moskau und Peking toben. Und Europa? Spielt keine Rolle mehr.

IMAGO

Die in der modernen Geschichte vermutlich einmalige Aktion von US-Elite-Einheiten zur Entführung des Präsidenten von Venezuela ist ein weiterer Beleg für den Willen von US-Präsident Donald Trump, die Welt nachhaltig zu verändern. Dieser Anspruch steht nur scheinbar im Widerspruch zu seinem Versprechen an seine Wähler, dass sich die USA künftig nicht mehr militärisch in fernen Ländern engagieren werden.

Offenbar meint Trump damit lediglich den Verzicht auf den Einsatz von starken US-Streitkräften bei Waffengängen wie im Irak oder Afghanistan. Sehr wohl aber will er die Rolle der USA als globale Führungsmacht durchsetzen oder wiederherstellen. Da in der modernen globalisierten, interdependenten Welt Amerika überall wirtschaftliche und politische Interessen hat, will der Immobilienmogul im Weißen Haus durchaus offensive Weltpolitik betreiben.

Monroe-Doktrin bleiben wirksam

Das gilt insbesondere für Lateinamerika, das in Washington seit der vor 200 Jahren formulierten Monroe-Doktrin mehr oder minder als legitime US-Einflusszone – gehässig formuliert „Hinterhof“ – angesehen wird. Trump will die weltweite Schwächung der USA und des Westens, die spätestens seit dem Amtsantritt Barack Obamas 2009 begonnen hat, in seiner zweiten Amtszeit endgültig stoppen und umkehren, möglichst pragmatisch und mit einem Gespür für Realpolitik. Die beispielsweise gebietet, eine offene Konfrontation mit den Großmächten Russland und China zu vermeiden.

So spektakulär und gelungen die Festnahme und Entführung Nicolás Maduros und seiner Frau aus Caracas auch war, ein Erfolg der amerikanischen Intervention ist noch lange nicht garantiert. Gewohnt großspurig verkündete Trump auf seiner Pressekonferenz nach dem Militäreinsatz, dass nun die USA in Zusammenarbeit mit lokalen Kräften die Verantwortung für den weiteren politischen Weg des Landes bis zur Normalisierung und wohl demokratischen Wahlen übernehmen werde.

Wer sorgt in Venezuela für einen geordneten Übergang?

„Wir werden das Land so lange regieren, bis wir einen sicheren, ordnungsgemäßen und umsichtigen Übergang gewährleisten können. Deshalb wollen wir nicht daran beteiligt sein, dass jemand anderes an die Macht kommt“, sagte Trump. Das allerdings scheint eine gewaltige Aufgabe zu sein, bei der sich noch erweisen wird, ob die politische Enthauptung der linksradikalen Diktatur Maduros ausreicht, das korrupt-sozialistische System zum Zusammenbruch zu bringen. Zunächst gab es keine Hinweise darauf, wie die USA Venezuelas weiteren Werdegang ohne den Einsatz von US-Truppen kontrollieren könnten.

Trump hat sich in seinem ersten Amtsjahr, das bald zu Ende geht, in vielen Regionen der Welt engagiert, hat versucht, zwischen Konfliktparteien zu vermitteln beziehungsweise so viel Druck auszuüben, dass Kriegsausbrüche verhindert oder gestoppt werden. In Gaza erreichte er die Freilassung der letzten israelischen Geiseln und einen Waffenstillstand – ob sein Friedensplan für die Region allerdings wirklich funktionieren wird, steht noch in den Sternen.

Nicht ganz anders ist es in Venezuela. Die Festnahme des Diktators könnte ein wichtiger Schritt zu einer blühenden Zukunft des südamerikanischen, extrem ölreichen Landes werden. Garantiert ist das aber keineswegs, ebenso wenig scheint gesichert, dass US-Ölkonzerne wirklich – wie von Trump angekündigt – Milliarden in die Ölfelder-Infrastruktur Venezuelas stecken werden.

Trumps geopolitische Signale sind eindeutig

Die weltpolitische Bedeutung des amerikanischen Vorgehens lässt sich gar nicht hoch genug bewerten. Zwar scheint die Militäraktion ein klarer Bruch des Völkerrechts zu sein; allerdings hat Venezuela nach mehr als 26 Jahren sozialistischer Misswirtschaft, politischer und juristischer Willkür endlich eine Perspektive auf Demokratie, Rechtsstaat und Wohlstand.

Die Begründung Washingtons für den Militäreinsatz in Venezuela hätte wohl vor internationalen Gerichten keinen Bestand. US-Außenminister Marco Rubio bestreitet, dass mit Maduro der rechtmäßige Präsident Venezuela festgenommen worden sei. Maduro sei vor allem der Kopf des Drogenkartells „Cartel de Los Soles“.

Vermutlich ist Maduro, der sich selbst als sozialistischer Revolutionär sieht, sehr wohl ein krimineller, menschenverachtender, korrupter Politiker – aber ob damit die US-Aktion vor einem internationalen Gericht gerechtfertigt werden könnte, scheint zweifelhaft. Dass er und seine Kumpanen das einst reiche, demokratische Land ins wirtschaftliche Elend und in ein totalitäres System geführt haben, ist rein juristisch kaum von Belang.

USA wollen „Regimewechsel“ – ohne es auszusprechen

Der Jubel von Millionen Venezuelern im Exil und im Land selbst über den Sturz des verhassten Diktators zeigt wohl nicht nur den amerikanischen Konservativen erneut, dass das internationale Recht und das Völkerrecht keineswegs immer die Antworten geben, wenn Völker unter einer brutalen, unfähigen und korrupten Führung leiden.

Die US-Führung strebt in Venezuela sicher auch wegen massiver eigener wirtschaftlicher und geopolitischer Interessen einen fundierten Machtwechsel im ölreichsten Land der Welt an; aber auch für das venezolanische Volk bedeutet das neue, blendende Perspektiven für mehr Wohlstand und Demokratie. „Trump hat zwar nicht von einem ‚Regimewechsel‘ gesprochen, aber genau das tut er mit dem spektakulären US-Überfall“, stellte das „Wall Street Journal“ nüchtern fest.

Merz zeigt sich nüchtern und realistisch

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagierte auf die amerikanische Militäraktion durchaus sensibel, er verwies vor allem darauf, um wen es sich hier handelt: „Nicolás Maduro hat sein Land ins Verderben geführt. Die letzte Wahl wurde gefälscht“, betonte Merz. Maduro habe in der Region „mit unseligen Allianzen weltweit“ und durch Venezuelas Verstrickung in den Drogenhandel „eine problematische Rolle“ gespielt. Der Unionspolitiker vergaß aber nicht auf die „grundsätzliche“ Bedeutung des Völkerrechts hinzuweisen.

In Washington ist ein Ton eingekehrt, der die Diktatoren in der Welt, mögen sie sich noch so sehr als Führer von Volksbewegungen, der Arbeiterklasse oder der Bauern gerieren, in Angst und Schrecken versetzen könnte. Außenminister Rubio meinte am Samstag, wäre er verantwortlicher Politiker in Kuba, wo nach seiner Ansicht „senile und inkompetente“ Männer das Sagen haben, wäre er sehr beunruhigt. Deutlicher könnte Washington die Führer der „Kommunistischen Partei Kubas“ nicht warnen.

Kubas Kommunisten sind zu Recht alarmiert

Die kubanische Diktatur, unter der die Mehrheit der Menschen seit sieben Jahrzehnten leidet, ist den USA traditionell ein Dorn im Auge, schließlich liegt der kommunistische Inselstaat nur einen Katzensprung von Florida entfernt. In Havanna kehrt mit Sicherheit Unruhe ein.

Der von allen US-Teilstreitkräften getragene Einsatz in Venezuela sendet auch eine Botschaft nach Peking. Es hat eine gewisse Symbolik, dass die letzte Amtshandlung Maduros wohl ein Treffen mit dem Sonderbeauftragten der chinesischen Regierung, Qiu Xiaoqi, war – wenige Stunden vor der Festnahme Maduros. Die USA betrachten Lateinamerika sehr wohl als ihre Einflusszone; in Washington beobachtete man mit Sorge die wachsenden wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Bindungen Venezuelas an Russland, China, Kuba und Iran.

China befindet sich in Lateinamerika seit langem in der Offensive. 2024 stieg der Handel Chinas mit Mittel- und Südamerika auf mehr als 518 Milliarden Dollar, fast doppelt so viel wie mit Afrika und auch deutlich mehr als die EU. Russland und der Iran unterstützen das Maduro-Regime seit Jahren politisch und technisch.

Europa spielt keine große Rolle

Für Europa zeigt sich bei der jüngsten Entwicklung erneut die eigene Bedeutungslosigkeit in globalen politischen Zusammenhängen. EU-Ratspräsident António Costa forderte eine „Deeskalation und …eine Lösung unter vollständiger Achtung des Völkerrechts und der in der Charta der Vereinten Nationen verankerten Grundsätze“. Angesichts von 26 Jahren sozialistisch-revolutionärer Experimente von korrupten Regierungen und politischer Willkür, die acht Millionen Menschen zur Flucht aus Venezuela zwangen, wirken solche Mahnungen einfach nur hohl und realitätsfern.

Dass sich viele, überwiegend linksgerichtete Politiker in Europa über die Verstöße gegen Völkerrecht und internationales Recht empören, Trumps Vorgehen aufs Schärfste verurteilen, über die Missachtung einer „regelbasierten Weltordnung“ klagen, ist wenig überraschend.

Etwas irritierend könnte es für den einen oder anderen nachdenklichen Politiker ja sein, dass die heftigsten Proteste gegen Trumps verwegene Aktion aus Teheran, Peking und Moskau kommen. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel bezeichnete die US-Operation sogar als „Staatsterrorismus“. Donald Trump wird all das wenig in seinem geopolitischen Tatendrang bremsen. Er hat dazu im Weißen Haus noch drei Jahre Zeit.

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Kommentare ( 129 )

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bkkopp
7 Stunden her

Ich habe die wohlwollenden Erstkommentare und Erwähungen von Herrn Trankovits, wie auch der Herren Tichy, Goergen und Kolbe, schon am Samstag/Sonntag nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen und versucht relativierend zu widersprechen. Ich hoffe, vielleicht vergebens, dass mindestens einer der Autoren auf die Idee kommt, das US-Husarenstück so negativ zu beurteilen wie es mir heute noch mehr als gestern angemessen erscheint. Maduro und seine Frau standen m.E. nicht unbedingt unter dem Schutz des Völkerrechts, weil sie weder legitim an der Macht waren, und deshalb auch sehr weitgehend nicht anerkannt waren. Der Militäreinsatz der USA, um die Maduros aus ihren Betten… Mehr

maru
13 Stunden her

Es geht den Amis hier einzig und allein um das venezolanische ÖL – um sonst gar nichts!
Alle anderen Narrative – Drogenhandel, armes unterdrücktes Volk – sind Vorwände und Ablenkungsmanöver.
Mir schwant Schlimmes, wenn China und Russland zu dem Schluß kommen:
Das können wir auch!

maru
11 Stunden her
Antworten an  maru

Die JF liefert eine passende Analyse dazu, was bei der Aktion in Venezuela tatsächlich global kommuniziert wird.
Die Metabotschaft richtet sich v.a. an China und Russland.
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2026/grossraum-statt-regeln/

Haba Orwell
10 Stunden her
Antworten an  maru

Ein schöner Satz im zitierten Artikel:

> „… Der Westen mit seiner Führungsmacht USA an der Spitze droht damit genau das zu verlieren, was er zu verteidigen vorgibt, nämlich den Anspruch, mehr zu sein als der Stärkere. …“

Falls die Aktionen Westeuropas und der Biden-USA diesen Anspruch nich längst zerschmettert haben. Jetzt ist es endgültig – wobei das Stärker-Sein am Dnepr höchst fragwürdig wurde, im Licht der brennenden Abrams und Leopards.

prague
13 Stunden her

Da sich die Linken immer wieder auf Völkerrecht berufen, frage ich mich, welche Völker die meinen. Ist das der Volk, der das andere Volk unterdrückt, massakriert und hunger liess, oder das Volk der das verursacht hatte und sich berreicht hatte. Ob das in der Ukraine war, wo man die russ. Minderheit masakrieret hatte, oder in Venezuela, wo man einen Teil des Volkes hungern lies und die Opposition massakrieret hatte, oder in D. wo das noch nicht so weit ist, aber trotzem werden die Deutschen, die Kritik ausüben, verfolgt, verlieren ihren Job und werden gebrandmarkt. Ob das Demokratie ist, ist sehr… Mehr

Rosalinde
15 Stunden her

Es ist kein Befreiungsschlag, denn Rubio hat jetzt erklärt dass die USA das venezulanische Öl vor den Gegnern der USA retten müssten.
Wer nun weiß, dass China 80% der venezolanischen Ölexporte im letzten Jahr gekauft hatten, der weiß auch wen Rubio genau meint.
Die Chinesen wissen es nun auch.

ratatoesk
16 Stunden her

Werter Herr Trankovitz, Also jetzt , da fällt mir nichts zu ein.„wichtiger Schritt zu einer blühenden Zukunft des südamerikanischen, extrem ölreichen Landes werden.“ Als die USA zu Perez Zeiten das Sagen hatten,war es ein blühendes Land ,ähm ja sicher, für die US-ÖL-Konzerne sicher. „..in die Ölfelder-Infrastruktur Venezuelas stecken werden.“ In die Infrastruktur Venezuelas ^^ selten so gelacht,Ja bis dato waren sie dies wohl. Was die USA sind sieht man hier.Das ist die Politik von Imperialisten ! https://www.deutschlandfunk.de/trump-bekraeftigt-anspruch-auf-insel-daenemarks-ministerpraesidentin-erbost-104.html Jeder der hier so wie Sie, Trump bzw die USA bejubeln sollte sich eines sicher sein. Sich aufregen das die Polizei frühmorgens bei… Mehr

verifizierer
15 Stunden her
Antworten an  ratatoesk

Das riesengroße Land Grönland mit seinen reichen Rohstoffen hat weniger Einwohner als ein Stadtteil von Berlin. Die Grönländer sind nicht gut auf das Regime in Dänemark zu sprechen von dem sie viele Jahre wie Unmenschen furchtbar behandelt wurden. Man hat deren Kinder nach Dänemark entführt und die Bevölkerung durch Massensterilisationen gezielt dezimiert. Damit sie dem dänischen Staat weniger kosten und stören können. Als Grönländer würde ich sofort den US Pass annehmen. Viele Menschen weltweit begehren ihn. Auch im wirtschaftlich untergehenden Europa. Die Kinder könnten problemlos in den USA studieren. Natürlich sollte man Grönland nicht zur Ausbeutung frei geben. Deren tatsächlichen… Mehr

Haba Orwell
10 Stunden her
Antworten an  verifizierer

> Als Grönländer würde ich sofort den US Pass annehmen.

Sie sind aber keiner und die echten Grönländer wollen erst mal keine Amis werden. Mal sehen, wie Trump das lösen möchte – alle kaufen? Politiker entführen? Mit Gewalt besetzen?

Da ferne Gegend, wirkt weniger der chinesische Fluch mit dem Wunsch interessanter Zeiten. Und selbst wenn sich die EUdSSR-Soldateska mit den US Marines auf Grönland kloppen sollte – ein Herr P. kann sich dort gerne mit „Kriegstüchtigkeit“ austoben.

verifizierer
7 Stunden her
Antworten an  Haba Orwell

Der Unterschied:
Ich finde das Angebot der USA für die Grönländer interessant.
Sie wollen es den Grönländern als „Teufelswerk“ von außen verbieten.
Die Grönländer konnen noch nicht selbst entscheiden, da sie kein eigenes souveränes Land sind und der Einfluß der alten Kolonialmacht Dänemark groß ist.

alter weisser Mann
9 Stunden her
Antworten an  verifizierer

Völlig egal, was Sie würden.
Komisch nur, dass die Grönländer es so gar nicht eilig haben, in die USA zu kommen.

verifizierer
7 Stunden her
Antworten an  alter weisser Mann

Ich halte so eine Entwicklung für gar nicht so abwägig. Das Angebot der USA steht, nun warten wir mal ab.

Deutscher
17 Stunden her

MAGA! MEGA!
Nur mit einem großartigen Amerika kann auch Europa wieder großartig werden! Allerdings muß Europa sein größtes Hindernis erst überwinden: Die EU!

ratatoesk
15 Stunden her
Antworten an  Deutscher

Und Sie nenen sich“Deutscher“, oha, ja ich weiß deutsch ist eine Sprache und jeder der sie spricht ist defacto ein „Deutscher“ . Sie sollten dennoch mal nach der Definition von „Schande“ suchen,denn das sind Sie, eine Schande.

verifizierer
6 Stunden her
Antworten an  ratatoesk

So sehen wirkliche Sieger aus:
https://x.com/WhiteHouse/status/2007603407235006793
Nicht so Luschen wie in der deutschen Politik.

Hutten
13 Stunden her
Antworten an  Deutscher

Sie haben nicht verstanden, daß es Trump rücksichtslos allein um die USA geht. Europa ist ihm egal. Das Völkerrecht ist ihm egal. Es ist naiv zu glauben, daß von Trump die Rettung Deutschlands oder Europas ausgeht. Das müssen wir schon selbst bewerkstelligen. Und das geht nur mit Russland, mit dem wir Kultur, Religion und den selben Kontinent teilen.

Index
23 Stunden her

Verehrter Herr Trankovits,
musste der Hinweis auf diesen kleinen Wicht mit der ellenlangen Nase namens Merz wirklich sein?
Das hat mich aus meiner Empfindung der Seriosität Ihres Artikels wirklich regelrecht herausrausgerissen.
Irgend ein Verweis auf das hirnlose Dauergestammel von der steuerfinanzierten Luxusmode-Fetischistin namens Baerbock wäre zehn Mal schneller zu verkraften gewesen.
😉
Ach ja, eine Frage noch:
Gibt es Hinweise darauf, wer im White House auf den Coup gekomen ist? Bei aller Sympathie für den Orange Man – darauf ist Trump nicht originär gekommen, denke ich.

Last edited 23 Stunden her by Index
Deutscher
17 Stunden her
Antworten an  Index

Ja, Merz ist auch hierbei irrelevant. International hat er nicht mal die Bedeutung eines Kommentators.

Last edited 17 Stunden her by Deutscher
Peter Gramm
1 Tag her

Analytisch betrachtet ohne Vorverurteilung. Amerika hat zwar die Schlacht um Caracas gewonnen, den Krieg um die bisher geltende Dollarhegemonie krachend verloren. Die Zeit des ungehemmten Dollardruckens neigt sich dem Ende zu. Die SPR (strategische Rohölreserven) befanden sich auf dem niedrigsten Stand seit 40 Jahren. Das war der wahre Grund für die Trump’sche Aktion und nicht der vorgeschobene K(r)ampf gege die Drogen, da das Fentanyl welches die allergrößten Schäden in Amerika anrichtet eben nicht aus Venezuela kommt sondern in Mexico zusammengerührt wird. Amerika hat zwar selbst Ölvorkommen welches sie zu total überhöhten Preisen und total umweltschädlich an uns verramschen. Leider ist… Mehr

Hannibal ante portas
1 Tag her

Na, vielleicht hätte „man“ vorher doch noch ein Seminar in „internationalem Völkerrecht“ bei Trumpolina (?) belegen sollen, damit man den demokratieaffinen philanthropischen Busfahrer nicht ungerechtfertigterweise seinem natürlichen Biotop entnimmt. Wie mir durch gut unterrichtete Kreise über geheime Kanäle zugetragen wurde: auch Öl soll eine gewisse Rolle gespielt haben. Nach allen Regime-Change-Aktionen der letzten Jahrzehnte, war die Situation danach noch schlimmer als zuvor. Das einzige Mal mit nachhaltigem Erfolg war hierzulande 45ff.

Monostatos
11 Stunden her
Antworten an  Hannibal ante portas

Oder auch nicht!?! Damals haben sich unsere transatlantischen „Freunde“ Brains als Ressourcen unter den Nagel gerissen und Deutschland als Gefechtsfeld für einen Krieg gegen Russland angelegt.

Apfelmann
1 Tag her

Es ist schon unglaublich wie die einst demokratischen US&A nun das Völkerrecht mit den Füßen treten. Kein Staat der Welt hat das Recht einen anderen zu überfallen. Aber die Blaupause für China ist nun gelegt. Man stelle sich nun vor China macht eine Militäraktion in Taiwan und entführt den Präsidenten. Kann doch keiner was dagegen sagen. Die Amis machen es doch auch. Das wird sicher der neue Ton. Welch ekelhaftes Gebahren Herr Trump sich hat von seinen „Beratern“ einreden lassen.