Die Grünen erklären Bildungserfolg zur Staatsaufgabe und wollen eine Kita-Pflicht. Damit rücken sie die Familie weiter an den Rand. Erziehung ist laut Grundgesetz Recht und Pflicht der Eltern. Doch hinter der Parole Chancengleichheit steht der alte Reflex: mehr Zugriff des Staates auf die Kindheit.
picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
Die Grünen behaupten erneut, dass Bildungschancen von Kindern in Deutschland so stark vom Elternhaus abhingen wie in kaum einem anderen wohlhabenden Land. Das habe eine UNICEF-Studie belegt. Nun ja, für alles und jenes gibt es eine „Studie“. Leider gibt es keine Studie darüber, was über Generationen hinweg üblich war: dass Kinder aus „ärmeren“ Schichten es nach dem Willen ihrer Eltern einmal besser haben sollten, dass diese Eltern ihre Kinder konsequent zum Lernen anhielten und diese dann aufstiegen. Chancen sind eben Chancen, aber keine Garantien, zu Chancen werden sie erst durch Zupacken und um den Preis der Anstrengung.
Für die Grünen ist das belanglos. Sie setzen auf „Chancengleichheit“ und vermengen wie immer Gleichheit und Gerechtigkeit. Meinen, dass Gleichheit bzw. Gleichmacherei gerecht sei. Für die Grünen spielen beim Bildungserfolg die Bildungsaspiration der Eltern und das eigenverantwortliche Lernen der Kinder keine Rolle. Wiewohl es doch hinsichtlich Kosten des Schulbesuchs bis zum Abitur in Deutschland keinerlei finanzielle Hürden gibt. Der Besuch eines staatlichen/kommunalen Gymnasiums kostet nichts außer den Preis der eigenen Anstrengung. Dennoch gibt es genug bodenständige Eltern, die sich nicht vom Abitur-Hype infizieren lassen und nicht zu Unrecht die Frage stellen: Ist es für unseren Sohn nicht besser, eine Ausbildung zum Fliesenleger zu machen als einen Bachelor in Genderstudies? Denken Eltern so, leisten sie bereits einen Betrag zu einem sozial ungerechten Bildungswesen. So einfach ist das in den Augen der Grünen.
Dass dies ein Schaufensterantrag werden würde, war klar. Aber immerhin erfuhr der Antrag – interfraktionell abgesegnet – am 12. Juni eine „Überweisung“: an die Ausschüsse für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend; für Arbeit und Soziales; für Forschung, Technologie, Raumfahrt; Technikfolgenabschätzung; Haushaltsausschuss.
Grüne auf dem Trip zur Verstaatlichung der Kindheit
Darf man im Zusammenhang mit der Förderung von Kindern an das Grundgesetz erinnern? Ja, man muss. In Artikel 6, Absatz 2, des Grundgesetzes steht zu lesen:
„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“
Gut bzw. nicht gut: Man weiß, dass nicht alle Eltern dieser Pflicht nachkommen. Aber es wäre ein Schritt in Richtung Totalitarismus und Kollektivismus, wenn man den Eltern die Kinder mehr oder weniger zwangsweise wegnähme, auch denen, die in der Vorschulzeit selbst für ihre Kinder sorgen wollen. Man sollte auch nicht den Dreh machen, eine KiTa-Pflicht mit den qua Pflicht-KiTa auszugleichenden Sprachdefiziten vieler Kinder zu begründen. Hier ist Ehrlichkeit angesagt: Diese Sprachdefizite betreffen vor allem Kinder aus Migrantenfamilien. Hier wäre es angebracht, diese Kinder rechtzeitig genug vor der Einschulung einem Sprachtest zu unterziehen und im Falle eines Nicht-Bestehens zu einem Jahr Deutschkurs zu verpflichten.
Ansonsten: Die Verstaatlichung originär elterlicher Erziehung muss auch anderweitig auf den Prüfstand. Ganztagsschule klingt ja verlockend, aber auch sie ist ein Stück Verstaatlichung von Erziehung und Entmündigung von Eltern. Ähnliches geschieht mit immer neuen schulischen Segmenterziehungen: Ernährungserziehung, Gesundheitserziehung, Freizeiterziehung, Konsumerziehung, Verbrauchererziehung, Umwelterziehung, Klimabildung. Fortschreitend auch Erziehung nach Gender-, Klima- und DIE-Kriterien: diversity, inclusion, equity. Wache Eltern sollten sich das nicht gefallen lassen.



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Josef Kraus sagt: „Wache Eltern sollten sich das nicht gefallen lassen“. Mein Gott, lieber Herr Kraus: Die einzigen „wachen Eltern“, die ich (Ü70) kenne, sind bekennende Katholiken, und die sind wiederum eine aussterbende Art.
Auch in Ungarn wollen die Linken ihr Zerstörungswerk in der Bildung aufnehmen:
https://ungarnheute.hu/news/linke-tisza-bildungsministerin-fordert-positive-diskriminierung-in-den-kirchlichen-schulen-20422/
Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass bisher auf katholischen Schulen keine Roma zu finden sind. Was sagt der Chef im Vatikan dazu?
Also wollen Grüne aus allen KiTas ein Bordell machen?
Natürlich nur in einer Pedo-KiTa, wo linke und Grüne für kleines Geld ……!
GÜNER Murks, egal um was es sich handelt. 50-80% der migrantischen Kinder spricht kein Wort deutsch, ditto deren Eltern natürlich. Typische grüne Phantastereien, egal ob Kinder, Energie, Wirtschaft, KLIMA. Das Land ist kaputt, die importieren nach wie vor für’s Arbeiten untaugliche, unfähige Leute. Pisa hat es seit Jahren ergeben, die „Kinder“ werden dümmer (und fetter), können weder lesen, noch schreiben, geschweige denn rechnen. Die Eltern müssten, unter Androhung der schmerzhaften Kürzung des Luxus-Unterhaltes, im Rekordtempo deutsch lernen und gezwungen werden das frisch Erworbene an die Kinder weiterzugeben. Kind spricht kein deutsch ab KITA, weitere Geldkürzungenk. Was die Sache vereinfachen würde:… Mehr
Haben wir es mit islamischer Expansion zu tun haben wir deren Sprachen zu lernen – auf Dauer.
Frei nach einem ehemaligen Reichskanzler:
„Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als grün denken, woke-links handeln. Und wenn diese KnabenInnen mit zehn Jahren in unsere Organisation hineinkommen, dann kommen sie vier Jahre später von der Grünen Jugend in die Linksjugend, und dort behalten wir sie wieder vier Jahre.
… dann kommen sie in den Klimaarbeitsdienst …
… das übernimmt die Bundeswehr zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre …
… und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben, und sie sind glücklich dabei.“
Das mit dem “glücklich dabei” hat wahrscheinlich Klaus Schwab später von ihm entlehnt.
Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust.
Einerseits ist es das Wesen aller Sozialisten die Familie als Solche zu bekämpfen und die Kinder, später die Bürger von frühester Jugend an staatliche Institutionen zu binden. Und da ist die Regenbogensekte keine Ausnahme.
Andererseits kann ich es nur Gutheißen, wenn Kinder aus den typischen Parallelgesellschaften, eben nicht erst in der 1. Klasse, die ersten Berührungspunkte in der deutschen Sprache erhalten.
Natürlich geht es substanziell um den Zugriff des Staates auf Kinder, die mit der Ganztagsschule, erziehungspädagogischen Konzepten in Richtung Gender/Queer/„Vielfalt“ und den angedachten Kontrollen der Sozialen Medien, usw. doch ohnehin schon beeinflusst werden können und werden. Mehr Kita soll angeblich vor allem den prekären/migrantischen Familien helfen – gerade die migrantischen Familien aus vielen Herkunftsländern betreuen ihren Nachwuchs aber lieber selber, wie man bei Spaziergängen durch den Park leicht erkennen kann. Und wie verarbeiten Mama und Papa aus Afghanistan oder Syrien Besuche von Dragqueens oder Bücher wie „Theo hat zwei Papas“. Selbstverständlich scheitert die ideologische Gleichmacherei an der schnöden Realität. „Für… Mehr
„Die Grünen erklären Bildungserfolg zur Staatsaufgabe.“
Haha 😆, der ist gut. Sollten sie damit nicht lieber bei sich selber anfangen? Es kann nur von Vorteil sein, zumindest einen Bildungsabschluss vorweisen zu können. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein und die natürliche Autorität. Vielleicht sind die Grünen auch deswegen so autoritär, weil sie in Ermangelung von Können keine Autorität haben.
Ansonsten beanspruchte bereits der vergessliche Scholz die „Lufthoheit über den Kinderbeten“. Das streben alle totalitären und sozialistischen Regime sn: Menschen formen und umerziehen, am liebsten so früh wie irgend möglich.
Mein Eindruck ist, dass Kinder entweder eher wie junge Hunde behandelt werden, ohne jeglichen Versuch, bei den lieben Kleinen erzieherisch zumindest eine grundlegende Sozialisierung zu erzielen, oder aufgrund komplett durchgeplanter Tagespläne, bereits im Vorschulalter keinerlei freie Entwicklungsräume mehr besitzen. Spätestens in der Schule treffen diese beiden Extreme aufeinander, mit entsprechenden Folgen.