Zwei Einflusszonen – und eine gemeinsame zwischen Kaspischem Meer und Mittelmeer

Bis zum großen Deal zwischen Amerika und China ist noch ein gutes Stück Weges. Doch nach dem Ende des Mullah-Regimes rückt er näher. Eine andere Perspektive mit Sinn und Verstand gibt es nicht. Die Freiheit des einzelnen hat danach mehr Chancen als heute.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Mark Schiefelbein

„Wir haben die beherbergt, die uns hassen, jene toleriert, die uns bedrohen, und die verwöhnt, die uns schwächen.“ Margaret Thatcher.

Xi war zuversichtlich, China würde den Rest des Jahrhunderts dominieren. „Der Wandel kommt, der seit 100 Jahren nicht stattgefunden hat“, sagte Chinas Nummer Eins zu Russlands Putin in Moskau im März 2023. „Und wir treiben diesen Wandel gemeinsam voran.“ Viele im Westen stimmten Xi im wesentlichen zu, als sie das woke Narrativ von Amerikas schlecht verwaltetem Niedergang weitererzählten. Diesen Zustand hat President Trump durch Handeln beendet.

Den venezolanischen Drogen-Präsidenten Maduro am 3. Januar aus Caracas raus holen zu lassen, und nun die iranische Theokratie zu stürzen, ist der Anfang vom Ende des Globalismus und seiner Kriege und der Beginn des kontrollierten Weges zum Frieden freier Märkte in zwei Einflusszonen und einer gemischten dritten. In der Amerika und China zusammen den Staaten zwischen Pakistan und Mittelmeer den Frieden einer freien eigenen Entwicklung garantieren.

Sagen Merz und Macron und die EU-Kommission sowieso, der Krieg der US und Israels gegen das Mullah-Regime sei nicht ihrer, erklären sie sich damit offiziell für nicht satisfaktionsfähig. Der Mullah-Iran ist der militärische Arm zur Beherrschung des Landes zwischen Pakistan und Mittelmeer und zugleich der Kampagnen-Arm der Muslimbrüderschaft in ihrem Feldzug der spirituellen Eroberung der Welt.

Donald Trump hat es Berlin, Paris, London und Brüssel klar gesagt: »Wir stehen der NATO immer zur Seite. Wir haben ihnen im Ukraine-Konflikt geholfen – zwischen uns liegt ein Ozean, das betrifft uns nicht –, aber wir haben ihnen geholfen. Es wird interessant sein zu sehen, welches Land uns bei einer so kleinen Aufgabe nicht helfen wird: die Straße von Hormus offen zu halten. Ob wir Unterstützung erhalten oder nicht, eines kann ich sagen – und das habe ich ihnen auch gesagt: Wir werden es nicht vergessen. Ich fordere diese Länder auf, ihr Territorium zu verteidigen, denn es ist ihr Territorium. Von hier beziehen sie ihre Energie, und sie müssen kommen und uns bei der Verteidigung helfen.« Und Scott Bessent hat hinzugefügt: »Ich weiß nicht, wie viele Wochen die Operation im Iran dauern wird. Öl wird in einigen Monaten wahrscheinlich deutlich günstiger als 80 Dollar pro Barrel sein.« – Der Goldpreis spricht die gleiche Sprache.

Jim Chimirie erklärt anschaulich, wie jede Regierung, die Trumps Forderung nicht nachkommen will, demselben politischen Zwang folgt. Deutschland mit über fünf Millionen Einwohnern mohammedanischer Kultur. Frankreich mit dem größten mohammedanischen Anteil in Westeuropa. Großbritannien mit Gemeinden, deren politische Vertreter unter Khameneis Porträt Richtung Downing Street marschierten. Die Politik in London, Berlin und Brüssel hat nichts mit Völkerrecht oder Strategie zu tun. Sondern mit wem sich diese Regierungen nicht anlegen wollen. In Deutschland sind das – noch nicht – die Mohammedaner selbst, sondern die Parteien, die sich mit ihrer Hilfe vor den Wählern retten wollen, die ihnen nicht mehr folgen. „Nicht unser Krieg“ bedeutet „Nicht auf unseren Straßen“ – die Fortsetzung von Frau Merkels: „keine hässlichen Bilder“. Die Außenpolitik wird von Demografie bestimmt.

Die „humanitäre“ Erklärung „der Europäer“ zum Libanon folgt derselben Haltung. UK, Kanada, Frankreich, Deutschland und Italien „warnten“ Israel vor seinen Bodenoperationen gegen die Hisbollah, den iranischen Stellvertreter, der sie seit Jahrzehnten finanziert und bewaffnet, um den jüdischen Staat zwischen River and Sea zu vernichten – und die deshalb Israel unmittelbar nach Khameneis Tod angriff. Die Genannten forderten sofortige „Deeskalation“. Also indirekt die Fortsetzung des alten Krieges gegen Israel. Israel seinerseits wird jeden Tag nutzen, der zum Ende der Hisbollah führt.

Dieses Muster prägt Westeuropa. Nicht Prinzipien. Nicht Strategie. Nicht Recht. Nicht Völkerrecht. Sie in Westeuropa können keine Schiffe schicken, weil in ihren Städten viele Mohammedaner leben. Sie können Israel nicht unterstützen, weil in ihren Wahlkreisen Sozialisten und Mohammedaner wählen. Sie können die Hisbollah nicht Aggressor nennen, weil in ihren Straßen Sozialisten und Mohammedaner für die Mullahs, Hamas, Hisbollah und gegen Israel demonstrieren. Das ist das Ergebnis des langen Marsches durch die Institutionen in dieselben. Nicht unser Krieg. Nur unser Problem.

Ändern wird die Ignoranten und Duckmäuser in Europa natürlich auch nicht, was in den Golfstaaten vor sich geht, die Trump bitten, die militärischen Strukturen des Mullah-Regimes ganz zu zerschlagen, weil „ein halber Schlag am Ende nur den nächsten Erpressungszyklus vorbereitet.“

Zum Golfkrieg, der nicht der Westeuropäer Krieg sein soll, sagte Whei Zao: »Der Iran besaß etwas, das die US fürchteten. Tausende Drohnen und Raketen. Billig. Schnell. Unaufhaltsam in Menge. Die US haben systematisch jeden Abschussplatz zerstört. Jede Raketenfabrik. Jedes Lager. 241 von 262 ballistischer Raketen abgefangen. 16 Minenlegerschiffe versenkt. Über 90 militärische Ziele auf der Insel Kharg in einer Nacht zerstört. « – Wobei „die Europäer“ schon das eine oder andere könnten, wenn sie wollten. – Aber die US können es mit den Israelis zusammen allein. 

Die israelischen Streitkräfte sind Topspezialisten bei der Tötung hochrangiger Terroristen geworden. Ali Larijani als „faktischer Führer des iranischen Regimes“, für dieses weitaus bedeutender als Mojaba Khamenei, soll tot sein. ++ Von Khamenei selbst gibt es zahlreiche Gerüchte von schwer verwundet in einer russischen Klinik angefangen. Man wird es erfahren. ++ Gholam Reza Soleimani, seit sechs Jahren Kommandeur der Basij-Terror-Miliz soll ebenfalls getötet worden sein. Ihre Teilnahme am jährlichen Al-Quds-Tag machte sie wohl als Ziele möglich.

Legacy-Medien lassen nichts aus, was sich als Vorbote von, in Wahrheit nur des erhofften Trump’schen Scheiterns darstellen lässt. Aber Amerikas Wirtschaft hat sich immer wieder als höchst anpassungsfähig erwiesen. Im Iran-Krieg wird sie erneut zeigen, was sie verkraftet. Trump 2.0 stellt die Welthandelsordnung auf den Kopf, hadert mit der Zentralbank und hat mit einem KI-Boom zu tun, der Millionen Arbeitsplätze bedrohen soll. Die Wirtschaft ist weiter gewachsen, die Arbeitslosenquote ist 4,4%. Die US sind Netto-Ölexporteur geworden. Im April 2025 wurden Rezession und hohe Inflation wegen neuer Zölle vorhergesagt. Trump zog sich von einigen der extremsten Abgaben zurück, Importeure umgingen kreativ Lieferketten, negative Auswirkungen blieben begrenzt. Tatsächliche Risiken sind KI-Aufschwung und Geopolitik. Doch die Natur der 30 Milliarden US-Wirtschaft ist im Gegensatz zu der Europas Dynamik. – Wer lesen will, warum das Narrativ der Legacy-Medien falsch ist, Trump sei in den Golfkrieg reingestolpert, bitte hier bei Jonathan S. Tobin.

Wie Scott Bessent oben sagt, wie viele Wochen es noch dauert, weiß niemand. Eins steht fest. „Die Europäer“ haben das viel zitierte westliche Bündnis mit ihrer Haltung zur Straße von Hormuz praktisch gekündigt. Die Amerikaner in die  Ukraine gegen Russland zu rufen und ihrem Ruf an den Golf nicht zu folgen, ist ein kultureller Offenbarungseid. Putin bedroht anders als die Mullahs das griechisch-römisch-christliche Erbe Europas nicht.

Bis zum nächsten Mal, werte Leser.

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Kommentare ( 123 )

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Maria Jolantos
1 Monat her

Der Iran hat nur geringe Chancen, zu isoliert ist die Shia. Einzig hohe US-Verluste bei einer Invasion und eine daraus folgende Reaktion der US- Amerikaner könnten den Iran retten. In der sunnitischen Welt wird der Angriffskrieg aber genau beobachtet (in China natürlich auch). Aus der sunnitischen Welt kommt auch der Großteil des globalen Terrors außerhalb von Kleinasien. Dem Iran wird dort keine Träne nachgeweint werden. Aber der Westen wird noch heulen, denn ohne einen starken Iran, wird ein ein Machtblock von Pakistan bis Indonesien und Nigeria entstehen, vielleicht mit einem Kalifat im Zentrum, den die Doppelzüngigkeit des Westens eint. Die… Mehr

Kassandra
30 Tage her
Antworten an  Maria Jolantos

„Und nun fällt eine schwarze Wolke auf Europa; und wenn sie sich wieder teilt, wird der Mensch der Neuzeit dahingegangen sein: weggeweht in die Nacht des Gewesenen… eine dumpfe Erinnerung…“ Egon Friedell zu anderen Zeiten – passend erneut.

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Das scheint ja das, was im Westen mit dem Einzug archaischer Massen und dem nicht reformierbaren Koran vernichtet werden soll: Aufklärung und Humanismus.
Während es dereinst nach Luthers Thesen durch die Aufklärung und Kantsche Mündigkeit aufwärts ging, geht es mit uns nun wieder bergab.
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Die Orthodoxen im Osten halten Stand.

Memphrite
1 Monat her

Propaganda News vom Feinsten. Auf diesen Boomer-Propaganda Eintopf zu antworten macht keinen Sinn mehr, da schon alles gesagt wurde.
Ich bleibe dabei. Wenn die iranische Bevölkerung zusammenhält gewinnen Sie diesen Krieg und die USA und der Ethno-Apartheitsstaat werden verlieren.
Russland gewinnt in der Ukraine und die Chinesen, nun ja die können nun jederzeit die Taiwanfrage für immer lösen.
Lasst uns in ein paar Monaten schauen was passieren wird.

Thomas
1 Monat her
Antworten an  Memphrite

Ihre Sorge ist unbegründet. Die iranische Bevölkerung hält zusammen gegen die Terror Mullahs und arbeitet Israel und den USA zu mit der Identifizierung von entsprechenden Drohnen und Raketen Zielen.
Das die seit 47 Jahren von den Islamterroristen geschundenen Iraner sich mit ihren Mullah Peinigern gegen die Befreier USA und Israel zusammenschliessen auf diese Idee muss man erst mal kommen.

Last edited 1 Monat her by Thomas
Memphrite
30 Tage her
Antworten an  Thomas

Oh ja all die Nordkoreaner, Vietnamesen, Afghanen, Iraker usw. wollten alle von den USA „befreit“ werden.

Für den deutschen US-Vasal ist dies schlicht nicht zuverstehen.

Kassandra
30 Tage her
Antworten an  Memphrite

Weshalb ist das alles vergessen? „A lot of people forget this… …but America’s first ever overseas war was fought against state-sponsored Islamic jihadists who attacked American ships and took Americans as slaves Jefferson literally bought a Quran and concluded we should attack them… We won, by the way.“     https://x.com/mattvanswol/status/2032216108409802892 . Hier zu lesen: „…In den folgenden Jahrhunderten führten sie ausgedehnte Raubzüge im Mittelmeer und bis weit in den Atlantik, zeitweise sogar an der britischen Küste (Cornwall) durch, wobei sie zahlreiche Schiffe christlicher Nationen kaperten. Daneben überfielen die Barbaresken-Korsaren häufig Küstendörfer und kleine Städte, deren Einwohner als Sklaven verschleppt wurden. Die… Mehr

wegmitdenaltparteien
1 Monat her

Die Amerikaner in die Ukraine gegen Russland zu rufen und ihrem Ruf an den Golf nicht zu folgen, ist ein kultureller Offenbarungseid.“

Auch wenn meine bescheidene Meinung nicht opportun ist: Die Europäer haben nicht die Amerikaner um Hilfe für die Ukraine gebeten, Uncle Sam, namentlich Biden, hat diesen Krieg angezettelt um den Selben auf Kosten der Europäer und auf dem Rücken der Ukrainer auszutragen.

Vallis Blog
27 Tage her
Antworten an  wegmitdenaltparteien

So ist es! Dass das Merzel zum Bundeskanzler der Ukraine berufen wurde ist allerdings ein Gerücht. Aber wenigsten hier lügt er nicht.

Dieter Eichrodt
1 Monat her

Die iranisch-schiitischen Mullahs einerseits, und die sunnitischen Muslimbrueder andererseits, hassen einander noch viel mehr, als sie beide die Nicht-Muslime verachten. Darueber amuesieren sich christliche Karl May Leser schon seit fast 100 Jahren.

andreas
1 Monat her

Mag sein, dass der Iran verliert, aber kämpfen werden sie bis zum Ende. Nicht, weil das Volk die Mullahs haben will, sondern weil sie verstehen, dass der Iran fragmentiert und zerstört werden soll wie Libyen, Syrien, Irak und alle Nahoststaaten außer Israel. Mit den Amis zu verhandeln ist ein Witz. Amerikaner und Israeli werden hart bezahlen wenn sie ihre Allmachtsphantasien umsetzen.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  andreas

Sie wissen, was der Islam unter „Verhandeln“ verstehen muss?
Auch unter „Menschenrechten“?

Memphrite
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Sie wissen schon was der „Westen“ unter Verhandlungen versteht? Seit 500 Jahren Mord und Totschlag.

Helfen.heilen.80
30 Tage her
Antworten an  Memphrite

Seien Sie doch realistisch. Wenn europäische und die Five-eyesLänder das nicht bei den anderen getan hätten, dann hätten diese das bei uns getan, wenn man sie gelassen hätte. Wie ich darlegte, das hat etwas mit dem Auf und Ab des Zivilisationszyklus zu tun. Dieses Westen-bashing halte ich für eine unvollendete Denkfigur: schauen Sie sich mal die Ausbreitung z.B. des islamischen Kulturkreises an. Um 600 n.Chr. startete man in Mekka, im Hochmittelalter wurde das Heilige Land besetzt, um 1453 liquidierten die Osmanen das Byzantinische Reich, dann setzte man sich in Spanien fest und um 1683 belagerten die Truppen des Sultans Wien.… Mehr

EinBuerger
1 Monat her

Die Geburtenrate in China ist sehr gering. Ähnlich wie in den anderen ostasiatischen Staaten. Das könnte den Aufstieg Chinas deutlich bremsen. Ansonsten sehe ich nichts, was den aufhalten sollte. Allerdings wird das vor Ort noch spannend. Japan wird sich ganz sicher eigene Atomwaffen + Raketen zulegen. Das könnte China Probleme beim Ausbau seiner Einflusszone in Ostasien machen. Die europäischen Staaten sind wie die meisten Staaten des Nahen Ostens. Ohne starke Schutzmacht sind beide Regionen nicht überlebensfähig. Europa wird sich weiter durchwursteln. Es wird einen langsamen stetigen Abstieg geben. Die Globalisierung geht weiter. Weil alle davon profitieren. Die einen bekommen billige… Mehr

Nibelung
1 Monat her

Diesem Aufsatz werde ich so nicht allen Punkten folgen können und kann deshalb nur einen Ratschlag für alle Protagonisten geben, aufzupassen, daß in unserer Hemissphäre nicht gleiches erfolgt, indem man sich politischer Gegner auf die gleiche Art und Weise entledigt, wie es die Kriegsparteien im Nahen Osten praktizieren oder schon die Twin Towers vergessen, wo man zeigte was man kann. Es wird auch in grundlegenden Fragen zukünftig keine Übereinstimmungen geben, denn der Graben ist zu tief und unzuverlässig und wer dem anderen ständig auf die Backe haut um dann Absolution zu erwarten, hat die menschliche Psyche nicht berücksichtigt unabhängig vom… Mehr

Peter Triller
1 Monat her

Trump und XI die neuen Freiheitshelden? Das ist lächerlich. Der linkswoke Globalismus mag zu Ende gehen, er wird jedoch eher durch einen autokratischen Imperialismus ersetzt. Das Mullah-Regime ist eben nicht geschlagen und es wird auch durch Luftschläge nicht zu schlagen sein. Eine ernsthafte Widerstandsbewegung im Iran selbst ist nicht erkennbar. Da das Konzept von Trump falsch ist, sind aus deutscher Sicht die Risiken größer als Chancen. Der Islamismus könnte sogar gestärkt daraus hervorgehen. Insofern ist es diesmal richtig, dass Merz sich nicht beteiligen will. Die Straße von Hormus wurde gesperrt, weil Trump unabgesprochen und aus reinen Eigeninteressen den Krieg angefangen… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Peter Triller

Woanders liest man realistisch: >>>“Die Schließung der Straße von Hormus drängt Europa in Richtung Russland und untergräbt Trumps Iran-Krieg – uncut-news.ch„<<< > „… Während es den USA möglicherweise gelungen ist, Ayatollah Khamenei auszuschalten, verlaufen ihre Pläne für einen Regimewechsel im Iran nicht so reibungslos wie erwartet. Mit der Schließung der Straße von Hormus steht die Weltwirtschaft vor dem Kollaps, und Washingtons Verbündete distanzieren sich rasch von den USA. Gleichzeitig diskutieren europäische Politiker angesichts einer Energiekrise und unter offener Weigerung, sich an Präsident Trumps Krieg zu beteiligen, bereits darüber, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren und ihre Beteiligung am Ukraine-Krieg zu… Mehr

Last edited 1 Monat her by Haba Orwell
Milton Friedman
1 Monat her

„Die Europäer“ haben das viel zitierte westliche Bündnis mit ihrer Haltung zur Straße von Hormuz praktisch gekündigt Und ich Tölpel dachte, die Amerikaner hätten dies bereits zuvor beim Thema Grönland getan. Das muss wohl der angeborene Antiamerikanismus sein, es nicht wertschätzen zu können, wenn man mehrmals in einen amerikanischen Scam hineingezogen wird (Irak, Afghanistan), dort wie Dänemark die höchsten Verluste / Einwohner erleidet und diese Kriegsopfer dann durch Trump gewürdigt werden, in den man die territoriale Integrität eines Alliierten offen angreift. Naja, Bessent und sein Chef wird schon wissen, warum er die gleichen Vorwürfe nicht gegenüber dem einen Staat in… Mehr

Thomas
1 Monat her
Antworten an  Milton Friedman

Die Europäer haben Trump den Vorwand aus der Nato auszutreten auf dem Silbertablett serviert.
Innenpolitisch kann Trump dieses Vorhaben jetzt viel leichter durchbringen. Und auch jede Hilfe für die Ukraine einstellen.
War das Absicht von Merz? Frage für einen Freund.

Memphrite
1 Monat her
Antworten an  Thomas

Die USA kündigen die NATO und hauen aus Europa ab? Oh Gott das wäre fantastisch. Werden die aber nicht machen.

Helfen.heilen.80
30 Tage her
Antworten an  Thomas

Sehen Sie es so: wären z.B. die Franzosen dem US-Ruf gefolgt, und hätten ihren Träger Charles de Gaule in den Golf von Oman beordert, um von dort die Staße von Hormus freizuhalten.
Stellen Sie sich vor, die Iraner hatten den alten Karren versenkt – dann wäre DER Punkt erreicht gewesen, an dem der NATO Bestandspakt gegriffen hätte.
Gute Nacht Marie, dann hätten sich sämtliche NATO-Länder plötzlich im Krieg mit Iran wiedergefunden.
Ich bin überzeugt, Präsident Trump hat nicht wirklich Verstärkung angefordert, soweit kennt der seine Pappenheimer schon, dass der weiß, da kommt nichts was er nicht schon lange selbst hätte.

Haba Orwell
1 Monat her

> Sie in Westeuropa können keine Schiffe schicken, weil in ihren Städten viele Mohammedaner leben. Sie können Israel nicht unterstützen, weil in ihren Wahlkreisen Sozialisten und Mohammedaner wählen. So müsste in Demokratien laufen, dass die Regierung macht, was Bevölkerung wünscht. Man kann nicht nörgeln, wenn es ein einziges Mal so läuft, zur Abwechslung von Klima-Spinnereien, Zensur und allerlei Abzocken. Wieso sollte gerade umstrittene Regierung einer kleinen Siedlerkolonie weit weg viel wichtiger sein? UncutNews-Newsticker: „… 18. März 02:15 …  Der französische Präsident Macron hat sich nun offen gegen die USA und Israel aufgelehnt „Frankreich hat diesen Iran-Krieg nicht gewählt. Wir nehmen nicht daran… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Fritz Goergen

Aber die neuen Machthaber.
Wenn auch ganz und gar nicht offen – sondern heimtückisch hinterrücks. Das erkennt Haba Orwell schon.
Unterwerfung fand statt?

Chrisamar
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Übersicht mit KI Das katarische Königshaus (die Familie Al Thani) besitzt mittlerweile mehr Immobilien in London als König Charles III. selbst. Hier sind die wichtigsten Fakten dazu: Immenser Immobilienbesitz: Angetrieben durch Ölreichtum hat Katar massiv in London investiert und die britische Königsfamilie in Bezug auf Immobilienbesitz in der britischen Hauptstadt überholt. Investitionen: Die katarische Königsfamilie und staatliche Investmentfonds aus Katar sind zu einem der größten Immobilieninvestoren weltweit geworden. Vergleich zum Crown Estate: Das Crown Estate, das von König Charles verwaltet wird (ihm aber nicht persönlich gehört), ist mit über 19 Milliarden Euro an Immobilienportfolio zwar enorm, aber der gezielte Zukauf von Top-Immobilien durch Katar… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Chrisamar

Danke
Und wenn man jetzt noch Anteile an Unternehmen über Aktien betrachtete samt Einflussnahme würde einem wohl schummrig.
Zahlen aus 2019: https://de.wikipedia.org/wiki/Qatar_Holding#Besitz_und_Beteiligungen
Kein Wunder, dass selbst Habeck solchen Bückling in Katar machte! Das wäre jetzt interessant zu wissen, ob die auch Parteien finanzieren!

BeastofBurden
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Bitte nicht die Millionen und Abermillionen vergessen, die Katar jahrein, jahraus in die Hand nimmt, u.a. für Finanzierung „islamwissenschaftlicher“ Lehrstühle in den USA oder Bestechung von EU-Parlamentariern.

Helfen.heilen.80
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Sie vergessen, dass der größte Teil der, wie Sie sie nennen, „Mohammedaner“ aktuell hier einen Flüchtlings-, Duldungs- oder Gaststatus genießen. Diese Gruppe hat, bei allem gebotenen Respekt, ein Recht auf eine eigene Meinung, aber zum überwiegenden Teil kein Recht auf eine politische Teilhabe. Der Lärm aus dieser Ecke ist aus der Sicht der gesellschaftlichen Willensbildung, trocken gesagt ergo irrelevant. Sowieso eine Einzigartigkeit auf der Welt, das eine Menge „grade-erst-hinzugekommene“ sich schon derart pro-aktiv in politische Abläufe einzumischen versucht, und das Gastland nur doof zuschaut. Mit der „kleinen Siederkolonie weit weg“, wie Sie schreiben, sind wir historisch einen längeren, zwar manchmal… Mehr

Last edited 1 Monat her by Helfen.heilen.80
Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Helfen.heilen.80

> aber zum überwiegenden Teil kein Recht auf eine politische Teilhabe.

Wer die Staatsangehörigkeit besitzt, hat die gleichen Rechte wie jeder andere. Man kann über Erwerb-Kriterien diskutieren, wenn man aber einmal die Papiere gegeben hat, müsste es unwiderruflich sein. Google:

> „… In Deutschland leben schätzungsweise 5,5 Millionen Muslime, wovon knapp 3 Millionen (etwa die Hälfte) die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. …“

Last edited 1 Monat her by Haba Orwell
BeastofBurden
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

5,5 Millionen? Das dürften allein schon die seit der Öffnung der Schleusentore im Jahr 2015 hinzugekommenen Männer aus den bekannten Herkunftsländern im wehrfähigen Alter sein. Verdoppeln Sie die Zahl, dann kommt es ungefähr hin.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Ja. Die meisten Doppelpässler, was eine ungleichbehandlung gegenüber Einheimischen darstellt – denn sie sind in 2 Ländern zu Hause und wahlberechtigt.