Gauck fordert eine „demokratische Mehrheit“ mit der Linken. Er meint damit die SED. Soll edel und überlegen klingen. Meint aber nichts anderes als den Ausschluss unerwünschter Wähler und Parteien, die mittlerweile den größten zusammenhängenden Wählerblock bilden. Kann man machen, zerstört aber genau das, was man zu schützen vorgibt.
picture alliance/dpa | Marijan Murat
Joachim Gauck empfiehlt der CDU, sich der SED, die sich heute „Die Linke“ nennt, zu öffnen. Gauck bestätigt durch seine Wortmeldung, dass sich die CDU in einer Sackgasse verrannt hat. Diese Sackgasse als taktische Sackgasse zu bezeichnen, würde bedeuten, der CDU taktische Überlegungen zuzusprechen. Dass man in dieser Partei jedoch im Vorhinein über das eigene Handeln nachgedacht hat, ist dermaßen unwahrscheinlich, dass man es ausschließen kann.
Linke argumentieren in der ihnen eigenen Logik des Zirkelschlusses. Die Brandmauerparteien sind mittlerweile alle links und argumentieren deshalb auch so: Wer nicht so denkt wie die Linke, so Linke, ist nicht demokratisch. Denn nur die Linke ist demokratisch. Wer aber nicht demokratisch ist, ist antidemokratisch und wer antidemokratisch ist, ist rechts, Nazi und Faschist. Das war die stalinistische Logik und ist heute immer noch die Logik aller Linken. Es ist eine totalitäre Logik, die nichts anderes als die eigenen Ansichten gelten lässt und jeden, der es auch nur wagt, anders zu denken und dies eventuell gar auszusprechen, zum vernichtungswürdigen Feind erklärt.
Herr Gauck befürchtet nun, dass in Sachsen-Anhalt nach der kommenden Landtagswahl ohne die Linke keine „demokratische Mehrheit“ mehr zustande kommen könnte. Er formuliert das vermutlich so, um nicht sagen zu müssen, dass er demokratische Gepflogenheiten nur dulden möchte, so lange genehme Ergebnisse herauskommen. Da das aber anscheinend nicht gesagt werden soll, versucht man es mit der alten linken Strategie, die Nichtgenehmen zu diskreditieren, zu stigmatisieren und ihnen dann ihre Rechte abzusprechen. Die CDU, so Gaucks Folgerung, müsse dann ihren ohnehin nur noch auf dem Papier gültigen Unvereinbarkeitsbeschluss aufgeben und eine „große Koalition aller Gegner der AfD“ bilden. Was er meint, ist, dass die CDU wieder in die nationale Front aller Blockparteien eintreten solle. Vielleicht hofft er, es würde so, zumindest noch etwas, demokratisch aussehen.
Gauck analysiert nicht falsch, dass die Ursache des Erstarkens der AfD ein Resultat des Vertrauensverlustes ist, der gegenüber den seit Jahrzehnten regierenden Parteien entstanden ist. Drei Viertel der Deutschen seien mit den Leistungen der Regierenden unzufrieden. Und das nicht erst seit gestern. Ursache wären, so Gauck, Handlungsdefizite der politischen Mitte. Eine Diagnose, die quer durch politische Lager Zustimmung finden dürfte.
„Politik muss offenkundige Probleme benennen und Lösungsansätze anbieten“, so Gauck. Wer Menschen zurückgewinnen wolle, die zur AfD abgewandert seien, müsse überzeugendere Ergebnisse liefern. Da hat er Recht, aber warum bemerkt er nicht, dass das Benennen der Probleme eben sofort zur Stigmatisierung als rechts, Nazi und Faschist, ergo antidemokratisch im Sinne linker Scheinlogik, führt? Und warum, so fragt man sich, bemerkt er nicht, dass die Brandmauerparteien, die all diese Probleme verursacht haben, die er benannt haben will, seit Jahrzehnten nicht gewillt sind, diese Problem zu benennen und zumindest abzumildern? Von beseitigen ganz zu schweigen.
Wer in einer Demokratie mit der Regierung unzufrieden ist, hat die Möglichkeit, die Opposition zu wählen. Erhält diese mehr Stimmen, bildet sie die neue Regierung. In einer Demokratie ist der gewaltfreie Übergang der Macht gewährleistet. Wer das infrage stellt, indem er, mit mehr als nur fadenscheinigen Argumenten, einen Teilnehmer vom demokratischen Wettbewerb ausschließen will, hebelt dieses Prinzip aus. Man kennt es aus totalitären Regimen, wo nur bestimmte, von der Regierung genehmigte Listen gewählt werden können. Das funktioniert wunderbar, es ist aber eben nicht demokratisch. Und es sieht noch nicht einmal demokratisch aus. Ist es das, was hier eingeführt werden soll?
Wie verzweifelt die Brandmauer-Politiker sind, verrät ihre Wortwahl. Gauck ersetzt die Brandmauer durch das Bild einer befestigten Grenze. Dabei mühen sich Linke doch nach Kräften, uns zu versichern, dass es keine Grenzen gibt, und dass man diese, wieder so ein lustiger linker Logik-Schluckauf, gar nicht sichern kann.
Auf Landesebene dürfe es keine Koalitionen mit der Rechtspartei geben. Anders sei das Gaucks Ansicht nach auf kommunaler Ebene. Er nennt das in seiner Verzweiflung Grenzverkehr. Wenn ein Bürgermeister für seine Gemeinde etwas Gutes erreichen will, könne er das, so Gauck, auch mit der AfD lösen.
Nur, so die linke Logik, wenn auf Landes- oder auf Bundesebene etwas Gutes erreicht werden soll, dann kann man das auf keinen Fall mit der AfD machen.
Linke Logik muss und kann man nicht verstehen.

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Die Rentner in Sachsen-Anhalt:
2021 noch treue CDU-Wähler mit 50 %.
Und am 6. September?
Große Sorge: Die Gehgeschwindigkeit des politischen Wandels entspricht exakt der ihrer Rollatoren.
Die AfD kann warten, bis zum Jüngsten Gericht❗
Mal abgesehen davon, dass dieser Pfaffe ein unerträglicher Schwurbler ist, der nur Stuss redet, ist es doch ganz einfach: „UnsereDemokratie“ ist das genaue Gegenteil von Demokratie.
Man ist immer wieder erschreckt welch ein Gestaltenwandler dieser protestantische Pfarrer doch ist . Hat er nicht genau zur Wende erkannt das er schon immer gegen die herrschenden Kommunisten im Osten agiert hat ( ha ha ha ) ,ist dann aalartig in die Politik geschlüpft und wurde nicht zuletzt auf Grund seiner „ Überzeugung „ ( Im Sozialismus war nicht alles schlecht ) von der noch stärker überzeugten Sozialistin AM zum Hüter der Stasiakten befördert . Hier konnten nun Besagte ,in Compgnie mit Gesinnungsgenossen links und grün schillernd in aller Ruhe studieren wie es geht Demokratie auszuhebeln . Und taten… Mehr
Gauck: „nicht die Eliten sind das Problem, es ist die Bevölkerung“.
Seit dem ist der in wilder Ehe lebende für mich gestorben.
Ihm hat der Wohlstand nicht gut getan.
Wer in der DDR Pfarrer, Physiker oder Anwalt werden durfte, war ganz sicher kein Dissident oder „Bürgerrechtler“.
Auch die DDR nannte sich „demokratisch“…
Nicht vergessen: Die CDU ist die Block-CDU-Nachfolgepartei. Hat den gesamten Kader unbesehen übernommen. Genauso wie den stasinahen „Demokratischen Aufbruch“ mit Merkel aus dem tiefroten Haushalt, die Pressesprecherin von zwei Stasi-IMs war (Wolfgang Schnur und Lothar de Maiziere). Zufälle gibt’s…
Dass die Ost-CDU heute innerhalb der CDU vermutlich das geringere Problem ist, steht auf einem anderen Blatt.
Reicht die Pension nicht, oder warum tritt dieser Mann immer noch auf
Ab und an brauchen die so einen, der sich als „elderly statesman“ geben muss – auch, wenn er es gerade nicht ist.
Wahrscheinlich immer dann, wenn die Umfragen für die Brandmaurer Übles zu Tage befördern.
Es wird Zeit: Der Bundespräsident MUSS vom VOLK gewählt werden und nicht durch die Hinterbänkler des Parlaments und handverlesenden Möchtegernpromis in der Bundesversammlung.
Was haben wir in den letzten Jahren an schlechten BPs gehabt: Einer will, dass der Islam Deutschland überrennt, einer will, dass die Sozialisten und Kommunisten das Sagen haben (Die Linke/SED ist die einzige Partei Deutschlands, die direkt für Hunderte von Toten an der Grenze direkt verantwortlich ist!) und einer gratuliert im Namen des Deutschen Volkes ???? dem mörderischen Terrorregime im Iran zum 40jährigen Bestehen ihrer Terrorherrschaft!!! Und das deutsche Wahlvolk merkt es nicht oder ignoriert das alles.
Und alle 3 erfolgreich. Soll man gar nicht glauben! Das mit dem Iran sollte man einmal beginnen, ab dem Schahbesuch in Berlin zu recherchieren – und den Studenten aus dem Iran, die die Proteste anheizen ließen, auf die Spur kommen. „Die Demonstration am 2. Juni 1967 in West-Berlin gegen den Staatsbesuch von Schah Mohammad Reza Pahlavi war ein einschneidendes Ereignis in der bundesdeutschen Geschichte: Dabei kesselten Polizisten die Demonstranten ein, verprügelten sie, griffen Einzelne wahllos heraus, misshandelten sie und behaupteten einen Polizistenmord. Der Polizist Karl-Heinz Kurras erschoss den Demonstranten Benno Ohnesorg, während seine Kollegen diesen misshandelten. Daraufhin verbreitete und radikalisierte… Mehr