Terroranschlag in den USA

Kurz nach Bekanntwerden der Tötung des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Ali Khamenei durch US-amerikanische und israelische Luftangriffe erschütterte ein islamistischer Anschlag die texanische Hauptstadt.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Ricardo B. Brazziell

Die ersten Schüsse fielen kurz vor 2 Uhr Ortszeit am frühen Sonntagmorgen vor dem Buford’s Backyard Beer Garden, einem beliebten Biergarten nahe der University of Texas. Der Schütze fuhr mehrmals mit seinem SUV an dem Lokal vorbei, bevor er aus dem Fenster schoss und später ausstieg, um mit Pistole und Gewehr weiter auf die Gäste auf der Terrasse und vor dem Eingang zu feuern. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen, die Menschen flohen in Panik.

Der noch am Tatort festgenommene Todesschütze wurde als Ndiaga Diagne identifiziert, ein 53-jähriger US-Bürger senegalesischer Herkunft. Diagne war 2000 mit einem Touristenvisum in die USA eingereist, wurde 2006 durch Heirat mit einer US-Bürgerin dauerhaft ansässig und erhielt 2012 oder 2013 die US-Bürgerschaft. Er lebte zuletzt in Pflugerville, einem Vorort von Austin, und hatte zuvor unter anderem in San Antonio und New York gewohnt.

„Property of Allah“ am Shirt

Die Indizien sprechen für einen islamistischen Hintergrund der Tat: Diagne trug ein Sweatshirt mit der Aufschrift „Property of Allah“ („Eigentum Allahs“) und darunter ein Shirt mit dem Emblem der iranischen Flagge. In seinem Fahrzeug fanden Ermittler einen Koran. Fotos iranischer Regimeführer sollen zudem in seiner Wohnung entdeckt worden sein. Das FBI spricht von „klaren Indikatoren“ für einen „potentiellen Nexus zu Terrorismus“ und hat die Joint Terrorism Task Force eingeschaltet.

Die Ermittler prüfen dabei explizit, ob der Anschlag eine Reaktion auf den tödlichen Luftschlag gegen Khamenei darstellt, der am 28. Februar 2026 stattfand. Am 1. März wurde der sein Tod offiziell bestätigt.

Radikale Kreise im islamistischen Spektrum riefen bereits zu Vergeltung auf. Diagne, der aus dem mehrheitlich muslimischen Senegal stammt, zeigte offenbar Sympathien für das iranische Regime.

Der texanische Gouverneur Greg Abbott verurteilte die Tat als „sinnlose Gewalt“ und drückte den Angehörigen sein Beileid aus. Austins Polizeichefin Lisa Davis lobte das rasche Eingreifen der Beamten, das Schlimmeres verhinderte. Die Verletzten werden in Krankenhäusern behandelt, einige schweben noch immer in Lebensgefahr.

Warnung vor Terror in Europa

Der Vorfall zeigt, dass die aktuellen Warnungen vor radikalen Islamisten und auch Schläferzellen in den USA und in Europa ernst zu nehmen sind. So meinte auch der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, zu den Folgen der jüngsten Eskalation: „Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran müssen wir von einer gesteigerten Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland ausgehen.“

Besonders die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ali Khamenei verstärke die Gefahr terroristischer Aktivitäten, so der Antisemitismusbeauftragte gegenüber der Funke Mediengruppe. Es sei zu befürchten, dass der Iran seine bestehenden Netzwerke in Deutschland für Anschläge gegen jüdische und israelische Einrichtungen aktivieren könnte: „Den Mechanismus zwischen erhöhten Spannungen im Nahen Osten und verstärkten Angriffen auf jüdisches Leben in Europa haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen.“

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Kommentare ( 34 )

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Sonny
6 Tage her

Da müssen wir jetzt durch.
M.E. wird es erst besser werden, wenn der radikale Islam völlig bedeutungslos oder besser noch vernichtet wird. Und der Iran war der maßgebliche Takt- und Geldgeber für Terror in der Welt – dass ist jetzt erst einmal vorbei.
Die Länder der Welt haben dem radikalislamischen Terrorismus viel zu lange einfach nur zugeschaut. Gut, dass mal ein Zeitpunkt gekommen ist, an dem es keinerlei Ausflüchte mehr gibt und gehandelt wurde und wird.

Edward S.
7 Tage her

Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Es ist ein Trauerspiel.

giesemann
6 Tage her
Antworten an  Edward S.

Ja, das merken die Mullahs jetzt.

MartinKienzle
7 Tage her

Dass Islam und Judentum, sprich Brüder (https://rp-online.de/politik/analyse-und-meinung/religioes-sind-judentum-und-islam-sehr-nahe-beieinander-trotz-aller-spannungen_aid-101221891https://www.youtube.com/watch?v=L0q3FpyNzqI), Gewalt eint, die sich im sogenannten „Auge um Auge Zahn um Zahn“-Prinzip manifestiert, sieht man einerseits im sogenannten „Nahen Osten“ sowie andererseits unter anderem in den Vereinigten Staaten von Amerika, wovon der vorliegende Artikel zeugt!

giesemann
7 Tage her
Antworten an  MartinKienzle

Das Talionsgebot oder -prinzip wirkt abschreckend und deeskaliert zugleich: Eine Art frühes Strafgesetz. Wird oftmals missverstanden.

Haba Orwell
7 Tage her

> Der texanische Gouverneur Greg Abbott verurteilte die Tat als „sinnlose Gewalt“

Die gezielte Ermordung Khameneis aber nicht? Nach der üblichen Narration müsste man interpretieren, dass der Senegalese die Amerikaner vom Trump-Regime befreien wollte – so, wie es in die umgekehrte Richtung erzählt wird?
Man kann nicht ständig Kriege entfachen und glauben, dass diese nie zum Ursprung kommen.

H. Priess
7 Tage her

Leider war das zu erwarten und wird nicht auf die USA beschränkt sein. Wir haben uns genug von „denen“ ins Land geholt die hier bei uns ihr geliebtes Kalifat errichten wollen und dazu gehört nun mal auch Gewalt um die Käfir zu unterwerfen. Kann man alles nachlesen ist nichts erfundenes oder nur Propaganda. Dazu paßt auch, wohin bei uns die Reise geht, wie bei der Miß-Germany-Wahl wo eine Frau mit Hijab gute Chancen hat Miß-Germany zu werden. https://www.berliner-zeitung.de/panorama/miss-germany-finale-diese-beiden-berlinerinnen-sind-dabei-li.10021284 Für eine Zukunft mit VielfaltMit ihrer Teilnahme am Wettbewerb will Sayed mehr Repräsentation für Frauen mit Hijab erzielen. Sie ist in der… Mehr

Haba Orwell
7 Tage her
Antworten an  H. Priess

> Wir haben uns genug von „denen“ ins Land geholt die hier bei uns ihr geliebtes Kalifat errichten wollen

Vergessen Sie den aktuellen Krieg nicht, entfacht von jenen, welche weltweit derer geliebte Epsteinokratie errichten wollen. Weltherrschaft muss gar nicht sein.

giesemann
6 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

… sagt Ayatolla Haba über den Satan Westen. Den leibhaftigen Scheitan. „Mit der Dummheit ist das so: Selber merkt man nix davo'“. Mannomann.

giesemann
6 Tage her
Antworten an  H. Priess

Aber Herr Priess, wer wird denn so harchte Worchte jebrauchen… . Wo doch die jungen Damen mit oder in ihren Köpfchen unter ihrem schicken Hijab merken: „Ich möchte bei Miss Germany eine Zukunft mitgestalten, in der Vielfalt sichtbar ist – und jede Frau das Gefühl hat, dazuzugehören“, so Sayed. Berliner Zeitung. Wozu wollen die/sie denn so gerne zugehören? Zu Berlin, das sie tlw. so vehement als „dekadent“ und „hurig“ ablehnen? Zum Kalifat, dem ayatollen? Ein Aufbruch wie im Iran? Ob sie wohl bald gegen Israel und Ami demonstrieren werden? Bei Frauen geht das alles rein in deren Logik, tut ja… Mehr

August der Starke
7 Tage her

Das hätte man wissen müssen, daß solche Reaktionen kommen. Das
Tragische ist dabei, daß immer Unschuldige die „Kollateralschäden“
sind. Aber was sind schon ein paar Menschenleben gegen das Glück
der westlichen Lebensweise. Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen, So-
malia, Grenada, usw., beweisen, zu welchem Glück die Menschen dort
gekommen sind.

Haba Orwell
7 Tage her
Antworten an  August der Starke

> Das Tragische ist dabei, daß immer Unschuldige die „Kollateralschäden“ sind.

Viele haben sicherlich für Trump gestimmt, der den Krieg startete (oder für die Dems, die ebenso bellizistisch agieren). Wenn man die USA für eine Demokratie hält, haftet das gesamte dortige Volk für die Obrigkeit-Untaten. Irgendwann werden auch die Amis kosten müssen, wie es ist, wenn man ständig bombardiert wird, so wie die überall tun. Wie wär’s, mit den weltweiten Abenteuern aufzuhören? Ob das die eh nicht mehr erreichbare totale Weltherrschaft wert ist?

Bernd Bueter
7 Tage her

….das mit dem „..ismus“ steht wo im Koran?? Wer seine imperativen „Aufträge“ befolgt, ist ein „..ismus“ Anhänger und geht ins Paradies und die anderen müssen zumindest klatschen, jubeln und unterstützen, um auch mitgehen zu können (Gaza). Der Koran ist mit dem Grundgesetz unvereinbar und gehört verboten. Die darin enthaltene Ideologie tarnt sich als Religion ohne tatsächlich eine zu sein. Ein von Menschen geschaffenes Herrschaftskonstrukt mit, von anderen Religionen geklauten Teilinhalten und passend erfundenen Ergänzungen, um Herrschaft im Diesseits auszuüben und abzusichern mit der Behauptung einer Belohnung im Jenseits. ISLAM „funktioniert“ nur als DIKTATUR DER GEWALT und niemals in demokratischen Staaten.… Mehr

Angela Honecker
7 Tage her

Und wieder ein Beispiel dafür, das Amerika jedes Recht hat, diesen Krieg zu führen und hoffentlich bald zusammen mit Israel zu gewinnen.Und ach wirklich: Wir müssen in Deutschland von einer gesteigerten Bedrohungslage für Juden ausgehen. Da wäre ich ja nie drauf gekommen! Und woher kommt die, Frau Merkill, Mittäter und Nachfolger? Von der AfD vielleicht? Oder doch von einer beträchtlichen Zahl der Millionen, die die herrschenden Personen in unser Land haben invasionsartig einfallen lassen?!!

Haba Orwell
7 Tage her
Antworten an  Angela Honecker

> Und wieder ein Beispiel dafür, das Amerika jedes Recht hat, diesen Krieg zu führen

Einen Krieg anfangen und als „Rechtfertigung“ erdichten, wenn nur ein Schuß zurück kommt? Gehts noch?

M. B.
7 Tage her
Antworten an  Angela Honecker

Weibliche Logik? Ein Land überfallen und aus den Reaktionen das Recht für den Überfall herleiten?

giesemann
7 Tage her
Antworten an  Angela Honecker

Gegen die Mullahs und Konsorten jederzeit. Weg damit, zum Wohle vor allen der iranischen Bevölkerung – wie damals, bei den Deutschen, 1945.

Dundee
7 Tage her

„In seinem Fahrzeug fanden Ermittler einen Koran.“
Wenn ich das lese weiß ich Bescheid. Hatte er auch ein Video zum Fliegen von Flugzeugen letztens aus dem Darknet herunter geladen?
Mit einer Amerikanerin verheiratet aber im Handschuhfach den Koran. Die Drehbuchautoren amerikanischer FalseFlags schreiben seit 25 Jahren dieselben Plots.

Tomtargi
7 Tage her
Antworten an  Dundee

Wofür genau wären im Falle des Islam noch False Flags erforderlich?

Lepanto
7 Tage her
Antworten an  Tomtargi

Googeln Sie mal „Lawon-Affäre“.

giesemann
7 Tage her
Antworten an  Tomtargi

Genau, der Koran langt schon. Es war ein großer Fehler der deutschen Justiz, seinerzeit die Koranverteilung der Säläfisten zu verbieten; die machten damals eine Kampagne namens LIES! Wichtiger wäre es gewesen herauszufinden, wer das finanziert. So wie die Verschenkung von „Mein Kampf“ damals …. .
Zur Erläuterung: Das Islamische Grundgesetz | Religion – Weltanschauung – Recht [ RWR ]

Klaus Uhltzscht
7 Tage her

Nicht jüdisches Leben allein, sondern westliches Leben ist durch den politischen Islam bedroht.
Das ist aber bereits allgemein bekannt.

Steuernzahlende Kartoffel
7 Tage her
Antworten an  Klaus Uhltzscht

Nicht in der Berliner Blase. Die Polit-„Elite“ bastelt weiter am Multi-Kulti-Bullerbü.

Kassandra
7 Tage her

Sie nehmen doch nicht an, dass die in der Politik nicht wüssten, was sie tun, und uns zumuten? Wenn Sie es doch auch wissen können? „Iraniens never wanted an Islamic Republic: I need ppl to know this. It was a left wing revolution that allied w Islamists. Once they won, the Islamists killed the socialist/communist leaders, hijacked the revolution, and called ist Islamic. Iranians have been fighting since day 1.“ https://twitter.com/YasMohammedxx/status/1585256666731524096 Dort auch: „Muslims have and still are ethnically cleansing the lands they colonized. Afghans used to be Buddhist. Iraq was Christian. What do you think happened to all the… Mehr

Memphrite
7 Tage her
Antworten an  Klaus Uhltzscht

Das westliche Leben stellt seit 500 Jahren eine Gefahr für alles „nicht-westliche“ Leben dar, so könnte man das auch sehen, oder?

Klaus Uhltzscht
7 Tage her
Antworten an  Memphrite

Als westliches Lebewesen interssiert mich primär mein eigenes Überleben, das meiner Familie und meines Landes.

verblichene Rose
7 Tage her
Antworten an  Memphrite

Schon komisch, daß dann immer noch „Nicht-Westler“ ausgerechnet in den gefährlichen Westen flüchten.
Immerhin hatte man doch 500 Jahre Zeit, das erkennen zu können, oder?

Kassandra
7 Tage her
Antworten an  verblichene Rose

Sie „flüchten“ ja nicht.
Sie erobern uns.
Und alle tun so, als würden sie nicht merken!

giesemann
6 Tage her
Antworten an  Kassandra

Ja, der fdJ ist in vollem Gange, angekündigt und erklärt seit langem: „Der Leib unserer Mädchen wird uns den Sieg bescheren“, weiß jeder, der lesen will: Houari Boumedienne – Zitate – Gute Zitate

giesemann
6 Tage her
Antworten an  Memphrite

Kann man, deshalb rennen sie auch alle in den Westen, sehr zu unserem Leidwesen und zu unseren horrenden Kosten. Sie sind schon noch bei Sinnen?

hho
7 Tage her
Antworten an  Klaus Uhltzscht

Leider ist das weder bei Linken, noch bei Grünen, noch bei Sozis und auch nicht bei der Union bekannt! Nicht bei unseren Medien, nicht bei Lehrern, nicht bei Richtern und nicht bei Professoren. Nicht in Deutschland, nicht in Großbritannien, nicht in Frankreich, nicht in Spanien.

Kassandra
7 Tage her
Antworten an  hho

Kommt schon. Gerade erzählte mir eine Mutter, dass ein ca. 4-jähriger ihr Kleinkind im Bus mit 2 Plastikmessern „bedrohte“ – was sie sich verbat – die weibliche Entourage des Pascha aber außer Stande gewesen sei, dem Einhalt zu bieten.
Gut, hinsichtlich der Sitten und Gebräuche im Islam war sie eher ohne Ahnung – aber so was hilft ungemein, sich schlau zu machen.

Rob Roy
7 Tage her
Antworten an  Klaus Uhltzscht

Ich stimme zu, frage mich aber, was neben dem politischen Islam, der andere Islam sein soll.
Es gibt im Islam zwar Richtungen wie den Sufismus, der ausschließlich das Spirituelle sucht, sowie die Alawiten und die Alewiten, die ebenfalls nicht durch Gewalt und Unterdrückung auffallen, ja eher selbst verfolgt werden.
Aber was den Großteil der Muslime, also Sunniten und Schiiten betrifft, so verkörpern diesen einen Islam, der nicht zwischen Politischem und Geistlichem unterscheidet.

Last edited 7 Tage her by Rob Roy
AlNamrood
7 Tage her
Antworten an  Klaus Uhltzscht

Politisch relevant ist aber nur eine Seite.