Keir Starmer sagt, seine Partei hat entschieden, er soll gehen, damit seine Partei bleiben kann. Der scheidende Premier spricht nur über Labour, nicht über die Briten. Der Staat erscheint als Besitz einer Partei, die sich nicht mehr die kleinste Mühe gibt zu verbergen, dass der Wähler für sie keinerlei Bedeutung hat.
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Keir Starmer hat in einer kurzen Ansprache vor dem Amtssitz des Premierministers die Entscheidung seiner Partei verkündet, die seinen Rücktritt entschieden hat. Gleichzeitig erklärte er, die Labour Party habe entschieden, er solle bis Herbst, bis die Partei einen Nachfolger gefunden habe, im Amt bleiben. Er behauptete, diesem ein Vereinigtes Königreich in einem weit besseren Zustand zu hinterlassen als das übernommene. Eine Aussage, die im deutlichen Widerspruch zur Entscheidung seiner Partei steht.
Und so ging es in Starmers Rede eigentlich nur um die Befindlichkeiten seiner Partei, der Labour Party. Die Partei bestimmt den Nachfolger, die Partei habe festgestellt, dass er nicht mehr der Richtige auf diesem Posten sei – und das, obwohl das Land sich unter seiner Führung so unglaublich positiv entwickelt habe. Die Partei solle in eine möglichst gute Ausgangssituation für die nächste Wahl gebracht werden. Die Partei, die Partei, die Partei. Das ist selbst vor dem Hintergrund des britischen Systems arg viel Partei.
Von Wahlen und den Bürgern im Vereinigten Königreich sprach Starmer nicht. Die sollen nur genügsam und untertänigst erdulden, was sich die Partei, die Partei Starmers, die Labour Party, für sie ausdenkt.
Starmer, der im Juli 2024 ins Amt gewählt worden war, hatte mit mehreren schweren Affären und einer empfindlichen Niederlage seiner Labour-Partei bei den Kommunal- und Regionalwahlen im Mai zu kämpfen. Mehrere Mitglieder seiner Regierung mussten im Verlauf seiner Amtszeit bereits zurücktreten. Als die Partei erkannte, dass er immer mehr zur Belastung werden würde, war offenbar selbst ihm klar, dass er nicht Premierminister bleiben könne.
Matthias Nikolaidis schrieb in TE:
„Er war die ständige Verkörperung eines Skandals, der das Land nun seit Jahrzehnten heimsucht: die Affäre um die ,grooming gangs‘, jene Vergewaltigungsbanden von meist pakistanischstämmigen Männern, die leider überhaupt nicht weit in der Vergangenheit liegen, sondern weiterhin zur Realität von ,New Britain‘ gehören. Als Generalstaatsanwalt hatte Starmer die strafrechtliche Verfolgung dieser Fälle zumindest vernachlässigt, wenn nicht hintertrieben. Als Premierminister weigerte er sich lange, eine nationale Untersuchung in dieser Sache einzuleiten. Angeblich war schon alles auf anderer Ebene geklärt – in den Kommunen und bei den Gerichten“.
„In Wahrheit ist nichts geklärt. Die Verbrechen gehen immer noch weiter, weil die Behörden einfach keine angemessene Antwort auf das letztlich unbritische Phänomen finden. Die Polizei ebenso wie die Politik schauen mutmaßlich noch immer aktiv weg, weil sie sich mehr um den Ruf ihrer Städte oder um ihren eigenen Ruf als Antirassisten sorgen als um das Wohl teils sehr junger Mädchen, die von den Gangs ausgebeutet, narkotisiert und vergewaltigt werden.“
Ändern wird sich mit einem anderen Premierminister wahrscheinlich nichts. Denn, wie Starmer in seiner Ansprache deutlich zum Ausdruck brachte, ist es die Partei, die bestimmt. Und das Einzige, das für die Partei wirklich wichtig ist, ist, an der Macht zu bleiben und zu verhindern, dass eine dritte, eine andere Partei an die Macht kommt.
Bemerkenswert ist, wie offen Parteien mittlerweile den Staat als ihr Eigentum reklamieren. Die Frage, wann geht Merz, drängt sich auf, wann Sànchez und so weiter.


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Die Crux des Ganzen – Man will es einfach nicht begreifen -So geht es seit 2015 – Ungebremst. * Erst zögerliche Hilferufe, dann mehr unterschwellige Mahnungen ,jetzt bereits mehr als deutliche Warnsignale der DE-Bevölkerung – „Enough is Enough“. * Offensichtlich interessiert das „UNSERE-DEMOKRATIE-LEBEN-VOLKSVERTERTER ™ “ in ihrer weltentrückten Blase überhaupt nicht. Sie flüchten sich in Geopolitik, Ukraine- & Irankrieg – Während das Inland ökonomisch vor die Hunde geht, unter Migranten-Islamlasten qualvoll stöhnt. Will man DEN Bürgerkrieg? * Heide, Freudenberg, Illerkirchberg, Mannheim, Bad, Solingen, Magdeburg, Aschaffenburg, Dresden & viele, viele andere Orte! Immer wieder: Diebe, Verbrecher, Mörder. Können sich an der… Mehr
Da gestern Sommerbeginn war, bleibt Starmer noch mindestens drei, maximal knapp sechs Monate im Amt. Das nennt man einen Rücktritt! 🙂
»Wenn der Bezug zur Wirklichkeit verlorengeht, ist alles möglich.« Hannah Arendt
Sànchez in unabsehbarer Zeit, Merz in knapp drei Jahren, wenn er die Nerven behält.
Kann den nicht zwangseinweisen in die Psychiatrie? Reichen die Gesetze in GB dazu nicht aus?
Der König sollte sich langsam mal mit seinem Königreich beschäftigen und verbal tätig werden.
Der König neigt zum Mohammedanismus.Also bleibt es so wie es ist.
Falls es keine Neuwahlen gibt und die Sozis mit dem neuen Superstar aus Manchester dranbleiben, wird das ein Schritt vom Regen in die Traufe sein
> Ändern wird sich mit einem anderen Premierminister wahrscheinlich nichts. … Die Frage, wann geht Merz, drängt sich auf, wann Sànchez und so weiter.
Was soll es also bringen, wenn sich alleine dadurch eh nichts ändert? Die gesamte Politik muss sich ändern.
Angesichts der Kontrolle der Partei über die Politik sind der Personenkult wie auch das Drehen am Personalkarussell einfach nur lächerlich.
Das gilt für UK wie für Deutschland.
Die Parteien wollen keine Anführer für Nationen aufstellen, sondern nur noch Gebrauchtwagenverkäufer die den Leuten ihre landes- und bürgerfeindliche Politik andrehen. Eine Marionette die an den Fäden von Marionettenspielern herumhampelt welche nur an Macht interessiert sind, aber lieber im Hintergrund bleiben.
Drama um die Person lenkt nur von der Politik selbst ab.
Nach der ungeschriebenen britischen Verfassung wird der Premierminister weder vom Volk noch vom Parlament gewählt. Er wird vielmehr auf informellen Vorschlag der stärksten Parlamentspartei vom König ernannt, wobei Letzterer dem Vorschlag folgen muss und kein Ermessen hat. Im Ergebnis entscheidet eine ca. 250.000 Mitglieder umfassende Partei über den Premierministet (bei einer Einwohnerzahl des Landes von ca. 70 Millionen). Sehr demokratisch ist das nicht.
Starmer hätte auch sehr gut in die DDR als Staatsratsvorsitzender gepasst.
Die haben ihr Land zumindesr geschätzt. Davon ist er weit entfernt.
Wenn Trump das nicht angekündigt hätte, wäre sonst niemand darauf gekommen. Ironie off.
Ehrlich: Wer 1:1 zusammen zählen konnte, wusste das Starmer es nicht mehr lange macht. Aber Hauptsache wieder eine Trumpbeweihräucherung angebracht.
Das muss man mal näher betrachten – mit den Trumpschen Ankündigungen. Al Dscholani jedenfalls fühlt sich aufgerufen, zu dementieren: Syrian President Ahmed al-Sharaa said that Trump’s remarks regarding a possible entry of the Syrian army into Lebanon in order to „disarm Hezbollah“ are not correct and were misunderstood. Al-Sharaa said that he is willing to sit with Hezbollah at the negotiating table and that Lebanon deserves a future different from Syria’s past. https://x.com/visegrad24/status/2068975944967066040 . Die Frage ist, ob das Dementi gehört wird. . Da weder die einheimische noch die Weltpresse Starmer trieb, kam es eben vom POTUS – der die Welt… Mehr