US-Präsident Donald Trump kommentiert aktuell die Bilder der Proteste aus Frankreich: „Was da geschieht, ist nichts anderes als eine außer Kontrolle geratene Masseneinwanderung.“ Und Elon Musk meint dazu: „Es ist eine Invasion in Zeitlupe.“
IMAGO / Anadolu Agency
Mit dieser Kritik wird sich der US-Präsident bei den in vielen Hauptstädten Europas regierenden Zuwanderungs-Befürwortern nicht beliebter machen. So schreibt Donald Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social über die erschütternden Bilder von den Protesten in Frankreich: „Hier geht es nicht um Schulen, hier geht es darum, dass der Islam ein einst großes Land übernehmen will.“
X-Eigentümer und Multi-Milliardär Elon Musk kommentierte dann wenig später auf X die Aussage des US-Präsidenten: „Es ist eine Invasion in Zeitlupe, aber dennoch eine Invasion. Und diejenigen, die die Invasion unterstützen, sind Verräter, die das Schicksal aller Verräter verdienen.“ Diese Aussage, dass die Verräter am eigenen Volk offenbar den Tod verdient haben, wurde auf X bisher 7000-mal retweetet und 680.000-mal gesehen.
X-User stimmen Elon Musk zu
Hunderte X-User reagierten bereits auf das Posting von Elon Musk. So wird darauf hingewiesen, dass „tatsächlich ein Bürgerkrieg vor der Tür steht“, oder es wird – wie vom deutschen X-User Torsten Prochnow – auf die Fertilisations-Statistik hingewiesen:
„Das hat sich über Jahre und Jahrzehnte aufgebaut und eine Eigendynamik entwickelt, eine Masse, eine Trägheit, die sich nicht einfach umkehren lässt. Man kann nicht nur Stopp sagen und erwarten, dass es aufhört. Die Leute, die auf den Straßen Frankreichs randalieren, sind Einwanderer der zweiten und dritten Generation, und sie besitzen die französische Staatsbürgerschaft schon seit der ersten Generation. Und dann ist da die Geburtenrate, der Punkt, den Elon Musk immer wieder anspricht, und das zu Recht. Frankreich insgesamt liegt bei etwa 1,6 Kindern je Frau und fällt weiter, dem niedrigsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg. Bei in Frankreich geborenen europäischen Frauen ohne jeden Migrationshintergrund liegt der Wert bei 1,3 bis 1,4, bei Einwanderinnen bei etwa 2,2, bei Frauen aus dem Maghreb bei 2,5 und bei Frauen aus Subsahara-Afrika über 3.“
In Frankreich hat sich die Situation kaum entspannt: Premierminister Sébastien Lecornu nannte die Unruhen die schwersten seit Jahrzehnten. Seit Mitte September blockieren Schüler zahlreiche Gymnasien wegen Lehrermangels, überfüllter Klassen und sanierungsbedürftiger Gebäude. Doch dieser Protest wurde von tausenden Jugendlichen mit Migrationshintergrund gekapert – organisiert von Aktionsgruppen der Bewegung La France Insoumise (LFI). Sie attackieren mit Palästinenser-Flaggen über ihren Köpfen Polizisten, Feuerwehrmänner, prügeln auch auf Lehrer und Passanten ein, verbrennen mit improvisierten Flammenwerfern Frauen das Gesicht, und sie hetzen junge Polizistinnen durch die Straßen. Mit zahlreichen Videos auf X sind die schockierenden Gewalttaten dokumentiert.
Auch US-Botschafter kritisiert die offenen Grenzen
Auch Mike Waltz, US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, kommentierte die nun schon tagelangen Ausschreitungen in Frankreich: „Ich verurteile Gesetzlosigkeit immer. Aber ich denke, wir müssen hier auch erkennen: Wenn man offene Grenzen hat, wenn man diese migrationsfreundliche, unkontrollierte Einwanderungspolitik hat, gepaart mit einer Politik, die den Menschen über Jahre leistbare Energie vorenthält und für allerlei andere Staatsprogramme zu viel ausgibt, dann sieht man, wie nun diese Frustration an die Oberfläche kommt.“



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„Zeitlupe“ – selten so gelacht. Zeitraffer oder exponentielle Zunahme trifft es eher…