Im Wiener Rathaus bekamen Achtjährige Wassereis mit Sprüchen wie „Lutsch dein Ding“, „Saugen und Lutschen erlaubt" und „Nur hart macht’s Spaß“. Der millionenschwer geförderte Veranstalter spricht von einem bloßen Versehen, obwohl die Ware zuvor aussortiert worden sein soll.
Screenprint via X
Im Wiener Rathaus sollen Kinder lernen, wie Unsere Demokratie funktioniert. Sie gründen eine Kinderstadt, verdienen Spielgeld, wählen eine Regierung und beschließen Regeln. Das Ferienprogramm „Wienopolis“ richtet sich an Acht- bis 13-Jährige und wird vom Verein WienXtra veranstaltet. In diesem Ambiente bekamen Kinder zum Abschluss Wassereis mit Aufdrucken wie „Lutsch dein Ding“, „Saugen und lutschen erlaubt“ oder „Nur hart macht’s Spaß“ in die Hand gedrückt.
„Wienopolis“ fand vom 24. bis 28. August mitten im Wiener Rathaus statt. WienXtra arbeitet nach eigener Auskunft eng mit der Stadt Wien und insbesondere deren Bereich Bildung und Jugend zusammen. Für 2026 bewilligte der Wiener Gemeinderat dem Verein allein für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit eine Förderung von 11,855 Millionen Euro. Bei der Kontrolle zuvor erheblichen Aufwand: Der ORF berichtete unmittelbar vor Beginn von „Wienopolis“, erwachsene Begleitpersonen dürften die Kinderstadt nur mit einem „Besucher-Visum“ betreten. Nach 30 Minuten müssten sie wieder in die Erwachsenen-Zone zurück. Bei der Auswahl dessen, was man den Kindern anschließend in die Hand drückte, erwies sich das Sicherheitsregime dann als deutlich weniger zuverlässig.
Die Sex-Sprüche waren WienXtra längst bekannt
Besonders unangenehm für WienXtra wird die Geschichte noch einmal durch die eigene Rechtfertigung nach dem Sturm der Entrüstung: der Verein kann nämlich nicht behaupten, niemand habe die Sprüche bemerkt. Er hatte sie durchaus bemerkt. Der Standard zitiert aus der Stellungnahme, die entsprechenden Eissorten seien wegen ihrer „anzüglichen und absolut inadäquaten Sprüche“ während der Veranstaltungswoche sogar „konsequent aussortiert“ worden. Gegen Ende der Woche seien genau diese Produkte dann „versehentlich ausgegeben“ worden. WienXtra spricht von einem „großen Fehler“. Die Frage ist: wer in den Reihen findet es legitim, solche Sprüche auf Wassereis für Kinder zu packen?
Wer Ware wegen sexualisierter Botschaften ausschließt, weiß genau, warum sie bei einer Veranstaltung für Achtjährige nichts verloren hat. Danach muss sie irgendwo gelagert worden sein. Schließlich gelangte das Wassereis dann wieder dorthin, wo sie ausgegeben werden konnte.
Der österreichische Kurier stößt auf genau die gleiche Lücke in der WienXtra-Erzählung. Offen bleibe, schreibt die Zeitung, wie die zuvor aussortierten Produkte wieder in jene Bestände gelangten, die am Ende verteilt wurden. oe24 berichtet außerdem über eine weitere bemerkenswerte Einlassung von WienXtra: Die tatsächlich aufgedruckten Sprüche hätten nicht den Angaben entsprochen, die dem Veranstalter zuvor vorgelegt worden seien. Das entlastet allerdings nur den ursprünglichen Einkauf. Spätestens nach der Lieferung waren die Texte bekannt.
„Kinderschutz hat oberste Priorität“
Auf seiner eigenen Internetseite verkündet WienXtra, Kinder und Jugendliche sollten sich bei dem Verein sicher fühlen und vor „Übergriffen oder unangemessenem Verhalten“ geschützt sein. Nach dem Wassereis-Debakel versichert die Organisation nun erneut, Kinderschutz habe „immer oberste Priorität“. Was man halt so sagt.
Die Verpackungen stammen vom deutschen Süßwarenhersteller Hitschies und sind regulär erhältlich. Die Verantwortung des Veranstalters beginnt dort, wo solche Produkte für eine Kinderveranstaltung beschafft, als ungeeignet erkannt und schließlich trotzdem verteilt werden. Politisch liegt der Vorgang zudem näher an der Wiener Stadtregierung, als es die Bezeichnung „Verein“ zunächst vermuten lässt. Vorsitzende von WienXtra ist Dolores Bakos, NEOS-Abgeordnete im Wiener Gemeinderat und Landtag, Bildungssprecherin ihrer Partei und Vorsitzende des Bildungsausschusses. Das zuständige Ressort Bildung und Jugend führt die NEOS-Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling. WienXtra bezeichnet sich selbst als Verein „in Kooperation mit der Stadt Wien – Bildung und Jugend“. Für den Verein ist die Nähe zum Rathaus im Normalbetrieb ein Gütesiegel. Nach einem Skandal darf sie nicht plötzlich wieder hinter einer Vereinsstruktur verschwinden.
ÖVP und FPÖ verlangen Aufklärung
Die Wiener ÖVP verlangt inzwischen Antworten. Familiensprecherin Sabine Keri will wissen, wer die Produkte ausgewählt und freigegeben hat, wer das Kinderschutzkonzept verantwortete und wer dessen Umsetzung kontrollierte. Eine Entschuldigung reiche hierbei nicht. Die SPÖ-NEOS-Stadtregierung müsse klären, wer die Verantwortung trägt.
Noch schärfer reagiert die FPÖ. Familiensprecherin Ricarda Berger spricht von einer „psychischen Grenzüberschreitung“ und wirft den Verantwortlichen Frühsexualisierung vor. Klubobmann Maximilian Krauss fordert eine umfassende Prüfung.


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Und UvdL ruft nach Kinderschutz durch Kontrolle von Allen. Was tut sie gegen den Mißbrauch der Kinder in der realen Welt durch Erzieher, durch Lesungen für Kinder? Durch Beeinflussung des gefühlten Geschlechts? Durch all diese realen Tatbestände? Ist die EU dafür nicht zuständig? Weil nicht digital genug?
Könnte es vielleicht sein, dass einige der Verantwortlichen einfach nur pädophil sind? Ich frage für einen Freund… Normal denkenden Menschen fällt so etwas widerliches im Zusammenhang mit Kindern einfach nicht ein.
Wenn Ihr Freund das vermutet hat, ja, dann hat er absolut recht! Kranke bemächtigen sich der Kinder und Jugendlichen. Wie war das bzw. ist das mit den Kinderehen in muslimischen Ländern? Zwangsheiraten auch bei uns über den Umweg der Heimatländer. Mehrfachehen und deren Finanzierung durch den deutschen Staat trotz Verbots der Vielehe! Samt einer oft Unzahl von Kindern, die mit Geldern hier versorgt werden bzw. den Samenspender zum AMG-Fahrer machen, natürlich als Verbrenner, nicht nur von Geld, das er nie erarbeitet hat. Die gleichen Linken befürworten jetzt den Mißbrauch auch in unserer Gesellschaft ganz offiziell. Sie dienen damit wohl ihren… Mehr
Es ein völlig normaler Vorgang daß sich das menschliche Gehirn weiterentwickelt.
Allerdings gibt es zuweilen eine Rückwärtsentwicklung.
Vom Affen zum Menschen und wieder zurück.
Warum fallen mir dabei die Linken ein?
„Sturm der Entrüstung“ ist zu wenig. Hier müssen alle rechtlichen Register gezogen werden gegen die Verantwortlichen dieser Drecksaktion.
Och mennoooo….. – nun seit doch mal nur nicht so kleinlich und altmodisch verkrampft -mhh?
Denn wenn unsere Kleinsten zum Beispiel Dank kindergärtlicher „Fummel-Ecken/-Räume“ und nach vorschulischer harter SM- und Anal-Aufklärung dann mit 8 oder 13 Jahren wahrlich sexualisiert „gestärkt & gestählt“ begonnen haben durchs wahre Leben zu gehen, dann sollten sie doch wohl auch mal solch lockeren sexualisierten „Spruch & Witz“ verkramften können. sollen. (Sark/Iro/Zynism)
Wo wird das Zeugs denn normalerweise vertrieben, wenn man es erst aussortieren musste? In Sado Maso Studios? Scheint ja ein gängiges Produkt zu sein! Wer braucht das und wofür? Fragen…
Beim CSD!
Nicht nur für 8-Jährige, für die gesamte Zielgruppe war es unangemessen und eine Grenzüberschreitung. Die 8-Jährigen haben mit Glück nicht die Assoziationen wie Erwachsene gehabt. Die 13-Jährigen sicher. Und nachher beklagt man sich darüber, dass sie in der Schule über WhatsApp und Co. freizügige Selbstbildnisse oder Detailaufnahmen verschicken oder die ersten vielleicht auch erzwungenen sexuellen Versuche mit dem anderen Geschlecht wie eine Trophäe auf Video festhalten oder irgendwelche Pornflicks austauschen.
Hoffentlich hat keines der betroffenen Kinder bleibende psychische Schäden erlitten.
Ich mache mir mehr Sorgen um die Leute die das sonst kaufen und nicht aussortieren…
Also wenn diese Süßigkeiten auf einer Pornomesse verteilt worden wären, hätten sie wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln verursacht. Der abstoßende Moment ist ergo, DASS man DIESES Wassereis mit entsprechender Aufschrift auch sonst überall käuflich erwerben kann.
Und: Wer kauft das? Also ich zumindest hätte wenig Interesse an derartigen Produkten.
Natürlich kann man das Eis mit diesem Aufdruck kaufen. Ist bei Jugendlichen/jungen Erwachsenen keine große Sachen. Man kann auch Nudeln in Penisform kaufen. Das sind oft Geschenke für Frauengeburstage. Und Mauspads mit Brüsten, eher für junge Männer…
Man kann Wassereis allerdings auch komplett ohne Aufdruck kaufen. Und zwar überall. Warum man das jedoch nicht getan hat ist die entscheidende Frage.
Was ist denn Schwulen Ehe mit Erlaubnis kleine Jungs zu adoptieren anderes als Legalisierung von Pädophile durch die Hintertür (sic!)?
Dieses ganze links-grüne Pädagogen-Geschmeiss war noch nie etwas anderes als ein Zusammenschluss Pädophiler die auf verschlagene Weise versuchen unbemerkt in die Legalität rüber zu gleiten.
Und immer die gleichen großen Fragen: wer beherrscht Regierungen, die so etwas tolerieren und fördern? Wer fördert die gleichen Organisationen zusätzlich noch über NGO’S.
Die Fragen variieren ein wenig, aber die Antworten zeigen immer und überall auf die gleiche kleine aber mächtige Gruppe im Hintergrund.
Nun mal langsam, mein Bester.
Nicht alle Pädagogen haben den Hang zur Pädophilie, obwohl es einige von ihnen doch in den Genen haben.
Übrigens, Pädagogen waren im alten Griechenland sog. Knabenführer, die auch sexuelle Beziehungen zu den ihnen anvertrauten Knaben hatten.
Und ein Knabe, der keinen Pädagogen hatte, hatte kein sehr hohes Ansehen in der Gemeinschaft.
Diese Fakten werden von den woken KIs natürlich verneint.