Zieht Trump durch, was er angefangen hat, fällt das Regime. Nicht in Jahren. Sondern sehr bald. Achte auf das, was die Leute tun, nicht auf das, was sie sagen. Jeder, der selbst etwas zu verlieren hat, setzt auf Amerika.
IMAGO / Newscom / AdMedia
Victor Davis Hanson hat fünfzig Jahre lang erforscht, wie Kriege enden. Wenn er sagt, das Blatt wende sich, lohnt es sich, ihm zuzuhören. Seine Schlüsse gründen auf keinen Aussagen des Pentagons, sondern auf dem beobachteten Verhalten aller Beteiligten.
Was geschieht, zählt. Nicht was geplappert wird. Saudis, Emiratis, Katarer haben Generationen lang überlebt, indem sie das regionale Klima präzise analysiert haben. Weisen sie iranische Militärattachés aus, fangen iranische Raketen über ihren Hauptstädten ab und schweigen zu US-Angriffen, bekräftigen die VAE mitten im Krieg ihre Investitionszusage von 1,4 Billionen Dollar in den US – dann geben sie keine ideologischen Erklärungen ab. Sie gehen Risiken ein. Und setzen auf die Vereinigten Staaten.
Al Jazeera, der staatliche katarische Sender, der sich stets gegen US-Militäraktionen äußert und von Tucker Carlson und der Antikriegsrechten gerne als Argument gegen Israel angeführt wird – bezeichnet die US-Bombenkampagne nun als brillant und effektiv und behauptet, sie sei unterschätzt worden. Wenn der Sender eines Landes, das sowohl den größten amerikanischen Luftwaffenstützpunkt im Nahen Osten als auch ein politisches Büro der Hamas beherbergt, die militärische Effektivität der USA lobt, ist die Botschaft unmissverständlich.
A-10 Warthogs und Apache-Kampfhubschrauber fliegen nach Belieben Angriffe im iranischen Luftraum. Sie setzt man nur ein, wo es praktisch keine Luftverteidigung mehr gibt, die sie bedrohen könnte. Es sind langsame, tief fliegende Plattformen zur Nahunterstützung. Der Iran hat keine nennenswerte Luftverteidigung mehr.
Zeit schinden. Abwarten, bis sich die öffentliche Meinung in den US ändert. Hoffen, dass die Zwischenwahlen politischen Druck auf Trump ausüben, damit er aufhört. Es ist der einzige Ausweg, der ihnen noch bleibt.
Hanson folgert: Zieht Trump das durch, fällt das Regime. Nicht in Jahren. Sondern sehr bald. Achte auf das, was die Leute tun, nicht auf das, was sie sagen. Jeder, der etwas zu verlieren hat, setzt auf Amerika.

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> Zieht Trump durch, was er angefangen hat, fällt das Regime. Nicht in Jahren. Sondern sehr bald.
Trump-Regime und Netanjahu-Regime? Das haben die sich redlich verdient.
Beobachten und beschreiben?
Was erwarten Sie zudem von einem Journalisten?
Der siegreiche Feldherr will sich zurück ziehen, weil er nach eigenener Aussage gesiegt hat und das sieht man auf den Satelittenbildern der militärischen Niederlassungen auf der arabischen Halbinsel, einschließlich der Schäden seiner Freunde vor Ort, die vor Glück hüpfen können und wenn sie nicht aufpassen, kriegen sie mit der nächsten Fuhre so richtig einen verpasst und das war es dann für die nächsten zehn Jahre. Das gleiche gilt für seinen kriegsgeilen Atlatus an der Levante, wo die Zerstörungen schon das Ausmaß einer Katastrophe angenommen hat, was man noch verbergen will, aber auch hier könnte es noch schlimmer kommen, denn die… Mehr
Dazu gibt es schon genug Anzeichen dafür, dass der Schurke im Kreml nicht mehr besonders ruhig schläft.
Hanson ist sicher kein dummer, aber man darf auch die kulturellen Begebenheiten der USA nicht außer acht lassen, auf denen ein derartiger Schluss fußt. „Christian Zionism“ sitzt tief. Meist evangelikale Boomer, also auf dem absteigenden Ast, aber eine, wenn nicht die Säule der US-Republikaner, speziell von MAGA. Was Hanson mMn komplett missachtet ist, dass nur weil 2 Typen von Maschinen es in „den Luftraum“ schaffen, dies nicht heißt, dass der gesamte Luftraum bereits der Koalition gehört. Im Norden und Osten gibt es kaum signifikante Treffer (mit ein Grund warum Bodentruppen zwingend für die Amerikaner sind, wenn sie aus eigener Kraft… Mehr
Speaks for itself:
Feb. 25, 2026: “We are not developing long-range missiles… we have limited the range below 2,000 kilometers” — Iran’s FM Araghchi (IRNA).
March 20, 2026: Iran fires missiles at Diego Garcia—ranging 4,000 kilometers (WSJ) https://x.com/brett_mcgurk/status/2035339579444662318
Trump redet viel, zu viel Unsinn. Heute 10 Prozent Zölle, dann 20, dann 30, dann 100, dann wieder zurück auf 20, 15, 10 und 0. Dann entführt er den Präsidenten von Venezuela und will Grönland mit Waffengewalt einnehmen. Überfällt ein friedliches Land wie den Iran aus dem Hinterhalt und nun will er auch noch Kuba militärisch angreifen und zerstören. Trump ist ein unberechenbarer Schwarzkopf dem man nicht trauen kann und nicht die Hand reichen sollte. Was er innerhalb seines Landes macht, rigorose Abschiebungen von Illegalen und Straftäter, die Versenkung von Rauschgiftbooten, Verbot der Antifa usw. ist voll in Ordnung. Aber… Mehr
„Friedliches Land“ – das ist eine interessante Bezeichnung für ein Land, das in der Region terroristische Organisationen gründet, bereit ist, Zehntausende seiner unzufriedenen Bürger zu töten, und mit aller Kraft darauf hinarbeitet, eine Atombombe zu haben.
Der von den USA und Israel geführte Angriffs-Krieg gegen den Iran unterscheidet sich in einem nicht von dem Irak-Krieg und anderen Kriegen der USA. Er ist ebenfalls auf einer Lüge aufgebaut, denn seit nun schon über 40 Jahren behaupten Israel und die USA, der Iran stehe kurz vor der Fertigstellung einer Atombombe. Die Kriege der USA und Israels basieren regelmäßig auf Lügen und Desinformationen. Schon den Krieg gegen den Irak haben die USA 2003 mit angeblichen Massenvernichtungswaffen begründet, die es nie gegeben hat. Trump jetzt bezüglich des Irans: „Wenn wir nicht angefangen hätten, hätten sie innerhalb von zwei Wochen Atomwaffen… Mehr
> Was er innerhalb seines Landes macht, … die Versenkung von Rauschgiftbooten
Das macht er nicht in seinem Land, sondern in Südamerika und zumeist fehlen Beweise, dass es überhaupt Rauschgiftboote waren.
Tja, das bezieht sich auf den Pers. Golf, die USA, Emitratis & C.
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Ich beziehe Obiges Sinnvolles mal auf Merz, VdL & Co.:
„Achte darauf was sie Tun, nicht was sie sagen/publizieren.“
An ihren Taten sollt ihr sie messen …
Was müssen wir konstatieren bei bei der Betrachtung ihres Sagens/Publizierens und ihrem Tun???
…
Ein Techniker würde vermutlich formulieren:
„Riesige Drehzahl, keinerlei Torque/Drehmoment.“
Was für ein „genialer“ Motor!!!
Für WAS nur könnte er taugen???
Trump wurde mit allen Ehren auch in Katar 2025 empfangen – und wer glaubt, die hätten sich da nicht schon abgesprochen, wie jetzt angegangen wird: https://en.wikipedia.org/wiki/May_2025_visit_by_Donald_Trump_to_the_Middle_East Dann kam der SA-King nach Washington – und das sah vor dem White House so aus wie selten zuvor: https://x.com/WarClandestine/status/1990832410808709457 Beschrieben dort so: „The world doesn’t know it yet, but the relationship between Trump and MBS will be remembered as the alliance that changed the world. Think sword dance 2017. A month after Trump’s visit, King Salman rescinded the Crown from Muhammad bin Nayef, in favor of MBS. This led to the infamous Saudi… Mehr
Sunnitische Staaten und Sender wenden sich gegen den schiitischen Iran … wer hätte das auch nur erahnen können?
Verständlich, ich hätte auch keine Lust, von den USA zerbombt zu werden…
Na wenn Victor Davis Hanson – wer kennt ihn nicht – das sagt, wird es möglicherweise so sein. Möglicherweise. Mit „Experten“ ist das zunehmend so eine Sache. Ich denke, das weiß spätestens seit der Corona-P(l)andemie und dem Ukrainekrieg nahezu jeder. Nun könnte man ebenso die einen der beiden oder beide sich nicht weniger renommierten Politikwissenschaftler Jeffrey Sachs oder John Mearsheimer, im übrigen beides Juden, zitieren und deren Ansicht wiedergeben. Dummerweise sind beide eher der gegenteiligen Ansicht wie der Experte Victor Davis Hanson. Und so zaubert sich wie in jedem guten Krieg jede interessierte Medien-Seite so „ihren“ Elmar- oder Masala-Experten aus… Mehr
Also funktioniert die iranische Luftabwehr noch?
Wer was tut, zählt, nicht, wer was sagt
Paßt auch auf Deutschland.
Blabla bewegt nichts.
Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut?
Im Unterschied zu Karl Valentin sind unsere Politdarsteller mit allem überfordert oder sie wollen etwas anderes.
Bei Merz&Co erkenne ich das Ziel wie auch bei Starmer, Macron und Sanchez.
Wie bei Viktor Orbán auch.