Erhöhung der Kriegsgefahr, der Steuern und der Abgaben

Der Bundeshaushalt steht für Schulden und politische Realitätsflucht. Während Milliarden ins Ausland fließen, werden Steuer- und Beitragszahler immer mehr belastet. Die außenpolitische Bilanz: Russland zum Kriegsfeind erklärt, die USA verärgert und China vergrätzt. Steuern, Abgaben, Deindustrialisierung und Kriegsgefahr – mehr hat die Regierung Klingbeil-Merz nicht zu bieten.


picture alliance / Metodi Popow | M. Popow

Es ist nicht eine Partei, die Deutschland in die Katastrophe steuert, sondern es sind Deutschlands dysfunktionale Eliten, das Ergebnis des erfolgreichen linken Marschs durch die Institutionen, politisch organisiert im Brandmauer-Komplex – und genaugenommen dann doch eine Partei, die Brandmauereinheitspartei, die Deutschland auch ohne Krieg zerstört.

Sieben Zahlen belegen, weshalb den Bundesvizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil keine Gemeinde als Kämmerer berufen würde:

  1. fast eine Billion Steuereinnahmen in Bund, Länder und Gemeinden;
  2. fast eine Billion Schuldenaufnahme durch den Bund, allein im Jahr 2026 eine Nettokreditaufnahme von 98,9 Milliarden Euro, 2027 von 110,8 Milliarden Euro, 2028 von 134,9 Milliarden Euro und 2029 von 137,1 Milliarden Euro allein durch den Bund, das bedeutet einen Schuldendienst im Jahr 2026 von 30,3 Milliarden Euro, 2027 von 42,7 Milliarden Euro, 2028 von 56,1 Milliarden Euro und 2029 von 67,2 Milliarden Euro;
  3. die über den Bundeshaushalt finanzierten Subventionen für die Wind-Barone und Photovoltaik-Prinzessinnen verdoppeln sich fast von 45 Milliarden im Jahr 2023 auf 77,8 Milliarden Euro im Jahr 2026;
  4. 528 Millionen Euro Kindergeld werden auf ausländische Konten überwiesen;
  5. an sogenannter Entwicklungshilfe überweist allein das BMZ 10,06 Milliarden Euro, in dieser Summe sind nicht die Transfers des Außenministeriums, des Umweltministeriums usw. enthalten;
  6. für die Ukraine zahlt Deutschland ca. 90 Milliarden Euro;
  7. und im Jahr 2024 (die letzten zugänglichen Zahlen) wurden rund 7,7 Milliarden Euro von Personen mit Migrationshintergrund aus Deutschland ins Ausland überwiesen.

Trotz der enormen Steuereinnahmen, trotz der Mega-Verschuldung klafft in Klingbeils Haushalt ein Loch von 50 Milliarden Euro. Die Steuereinnahmen brechen nicht etwa weg, sie wachsen nur nicht mehr so schnell. Dass Klingbeil in seiner Funktionärssprache etwas vom Iran-Krieg faselt, macht die Situation hoffnungslos, der Finanzminister lebt wie sein Kanzler in einer Scheinwelt. Zwischen den Illusionen der Regierung und der Realität steht offensichtlich ein faktenabweisender Hofstaat, die Brandmauerwache.

Die Lage der Nation
Wer zu spät kommt... Merz steckt in einer Falle fest, die er selbst gebaut hat
Die Antwort der Anti-Deutschland-Koalition lautet: Steuererhöhungen, aber natürlich nur bei den ganz, ganz großen Einkommen, also beim Einkommen eines Facharbeiters, Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Erhöhung der Wochenarbeitszeit, Erhöhung der Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen auf dem Umweg der Leistungskürzungen zur Finanzierung der Gesundheitsleistungen für Bügergeldempfänger und Migranten, weil Bärbel Bas die Sozialstaatsreform blockiert und Alexander Dobrindt bei allem billigen Tamtam keine echte Migrationsreform zustande bringt.

Gesundheitsministerin Warken wollte ursprünglich in ihrem Etat 19 Milliarden einsparen, 16 Milliarden werden es nun, also 3 Milliarden weniger als geplant, die nun die gesetzlich Versicherten zahlen dürfen, zuzüglich der 4 Milliarden Euro, die Klingbeil weniger an die gesetzlichen Krankenversicherungen für die Gesundheitsleistungen für Bürgergeldempfänger an die GKVs überweisen wird.

Die, die in die Sozialsysteme eingezahlt haben, sollen weniger herausbekommen und noch mehr einzahlen, für diejenigen, die nie eingezahlt haben und auch nie einzahlen werden. Das ist Betrug und Raub. Hinzu kommt, um auf das miese Spiel der Sozialministerin Bas hinzuweisen, dass die Leistungen für Bürgergeldempfänger seit 2022 um 28 Prozent gestiegen sind. Im Vergleich dazu stiegen die Einkommen von Arbeitnehmern lediglich um 19 Prozent. Während der Staat für Bürgergeldempfänger die Kosten für Miete, Heizen und Strom übernimmt, müssen die Arbeitnehmer mit der Preisexplosion beim Wohnen und bei Energie selbst klarkommen. Hinzukommt, dass durch die Misswirtschaft und desaströse Außenpolitik des Bundeskanzlers die Treibstoffpreise nach oben getrieben werden, was die Situation unmittelbar für die Pendler, für die Handwerksbetriebe und das Transportgewerbe, mittelbar für alle verschlechtert.

Die totalitäre Kehre:
Diktatur ist Demokratie und Demokratie ist Diktatur
Nichts, was diese Regierung unternimmt, nutzt Steuerzahlern in Deutschland, Familien in Deutschland. Via Schulden verschlechtert die deutsche Regierung die Sicherheit Deutschlands, denn Pistorius scheitert daran, Deutschland aufzurüsten, er rüstet mit gepumptem Geld lieber die Ukraine auf und Polen natürlich. Anstatt sich um die Bundeswehr zu kümmern, reist der Herr lieber nach Kiew. Wie viel seine Reise den deutschen Steuerzahler kosten wird, ist noch nicht bekannt. Parallel dazu verringert der Bundeskanzler das deutsche Abschreckungspotential, indem der Mann US-amerikanische Truppen aus dem Land schwätzt.

Die rhetorischen Ausfälle des Bundeskanzlers gegen Putin, die infantile Freude an Drohnen und die öffentlich gezeigte Freude daran, dass man mit der Ukraine gemeinsam gebaute Drohnen weit ins russische Hinterland schießen kann, haben nicht nur die Energiekrise in Deutschland verschärft, sondern man ist inzwischen in Brüssel von den Ausfällen des deutschen Bundeskanzlers gegenüber den USA entsetzt, die als „dumm“ und „unbegreiflich“ gewertet werden.

Mit Blick auf den angekündigten Abzug US-amerikanischer Truppen spricht man inzwischen vom „Merz-Faktor“. Die Bilanz des außenpolitischen Dilettanten im Kanzleramt lautet: Russland zum Kriegs-Feind erklärt, die USA tief verärgert und China vergrätzt. Putin schlägt Gerhard Schröder als Vermittler für Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine vor. Arrogant lehnt Merz ab, spricht die Bundesregierung von „Scheinangeboten“.

Es mag Herrn Merz im wohligen Kanzleramt am Vormittage seiner Apotheose nicht bewusst zu sein, aber an den Fronten im Russland-Ukraine-Krieg wird nach Ablauf der Waffenruhe in Kürze nicht zum Schein, sondern wieder wirklich gestorben werden. Jede Verhandlungsmöglichkeit sollte man daher zu nutzen versuchen, zu verlieren hat man ohnehin nichts, doch vieles wäre zu gewinnen.

Man fragt sich langsam, was Merz eigentlich will? Deutschland wirtschaftlich ruinieren, in einen Krieg hineinsteuern? Erst topediert Merz die Friedensbemühungen von Donald Trump, anstatt sie zu unterstützen, nun werden Gesprächsaufnahme und mögliche Verhandlungen brüsk zurückgewiesen. Fast wie eine trotzige Antwort auf den russischen Vorschlag wird Pistorius nach Kiew geschickt.

Steuern, Abgaben, Deindustrialisierung und die Erhöhung der Kriegsgefahr – mehr hat die Regierung Klingbeil-Merz Deutschland nicht zu bieten, nichts außer diesen Vier Apokalyptischen Reitern.

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Kommentare ( 9 )

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babylon
18 Minuten her

Es scheint nur zwei Varianten zu geben, das momentane Regierungshandeln zu begreifen. Entweder Merz/Klingbeil folgen einer Agenda, die sie öffentlich nie zugeben würden, nämlich durch Disruption und Zerstörung jeder Grundlagen, die dieses Gesellschaftsmodel einmal erfogreich gemacht haben etwas neu aufzustellen, das allem zuwiderläuft was man bisher kannte oder vollständige Blödheit, Orientierungslosigkeit gepaart mit polithanderklicher Stümperei in einem Ausmaß, wie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bisher noch nie beobachtet werden konnte, außenpolitisch, sicherheitspolitisch, ökonomisch und gesellschaftspolitisch auf allen Ebenen. Also politisches Totalversagen.
Welche Variante zutrifft wird man dann sehen, wenn dieser Prozeß abgeschlossen ist.

Michael Theren
21 Minuten her

on Deutschland reich ist, keine Ahnung, die Deutschen jedenfalls nur in der Propaganda, (Balkan immer außen vor), geringstes (mindestens im hinteren Bereich jeweils) Vermögen, geringster Immobilienbesitz, geringste Rentenquote, höchstes Renteneintrittsalter….aber Weltmeister bei der Entwicklungshilfe, Ausländerversorgung, EU Finanzierung und Rüstungsetat ohne Armee…

Biskaborn
22 Minuten her

Sehen wir es doch realistisch, 99% der Deutschen lesen nie solch einen Artikel, begreifen nie das Ausmaß der Zerstörung, bewusst oder unbewusst lasse ich dahingestellt, welches diese Regierung anrichtet. Klar, man ist unzufrieden mit Merz und seinen Claqueuren, trotzdem wählt man sie mehrheitlich wieder. Also scheint es zumindest für die Menschen alles nicht schlimm genug!

Adlershofer
30 Minuten her

Sie fürchten (oder sie wissen?), dass sie nach dem Verlust der politischen Macht erst all ihrte Pfründe verlieren und dann viele von ihnen vor Gericht landen werden (Lauterbach, Spüahn, Wiehler und hoffentlich auch Merkel). Das land ist ihnen vorllkommen egal. Und das macht sie so gefährlich.

imapact
33 Minuten her

Pistorius, der „beliebteste“Politiker seit langem… . Wohl eher der am wenigsten unbeliebte. Warum genau eigentlich? Weil er sich konstant im Militärparka mit kühnem Blick ablichten läßt?

GermanMichel
33 Minuten her

Die USA sind nicht verärgert.
Die USA wollen auch keinen Frieden in der Ukraine.
Die USA wollen auch nicht die Straße von Hormuz öffnen.

Das ist alles Operette fürs Volk
Rückzug aus Europa damit europäisches Blut und Geld im US Stellvertreter Krieg verschwendet wird und als positiver Seiteneffekten der Konkurrent Europa erledigt wird.
Dauerkrieg gegen Russland zur Zermürbung des wirtschaftlich unvergleichlich schwächeren Landes.
Energiekrise für alle außer Amerika.

Warum sollten die USA etwas ändern sollen?

Bambu
39 Minuten her

Wir brauchen neue Regeln für die Haushaltspolitik. -Erst einmal in den unteren Einkommensklassen die Steuern runter, damit die Binnenwirtschaft angekurbelt wird. -Der Steuerfreibetrag für Spar- und Anlagevermögen muss auf mindestens 5000€ hoch gesetzt werden, damit die Menschen für das Alter vorsorgen können. Das hat auch insofern eine Berechtigung, weil die Sparer bedingt durch die niedrigen Zinssätze und gleichzeitig höhere Inflation ohnehin schon Geld verlieren. Trotz dieses Verlusts bedient sich der Staat dann auch noch einmal. -Der Bundeshaushalt muss sich an den Einnahmen orientieren und es muss eine Pflicht zum Schuldenabbau geben. Reicht das Geld nicht, gibt vorzugsweise Streichungen bei der… Mehr

Dieter Rose
43 Minuten her

Da wird immer von Kriegsgefahr, Kriegstüchtigkeit gesprochen? Klingt so, als ob es schon ausgemachte Sache sei, den Krieg zu führen. Ich vermisse den gleichen Schwung bei der Friedenssuche.
Oder können unsere Führer es nicht erwarten, sich in die atomsicheren Bunker zu begeben? (Gibt es solche überhaupt noch???)

GEZ zahlende Ratte
47 Minuten her

Es ist nicht alles schlecht. Der beste (wenn auch wehleidigste) Kanzler den es je gab freut sich über viele freie Slots um mit seinem Jet zwischendurch mal eben den Christian auf Sylt besuchen zu können…