Martin Michaelis: Ein unbequemer Pfarrer und der Kampf der EKD „gegen rechts“

Schon während der Covid-Krise eckte Pfarrer Martin Michaelis an. Dass er zudem auch noch – erfolgreich – als parteiloser Kandidat für die AfD antrat, will die im Zeitgeist gefangene und zutiefst politisierte EKD nicht dulden. Teil 2 der Dokumentation des Falles Martin Michaelis durch Christian Zeller.

IMAGO / epd
Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der EKD während der 13. EKD-Synode im Oktober 2025.

Im ersten Teil dieses Artikels dokumentierte Christian Zeller, wie Pfarrer Martin Michaelis zum „Corona-Dissidenten“ wurde. Im zweiten Teil führt Zeller die Ausführungen zur Politisierung der EKD in ihrem Kampf „gegen rechts“ fort und erläutert, welche Folgen dies für Michaelis hat.


Wer, wie die EKD, den Unterschied zwischen Rechtsextremismus und dem sogenannten „Rechtspopulismus“ systematisch verwischt, muss sich vorhalten lassen, eine partikulare politische Agenda im Gewand der Bekämpfung einer extremistischen Ideologie zu verfolgen. Dieser Verdacht erhärtet sich dadurch, dass die öffentlichen Beschlüsse der EKD christliche Grundbegriffe regelmäßig in politische Forderungen übersetzen, die auffallend häufig mit einem links konnotierten, progressiven Parteienspektrum übereinstimmen.

Eine politisierte Kirche

So forderte man in der EKD in den letzten Jahren eine engagierte Klimapolitik und einen starken Sozialstaat, trat für eine an liberale Flüchtlingspolitik ein, stärkte der zivilen Seenotrettung den Rücken und bewertete sexuelle und geschlechtliche Vielfalt positiv. Konservative Deutungen derselben christlichen Tradition – Ordnung, Subsidiarität, Eigenverantwortung, der Schutz gewachsener Gemeinschaften, traditionelle Familienwerte – kommen in den öffentlichkeitswirksamen Beschlüssen der EKD deutlich schwächer zur Geltung.

Das Wort sie sollen lassen stahn
Die gegenderte Kirche
Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana, sprach, wohl mit Blick auf beide deutsche Amtskirchen, in einem Interview mit der Jungen Freiheit davon, dass „die Kirche in Deutschland zur feigen (…) Kollaborateurin der linken Ideologie geworden“ sei.

Papst Leo XIV. warnte Anfang 2026 vor einer ideologisch aufgeladenen Sprache, die Andersdenkende ausgrenze und Meinungsfreiheit in geradezu orwellscher Manier einschränke. Beide deutschen Amtskirchen tragen an diesen Entwicklungen freilich eine große Mitverantwortung.

Einer Erklärung der deutschen katholischen Bischöfe vom 22. Februar 2024 mit dem Titel „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ schloss sich die amtierende Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs wenige Tage später explizit an.

Fest verankert im Zeitgeist

Auch bei Corona war die EKD, wie der Umgang der Kirchenleitung mit Martin Michaelis zeigt, ganz auf der Linie des Mainstreams, der sich dabei auf einen vermeintlich allwissenden Monolithen namens „die Wissenschaft“ berief. So wurde gerade die zentrale Operationslogik der Wissenschaft, nämlich die fortwährende Revisionsbedürftigkeit von Wissen, mit Füßen getreten.

39. Evangelischer Kirchentag
Selbstbespiegelung und Selbstbetrug: Der Kirchentag als Relevanzsimulation
Mit der festen Verankerung der EKD im politischen Zeitgeist geht auch die Beteiligung am Kampf gegen rechts einher. Schließlich ist die AfD die Kraft, die mit Blick auf die genannten Themen die prononciertesten Gegenpositionen vertritt. Martin Michaelis konnte so mit seiner Kandidatur auf der Liste der AfD zum inneren Feind der Evangelischen Kirche werden.

Auch an Martin Michaelis trägt die EKD nun jenen Kampf aus, zu dem sie sich als krypto-politischer Akteur im Dienst einer linksliberalen bis linksprogressiven Agenda berufen fühlt. Die Kirche selbst stößt dabei in das Horn jener medialen Kampagnen, die regelmäßig vor einem „Kreuzzug von rechts“ (ARD) oder „Christfluencern“ mit „Kreuz, Bibel und rechter Agenda“ (ZDF) warnen.

Allerdings artikulieren sich auch kritische Stimmen innerhalb der Evangelischen Kirche angesichts dieses Kurses. Federführend ist hierbei – allerdings außerhalb offizieller Gremien stehend – der Pastor Stefan Felber, der Vorsitzende des Gemeindehilfsbundes, eines konservativ-bibelorientierten Netzwerkes innerhalb der Evangelischen Kirche.

Politische Säuberungen auf dem Wahlzettel
Staat und Kirche entziehen Bürgern das passive Wahlrecht
In der im Mai 2026 veröffentlichten Broschüre „‘Rechte ChristInnen‘ oder (r)echter Glaube?“ betrachten die Unterzeichner den Kampf gegen rechts innerhalb der Kirche als Kompensation einer tiefen Sinnkrise. Mit den Aktionen gegen rechts hätten „die liberal geführten Landeskirchen gewissermaßen ein Dach gefunden, unter dem man sich öffentlichkeits- und werbewirksam zusammentun kann, nachdem die verbindende Kraft der eigenen Bekenntnisse geschwunden war.“

Mit der Broschüre soll neben der christlichen Freiheit „auch die bürgerliche Freiheit gegenüber autoritären Tendenzen“ verteidigt werden. Anstatt politische Etiketten aufzukleben, fordert der Gemeindehilfsbund – wie auch Martin Michaelis – echte theologische Auseinandersetzungen.

Was auf die Veröffentlichung der Broschüre folgte, war wenig überraschend: eine Distanzierung durch die Landeskirche Hannover, die sich bereits seit 2010 federführend in der Bekämpfung von „Rechtsextremismus“ zeigt und Christen, die Kritik an Islamisierung, Gender-Ideologie, Massenmigration, Abtreibung, Klimapolitik oder Corona-Maßnahmen üben, als neurechts, rechtspopulistisch oder extrem rechts rahmt.

Kandidatur im Schatten der Correctiv-Lügen

In diese Großgemengelage fällt also Michaelis‘ Kandidatur für den Quedlinburger Stadtrat. Drastisch verschärfend dürfte sich der Umstand ausgewirkt haben, dass im Januar 2024 die staatsfinanzierte Rechercheorganisation Correctiv – laut Selbstdarstellung ein „gemeinwohlorientiertes Medienhaus, das Demokratie stärkt“ – die Bundesrepublik Deutschland mit der Geschichte von der „Potsdamer Geheimkonferenz“ und der angeblich dort geplanten massenhaften Deportation von Staatsbürgern mit Migrationshintergrund ein veritables Lügenmärchen gesponnen hatte.

Die Urteilsbegründung
LG Berlin II zerlegt Correctiv-Plot: Zentrale Potsdam-Behauptungen unwahr
Correctiv gelang damit ein Meisterstück der Desinformation: Millionen Menschen wurden auf die Straßen getrieben – staatsfinanzierte NGO-Propagandisten und Mitglieder der damaligen Bundesregierung, die gegen die Opposition demonstrierten, ebenso wie Gutgläubige, die sich erschrocken angesichts einer angeblichen neuen „Wannsee-Konferenz“ zeigten und eifrig jene „Haltung“ demonstrierten, die der politisch-mediale Komplex im zurückliegenden Jahrzehnt erfolgreich als mentale Voreinstellung für angepasste politische Stellungnahmen etabliert hatte.

Die Kernbehauptung des Correctiv-Berichts wurde mittlerweile vom Landgericht Berlin II als unzutreffende Tatsachenäußerung eingestuft und darf durch Correctiv nicht mehr wiederholt werden. Correctiv hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Harte Maßnahmen gegen missliebigen Pfarrer

Die politische Verfolgung von Martin Michaelis durch die Kirchenleitung dürfte somit nicht zuletzt die Folge einer Massenpsychose sein, die der „Kampf gegen rechts“ in seinen gefährlichsten Erscheinungsformen angenommen hatte. In einer Erklärung der evangelischen Bischöfe vom 20. März 2024 verkündeten die Kirchenoberen: „Wir sagen klar und unmissverständlich: Wer die AfD wählt, unterstützt eine Partei, die das christliche Menschenbild mit Füßen tritt, programmatisch mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gegen das Gebot der Nächstenliebe verstößt und mit ihren Hetzparolen den Geist der Gemeinschaft vergiftet.“

Kirsten Fehrs, die amtierende Ratsvorsitzende der EKD, verteidigte in der „Rheinischen Post“ ebenfalls im März 2024 das Vorgehen gegen Michaelis: „Völkisch-nationale Gesinnungen sind eindeutig nicht mit dem christlichen Verständnis von Nächstenliebe und Barmherzigkeit und deshalb nicht mit Kirchenämtern vereinbar.“

Martin Michaelis wurde zum Kristallisationspunkt einer politischen Großdynamik – und er blieb dennoch beharrlich. Am 9. Juni 2024 wurde er in den Quedlinburger Stadtrat gewählt. Michaelis nahm das Mandat an. Im Juli 2024 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Stadtrats gewählt.

Das seit April 2024 laufende Disziplinarverfahren wurde mittlerweile in ein förmliches kirchengerichtliches Verfahren überführt. Am 17. Mai 2026 erhob die Kirchenleitung Disziplinarklage vor dem Kirchengericht. Da Michaelis der Aufforderung der Kirchenleitung, die Kandidatur zurückzunehmen, nicht Folge geleistet hatte, soll er nun aus dem Kirchendienst entfernt werden.

Evangelische Kirche in Deutschland
Parteipolitische Niveaulosigkeit mit frömmelndem Heiligenschein
Mit dem Verlust seiner Ordinationsrechte verlöre Michaelis das Recht zur Predigt im Namen der Kirche, das Recht zur Sakramentsverwaltung und die Befugnis, kirchliche Amtshandlungen wie Trauungen oder Bestattungen vorzunehmen. Die Entfernung aus dem Dienst ist die schwerste disziplinarrechtliche Maßnahme für einen aktiven Pfarrer. Sie ist mit dem Entzug der Ordinationsrechte verbunden und kommt faktisch einem Berufsverbot gleich.

Im Fall von Martin Michaelis spiegelt sich in prägnantester Form die gegenwärtige Misere von liberaler Demokratie und Meinungs- und Gewissensfreiheit: die aus Angst vor „Kontaktschuld“ erfolgenden „Distanzierungen“; die große Macht auch noch der lächerlichsten Interventionen eines politisierten Verfassungsschutzes; die Ausgrenzeritis, die jene Spaltung der Gesellschaft erst hervorbringt, die man in den Kreisen der eigentlichen Spalter wohlfeil beklagt; die Vernichtung beruflicher Karrieren aufgrund „falscher“ Überzeugungen; das Praktizieren eines an die Staatslehre Carl Schmitts gemahnenden Freund/Feind-Denkens.

Mithin zeigt sich also in der politischen Verfolgung von Martin Michaelis die entschiedene Gegnerschaft gegenüber der freiheitlichen demokratischen Grundordnung durch jene, die sich für ihre wackersten Verteidiger halten.
Um Michaelis‘ Unbeirrbarkeit wird man sich keine Sorgen machen müssen.

Aufgewachsen in der DDR, musste er bereits als Sohn eines evangelischen Pfarrers Erfahrungen mit Repression in Religionsdingen sammeln. Diesmal allerdings geht die Unterdrückung gegen Andersdenkende aus dem Inneren der Kirche selbst hervor und wendet sich ausgerechnet gegen jene, die der Lehre Luthers am konsequentesten folgen. Im Verlauf des Disziplinarverfahrens, das Michaelis in seinem Beitrag zu dem Band „Mut zum Widerspruch“ beschreibt, warf ihm die Kirchenleitung vor, dass er sich „‘stets auf die Lehre von Martin Luther‘“ stütze und es so rechtfertige, ausschließlich seiner „‘inneren Überzeugung‘“ zu folgen. Michaelis sagt dazu in einem zutiefst lutherischen Geist: „Dazu stehe ich. Ich kann nicht anders und ich will nicht anders. (…) Das gilt es zu verteidigen, selbst unter drohendem Verlust von Gut und Ehre.“


Bündnis Redefreiheit unterstützt den Fall von Martin Michaelis, ebenso wie den seines Sohnes Lucian Michaelis.


Dr. Christian J. Zeller ist Publizist, Bürgerrechtsaktivist und Mitglied im Komitee von Bündnis Redefreiheit. Das Bündnis Redefreiheit unterstützt Menschen, denen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und ihre Gewissensfreiheit streitig gemacht wird.



Unterstützung
oder

Kommentare ( 31 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

31 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Axel Fachtan
25 Tage her

Können Naturwissenschaftler die Existenz Gottes beweisen? Eher nicht. Ein chemischer biologischer oder physikalischer Gottesbeweis konnte bisher nicht geführt werden. Dennoch setzt die EKD pauschal auf „die Wissenschaft“ wenn es um die Ausgrenzung eines Drittels der Bevölkerung geht. Die EKD ist zum Haßprediger des Zeitgeistes verkommen. Könnte sie nicht lieber mal an einem naturwissenschaftlichen Gottesbeweis arbeiten ? Der Glaube an Gott war doch mal Existenzgrundlage ihres Wirkens. Wenn sie jetzt weder bereit noch in der Lage ist, den naturwissenschaftlichen Gottesbeweis hervorzubringen, dann zeigt sie, dass sie „die Wissenschaft“ missbraucht und ihr Fundament verloren hat. Christus hat nicht danach gestrebt, ein Drittel… Mehr

Haba Orwell
25 Tage her
Antworten an  Axel Fachtan

> Können Naturwissenschaftler die Existenz Gottes beweisen? Eher nicht.

In Berlin schon – die müssen nur „für Gottende Person:in“ nackt radeln. OK, eher nicht Naturwissenschaftler, eher schon Gender-Expertende:innen (m/w/d/x).

Monostatos
26 Tage her

Was würde Jesus wohl zu solchen Hohepriestern und Schriftgelehrten sagen?!? Diese Amtskirchen sind mittlerweile dermaßen gottlos, weswegen ist eine unbedingt gebotene Entscheidung ist, aus diesen geld- und machtgierigen Organisationen auszutreten.

Reinhard Peda
26 Tage her

Wird Zeit alle Kirchenverträge mit dem Bund zu kündigen. Auch jegliche Glaubensfreiheit gehört nicht geschützt. Die Glaubensfreiheit erfolgt durch die Rechtsstaatlichkeit der Gläubigen!

T. Pratchett
26 Tage her

AUSTRETEN aus diesem oder ähnlichen „Vereinen“!! Gott hat denen sicher schon längst die Legitimation entzogen, in seinem Namen zu sprechen.

verblichene Rose
26 Tage her
Antworten an  T. Pratchett

Diese Art „Legitimation“ hatten sie ohnehin nie!

humerd
26 Tage her

und wieder sind es die Frauen
Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der EKD, Kathrin Göring Eckhardt, Luisa Neubauer, Merkel, UvDL Omas gegen rechts ….,

Sonny
26 Tage her

Anscheinend hat sich in den Kirchen seit Jahrhunderten nicht viel verändert.
Die neuzeitliche Inquisition der Menschenvernichtung, die heute nicht den vorgegebenen, linken Maßstäben genügen, dürfen, nein müssen nach derem Gusto vernichtet werden.
Was hat das noch mit echtem Glauben und einer christlichen Einstellung zu tun?
Gestern standen sie sogar noch auf adolfs Seite, heute schon wieder völlig verirrt im Nirvana der Linksextremisten und vermeintlichen Machthabern. Man vergesse Corona nicht.
Kein Wunder, dass die Kirchen seit Jahren schrumpfen, sich die Menschen abkehren und in Scharen die Kirchen verlassen.

Last edited 26 Tage her by Sonny
verblichene Rose
26 Tage her
Antworten an  Sonny

Es ist etwa das gleiche Bild, welches die Veganer abgeben. Sie ernähren sich nicht etwa gesund, sondern sie möchten die Tiere schützen.
Das funktioniert vielleicht eine Zeit lang, aber schon die kleinste Kleinigkeit kann das Weltbild zerstören. Angefangen damit, dass sie den Hafer nicht mehr essen, sondern trinken und diesen „Saft“ dann auch noch Milch nennen…!
Der „echten“ Milch ist damit natürlich überhaupt nicht geholfen….!

Last edited 26 Tage her by verblichene Rose
Haba Orwell
26 Tage her

> So forderte man in der EKD in den letzten Jahren eine engagierte Klimapolitik und einen starken Sozialstaat, trat für eine an liberale Flüchtlingspolitik ein, stärkte der zivilen Seenotrettung den Rücken und bewertete sexuelle und geschlechtliche Vielfalt positiv. Paul Craig Roberts über ähnliche Probleme bezogen auf die USA: >>>Endzeit für weiße Ethnien – Paul Craig Roberts<<< > „… Es ist der Fall einer Zivilisation durch die Zerstörung ihres Glaubenssystems. … Die Hoffnung der MAGA auf eine Erneuerung ist zunichtegemacht. Trump und die Republikaner kämpfen für Israel, nicht für Amerika. Die Demokraten kämpfen für Einwanderer-Eindringlinge. Keine Partei kämpft für Amerika. Warum?… Mehr

verblichene Rose
26 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

Wer einen Damm baut, um sein Haus zu schützen, der hasst weder sein Haus, noch das Wasser! Er ist einfach nur pragmatisch. Aber manche Leute sitzen lieber im trockenen Keller, lesen Paul Craig Roberts und jammern, dass der Damm „anti-weiß“ ist, während ihnen gleichzeitig vollkommen egal ist, dass nicht nur die Zivilisation, sondern auch das eigene Haus absäuft. Ist das Opferdasein eigentlich gemütlicher, als selber mal den Spaten in die Hand zu nehmen? Oder haben Sie etwa gar kein „Haus“?

Last edited 26 Tage her by verblichene Rose
Michael W.
26 Tage her

Auch wenn ich von den beiden Amtskirchen und Religionen im allgemeinen nichts halte muss ich sagen, dass diese Kirchen sich von ihrer Religion, so wie sie in der Bibel zu lesen ist, schon hunderttausende Kilometer entfernt haben. Die kümmern sich mittlerweile um so ziemlich alles, nur nicht um ihre christliche Religion. Bin mal gespannt, wann anstelle der Gesangbücher der Koran auf den Kirchenbänken liegt.

gmccar
26 Tage her

Hat sich die protestantische Brut eigentlich vom nach wie vor gültigen Konkordat von 1933 eines gewissen Adolf Hitler, der denen ein fettes Wohlleben in beamtenähnlichen Verhältnissen und dessen Vorteilen gewährt, losgesagt?
Gilt auch für das katholische Pendant.

Last edited 26 Tage her by gmccar
Laurenz
26 Tage her

Bevor sich die EKD überhaupt politisch gegen Rechts artikuliert, sollte sie erst einmal den Nazi-Kirchen-Vertrag kündigen. Solange die EKD eine Nazi-Kirche ist, bleibt doch jede Debatte bigott & sinnlos.