Belgiens Premier Bart De Wever will das Antirassismusgesetz überprüfen. Nach der Verurteilung von Migrationskritiker Dries Van Langenhove ist mehr als deutlich geworden, dass das Gesetz längst zur Waffe gegen Meinungsfreiheit und unerwünschte Wahrheiten geworden ist.
picture alliance / BELGA | J. Roosens
Belgien bekommt eine Debatte, die in vielen europäischen Staaten längst fällig wäre. Premierminister Bart De Wever hat im Parlament signalisiert, dass er eine Überprüfung des Antirassismusgesetzes von 1981 unterstützt. Seine Begründung fiel bewusst schlicht aus: Die Meinungsfreiheit dürfe so wenig wie möglich eingeschränkt werden. In Zeiten, in denen immer neue Sprachverbote, Empörungsnormen und Gesinnungsprüfungen in Gesetzesform gegossen werden, klingt dieser Satz fast schon wie ein Tabubruch.
Auslöser ist die Verurteilung des Aktivisten und Migrationskritikers Dries Van Langenhove. Das Gericht sprach ihn wegen Aufstachelung zum Hass schuldig, obwohl es zugleich anerkannte, dass viele seiner Aussagen faktisch zutreffend waren. Genau an dieser Stelle wird der Fall politisch brisant. Wenn die Wahrheit selbst keinen Schutz mehr bietet, entscheidet nicht mehr der überprüfbare Inhalt einer Aussage, sondern die Deutung ihres angeblichen Zwecks. Dann wird Strafrecht zum Instrument politischer Absichtsforschung.
De Wever antwortete am 28. Mai in der Abgeordnetenkammer auf eine Frage des Vlaams-Belang-Abgeordneten Alexander Van Hoecke. Er sagte, die beste Waffe gegen eine schlechte Idee sei eine bessere Idee. Solange niemand zu Gewalt aufrufe, sollten Worte mit Worten bekämpft werden und nicht mit einem Gericht. Das ist keine radikale Forderung, sondern der Kern jeder freiheitlichen Ordnung. Umso bezeichnender ist, dass man sie heute überhaupt wieder aussprechen muss.
Der belgische Premier betonte, er spreche in eigenem Namen und nicht für die Regierung. Die Frage sei dort nicht offiziell beraten worden. Trotzdem kommt sein Vorstoß nicht aus irgendeiner Randveranstaltung, sondern aus dem Zentrum der Macht. De Wever stellte sich hinter Kammerpräsident Peter De Roover, ebenfalls N-VA, der bereits eine Evaluierung des Gesetzes gefordert hatte. Das Parlament solle prüfen, ob die Norm die Meinungsfreiheit in unerwünschter Weise beschneidet. Er werde niemanden daran hindern, sagte De Wever.
Van Hoecke erklärte daraufhin, seine Partei habe bereits einen Gesetzesvorschlag vorbereitet und hoffe auf Unterstützung anderer Kräfte. Auch Verteidigungsminister Theo Francken begrüßte öffentlich Initiativen zur Überprüfung des Gesetzes. Francken fordert eine grundlegende Überarbeitung und verweist auf eine auffällige Schieflage in der Rechtsprechung. Van Langenhove wird verurteilt, während eine extreme Äußerung des Schriftstellers Herman Brusselmans in einem linken Boulevardblatt ohne Verurteilung blieb.
Brusselmans hatte gesagt, er wolle jedem Juden, dem er begegne, „ein spitzes Messer durch die Kehle stoßen“. Francken nennt den unterschiedlichen Umgang mit solchen Fällen reine Willkür. Seine Kritik richtet sich gegen das Gesetz selbst. Es sei zu vage formuliert und lasse Richtern zu viel Raum für Interpretation. Damit entsteht ein Strafrahmen, der nicht Klarheit schafft, sondern politische Deutung ermöglicht. Was beim einen als strafbare Gesinnung gilt, kann beim anderen als Geschmacklosigkeit, Satire oder Entgleisung durchgehen.
Früher, so Francken, seien Einschränkungen der Meinungsfreiheit deutlich enger gefasst gewesen. Es ging um Verleumdung, üble Nachrede und konkrete Aufrufe zur Gewalt. Inzwischen wurde der Strafrahmen auf den Sammelbegriff der „Aufstachelung zum Hass“ ausgeweitet. Dieser Begriff ist gefährlich dehnbar. Er lädt dazu ein, gesellschaftliche Unerwünschtheit mit Strafbarkeit zu verwechseln und politische Härte nach moralischer Temperatur zu bewerten.
Bemerkenswert ist, dass selbst linke Kommentatoren der flämischen Tageszeitung De Morgen einräumen, die Verurteilung Van Langenhoves wegen seiner Äußerungen gehe zu weit. Der Fall überschreitet damit die üblichen Parteigrenzen. Wer Meinungsfreiheit ernst nimmt, kann sie nicht erst dann verteidigen, wenn die eigene politische Seite betroffen ist. Ein Freiheitsrecht, das nur für bequeme Stimmen gilt, ist ein staatlich gewährter Schonraum, aber keine Freiheit.
Widerstand kommt von Les Engagés, dem französischsprachigen zentristischen Koalitionspartner De Wevers. Parteichef Yvan Verougstraete erklärte, Meinungsfreiheit dürfe niemals als Vorwand für rassistische oder diskriminierende Bemerkungen und Aufstachelung zum Hass dienen. Seine Partei lehnt jede Infragestellung des Gesetzes ab. Das ist die bekannte Formel der europäischen Mitte: Man bekennt sich feierlich zur Freiheit und verteidigt im nächsten Satz die Vorschriften, mit denen sie eingeengt wird.
Das Moureaux-Gesetz von 1981 wurde einst geschaffen, um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen. Inzwischen steht der Verdacht im Raum, dass es weit darüber hinaus wirkt. Kritiker sehen darin ein Instrument, mit dem Debatten über Einwanderung, Kultur und nationale Identität strafrechtlich diszipliniert werden können. Auf der Rechten heißt es, genau dieser Zweck habe von Anfang an hinter dem Gesetz gestanden.
Belgien steht nun vor einer einfachen, aber harten Probe. Ein Rechtsstaat darf Gewaltaufrufe bestrafen und Bürger vor Verleumdung schützen. Er darf aber nicht damit beginnen, wahre Aussagen nach politischer Geruchskontrolle zu kriminalisieren. Wenn ein Gericht feststellt, vieles stimme zwar, der Kontext mache es aber strafbar, dann geht es längst nicht mehr nur um einen Angeklagten. Dann sitzt die Meinungsfreiheit selbst auf der Anklagebank.


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Als Deutsche mit Doppelpass – belgischer Pass – und die wieder in Belgien lebt, habe ich Bart De Wever gewählt, rechts-konservativ. Weil er vernunftbegabt ist. Weil er intelligent ist. Weil er sich von der linken Meinungshoheit nicht beeindrucken lässt. Weil er die lateinische Sprache liebt. Sein Kater, der offiziell in Brüssel in der Wetstraat 16 lebt, heißt Maximus Textoris Pulcher, was bedeutet „Der große, schöne (des Webers) De Wever“. („Wever“ heißt „Weber“ auf Deutsch) 😉 Weil er jahrelang Bürgermeister der Stadt war, in der ich lebe, und einen super Job gemacht hat. Seine Nachfolgerin ist allerdings suboptimal (zB. extreme Ausschreitungen… Mehr
Wenn ein Minivolk etwas Massenmord spielt und sich dabei auf die rassistische Grundthese beruft, so darf die Rassismuskritik nicht sein.
Weil diese Rassisten die Medienmacht haben!
Der Österreichische Verhaltensforscher und Schüler des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz, Prof. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, hat sich ausgiebig mit mit Rassismus (Xenophobie) beschäftigt.
Er hat festgestellt, daß es sich „bei Xenophobie der Erwachsenen um ein anthropologisches Merkmal des Menschen“ handelt, das „stammesgeschichtlich fundiert“ ist.
Laut Eibl-Eibesfeldt sind Menschen mit „angeborenen verhaltensgesteuerten Programmen“ ausgerstet, die die Wahrnehmung, das Denken und Handeln entscheidend beeinflussen.
Vor allem rassistische Einstellungen und Handlungen sind, lt. Eibl-Eibesfeldt, „normale“ menschliche Denk- und Reaktionsmuster, die unveränderlich seien und nicht mit pädagogischen oder bildungspolitischen Maßnahmen zu bekämpfen wären.
Wozu muss man diese Koryphäen heranziehen für etwas das jeder weiß?
Moureaux war der Bürgermeister von Molenbeek (eher Malik – König), Sozialist, der den Deal Stimmen der Muslime für ihn gegen absolut freie Entfaltung durchzog. Dies beinhaltete auch Verbote des Auftretens islamismuskritischer Muslime zum Schutz der Klientel. Die Ergebnisse dieses Freiraums konnte man im Bataclan in Paris und am Brüsseler Flughafen und der Metro sehen. Seine Tochter übernahm dann als Königin (Malika). Mittlerweile läuft es nicht mehr so rund. Es gibt mittlerweile ethnische Listen (Team Ahmed Fouad) und letztes Jahr wurde in der katholischen Kirche St Jean de Molenbeek das Fastenbrechen mit Allah Akhbar Rufen gefeiert – im Namen der Toll-Eranz… Mehr
„Islam is the broom of Judaism“.
(Ein gelehrter Rabbi)
Wir sehen das gefährliche Werkzeug, die Muslime.
Wir sehen die schwärende Fäulnis, unsere eigenen Politiker, Richter, Propagandisten, die Hochverräter und Opportunisten.
Was wir nicht sehen können, sollen, dürfen ist wem beide Gruppen dienen.
Brüssel kann man vergessen. Es wird sozialistisch regiert, am finanziellen Tropf von Flandern hängend. Beschämend für die Hauptstadt der EU. Übrigens: als die islamistischen Attentate hier in Belgien stattfanden, habe ich gläubige Muslime (keine sekulären) auf den Straßen feiern gesehen, laut mit „Allahu Akbar“-Rufen. Kein Witz. Es sind sogar „Freudenschüsse“ gen Himmel gegangen. Ich bin gerannt, weil ich dachte dass Attentat geht weiter. Und von uns wird von linker Seite einfach verlangt, das zu vergessen? All die feiernden und tanzenden gläubige Muslime nach dem Attentat? Hell no! Und besonders nicht nach dem muslimischen Silverster-Terror im Jahreswechsel 2025/2026. Der Verfassungsschutz liest… Mehr
Pendle nach 34 Jahren Brüssel jetzt zwischen Deutschland und Brüssel. Der Verfall ist beiderseits sichtbar. Hinzu kommt ja auch noch, dass es etwa zu Frankreich in Deutschland kaum Informationen gibt. Wir haben bis jetzt 10 Tote im Drogenkrieg allein in Grenoble. Da hilft nur noch Eric Zemmour. Sie können mich gern kontaktieren, über Herrn Douglas etwa.
Das Problem ist ja nicht nur, dass „Aufstachelung zu Hass“ bestraft wird, sondern das es zum einen völlig einseitig geschieht – man denke nur an den unsäglich Judenhass von muslimischer Seite! – und andererseits kann empirische Realität gar keine „Aufstachelung“ sein – es ist vielmehr „empörend“, dass hier hunderttausende Straftäter aus islamischen Ländern nach Europa gelangen konnten und deren Rückführung als „Rassismus“ tituliert werden kann.
Intelligenter Judenhass ist, wenn man die allmächtige jüdische Mafia in Finanzen, Politik und Medien hasst, nicht die jüdischen Bürger Europas oder Israels. Also wenn man in der Lage ist seine Todfeinde zu erkennen.
Belgien ist klein genug, damit sich dort noch echte Menschen durchsetzen können. Das Gerichtsurteil zeigt, Roland Freislers gibt es überall.
Der Westen wird an seinem Selbsthaß und an seinem Mitleid zugrunde gehen.
Beides könnte auf den totalen Sieg der Alliierten, insbesondere der des Westens, gegen die zentral gelegenen Kulturnation Europas am 8. Mai 1945 zurückgehen.
Kürzlich habe ich gelesen, dass 2050 es in den Estados Unidos nur noch 48% Weiße gibt, selbst ohne zusätzliche Zuwanderung. Der Westen sollte erst mal das Konzept der Oberen Menschen („Garten“) aufgeben.
Darauf und was daraus gemacht wurde bzw was es psychisch bewirkt hat. Interessanterweise auch in Ländern bzw Gesellschaften, die eher Opfer als ,wenn überhaupt, Täter waren. Aber natürlich greifen bestimmte Kreise, die elitären und linken Transformatoren, konditionierend zu, um damit auch lange Zeit danach in den folgenden Generationen das Narrativ zu setzen. Dekadent/ regressiven Gesellschaften , wohlstandsverwahrlost mit psychischen Störungen, fehlt es an jeder Widerstandsfähigkeit.
Da spinnt einer aber gewaltig.
Es war kein totaler Sieg. Die Sozialisten sind danach weiter unbehelligt geblieben, haben nur gewartet bis die USA sich zurückgezogen haben und bauen jetzt wieder ihr linkes sozialistisches Reich auf.
Demokratie macht nur Sinn, wenn sie nach dem Prinzip der „Publikumsfrage“ funktionieren kann. Ist die aber verboten oder werden die Antworten zensiert oder gar sanktioniert, dann verliert Demokratie ihre Leitfunktion und führt zu unsinnigen Handlungen.
Die Wahrheit gehört zu einer funktionierenden Demokratie immer dazu. Andernfalls schadet sie und wird von Ideologen gekapert. Siehe Deutschland.
Auch mit Wahrheit und Publikumsfrage wird’s schwierig, wenn der Souverän der Demokratie ein Haufen Vollidioten, Opportunisten, und geifernder Ideologen ist.